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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2018

Spuren der Vergangenheit!

Das Mädchen aus Brooklyn
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Kurz vor ihrer Hochzeit gesteht Anna Rafael dass sie ein dunkles Geheimnis hat. Erst schockiert ihn das Geständnis, doch am nächsten Tag will er mit ihr darüber sprechen, aber sie ist spurlos verschwunden. ...

Kurz vor ihrer Hochzeit gesteht Anna Rafael dass sie ein dunkles Geheimnis hat. Erst schockiert ihn das Geständnis, doch am nächsten Tag will er mit ihr darüber sprechen, aber sie ist spurlos verschwunden. Mit seinem Nachbarn und Freund, dem ehem. Polizisten Marc Caradec macht Rafael sich auf die Suche nach Anna und erfährt nicht nur unglaubliches, sondern begibt sich auch in Gefahr.
Dieser Roman, der wie eine Liebesgeschichte beginnt, geht sehr schnell in einen Krimi über. Immer wieder tauchen neue Aspekte auf die mich tief in die Story hinein zogen und faszinierten. Der Spannungsaufbau war für mich perfekt.
Auch die Lesestimmen der einzelnen Charaktere waren sehr angenehm. Da stimmte Alles, sowohl die Klangfarben, als auch der Leserhythmus. Besonders gut finde ich, dass es nicht nur einen Vorleser, sondern mehrere gibt.
Fazit: Eine Mischung aus Lovestory und Krimi, sehr spannend verpackt. Hat mir sehr gut gefallen. Auf jeden Fall weiterempfehlenswert.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Das Grauen!

Blutdämmerung
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In einem See, in Köln, werden die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden. Beide tragen ein Brautkleid und ihnen wurden die Füße amputiert. So gelangt das Stuttgarter Fallanalytiker Duo Abel und Christ ...

In einem See, in Köln, werden die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden. Beide tragen ein Brautkleid und ihnen wurden die Füße amputiert. So gelangt das Stuttgarter Fallanalytiker Duo Abel und Christ mal wieder in das Polizeipräsidium von Konrad Greiner.

Auch der zweite Roman um Fallanalytiker Martin Abel hat mir wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Löffler konnte die Spannung von Anfang an hoch treiben und dann dort halten. Irritiert hatte mich nur Kurzfristig, dass der Täter offensichtlich schon schnell bekannt war. Aber durch die vielschichtigen Ermittlungen kamen immer wieder Zweifel auf, was mich sehr fesselte.
Die etwas speziellen Charaktere von Martin Abel und Hannah Christ, sowie ihre komplizierte Beziehung wird sehr gut dargestellt, ohne den Handlungsablauf in irgendeiner Weise zu stören. Auch Greiners Privatleben wird diesmal nicht außer Acht gelassen.
Wie auch schon im ersten Thriller wird die Vergangenheit des vermeintlichen Täters wieder genau ausgeleuchtet, sodass der Leser in die Tiefgründe seiner Seele schauen konnte.

Fazit: Ein rundum guter Thriller, der das Fanherz höher schlagen lässt.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Seltsam!

Der namenlose Tag
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Der ehemalige Kommissar Jakob Franck sieht Tote, die ihm einst im Beruf begegnet sind, zu Hause an seinem Tisch sitzen. Er lebt mit ihnen, trinkt mit ihnen Kaffe und bietet sogar Gebäck an.Da steht plötzlich ...

Der ehemalige Kommissar Jakob Franck sieht Tote, die ihm einst im Beruf begegnet sind, zu Hause an seinem Tisch sitzen. Er lebt mit ihnen, trinkt mit ihnen Kaffe und bietet sogar Gebäck an.Da steht plötzlich Ludwig Winther vor seiner Tür. Dessen Tochter hat vor 20 Jahren Selbstmord begangen, aber er glaubt nicht an die Selbsttötung und bittet Winther um Hilfe. Dieser beginnt wieder zu recherchieren.
Mit diesem Buch hatte ich von Anfang an meine Probleme. Ich wurde mit dem Schreibstil von Friedrich Ani nicht warm. Auch die Geschichte selbst konnte mich nicht fesseln. Ich fand sie sehr langatmig und Höhen und Tiefen vermisste ich gänzlich. Da ich diesen Autor bislang nicht kannte, weiß ich natürlich nicht, ob es speziell an diesem Krimi liegt, da es ja wohl eine neue Ermittler-Serie werden soll.
Aber sorry, dieses Buch ist leider nicht meins.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Die Hexe ist schuldig!

Blutsommer
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Der eigenbrötlerische Stuttgarter Fallanalytiker Martin Abel bekommt die junge Kollegin Hannah Christ an seine Seite gestellt. Das gefällt ihm zuerst gar nicht, er ignoriert sie und zieht sein Ding durch. ...

Der eigenbrötlerische Stuttgarter Fallanalytiker Martin Abel bekommt die junge Kollegin Hannah Christ an seine Seite gestellt. Das gefällt ihm zuerst gar nicht, er ignoriert sie und zieht sein Ding durch. Ihr erster gemeinsamer Fall führt sie nach Köln. Dort wurde gerade eine übel zugerichtete Männerleiche entdeckt und das war nicht das erste Opfer eines Serienkillers.

Ich war schon zu Beginn des Buches sofort tief darin versunken. Wie Löffler den Leichenfund in allen Details beschreibt hat mich absolut gefesselt. Auch die Geschichte von Martin Abel, der durch seinen Beruf an psychischen Problemen leidet, aber trotzdem der Beste seines Fachs zu sein scheint, konnte ich gut nachvollziehen. Dass zwischendurch immer wieder die Vorgeschichte des Mörders aufgegriffen wurde, hat mir ebenfalls gut gefallen. So konnte man sich auch in Diesen hineinversetzen.
Die Spannung wurde von Anfang bis Ende aufrechterhalten, auch wenn man zum Schluss die eine oder andere Handlung vorhersehen konnte. Letztendlich war die Identität des Täters doch bis kurz vorm Showdown, auch für den Leser, überraschend.

Fazit: Ein rundum gelungener Start einer Reihenfolge. 100% Weiterempfehlung.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Was ist wirklich geschehen?

Das Grab im Wald
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Als Bezirksstaatanwalt Paul Copeland von zwei Polizisten in Kenntnis gesetzt wird, dass im Zusammenhang mit einer Leiche sein Name auftaucht, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor 20 Jahren ...

Als Bezirksstaatanwalt Paul Copeland von zwei Polizisten in Kenntnis gesetzt wird, dass im Zusammenhang mit einer Leiche sein Name auftaucht, wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor 20 Jahren verschwanden vier Jugendliche aus einem Ferienlager, in dem Copeland als Betreuer Wachdienst hatte. Unter den Jugendlichen, wovon zwei, zeitnah, Tod aufgefunden wurden, befand sich auch Pauls Schwester Camille. Sie und ein Junge Namens Gil Perez wurden nie gefunden. Auf Grund der jetzigen Ereignisse versucht Paul Copeland wieder herauszufinden was damals geschah. Des Weiteren muss er sich auch noch mit einem Fall von Vergewaltigung im Studentenwohnheim herumschlagen.

Der Schreibstil von Harlan Coben hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Er konnte mich zwar fesseln, aber der zweite Strang = der Vergewaltigungsprozess, hat mich dann doch immer wieder aus der eigentlichen Geschichte raus gebracht. Ich hatte das Gefühl dass diese Story das Buch nur unnötig in die Länge zieht, aber musste dann feststellen, dass dieser Strang doch wichtig für den gesamten Thriller ist.
Die Charaktere fand ich teilweise nicht ganz realitätsnah. Das Handeln von Lucy und Paul erschien mir aufgrund ihrer Berufe oft unprofessionell, was der Spannung aber nicht geschadet hat. Die Gerichtsszenen und die Arbeitsweise von Muse hingegen konnte ich vollkommen nachvollziehen. Auch die Personen aus der Vergangenheit haben mir, in ihrer Darstellung, gut gefallen.
Das Ende hat mich dann nicht wirklich befriedigt. Das Buch wurde mir dann zu plötzlich beendet.
Fazit: Ein spannender Thriller, der nicht durchgehend, aber doch fesselt.