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Veröffentlicht am 01.02.2026

Liebe im E-Sport

Novel Haven - Match of Fate
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Nachdem Nataly ihren ersten Livestream mit ihrem Spiel Novel Haven gestartet hat, kommt es live zu einem Streit zwischen ihr und dem E-Sportler Dylan. Nach einem viralen Shitstorm versuchen Beide die Wogen ...

Nachdem Nataly ihren ersten Livestream mit ihrem Spiel Novel Haven gestartet hat, kommt es live zu einem Streit zwischen ihr und dem E-Sportler Dylan. Nach einem viralen Shitstorm versuchen Beide die Wogen zu glätten. Um sowohl Dylans Sponsoren als auch die Online-Community zufrieden zu stellen, bittet Nataly ihn um ein Fake Date. Während Dylan mit seinem E-Sport Team die Championships gewinnen und Nataly ihr Spiel promoten will, kommen sich die Beiden immer näher. Doch sich zu verlieben, war nicht Teil des Planes.

Tatsächlich hat mir der zweite Teil der Novel Haven-Reihe sogar noch ein bisschen besser gefallen als Teil 1 (und den mochte ich sehr^^). Ich bin ein großer Fan von Nataly und Dylan als Paar geworden und fand ihre Streitigkeiten wirklich bezaubernd. Dylan ist eine wandelnde Green Flag. Er setzt sich rigoros für Frauen ein, die von ihren Partnern schlecht behandelt werden. Nataly hätte ich am Anfang der Geschichte das ein oder andere Mal gerne schütteln mögen, als sie über ihre Beziehung zu Jack spricht, obwohl sie eigentlich eine so unabhängige und starke Frau ist. Ich mochte alles an der Geschichte, sei es das Thema E-Sport, als auch familiäre Konflikte, Romance und der Suspense-Anteil. Da ich vom Thema E-Sport wenig Ahnung hatte, war ich etwas beunruhigt, wie gut ich mich in der Geschichte zurechtfinden würde. Für alle Leser/innen denen es genauso geht: keine Angst man versteht die Geschichte problemlos auch ohne die Fachbegriffe zu kennen^^.

Insgesamt hat mich Novel Haven wieder sehr begeistern können und ich freu mich, dass Band drei der Reihe ebenfalls bald erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Lesehighlight!

The Tainted Cup
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Die Ermittlerin Ana Dolabra und ihr Gehilfe Dinios Kol werden beauftragt einen Todesfall in einer Villa am Rande des Imperiums zu untersuchen. Ein Offizier des Imperiums wurde getötet als spontan ein Baum ...

Die Ermittlerin Ana Dolabra und ihr Gehilfe Dinios Kol werden beauftragt einen Todesfall in einer Villa am Rande des Imperiums zu untersuchen. Ein Offizier des Imperiums wurde getötet als spontan ein Baum aus seinem Inneren gewachsen ist. Ein mysteriöses Todesfall, der trotz all der Verseuchungen des Landes, einiges an Fragen aufwirft. Doch die Verschwörung, die zu seinem Tod geführt hat, scheint weiter verzweigt zu sein als gedacht. Anas und Dins Ermittlungen führen sie bis zur Seemauer, die das Imperium vor den gewaltigen Leviathanen beschützt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn das gesamte Imperium und all seine Bewohner scheinen in Gefahr zu sein.

„The Tainted Cup“ ist nicht das erste Buch von Robert Jackson Bennett, welches ich gelesen habe. Bereits seine Founders-Reihe hat mir unglaublich gut gefallen, insbesondere aufgrund der originellen und gut durchdachten Fantasy-Welt. Und auch dieses Mal hat der Autor eine ungewöhnliche, aber sehr interessante und komplexe High Fantasy Welt erschaffen, die mir herausragend gut gefallen hat, insbesondere durch die verschiedenen Iyalets, Verseuchungen und Anpassungen. Wir begleiten vor allem Din auf seinen Ermittlungen für seine Vorgesetzte Ana. Durch seine Gabe als Gravierer kann er sich alles, was er sieht und hört merken und wiedergeben. Ana verbringt ihre meiste Zeit in Innenräumen, da sie sehr empfindlich auf äußere Reize reagiert. Sie ist ein sehr exzentrischer Mensch, der sich ungern mit Höflichkeiten herumschlägt. Sie erinnert mich mit ihren Fähigkeiten und Befindlichkeiten ziemlich an den berühmten Sherlock Holmes. Der Kriminalfall, der gelöst werden muss, ist sehr komplex und clever strukturiert. Ich habe wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Ich kenne tatsächliche keine vergleichbare Geschichte, welche die Aspekte eines Krimis und einer Fantasy-Geschichte so miteinander vereint. Ich bin sehr froh, dass diese Reihe fortgesetzt wird und hoffe noch viele weitere Geschichten über diese beiden ungewöhnlichen Protagonisten lesen zu können.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Überraschendes Highlight

Assistant to the Villain
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Evie ist auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, als sie zufällig dem Schurken in die Arme läuft. Dieser sucht eine neue Assistentin und stellt Evie direkt ein. Im Kampf gegen König Benedict gehören ...

Evie ist auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, als sie zufällig dem Schurken in die Arme läuft. Dieser sucht eine neue Assistentin und stellt Evie direkt ein. Im Kampf gegen König Benedict gehören Folter und Tod zum Tagesgeschäft des Schurken, doch ein Verräter arbeitet in dessen Büros und sabotiert seine Pläne. Evie ist fest entschlossen ihrem Chef zu helfen und den Verräter zu finden, auch wenn sie sich damit immer weiter in dessen Leben einmischen muss.

Ich hatte wenig Erwartungen, als ich die Geschichte zur Hand genommen habe und wurde damit umso positiver von dieser humorvollen und spannenden Geschichte überrascht. Evies Charakter ist trotz der vielen schlechten Erlebnisse in ihrer Vergangenheit fröhlich und zuversichtlich. Trystan hingegen verkörpert als der Schurke eher das dunkle und rachsüchtige. Ich mochte die Dynamik zwischen Evie und dem Schurken sehr gerne. Die beiden sind so gegensätzliche Charaktere und harmonieren trotzdem hervorragend miteinander. Mit ihrer positiven Art lockt Evie ihren Boss ein ums andere Mal aus der Reserve. Auch die Nebencharaktere waren sehr unterhaltsam und liebenswert. Besonders Kingsley hat mich sehr zum Lachen gebracht. Ich habe die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite wirklich geliebt und freue mich auf den nächsten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Großartige Charaktere und beeindruckendes Worldbuilding

To Love a God
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Nachdem Aurora aus Silver City fliehen konnte, versteckt sie sich nun in Elysion vor Galadons schrecklicher Herrschaft, die jeden Tag weitere Valets das Leben kostet. Doch der Kampf in Silver City hat ...

Nachdem Aurora aus Silver City fliehen konnte, versteckt sie sich nun in Elysion vor Galadons schrecklicher Herrschaft, die jeden Tag weitere Valets das Leben kostet. Doch der Kampf in Silver City hat nicht nur bei ihr Spuren hinterlassen. Nachdem Colden verletzt wurde, hat er seine Erinnerungen an die letzten 200 Jahre vollständig verloren. Jahre, in denen er sich von einem General zu dem einfühlsamen und entschlossenen Mann entwickelt hat, in den sich Aurora verliebte. Doch diesen anderen Colden erkennt Aurora nicht wieder. Um Galadons Herrschaft endgültig ein Ende zu bereiten, fordert Colden ihn zu einem Wettstreit unter Göttern heraus, aus dem nur einer als Sieger hervorgehen kann.

„To Love a God“ schließt zeitlich direkt an die Ereignisse von Band 1 an und entführt uns zunächst nach Elysion. Wer Band 1 nicht mehr so gut im Gedächtnis hat, kann sich über eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes am Anfang der Geschichte freuen. Ich wünscht mehr Fantasyreihen hätten so etwas! Colden hat sein Gedächtnis verloren, was einen ziemlichen Wandel seiner Persönlichkeit zur Folge hat. Er wirkte auf mich deutlich unberechenbarer und aggressiver und hat insgesamt einiges an Charme eingebüßt. Trotzdem finde ich seine Entwicklung innerhalb der Geschichte wirklich sehr spannend. Auch die Beziehung zu Aurora muss sich nochmal ganz von vorne entwickeln und war für mich fast besser nachvollziehbar als in Band 1 der Reihe. Zudem lernen wir eine neue Hauptfigur kennen. Cassius ist ein interessanter Charakter und hat mich von Anfang an, an Loki aus der nordischen Mythologie erinnert. Er ist clever, aber auch hinterlistig und scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen. Die Handlung ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend und das Worldbuilding hat mich erneut überzeugen können. Auch wenn der Cliffhanger dieses Mal nicht ganz so gemein ist, wie nach Teil 1, fiebere ich jetzt schon auf den finalen Band der Reihe hin. Eine unglaublich gute Fantasyreihe, die ich absolut weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Ich hätte es lieber abbrechen sollen...

Die Flamme im Eis
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Elea versorgt allein ihre vier Geschwister seitdem ihre Eltern gestorben sind. Nur mit Mühe kann sie ihre Familie ernähren, indem sie Schwefelhölzer verkauft. Eines Tages wird sie von der Königin höchstselbst ...

Elea versorgt allein ihre vier Geschwister seitdem ihre Eltern gestorben sind. Nur mit Mühe kann sie ihre Familie ernähren, indem sie Schwefelhölzer verkauft. Eines Tages wird sie von der Königin höchstselbst ausgewählt, als eine ihrer vier Magiebegabten im Schloss zu wohnen und damit den Unterhalt für ihre Familie zu sichern, denn Eleas Feuermagie macht sie zu etwas Besonderem. Doch im Schloss ist nichts so wie es scheint und die Königin verfolgt ihre eigenen dunklen Ziele.

Mir fällt es tatsächlich schwer eine Rezension zu dieser Geschichte zu schreiben. Zuerst muss ich sagen, dass ich den Schreibstil leider als absolut grausig empfand und das Buch sicherlich abgebrochen hätte, wenn ich es nicht für eine Challenge gelesen hätte. Jeder dritte Satz beginnt mit dem Wort „Elea“, was mir beim Lesen wirklich auf die Nerven gegangen ist und eher an das Schreibniveau eines Schülers erinnert. Inspiriert wird die Geschichte wohl von dem Mädchen mit den Schwefelhölzern, erinnert jedoch nur ganz am Anfang entfernt an seine ursprüngliche märchenhafte Vorlage.

Mit Elea als Protagonistin bin ich leider gar nicht warm geworden. Auch wenn ihr mit ihren 16 Jahren ein gewisses Maß an Naivität zusteht, hätte ich ihr etwas mehr Cleverness zugetraut. Auch die Königin bleibt als „Schurkin“ der Geschichte nicht nur blass, sondern lässt sich auch sehr leicht von vier jungen Mädchen überlisten. Welche Rolle Faun in der Geschichte spielt, ist mir bis zum Ende leider nicht klar geworden, außer dass im Buch unbedingt noch irgendwie eine Liebesgeschichte untergebracht werden musste. Die Handlung tröpfelte trotz der niedrigen Seitenzahl des Buches nur sehr zäh dahin.

Mich konnte die Geschichte also weder mit Schreibstil noch Handlung oder Charakteren in irgendeiner Form begeistern. Ich kann das Buch absolut nicht empfehlen.

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