Der ewige Winter
Der Winter des BärenMila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses ...
Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses und bittet um einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, zusammen mit ihrem Bruder Oskar. Mila kann nicht glauben, dass ihr Bruder sie einfach so verlassen hat und macht sich zusammen mit ihren Schwester auf die Suche nach ihm. Der Fremde hinterlässt eine Spur der Magie, die sie immer weiter in den Norden führt. Kann Mila ihren Bruder retten und dem ewigen Winter ein Ende bereiten?
„Der Winter des Bären“ ist eine spannende, winterliche Geschichte, die ein wenig an die Schneekönigin erinnert. Mila begibt sich zusammen mit ihren Schwestern auf die Suche nach ihrem Bruder, der unter einem magischen Bann steht. Mila ist noch sehr jung für ein solches Abenteuer, zeigt jedoch bei ihrer Reise eine Menge Mut, auch wenn sie sich selbst nicht als mutig bezeichnet. Auch Pipa, ihre kleine Schwester, war mir sehr sympathisch, wobei mir vor allem der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern gefallen hat. Allein Sanna, die Älteste der Geschwister fiel in diesem Zusammenhang ein wenig aus dem Rahmen, da sie von Anfang an der Meinung ist Oskar hätte sie freiwillig verlassen. Hilfe bekommen die Schwestern vom Zauberer Rune, der sie bei ihrer Suche unterstützt. An einigen Stellen empfand ich die Handlung als überraschend brutal für den sonst eher märchenhaften Charakter der Geschichte. Es gab eine Menge spannender Szenen, die mich gut unterhalten haben. Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich jedoch leider gar nicht anfreunden.
Wer eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit winterlichem Thema sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.