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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der ewige Winter

Der Winter des Bären
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Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses ...

Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses und bittet um einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, zusammen mit ihrem Bruder Oskar. Mila kann nicht glauben, dass ihr Bruder sie einfach so verlassen hat und macht sich zusammen mit ihren Schwester auf die Suche nach ihm. Der Fremde hinterlässt eine Spur der Magie, die sie immer weiter in den Norden führt. Kann Mila ihren Bruder retten und dem ewigen Winter ein Ende bereiten?

„Der Winter des Bären“ ist eine spannende, winterliche Geschichte, die ein wenig an die Schneekönigin erinnert. Mila begibt sich zusammen mit ihren Schwestern auf die Suche nach ihrem Bruder, der unter einem magischen Bann steht. Mila ist noch sehr jung für ein solches Abenteuer, zeigt jedoch bei ihrer Reise eine Menge Mut, auch wenn sie sich selbst nicht als mutig bezeichnet. Auch Pipa, ihre kleine Schwester, war mir sehr sympathisch, wobei mir vor allem der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern gefallen hat. Allein Sanna, die Älteste der Geschwister fiel in diesem Zusammenhang ein wenig aus dem Rahmen, da sie von Anfang an der Meinung ist Oskar hätte sie freiwillig verlassen. Hilfe bekommen die Schwestern vom Zauberer Rune, der sie bei ihrer Suche unterstützt. An einigen Stellen empfand ich die Handlung als überraschend brutal für den sonst eher märchenhaften Charakter der Geschichte. Es gab eine Menge spannender Szenen, die mich gut unterhalten haben. Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich jedoch leider gar nicht anfreunden.

Wer eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit winterlichem Thema sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der Weg einer Königin

Queen Macbeth
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Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen ...

Das Buch erzählt eine Geschichte über die berühmte Lady Macbeth, erste Königin von Schottland. Die Geschichte wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt. Der eine Teil der Geschichte erzählt vom Kennenlernen von Gruoch (Lady Macbeth) und ihrem zukünftigen Ehemann, der andere von ihrer Flucht nach dem Tod ihres Mannes aus dem Kloster, in welchem sie sich mit ihren Frauen versteckt hält. Die Geschichte ist an sich sehr spannend erzählt. Besonders die Erzählungen in der „Vergangenheit“ haben mich gut unterhalten. Da ich mich im Vorfeld nur wenig mit der Geschichte von Lady Macbeth beschäftigt habe, hätte mir eine ausführlichere Schilderung der Ereignisse noch besser gefallen. Das Buch ist mit seinen nicht mal 200 Seiten wirklich sehr kurz. Auch hat die Autorin sicher versucht sich so gut wie möglich an die historischen Fakten zu halten, trotzdem hätte mir eine genauere Stellungnahme zwischen Fakten und Fiktion zum Beispiel in einem Nachwort gut gefallen. So werde ich mich wohl anderweitig nochmal über „Queen Macbeth“ informieren.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Humorvoll und unterhaltsam

Ein Cookie für den Dämon
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Robin Page muss nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel unterkommen. Doch dieser verdient sein Geld mit dem illegalen Beschwören von Dämonen. Einer von ihnen befindet sich in seinem Keller, weigert sich ...

Robin Page muss nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel unterkommen. Doch dieser verdient sein Geld mit dem illegalen Beschwören von Dämonen. Einer von ihnen befindet sich in seinem Keller, weigert sich jedoch sich in seinem Bannkreis zu zeigen. Von ihrer Neugier getrieben besucht Robin den Dämon im Keller und ist erstaunt, dass Dämonen Cookies offensichtlich genauso lieben wie sie. Eine harmlose Geste die schwerwiegende Folgen für Robin hat.

Ich war nicht ganz sicher, wie mir das Spinoff zur Spellbound-Reihe gefallen wird. Aber Annette Marie konnte mich auch mit diesem Buch mal wieder vollkommen in den Bann ziehen. Der Schreibstil ist wie immer humorvoll und unterhaltsam. Robin und Zylas sind als Team einfach unglaublich witzig, vor allem ihre Wortgefechte haben mich ein ums andere Mal zum Lachen gebracht. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mit Robin mitgefiebert und ich erwarte sehnsüchtig die weiteren Bände dieser Reihe. Ein ganz großartige, humorvolle und spannende Geschichte, die der Hauptreihe in nichts nachsteht. Wer diese beiden Reihen noch nicht kennt, hat auf jeden Fall etwas verpasst!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Langweilig und zäh

Jade City - Familie ist Pflicht
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Seit Jahrhunderten ist die Insel Kekon Zuhause der Grünblutkrieger, denen die Jade Stärke und Macht verleiht. Zwei Grünblutclans beherrschen die Insel und kämpfen um deren Vorherrschaft. Als der Streit ...

Seit Jahrhunderten ist die Insel Kekon Zuhause der Grünblutkrieger, denen die Jade Stärke und Macht verleiht. Zwei Grünblutclans beherrschen die Insel und kämpfen um deren Vorherrschaft. Als der Streit zwischen den Clans eskaliert, ist ganz Kekon in Gefahr. Wer wird in diesem blutigen Jadekrieg die Vorherrschaft gewinnen?

Dieses Buch hat mich einige Nerven gekostet und ich habe mehrfach überlegt die Geschichte endgültig abzubrechen. „Jade City“ ist der Auftakt einer Trilogie um die Grünblutkrieger von Kekon, die mit Hilfe der Jade unglaubliche Macht ausüben können. Nur auf dieser Insel sind die Menschen gegenüber der Jade so empfänglich, ohne deren Nebenwirkungen ausgesetzt zu sein. Die beiden Clans der Insel das Bergvolk und No-Peak stehen in ständiger Rivalität um die Bezirke der Stadt und deren Jadevorkommen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Familie Kaul erzählt, die No-Peak vorsteht. Die Grundstory und auch das Worldbuilding haben mir gut gefallen. Leider konnte ich zu keinem der Charaktere wirkliche Sympathie aufbauen. Das größte Problem, welches ich mit der Geschichte hatte, war jedoch die fehlende und damit zähe Handlung. In mehr als 600 Seiten geht es nur um politische Schachzüge und Straßenkämpfe, als würde ich einen Fantasypolitthriller lesen nur ohne die spannenden Elemente. Am Ende kann ich nicht mal sagen, warum ich mich bis zum Ende durchgequält habe. Vielleicht war es die Hoffnung auf eine spannende und clevere Wendung am Ende, die ich auch nicht bekommen habe. Ich werde die Reihe sicher nicht weiterverfolgen und kann sie leider auch nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Jude und James

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Anlässlich der Hochzeit ihrer kleinen Schwester Olive kehrt Jude nach mehreren Jahren zurück in ihre kleine Heimatstadt Lower Whilby, ein Ort ohne W-Lan und voller Vorurteile ihr gegenüber. Eigentlich ...

Anlässlich der Hochzeit ihrer kleinen Schwester Olive kehrt Jude nach mehreren Jahren zurück in ihre kleine Heimatstadt Lower Whilby, ein Ort ohne W-Lan und voller Vorurteile ihr gegenüber. Eigentlich hat Jude geplant, diesen Ort so schnell wie möglich wieder hinter sich zu lassen, doch ihre Schwester braucht überraschend ihre Hilfe und auch James, der mürrische Cafébesitzer weckt Judes Aufmerksamkeit. Denn James ist der Sohn legendärer britischer Musiker und Jude möchte unbedingt ein Interview mit ihnen für ihren bekannten Musikpodcast. Doch James denkt gar nicht dran, Jude seinen Eltern vorzustellen. Als James jedoch Hilfe in seinem Café benötigt, kommen sich die Beiden ungewollt näher und Jude muss sich fragen, ob der Kontakt zu seinen Eltern alles ist, was sie von James will. Jude u

Ich bin ein großer Fan von Kyra Groh, ihrem Schreibstil und ihren Geschichte. Leider muss ich gestehen, dass mich diese Geschichte von ihr leider nicht so begeistern konnte. Das Buchcover und der Titel des Buches versprechen Herbstvibes und Gilmore Girl Flair. Auch wenn die Geschichte thematisch im Herbst angesiedelt ist, gibt es außer dem Pumpkin Spice Latte kaum Assoziationen mit dieser Jahreszeit. Die vielen Andeutungen auf Gilmore Girls (nebenbei eine meiner Lieblingsserien) waren zwar schön zu lesen, die Story selbst würde ich jedoch nicht mit der Serie in Verbindung bringen. Auch wenn James natürlich ein Café in einer Kleinstadt betreibt, hat er für mich nichts mit Luke aus der Serie gemeinsam. Und hier kommen wir leider auch schon zu dem Punkt, der mir an der Geschichte gar nicht gefallen hat: die Protagonisten. Jude ist in einem Wort einfach nur nervtötend. Auch wenn sie sich selbst ebenfalls so betrachtet und damit eine Menge Selbstreflexion beweist, hat mich ihre zudringliche Art besonders in der ersten Hälfte der Geschichte sehr gestört. Ich war froh, dass sich im Laufe der Geschichte eine Charakterentwicklung bei ihr zeigt, trotzdem konnte ich mit ihr nicht richtig warm werden. James hat mir als Charakter besser gefallen, dennoch verhält er sich Jude gegenüber wie ein notgeiler Teenager. Ihm ist von Anfang an klar, dass sie über ihn an seine Eltern rankommen will. Trotzdem springt er immer wieder auf ihre Flirtversuche und ihre Körperproportionen an. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die beiden Charaktere am Ende ihrer Zwanziger sind. Die Nebencharaktere, die in den Folgebänden ihre eigenen Geschichten bekommen, haben mir dabei deutlich besser gefallen. Auch die Hintergründe von Jude und James, die zu ihrer fehlenden Beziehungstauglichkeit geführt haben, waren thematisch gut aufgearbeitet und hätten für mich sogar noch präsenter in die Geschichte eingeflochten werden können.

Insgesamt mochte ich trotz meiner Kritikpunkte an den Protagonisten Kyra Grohs Schreibstil und die Story sehr gerne. Die Geschichte bleibt für mich jedoch bisher das Schwächste ihrer Bücher, was mich jedoch nicht davon abhalten wird die anderen Bände dieser Reihe zu lesen.

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