Etwas langsamer Mittelteil
The Cruelest Mercy🖤Ich liebe diese Welt – aber ich hätte gern weniger Kopfzerbrechen und mehr Herzklopfen gehabt.“
Nach dem epischen Ende von Band 1 war meine Neugier riesig – und ich sag’s direkt: Der Einstieg war Gold ...
🖤Ich liebe diese Welt – aber ich hätte gern weniger Kopfzerbrechen und mehr Herzklopfen gehabt.“
Nach dem epischen Ende von Band 1 war meine Neugier riesig – und ich sag’s direkt: Der Einstieg war Gold wert.
Diese clevere Zusammenfassung zu Beginn? Mehr davon, bitte. Ehrlich – jede Fantasy-Reihe sollte sowas haben. Mein zerstreutes Bücherhirn dankt es dem Verlag sehr. 🙌✨
Inhaltlich geht es in Band 2 deutlich politischer und strategischer zu – Intrigen, Machtspiele, Loyalitätsfragen. Das hat Tiefe, keine Frage. Nach dem packenden Auftakt in The Kinder Poison war meine Vorfreude riesig – und ja, politisch liefert Band 2 definitiv ab: Machtspiele, Intrigen, Allianzen, Verrat.
💔Aber wo war bitte die Emotion? Die Nähe?
Die Liebesgeschichte, die in Teil 1 so vielversprechend begann, wurde hier fast komplett ausgeklammert – stattdessen gab’s viel Selbstzweifel,viel inneres Hin und Her … und wenig echte emotionale Entwicklung. Ich wollte mitfühlen, nicht nur mitdenken.
Nach dem, was in Teil 1 angedeutet wurde, hatte ich mehr erwartet.
💥 ABER – das Ende!
Da war sie wieder, diese Sogwirkung. Plötzlich ging alles ganz schnell, dramatisch, wendungsreich – genau das, was ich an Band 1 so geliebt habe. Jetzt hoffe ich umso mehr, dass Teil 3 wieder richtig aufdreht.
Ab der letzten Drittelmarke hatte mich das Buch wieder komplett. Spannung, Tempo, Wendungen – das fühlte sich endlich wieder nach dem Sog von Band 1 an.
💬 Mein Highlight:
Dass mich das Finale wieder emotional abgeholt hat – und dass ich jetzt umso gespannter auf Teil 3 bin.
💬 Mein Lowlight:
Wenig Romance, viel Grübeln. Da wäre mehr drin gewesen.
🔮 Für wen?
Du magst Intrigen, starke weibliche Figuren, innere Konflikte und ein Worldbuilding mit Gift, Prüfungen & Moralspielraum? Dann lies weiter – trotz kleiner Dellen.
⭐ Mein Fazit:
Starke Welt, starke Idee – mit einem Mittelband, der politisch überzeugt, aber emotional schwächelt. Das Ende hat mich aber wieder vollkommen überzeugt – ich bin sowas von bereit für das Finale.