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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2025

Lisellisel ermittelt

Der Fotograf der Kaiserin
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Das erste was mir in den Sinn kommt wenn ich diesen Roman nocheinmal Revue passieren lasse ist der Name Luziwuzi. Denn um den geht es hier unter anderen. Denn dessen Geliebter wird Opfer eines tödlichen ...

Das erste was mir in den Sinn kommt wenn ich diesen Roman nocheinmal Revue passieren lasse ist der Name Luziwuzi. Denn um den geht es hier unter anderen. Denn dessen Geliebter wird Opfer eines tödlichen Anschlags . Der Hoffotograf der Kaiserin wird darauf nach Mayerling geschickt um Beweisfotos zu machen. Dort trifft er auf das Bauernmädchen Lisel genannt die Lisellisel, einer Magdt der Ksiserin, die reine Nachricht von Sisi an den Luziwuzi. Schnell stellt sich die Frage, was in dem Brief steht und warum musste der Geliebte sterben. Liselotte kann weder Lesen noch Schreiben, ist aber nicht auf den Kopf gefallen. Schnell ist sie in die Morduntersuchungen verstrickt.

Neben dem Mord sind es vor allem die Personen auf die wir treffen einunschlagbares Argument diesen Roman zu lesen. Außer Luziwuzi treffen wir auch den Thronfolger Rudolf und die erst zwölfjährige Mary Vetsera. Es hat mir der gefallen sie als junges unschuldiges Mädchen kennenzulernen. Aber auch alle anderen Charaktere sind einfach gut beschrieben.

So entsteht ein Kriminallfall inmitten des österreichischen Hochadels der von einem klugen Bauernkind aufgeklärt werden soll. Großartig erzählt und wunderbar zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Rilke

Bis unsre Seelen Sterne sind. Rilke und Lou Andreas-Salomé
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Dieser Roman erzählt von der Beziehung zwischen dem Dichter Rainer Maria Rilke und der fünfzehn Jahre älteren Lou Andreas Salomon. Sie war seine große Liebe, aber leider schon verheiratet, aber sie war ...

Dieser Roman erzählt von der Beziehung zwischen dem Dichter Rainer Maria Rilke und der fünfzehn Jahre älteren Lou Andreas Salomon. Sie war seine große Liebe, aber leider schon verheiratet, aber sie war auch seine beste Freundin. Anhand der Beziehung der Beiden wird auch das Leben der Beiden erzählt. Wie sie wurden was sie waren. Er der Dichter, sie die Psychoanalytikerin.
Der Roman erzählt in vielen kurzen Kapiteln von den verschiedenen Episoden des Lebens. Allerdings ist dieses nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern so das es in die Geschichte passt. Ich muss gestehen, daß ich mich daran erst gewöhnen musste.
Ansonsten hat mir das Buch sehr gefallen, ich liebe Roman biographische Bücher und hier ist der Mix aus Roman u d Biographie sehr gut gelungen. Ich habe viel interessantes über Rilke und die Zeit in der er lebte erfahren. Das ganze in einem lockeren Schreibstil der niemals trocken war und so sehr gut zu lesen war.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Eine Liebe in Zeiten der Revolution

Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre
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Wie der Titel schon verrät, geht es in diesem Roman um die französische Revolution. Im Mittelpunkt steht die junge Élèonore, deren Herz für die Malerei schlägt. Sie ist aber auch begeistert von den Ansichten ...

Wie der Titel schon verrät, geht es in diesem Roman um die französische Revolution. Im Mittelpunkt steht die junge Élèonore, deren Herz für die Malerei schlägt. Sie ist aber auch begeistert von den Ansichten der Revolution. Als Maxime Robespierre bei ihren Eltern ein Zimmer mietet ist sie schnell mitten drin in den Geschehnissen. Zwischen ihr und Robespierre entwickelt dich bald eine Liebesgeschichte .



Der Roman ist perfekt recherchiert und erzählt von den Ereignissen der Revolution in den Jahren 1791bis 1795. Dadurch das die Geschichte aus der Sicht von Èlèonore erzählt wird, hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und dadurch einen ganz neuen Blick auf die Ereignisse zu bekommen. So standen die Frauen der Zeit viel mehr im Fokus als wir es aus den Geschichtsbücher kennen. Ihre Rolle wird hier sehr interessant beleuchtet.

Mir hat es sehr gut gefallen das ich hier den Menschen Robespierre kennenlernen durfte. Ich kannte ihn bisher nur als blutigen Revolutionär. Aber war er das wirklich? Hier habe ich eine ganz andere Seite von ihm kennengelernt.

Natürlich geht es in erster Linie um Èlèonore und auch um ihre Beziehung zu Maxime, trotzdem ist das hier kein Liebesroman im herkömmlichen Sinne. Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau in dezenten der Revolution.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Spurensuche in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Das Neunzehnte Jahrhundert, Ausgrabungen in Ägypten, Kleopatra Grab, Schatzsucher , das sind doch genau die Zutaten für einige spannende Lesestunden. Und genau so ist es auch.

Die Eltern der jungen Inez ...

Das Neunzehnte Jahrhundert, Ausgrabungen in Ägypten, Kleopatra Grab, Schatzsucher , das sind doch genau die Zutaten für einige spannende Lesestunden. Und genau so ist es auch.

Die Eltern der jungen Inez verschwinden in Ägypten spurlos, alles deutet darauf hin das sie tot sind. Inez will wissen was passiert ist und macht sich auf den Weg nach Kairo. Doch hier trifft sie auf Wiederstand, ihr Onkel der mit ihren Eltern zusammen gearbeitet hat, will sie nicht da haben. Doch Inez gibt nicht klein bei und befindet sich bald im größten Abenteuer ihres Lebens.

Der Roman katapultiert uns mitten hinein. In die Zeit der Schatzsucher. Mitten hinein ins Ägypten des Neunzehnten Jahrhundert, mitten unter die Ausgräber der alten Schätze. Die Zeit und auch die Orte waren authentisch beschrieben und so konnte ich mit Inez auf Spurensuche gehen.

Die Geschichte war spannend und mit mancher unvorhersehbaren Wendungen. In der Mitte des Buches kam es zwar zu ein paar Längen, doch zum Ende nahm die Geschichte noch einmal Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich.
Getragen wurde der Roman von Inez, einer faszinierenden jungen Frau, die vielleicht etwas naiv an die Sache heranging, aber mit Witz, Charme und Mut punktete.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Vielleicht ein bisschen zu viel Romantik

Die Eigensinnige
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Die Eigensinnige erzählt die Geschichte von Marie von Eber-Eschenbach. Wer sich jetzt fragt, wer das war, dem geht es wie mit. Ich habe vor diesem Roman noch nie von ihr gehört. Leider ist das Day Schiksal ...

Die Eigensinnige erzählt die Geschichte von Marie von Eber-Eschenbach. Wer sich jetzt fragt, wer das war, dem geht es wie mit. Ich habe vor diesem Roman noch nie von ihr gehört. Leider ist das Day Schiksal vieler schreibenden Frauen aus der Geschichte. Und zum Glück gibt es heute Frauen wie Lucca Müller, die ihnen einen Roman widmen.

Marie war Schriftstellerin, die eigentlich ihr Leben lang darum kämpfte als diese auch anerkannt zu werden. Im neunzehnten Jahrhundert war die Rolle der Frau noch klar definiert und so sah Maries Familie sie auch als Ehefrau und Mutter. Der Roman erzählt von Maries Kindheit und ihrer Ehe. Leider war für meinen Geschmack der Fokus etwas zu sehr auf ihr Liebesleben gesetzt und etwas zu wenig auf ihre Tätigkeit als Schriftstellerin.

Trotzdem habe ich hier eine Frau kennengelernt die für ihre Träume einstand und dabei versucht hat sie selbst zu sein.
Interessant waren die Einblicke in das Familienleben der damaligen Zeit. Der hohe Stellenwert der Ehe und die Herrschaft der Männer.

Für mich ein gelungenes Portrait einer zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Frau.

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