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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2019

Leider nur nett

Clans of London, Band 1: Hexentochter
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Caroline möchte Pilotin werden, weil sie aber das nötige Kleingeld dafür nicht hat und als Waise auch nicht auf die Unterstützung ihrer Eltern hoffen kann, jobbt sie als Kellnerin und spart für diese Ausbildung. ...

Caroline möchte Pilotin werden, weil sie aber das nötige Kleingeld dafür nicht hat und als Waise auch nicht auf die Unterstützung ihrer Eltern hoffen kann, jobbt sie als Kellnerin und spart für diese Ausbildung. Sie führt ein völlig normales, etwas langweiliges Leben. Bis sie eines Tages den Aufreißer Ash zufällig kennen lernt. Auf einmal passieren seltsame Unfälle bei denen sie schwer verletzt, wenn nicht sogar getötet werden könnte und dann behauptet Ash auch noch, das sie, ebenso wie er, eine Hexe ist.
Caroline muss sich sehr schnell an die Tatsache gewöhnen, das es eine magische Welt gibt und sie anscheinend durch ihre Eltern, die sie im Heim abgegeben haben, dazu gehört. Doch auch bei den Magiern ist nicht alles heile Welt, sondern es geht auch hier alles um Macht, Reichtum und Ansehen. Dinge, die einige magische Clans durch Caroline als gefährdet ansehen.

Von Caroline und auch Ash habe ich mir mehr versprochen. Ich denke, das man aus den Figuren mehr hätte machen können. Ebenfalls erging es mir so mit Megan und Henri, gerade diese beiden schienen zu Beginn interessante Nebenfiguren zu sein und haben dann stark nachgelassen.
Alles in allem ein nettes Buch, bei dem ich froh bin, das es eine Dilogie werden soll. Ein weiteres Buch würde ich durchaus lesen um die Geschichte zu Ende zu lesen, 2 weitere Bände würden mir wohl zu viel sein.
Nett, aber leider aus meiner Sicht nicht mehr.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Schöne neue Serie

Deep Six - Rausch der Gefahr
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Leo Andersen hat nach dem Tod eines Teamkameraden seines Navy Seals Team, den Vertrag beim Militär nicht verlängert und mit fast allen aus seinem Team eine Firma zur Schiffsbergung gegründet. Aber sie ...

Leo Andersen hat nach dem Tod eines Teamkameraden seines Navy Seals Team, den Vertrag beim Militär nicht verlängert und mit fast allen aus seinem Team eine Firma zur Schiffsbergung gegründet. Aber sie wollen nicht wirklich normale, aktuelle Schiffe bergen, sondern sind hinter einem alten Schiffsschatz her, über deren Kanonen Leos Vater bei einer Schiffstour „gestolpert“ ist. Doch solche Expeditionen sind teuer und so kommt ein Angebot, gefährliche Chemikalien vor Terroristen zu retten. gerade recht. Auch wenn sie dieses hohe Risiko eigentlich nie mehr eingehen wollten.
Dazu kommt, das Leo diesen Auftrag von Olivia Mortier, einer CIA Agentin bekommt, die einzige Frau, die er nie aus dem Kopf bekommen hat, seit er sie vor einigen Monaten mit mittleren Osten bei einem Einsatz kennen gelernt hat.
Doch der Auftrag stellt sich als noch deutlich gefährlicher heraus, als überhaupt jemand abschätzen konnte und das Deep Six Team muss sich fragen, ob dieser Auftrag die Richtige Entscheidung war, um Geld, viel Geld zu verdienen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die einzelnen Charaktere fand ich sehr interessant. Auch hat mir sehr gut gefallen, das die Männer nicht so heroisch waren, bis zum bitteren Ende beim Militär zu bleiben und ihnen durch ein sehr schlechtes Ereignis klar wird, das es auch ein Leben außerhalb des Militärs für sie gibt, ein Leben, das bald beginnen sollte...
Ich habe bereits die Black Knights Serie gelesen, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Ich bin sehr auf weitere Teile dieser Serie gespannt.

Veröffentlicht am 01.05.2019

NIcht so mein Fall

Das gefälschte Siegel
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Kevron, ein begnadeter Fälscher ist im Elend und Alkohol versunken, seit sein Bruder, ein eventuell noch besserer Fälscher als er selbst, getötet wurde. Er lebt nur noch von Flasche zu Flasche, bis eines ...

Kevron, ein begnadeter Fälscher ist im Elend und Alkohol versunken, seit sein Bruder, ein eventuell noch besserer Fälscher als er selbst, getötet wurde. Er lebt nur noch von Flasche zu Flasche, bis eines Tages Prinz Tymur zu ihm kommt und sein ganzes Leben verändert, indem er ihn zuerst im Kerker ausnüchtern lässt und ihm dann eine Aufgabe gibt, der Kevron nicht wiederstehen kann. Unter anderem nicht widerstehen kann, weil mit seinem jetzigen Wissen dem Könighaus eine für ihn sehr ungünstige Lösung für ihn einfallen würde...
Lorcan ist ein steinerner Wächter, seit Jahrhunderten wird ein magisches Dokument, in den ein böser Dämon gebannt ist, von den steinernen Wächtern bewacht. Doch die große Gefahr, die von der Schriftrolle ausgeht ist mittlerweile nicht mehr allgegenwärtig und so sind auch die steinernen Wächter nicht mehr das, was sie einst vor Jahrhunderten waren.
Enidin ist eine große Magierin und die Erbin des Ordens. Leider ist sie erst 17 Jahre alt und ihre Größe hat bisher nur sie selbst erkannt. Auch ist die Führung des Ordens durch den frühen Tod ihrer Mutter nicht mehr in Familienhand und so fühlt sie sich sehr unterschätzt und unverstanden. Aber als Prinz Tymur eine Magierin sucht, um ihn auf einer Expedition zu begleiten, kann natürlich nur sie selbst in Frage kommen!
Prinz Tymur ist der jüngste Sohn des Königs und vermutet, dass die Schriftrolle mit dem gebannten Dämon nicht mehr im ursprünglichen Zustand ist. Er will dies von der Zauberin Ililiane überprüfen lassen, die einst mit seinem Urahn den Dämon in die Schriftrolle bannte. Doch Ililiane wurde seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen und so macht er sich auf eine Expedition in ein Gebiet, in das Jahrhunderten keine Menschen mehr vorgedrungen sind. Doch seinen mehr oder weniger freiwilligen Mitstreitern erzählt er jeweils eine andere Geschichte und niemand kann ahnen oder vermuten, worum es Tymur wirklich bei der Reise geht.
Mir waren die Figuren der Geschichte zu stereotyp, Lorcan, der Edelmütige, der so sein Leben nicht mehr weiter führen kann. Kevron, der eigentlich außer dem Alkohol kein Interesse mehr hat. Enidin die sehr hochnäsige unverstandene Magierin, die alle außer Tymur unter ihrer Würde erachtet und zuletzt Tymur, undurchsichtig bis ins Letzte, Ränke schmiedend und absolut unvertrauenswürdig.
All das hat mir die Geschichte nicht sympathisch gemacht und ich habe schon immer auf die nächste Situation gewartet, wo Lorcan sich in sein Schicksal ergibt, Kevron versucht der ganzen Sache zu entgehen und Tymur mit unklaren Aussagen alle dazu zwingt bei Stange zu bleiben. Die Autorin hat mich in der Hinsicht nicht enttäuscht und diese Situationen immer wieder in die Geschichte eingebaut. Daher hat mich alles in allem die Geschichte nicht begeistert sondern eher gelangweilt. Ich wüsste gerne, wie die Geschichte ausgeht, bin aber sicher nicht bereit, mich dafür durch 3 oder 4 Bücher zu lesen. Daher wird für mich wohl die Erzählung von dem gefälschten Siegel hier für mich zu Ende sein.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Es gibt bessere Dystopien

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Eine Magie aus Licht ist nun die wichtigste Energiequelle und Magier die sie nutzen können gehören zu den mächtigsten Menschen. Aber zu allem Licht gibt ...

Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Eine Magie aus Licht ist nun die wichtigste Energiequelle und Magier die sie nutzen können gehören zu den mächtigsten Menschen. Aber zu allem Licht gibt es auch die Dunkelheit und dunkle Magie, die von den Lichtmagiern verachtet wird.
Lucie ist in dem dunklen Teil von New York aufgewachsen um dann mit ihrem Vater in den hellen Teil Manhattan zu fliehen.
Dort lernt sie Ethan Stryker kennen und lieben, der zu der mächtigsten und einflussreichsten Familie in Manhattan gehört. Doch schon bald müssen Lucie und Ethan mehr um ihr Überleben kämpfen, als sie es sich je vorstellen konnten.
Lucie ist für mich eine äußerst schwache Hauptperson. Sie wirkt für mich die ganze Zeit als Charakter sehr schwach und eher wie ein Zuschauer des Geschehens als eine Hauptperson. Ihr Hauptanliegen, nachdem sie in Manhattan angekommen ist, ist nicht aufzufallen und es sich mit den Mächtigen nicht zu verderben, sondern lieber immer unter dem Radar zu fliegen. Das dies mit ihrer Vorgeschichte nicht funktionieren kann und sie jeder Machtgruppierung als Symbol nützlich ist, merkt sie leider etwas spät.
Auch hat mir die nur sehr tröpfchenweise Erklärungsweise der Autorin, wie es in dieser Welt zugeht nicht gefallen, ich hätte gerne früher schon mehr Informationen gehabt um einiges besser nachvollziehen zu können. Auch erfährt man in keiner Weise, wie es außerhalb von New York zugeht. Ob überall diese strikte Trennung zwischen Licht- und Dunkelmagie existiert.
Auch hat mir am Schluss gefehlt, was aus einigen Familienmitgliedern oder Freunden passiert ist, die eine wichtige Rolle gespielt haben.
Alles in allem nicht so das wahre für mich.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Leider der letzte Teil der Serie

Dark Obsession - Beware of me
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Ethan Barclay ist für die meisten nur eines, ein gefährlicher Verbrecher der gestoppt werden muss. Doch Ethan hat 2 Gesichter, er schützt die, die ihm wichtig sind und das schon lange Jahre. Er schützt ...

Ethan Barclay ist für die meisten nur eines, ein gefährlicher Verbrecher der gestoppt werden muss. Doch Ethan hat 2 Gesichter, er schützt die, die ihm wichtig sind und das schon lange Jahre. Er schützt sie auch, indem er sich von ihnen fernhält, damit sie auf keinem Fall auf dem Radar seiner Feinde auftauchen. Doch er hat eine große Schwäche Carly Shay! Carly, die das Einzig wichtige in seinem Leben überhaupt ist, gerät in Gefahr und in den Focus von Leuten, in dessen Nähe Carly nie im Leben kommen sollte!
Die Geschichte von Ethan und Carly hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal ein Roman in dem nicht alles Schwarz-Weiß ist. Ethan ist ein Beispiel dafür, das man nicht sein Leben lang alles immer nur Richtig gemacht haben muss, um eine sympathische Hauptfigur zu sein. Man fiebert richtig mit Ethan mit, Carly zu schützen und gleichzeitig zu versuchen, sie nicht zu verlieren. Auch Carlys Zweifel kann man ebenso nachvollziehen, wieso scheint Ethan so interessiert an ihrem Leben, schließlich hat sie Jahrelang nichts von ihm gehört oder mit ihm zu tun gehabt. Doch in nichts könnte sie sich mehr irren, das in Ethans Desinteresse…
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und es hat mir richtig leidgetan, dass dies die letzte Story der Serie ist. Aber es gibt noch andere Bücher der Autorin die ich mir jetzt ansehen und lesen werde, denn der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und so hoffe ich auch bei den anderen Serien auf ein schönes Lesevergnügen.