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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2024

Sehr enttäuschend

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt
Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu ...

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt
Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu bringen. Als der vermögende Mr Bingley und sein attraktiver Freund Darcy das benachbarte Anwesen Netherfield beziehen, ist Mrs Bennet ganz aus dem Häuschen. Aber schon beim ersten Tanz wird Elizabeth klar, dass sie nie, niemals einem so stolzen und arroganten Mann wie Mr Darcy ihr Herz schenken könnte.
Niemals? Wirklich, Lizzy??? (Klappentext)
Die Gestaltung des Covers gefiel mir sehr gut. Auch die Graphiken im Buch sind schön ausgearbeitet. Leider sind die Personen alle sehr ähnlich dargestellt, so dass es sich für mich schwierig gestaltete sie auseinanderzuhalten. Die Namen der Schwestern werden selten oder gar nicht benannt. Bei Lizzy und Jane ging es gerade noch, die Namen der anderen drei Schwestern Kitty, Lydia und Mary fielen fast gänzlich unter den Tisch.
Die Handlung geht durch die wenige Sprache die in diesem Buch verwendet wird verloren, die Emotionen sind schwer oder gar nicht zu erkennen. Das Ambiente, welches Jane Austen durch ihre eingebrachte leichte Ironie schafft, kommt hier nicht zur Geltung. Die Geschichte ist stark gekürzt dargestellt. Es fehlen sehr viele Informationen um die Story zu verstehen. Die Charaktere der Protagonisten und die Sympathie zwischen den Schwestern sind nicht zu erkennen.
Ich kannte Buch und Film zum Glück, sonst hätte ich die Handlung gar nicht verstanden.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Eine Tuberkulose-Klinik im zweiten Weltkrieg

Beelitz Heilstätten
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1938: Die zwanzigjährige Antonia wird mit einer Tuberkulose-Diagnose in die hochmodernen Beelitzer Heilstätten geschickt. Schnell geht es ihr besser, doch der strenge Tagesablauf und die ständigen Liegekuren ...

1938: Die zwanzigjährige Antonia wird mit einer Tuberkulose-Diagnose in die hochmodernen Beelitzer Heilstätten geschickt. Schnell geht es ihr besser, doch der strenge Tagesablauf und die ständigen Liegekuren sorgen dafür, dass die junge Frau sich alsbald langweilt. Nur die Gespräche mit dem jungen Assistenzarzt Henrik bieten Zerstreuung. Wenige Jahre später kehrt sie als angehende Ärztin für Lungenheilkunde nach Beelitz Heilstätten - und zu Henrik - zurück. Doch die Zeiten haben sich geändert, der Schatten des Nationalsozialismus liegt über dem gesamten Komplex. Finden Antonia und Henrik dennoch ihr Glück?
Eine hervorragend recherchierte Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Man erfährt einiges über die abenteuerlichen Behandlungsmethoden der damaligen Zeit. Auch die Schrecken des Krieges werden in der Geschichte beschrieben. Insgesamt eine sehr schöne Geschichte.
Das Ende des Romans gefiel mir nicht so gut. Als der Krieg beendet ist, wird nur noch eine kurze Zusammenfassung über die jeweiligen Protagonisten geschrieben. Es bleiben am Ende schon einige Fragen offen. Da hätte ich mir doch eine ausführlichere Beschreibung gewünscht, entweder einen zweiten Teil oder aber einige Seiten mehr in diesem Buch.

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Der dritte Band zur Geschichte der Familie Kölln

Das Haus Kölln. Wahres Glück
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In der dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte stehen die Köllns zusammen
Elmshorn 1938: Geschäftlich sind die Köllns im Aufschwung. Als erste eingetragene Marke des Unternehmens setzen ihre blütenzarten ...

In der dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte stehen die Köllns zusammen
Elmshorn 1938: Geschäftlich sind die Köllns im Aufschwung. Als erste eingetragene Marke des Unternehmens setzen ihre blütenzarten Haferflocken neue Standards, die Produktpalette wächst. Politisch zieht eine Bedrohung herauf, als die NSDAP mehr und mehr Zuspruch in der deutschen Bevölkerung findet. Die Gefahr rückt immer näher und als Deutschland in den Krieg zieht, bangt Else um ihren Mann und ihre Söhne. Doch gerade in Krisenzeiten steht die Familie besonders eng zusammen. (Klappentext)
Das Cover passt sich den ersten beiden Bänden an. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig. Die Autorin hat gute und umfangreiche Recherche geleistet. Es handelt sich um eine bewegende Geschichte. Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen.
Die ersten beiden Bände der Geschichte um das Haus Kölln haben mir gut gefallen. Der dritte konnte mich nicht so überzeugen. Die Erzählung handelt von den Kriegsjahren 1938 bis 1945. Das Familienleben gerät in den Hintergrund. Vordergründig wird die Kriegszeit und die Handlungen der NSDAP beschrieben. Dadurch wird die Geschichte stellenweise langatmig. Durch die Zeitsprünge zwischen den Bänden gehören auch immer mehr Personen zur Familie, so dass ich schnell mal den Überblick verloren habe, um wen es sich eigentlich handelt. Ein Personenregister hätte mir da sehr geholfen.
Auch in diesem Band hat die Autorin im hinteren Teil des Buches „Auf den Spuren der Realität“ beschrieben, wie sie bei ihren Recherchen vorgegangen ist. Sie beschreibt dort auch wie viel Wirklichkeit und wie viel Fiktion in ihrer Geschichte steckt.

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Veröffentlicht am 06.10.2024

Der zweite Band zur Geschichte der Familie Kölln

Das Haus Kölln. Große Hoffnung
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Elmshorn 1912: Mit der Erfindung der Haferflocke hat Bertha Kölln Großes vollbracht. Unermüdlich hat ihre Familie daran gearbeitet, die neue Zutat massentauglich herzustellen. Da greift schließlich der ...

Elmshorn 1912: Mit der Erfindung der Haferflocke hat Bertha Kölln Großes vollbracht. Unermüdlich hat ihre Familie daran gearbeitet, die neue Zutat massentauglich herzustellen. Da greift schließlich der Erste Weltkrieg nach dem verschlafenen kleinen Ort bei Hamburg und damit auch nach den Köllns. Doch die lassen sich weder von dieser Bedrohung noch von zahlreichen Unglücken in der Hafermühle unterkriegen. Als mit Else Voormann eine junge Frau aus Künstlerkreisen in die Unternehmerfamilie einheiratet, haben es beide Seiten nicht leicht: Ihr Mann Peter Claus Diedrich versteht die selbstbewusste, entschiedene Else nicht – Else wiederum traut ihrem Mann nicht über den Weg, verbringt er doch arg viel Zeit mit einer hübschen Schneiderin. Wieder heißt es für zwei sehr unterschiedliche Frauen: gegen- oder miteinander? (Klappentext)

Die Familienmitglieder machen positive wie negative Entwicklungen durch. Es gibt viele überraschende Wendungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben.
Das Cover passt gut zu der Geschichte.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist interessant und spannend geschrieben, ich fühlte mich zu jederzeit gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig zu lesen. Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen. Die Autorin hat sich viel Mühe mit der Recherche gegeben. Im hinteren Teil des Buches „Auf den Spuren der Realität“ hat Elke Becker beschrieben, wie sie vorgegangen ist. Sie beschreibt dort auch wie viel Wirklichkeit und wie viel Fiktion in ihrer Geschichte steckt.
Interessant, Kurzweilig und Unterhaltsam

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Der erste Band - Gefangen in einer lieblosen Ehe

Im Nordwind
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Hamburg 1913: Alice Bloom wohnt mit ihrer Tochter und ihrem gewalttätigem und trunksüchtigem Ehemann Henk im Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst. Als sie ihre Tochter Rosa vor Henk nicht mehr beschützen ...

Hamburg 1913: Alice Bloom wohnt mit ihrer Tochter und ihrem gewalttätigem und trunksüchtigem Ehemann Henk im Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst. Als sie ihre Tochter Rosa vor Henk nicht mehr beschützen kann, wagt sie einen zu damaliger Zeit unmöglichen Schritt …, sie will die Ehe mit Henk beenden.
Der Rechtsanwalt John Reeven wohnt in einer Villa, nicht weit entfernt vom Armenviertel. Er bietet für das mittellose Volk eine soziale Sprechstunde an, in der Alice Hilfe sucht. Da nur Alice den Wunsch nach einer Trennung verspürt, Henk seinerseits jedoch an der Ehe mit ihr festhalten will, sieht John einer Scheidung aussichtslos entgegen. Das Recht ist im Jahr 1913 ausschließlich auf Seiten des Mannes.
Alice ist hartnäckig und möchte es mit John als Anwalt an ihrer Seite trotzdem unbedingt riskieren. John ahnt nicht, wie seine heile Welt dadurch durcheinander gebracht wird ...
Die Geschichte hat mich sehr berührt. Die Erzählung wechselt immer wieder zwischen anderen Perspektiven der Protagonisten. Auch gibt es einen Wechsel der Erzählung aus dem Jahr 1913 in das Jahr 1896, als Alice noch im heranwachsenden Alter war. Dadurch erfährt man nach und nach in welchen Verhältnissen Alice aufgewachsen ist.
Die Autorin hat aufwendig recherchiert. Die Figuren sind authentisch beschrieben. Die Schreibweise ist flüssig. Das Cover gefällt mir gut.
Der Ausgang der Geschichte bleibt offen. Es bleiben einige Frage, die wahrscheinlich im zweiten Band, auf den ich sehr gespannt bin, beantwortet werden.

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