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Veröffentlicht am 02.02.2022

Finanzen für Einsteiger

Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest
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Es ist nie zu spät, mit dem privaten Vermögensaufbau zu beginnen und nie war es leichter sein Geld an der Börse anzulegen. In seinem Buch erklärt der Autor Thomas Kehl – der auch den Youtube-Kanal „Finanzfluss“ ...

Es ist nie zu spät, mit dem privaten Vermögensaufbau zu beginnen und nie war es leichter sein Geld an der Börse anzulegen. In seinem Buch erklärt der Autor Thomas Kehl – der auch den Youtube-Kanal „Finanzfluss“ betreibt – die verschiedenen Möglichkeiten sein Geld anzulegen, räumt mit Vorurteilen auf und beantwortet häufige Fragen zu Finanzen.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Abriss des Werdegangs des Autors und wie er zu dem Thema Finanzen kam. Er geht kurz darauf ein, warum der private Vermögensaufbau so wichtig ist. Wobei die Gründe für die meisten nichts Neues sein werden.

Danach wird auf (staatliche) Sparverträge, Versicherungen und Fonds eingegangen. Wenn man sich in diesem Bereich überhaupt nicht auskennt, dann ist der Abschnitt ganz interessant, aber etwas bahnbrechend Neues wird jetzt nicht erzählt.

Am interessantesten fand ich den Abschnitt zu Aktien und ETFs, da ich mich intensiver mit diesem Bereich beschäftigen möchte und hier auch viele Fragen, die ich mir vor allem im Bezug auf ETFs gestellt hatte, geklärt wurden. Z.B. welche ETFs sind sinnvoll, wie viele ETFs sollte man haben, sollte man neben ETFs noch andere Sparanlagen haben.

Unterstützt werden die Erklärungen zu den Anlagemöglichkeiten immer mit Rechenbeispielen, die für die Verständlichkeit vereinfacht wurden. Der Schreibstil ist, für das doch komplexere Thema, sehr verständlich und man kann den Ausführungen gut folgen. Es nimmt zudem die ersten Ängste vor einer Geldanlage an der Börse.

Mit dem Titel hat sich das Buch nicht unbedingt einen Gefallen getan. Der Autor sagt am Ende selbst, dass man sich mit den Themen, die einen interessieren, noch intensiver beschäftigen kann. Und das sollte man auch. Das Buch ist ein sehr guter Einstieg in die Finanzwelt und gibt einen groben Überblick über die Möglichkeiten, aber man sollte sich noch genauer damit auseinandersetzen, sobald man sich für ein Sparmodell entschieden hat.

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Veröffentlicht am 18.12.2021

Große und kleine Helden

Tierische Helden
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Jeder kann ein Held sein. Ob groß oder klein, auf vier Pfoten, Hufen oder mit Federkleid oder Flosse. Clare Balding zeigt in ihrem Buch, dass tierische Helden ganz unterschiedlich sein können – in ihrem ...

Jeder kann ein Held sein. Ob groß oder klein, auf vier Pfoten, Hufen oder mit Federkleid oder Flosse. Clare Balding zeigt in ihrem Buch, dass tierische Helden ganz unterschiedlich sein können – in ihrem Erscheinungsbild und in ihren Taten.

Die vorgestellten tierischen Helden im Buch sind sehr unterschiedlich. Von der nicht gerade beliebten Ratte bis zum Schwergewicht Elefant. Und auch in ihren Taten sind sie alle individuell. Die einen Retten unzählige oder auch nur ein Menschenleben, andere berühren Millionen Herzen mit ihrer Loyalität und Liebe oder lösen Begeisterungsstürme mit sportlichem Talent aus. Besonders schön fand ich die Anerkennung, die den Tieren zuteilwurde, die der Wissenschaft „gedient“ haben und dem Menschen zu neuen Erkenntnissen verholfen haben. Oft haben sie es mit ihrem Leben bezahlt.

Die Autorin hat eine schöne Auswahl von Geschichten getroffen, die immer interessant zu lesen waren. Durch die Kürze lässt sich die Sammlung schnell und gut lesen. Manchmal fand ich es schon zu kurz, wenn es mehr eine Aneinanderreihung von Jahreszahlen und den entsprechenden Ereignissen war. Dadurch ging an einigen Stellen das Emotionale verloren.

Trotzdem fand ich es toll zu lesen. Die meisten Geschichten kannte ich noch nicht und es hat Spaß gemacht, sie kennenzulernen. Ein Buch für jeden Tierfreund.

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Veröffentlicht am 12.12.2021

Routiniert spannend

In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)
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Die Programmleiterin und Lektorin des renommierten Frankfurter Verlages Winterscheid wird vermisst. Pia Sander und Oliver von Bodenstein finden bei ihrer Recherche heraus, dass die Lektorin vor kurzem ...

Die Programmleiterin und Lektorin des renommierten Frankfurter Verlages Winterscheid wird vermisst. Pia Sander und Oliver von Bodenstein finden bei ihrer Recherche heraus, dass die Lektorin vor kurzem gefeuert wurde und kein gutes Haar an ihrem ehemaligen Arbeitgeber ließ. Nachdem ihre Leiche gefunden wird, kommt bald heraus, dass sie ein Geheimnis wusste, das ihr zum Verhängnis wurde.

Routiniert baut Nele Neuhaus ihren neuen Fall rund um eine alte Freundesclique, die ein Geheimnis in der Vergangenheit verbergen, auf. Neben dem Fall, der dieses Mal in der Verlagsbranche spielt, werden auch wieder Einblicke in das Privatleben von Pia und Oliver gewährt. Vor allem Oliver hat mit einigen Schicksalsschlägen zu kämpfen.

Die Autorin schreibt wie gewohnt spannend und pointiert. Einige Zusammenhänge sind ziemlich schnell und einfach zu erkennen; die großen Plottwists dagegen kommen überraschend und manchmal arg konstruiert. Im Allgemeinen werden einige Ermittlungsergebnisse durch Zufälle und etwas Glück erlangt, was ich schade finde, da der Fall dadurch an Authentizität verliert. Probleme hat ich auch damit die Personen der Clique, die im Fokus steht, auseinander zu halten. Es waren einfach sehr viele neue Namen und in welcher Beziehung sie zueinanderstehen.

Was mich auch gestört hat, war, dass einige Informationen manchmal öfters und sogar im fast gleichen Wortlaut wiederholt wurden. Das war irgendwann anstrengend. Da hat das Lektorat an einigen Stellen wohl geschlafen.

Trotz aller Kritik war es ein spannender Fall. Die Autorin hat einfach das Talent, Atmosphäre und Spannung so aufzubauen, dass man immer weiterlesen möchte. Pia, Oliver und das Team um die beiden sind wie immer sympathisch und es macht Spaß, sie bei den Ermittlungen zu begleiten.

Nicht der beste aber auch nicht der schlechteste Krimi der Autorin. Ich werde die Reihe weiterhin gerne verfolgen.

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Veröffentlicht am 03.12.2021

Weckt keine Emotionen

Vollendet – Die Flucht
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Conner und Risa leben in einer Welt, in der Abtreibungen verboten sind. Kinder können aber „gestorcht“ werden (vor der Tür einer fremden Familie abgelegt werden). Und Eltern können ihre Kinder rückwirkend ...

Conner und Risa leben in einer Welt, in der Abtreibungen verboten sind. Kinder können aber „gestorcht“ werden (vor der Tür einer fremden Familie abgelegt werden). Und Eltern können ihre Kinder rückwirkend „abtreiben“. Im Alter von 13 bis 18 Jahre können Kinder für die Umwandlung freigegeben werden. Jeder Teil ihres Körpers wird an andere Menschen gespendet. Dieses Schicksal steht Conner und Risa bevor.

Das Konzept des Buches klang wirklich interessant. Auch in der Realität fehlt es überall an Organspendern. Wie realistisch ist die Welt, die der Autor gezeichnet? Über den gesellschaftlichen Aspekt lässt sich wohl streiten; was in der Zukunft passiert, ist manchmal nur schwer voraus zu sagen. Bei den medizinischen Punkten der Organspenden ist es schon anders. Mal abgesehen davon, dass es zumindest heutzutage noch nicht möglich ist, alle Organe und Teile eines Menschen zu transplantieren, gibt es noch andere Punkte, die mich stören. Es wird überhaupt nicht darauf eingegangen, dass Organe von den Empfängern recht häufig abgestoßen werden und sie manchmal lebenslang Medikamente nehmen müssen, damit das nicht passiert.

Die Welt ist nicht besonders plastisch aufgebaut. Man erfährt zwar die Hintergründe, warum die Umwandlung eingeführt wurde, aber wie die Bevölkerung allgemein zu dem Thema steht, erfährt man eher weniger. Es gibt zwar spannende Momente, aber wirklich mitreißend fand ich die Geschichte nicht. Es kamen bei mir kaum Emotionen auf, was größtenteils am Erzählstil liegt. Meistens gibt es nur oberflächliche Beschreibungen, die Erzählperspektiven wechseln häufig und Gedanken und Gefühle werden auch kaum übermittelt.

Genauso unnahbar empfand ich dann auch die Charaktere, die mich nicht berührt haben. Bei mir kamen absolut keine Empfindungen an. Die ganze Geschichte wirkt so leblos und blass.

Ich habe vom Autor viel positives gehört, aber das hier nicht gefunden. Die Idee ist mäßig umgesetzt und der Schreibstil packt einen nicht.

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Veröffentlicht am 30.11.2021

Kochbuch für Fans

PietSmiet kocht. Die besten Gerichte der Show
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Im Youtube-Format „Pietsmiet kocht“ kochen die fünf Jungs von Pietsmiet jede Woche ein neues Gericht. Jetzt gibt es ihre Lieblingsrezepte gesammelt in einem Kochbuch.


Nach einer kurzen Einführung werden ...

Im Youtube-Format „Pietsmiet kocht“ kochen die fünf Jungs von Pietsmiet jede Woche ein neues Gericht. Jetzt gibt es ihre Lieblingsrezepte gesammelt in einem Kochbuch.


Nach einer kurzen Einführung werden die Top-20-Rezepte aus der Show vorgestellt. Die Reihenfolge orientiert sich nach den Bewertungen, die von den Fünf im Format für das jeweilige Rezept vergeben wurde. Die Bewertung steht bei den Rezepten auch immer dabei. Danach stellen die fünf Jungs jeweils ihre eigenen Lieblingsrezepte vor. Die meisten davon kennt man noch nicht von Youtube, sie sind also exklusiv im Kochbuch zu finden. Neben den Rezepten gibt es immer wieder Anekdoten, wie die Fünf zum Kochen stehen und am Ende des Buches gibt es ein kleines Glossar.


Der Aufbau der Rezepte ist zunächst sehr klassisch gehalten. Es werden die Zutaten aufgelistet und die Zubereitung erklärt. Danach gibt es aber häufig noch Tipps oder andere Anmerkungen von einem oder mehreren der Piets. Bei den Top-20-Gerichten findet sich zudem auch der Youtube-Link zum Video. Jedem Rezept geht ein Foto voraus, die sehr ansprechend sind und wer das Format kennt, weiß, dass es so schön angerichtet bei den Jungs nicht immer aussieht.


Die Gerichte sind eine bunte Mischung. Es gibt viele einfache Rezepte, aber auch ein paar aufwändigere bzw. zeitintensivere. Es fällt aber auf, dass es viele Gerichte mit Fleisch gibt. Ich empfehle, vorher einen Blick in das Youtube-Format zu werfen, wenn man es noch nicht kennt, damit man einen Eindruck von den zu erwarteten Rezepten bekommt. Den Zubereitungsschritten kann man gut folgen, manchmal hätte ich mir ein paar genauere Erläuterungen gewünscht. Z.B beim Apple Crumble wird erklärt, dass man die Streusel braten soll bis sie fertig sind, aber nicht wie sie aussehen, wenn sie fertig sind. Da merkt man an einigen Stellen schon, dass es sich um Hobby-Köche handelt.


Das Kochbuch ist eindeutig für Fans gedacht. Ich finde es aber schön, dass viele alltagstaugliche Rezepte enthalten sind und ein paar werde ich so oder in ähnlicher Form in mein Repertoire mit aufnehmen.

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