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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2020

Medizin und Aberglauben

Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele
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Ein Buch für alle Fans des Mittelalters.
In diesem Buch blüht das Mittelalter auf. Obwohl aufblühen vielleicht das falsche Wort ist, denn es geht schon düster vor in Paracelsus Geschichte. Wir befinden ...

Ein Buch für alle Fans des Mittelalters.
In diesem Buch blüht das Mittelalter auf. Obwohl aufblühen vielleicht das falsche Wort ist, denn es geht schon düster vor in Paracelsus Geschichte. Wir befinden uns im Ausgehenden Mittelalter in Basel, der junge Theo, von allen Paracelsus genannt studiert die Geheimnisse der Medizin und ist vor allem von der Chirurgie fazieniert. Doch dann Gerät er in den Sog dunkler Mächte...
Die Geschichte dreht sich um Aberglauben, genauso wie um die Medizin der damaligen Zeit, und da bietet sie sehr interessante Einblicke in die Heilkunde. Aber gleichzeitig erfahren wir auch einiges über die Geschehnisse in Basel. Dabei spielt der Glaube eine wichtige Rolle.
Mir hat das Buch gut gefallen, es ist spannend und an manchen Stellen etwas schaurig, detailreich und bildhaft dargestellt. Kurz gesagt eine spannende Reise in eine vergangene Zeit.

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Veröffentlicht am 17.11.2020

Lustig, Kurios, ein Highlight

Das Eismonster
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Ein grandioses Abenteuer nicht nur für die Kleinen.
In diesem Buch ist alles vereint was gutes Kinderbuch braucht. Es gibt ein großes Abenteuer, es gibt super viel zum lachen und lernen kann man auch noch ...

Ein grandioses Abenteuer nicht nur für die Kleinen.
In diesem Buch ist alles vereint was gutes Kinderbuch braucht. Es gibt ein großes Abenteuer, es gibt super viel zum lachen und lernen kann man auch noch etwas.

Das Buch fängt sehr traurig mit der Geschichte von Elise, die in einem Waisenhaus aufwächst und das war 1899 bestimmt nicht besonders schön. Trotzdem beschreibt der Autor das ganze so, das auch Kinder es mögen. Mit zehn Jahren beschließt Elise das Waisenhaus zu verlassen. Das ist der Start in ein kurioses Abenteuer. Elise landet im Museum gerade an dem Tag an dem ein Wollmaut dort eintrifft. Man kann es kaum glauben, aber hieraus entsteht eine wunderbare Freundschaft...

Der Autor erzählt die Geschichte spannend und mit viel Humor. Die Illustrationen tragen sehr zur Geschichte bei, auch die Gestaltung der Seiten finde ich sehr gelungen. Unterschiedliche Schriftgrößen und teilweise dunkle Seiten bieten viel Abwechslung.

Für mich ein absolutes Highlight in diesem Jahr.

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Zwei Schwestern

Das schwarze Gold des Südens
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Zwei Schwestern, ein Familienunternehmen und die Würze von Lakritz.
Eine Geschichte zwischen Bamberg, Paris und Kalabrien. Eine Geschichte rund um das Süßholz und die daraus entstehenden Lakritze. Man ...

Zwei Schwestern, ein Familienunternehmen und die Würze von Lakritz.
Eine Geschichte zwischen Bamberg, Paris und Kalabrien. Eine Geschichte rund um das Süßholz und die daraus entstehenden Lakritze. Man sollte übrigens unbedingt etwas Lakritze in der Nähe haben, da man irgendwann garantiert davon naschen muss. Eine Geschichte über Familie und die Liebe, über Pflichterfüllung und dem Wunsch nach Freiheit ...

Die Autorin versteht es die Landschaften und Städte so bildhaft zu beschreiben, als wäre man vor Ort. Der Duft von Lakritze zieht sich durch die Seiten und begleitet den Leser auf der Geschichte der unterschiedlichen Schwestern Amalie und Elise. Es macht Spaß die Beiden ein Stück weit auf ihrem Lebensweg zu begleiten und mit ihnen zu hoffen und zu leiden. Große Gefühle in einer tollen Familiengeschichte verpackt.

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Die Kindheit der Queen

Teatime mit Lilibet
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Sie ist wohl eine der bekanntesten Frauen in Europa, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Als erstes kommt einem das Bild einer würdevollen alten Dame im pastellfarbenen Kostüm in den Kopf. Die Queen, ...

Sie ist wohl eine der bekanntesten Frauen in Europa, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Als erstes kommt einem das Bild einer würdevollen alten Dame im pastellfarbenen Kostüm in den Kopf. Die Queen, wie wir sie heute kennen.
Aber es gibt einige wenige Menschen die haben ganz andere Einblicke in ihr Leben erhalten, die sie gekannt haben wie kaum jemand sonst. Eine dieser Personen ist Marion Crawford. Sie tritt im Jahr 1932 in das Leben eines kleinen Mädchens namens Lilibet. Marion ist damals 22, Lilibet sechs Jahre alt und noch nicht einmal Thronfolgering. Marion wird Gouvernante und bleibt sechzehn Jahre bei der Familie.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich zum einen etwas über die Kindheit der Queen erfahren wollte und es zum Anderen sehr interessant finde, das ganze aus Sicht einer Person zu erfahren die nicht in der Öffentlichkeit steht.

Die Geschichte ist toll erzählt. Ich mochte die Szenen in denen Marion versucht hat Lilibet das ganz normale Leben Nähe zu bringen. Aber auch die Einblicke in das Familienleben waren interessant und oft auch komisch.

In den sechzehn Jahren ist ja historisch gesehen viel geschehen. Die Abdankung ihres Onkels, der zweite Weltkrieg. Es war interessant das aus der Sicht einer Gouvernante und einer Heranwachsenden zu erleben.

Ein Buch für alle die Königshäuser lieben und gerne historische Romane über reale Personen lesen.

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Veröffentlicht am 15.11.2020

Großartig

Die Dorfärztin - Ein neuer Anfang
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Was für ein tolles Buch. Ich habe mir zwar eher die Geschichte einer Frau vorgestellt, die als Frau mit den Vorurteilen der Dorfbewohner gegen eine Frau als Ärztin kämpft , das kam eigentlich nur am Rande ...

Was für ein tolles Buch. Ich habe mir zwar eher die Geschichte einer Frau vorgestellt, die als Frau mit den Vorurteilen der Dorfbewohner gegen eine Frau als Ärztin kämpft , das kam eigentlich nur am Rande vor. Es war die Geschichte einer jungen Frau, die ein Leben lang unter einem Klumpfuß gelitten hat, und sich immer durchbeißen musste. Es ist die Geschichte der ersten großen Liebe, die man niemals vergisst und es ist die Geschichte einer Familie während und nach dem ersten Weltkrieg.

Leni, so der Name der Dorfärztin ist eine Person, die man einfach gerne haben muss, leider merkt sie das bei ihrer Mutter nicht immer. Ihre Geschichte bewegt und nimmt einen mit. Ich habe die zweite Hälfte des Buches in einem Rutsch gelesen, so sehr hat mich Leider Schicksal berührt.

Es gibt Teile, die den Leser auch auf die Schlachtfelder des ersten Weltkrieges führen, aber das ist weder zu blutig, noch zu ausführlich beschrieben. Es passt sich in die Geschichte ein und gehört einfach dazu.

Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Charaktere. Selbst die kleinste Nebenperson war so beschrieben, das man sie sich genau vorstellen könnte und so schafft es die Autorin dem Leser Bilder in den Kopf zu bringen, die die Geschichte lebendig werden lassen.

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