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Veröffentlicht am 29.01.2026

Fantasy-Vergnügen mit einer starken, politisch interessierten Prinzessin

Von Blut & Magie (Die Geschichte der Anderswelt 1)
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Wie mein Titel schon sagt: Es war mir ein Vergnügen! Der Auftakt dieser sechsteiligen Neuauflage der Anderswelt, die ich bisher noch nicht bereist habe, hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht.

Wir werden ...

Wie mein Titel schon sagt: Es war mir ein Vergnügen! Der Auftakt dieser sechsteiligen Neuauflage der Anderswelt, die ich bisher noch nicht bereist habe, hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht.

Wir werden elegant in die Welt eingeführt, die Sprache ist angenehm und locker, die Protagonistin Lilly stark, sarkastisch, emotional und für mich als Charakter durchweg gut spürbar.

Besonders toll fand ich ihren frischen Blick auf die teilweise angestaubten Ansichten in der Anderswelt, ihr politisches Interesse und ihre unbedingte Entschlossenheit, als zukünftige Königin etwas zu ändern. Wer Melanie Lane kennt, weiß, dass Gleichberechtigung und Diversität für sie Herzensangelegenheiten sind, die stets in ihre Stories mit einfließen. Außerdem haben mir die Found Family Vibes extrem gut gefallen. Ich fand die Charaktere, die sich da zusammengefunden haben, einfach so sympathisch und auch als Truppe so toll, dass ich mich richtig darauf freue, ihnen wieder zu begegnen. Zudem war die Story vielseitig, es wurden verschiedene Reiche und Kulturen gezeigt und bereist. Diese hätten für meinen Geschmack sogar noch etwas konkreter ausgearbeitet werden können, aber vielleicht folgt dies auch noch in zukünftigen Bänden. Die Spannung kam auch nicht zu kurz, vor allem natürlich gegen Ende.

Ich scheine nicht so der Bad Boy-Fan zu sein, deshalb habe ich etwas gebraucht, bis ich mit Lucan warm wurde. Inzwischen interessieren mich seine Geschichte und sein Schicksal aber sehr. Auch die emotionale Anziehungskraft in der Liebesgeschichte habe ich lange nicht richtig spüren können. Das wurde jedoch mit der Zeit ebenfalls besser und auch erklärbar. Die Liebesgeschichte dominiert zu keinem Zeitpunkt den Plot, was für mich immer ein riesengroßer Pluspunkt ist.

Ich kann definitiv verstehen, weshalb viele die Anderswelt als ein Zuhause bezeichnen. Dieses Gefühl hat sie auch mir vermittelt und ich freue mich sehr auf die fünf (!) Fortsetzungen, auf die wir ja zum Glück nicht Jahr(zehnte) lang warten müssen!

Fazit: Von mir gibt es eine große Empfehlung für den Auftakt dieser frischen, humorvollen und leicht zu lesenden Fantasy-Reihe, in der (in positiver Hinsicht) auch erstaunlich viel Politik steckt.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Geheimnisse und Intrigen in der Pariser Modewelt mit eher flachen Charakteren

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Dieses Buch war für mich eine kleine Achterbahnfahrt. Zunächst habe ich nicht wirklich gut hineingefunden, fand die Charaktere langweilig und musste es immer wieder zur Seite legen. Dann war es eine Zeit ...

Dieses Buch war für mich eine kleine Achterbahnfahrt. Zunächst habe ich nicht wirklich gut hineingefunden, fand die Charaktere langweilig und musste es immer wieder zur Seite legen. Dann war es eine Zeit lang besser, die Charaktere etwas greifbarer, die Story fesselnder. Und im letzten Drittel war ich dann trotz der aufkommenden Spannung zunehmend genervt von den Charakteren und ihren Interaktionen.

Zunächst einmal möchte ich die Elemente erwähnen, die mir an der Story gefallen haben. Da ist zum einen das Setting der Pariser Modewelt, die sprachlich gemischten Überschriften und die eingestreuten französischen Begriffe, die einen nie vergessen lassen, dass wir uns im schönen Frankreich befinden. Außerdem fand ich es erfrischend, dass es drei unterschiedliche POV gibt. Die Spannung durch die Dreiecksgeschichte und die Rivalität der beiden Modehäuser hat mir ebenfalls gut gefallen sowie die Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Die Nebencharaktere Zoé und Ethan mochte ich mit ihrer erfrischend unangepassten Art sehr.

Meine Kritik bezieht sich hauptsächlich auf die Darstellung der Hauptcharaktere und ihre Interaktionen. Dass in den traditionsbewussten Modehäusern eine patriarchale Struktur herrscht, war vielleicht zu erwarten, doch dies wird hier kaum kritisch aufgegriffen und hinterfragt, leider auch nicht von Elodie. Sie selbst wird meiner Meinung nach in ihrem Charakter inkonsistent dargestellt. Einerseits zeigt sie sich selbstbewusst, schlagfertig und traut sich, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, andererseits verhält sie sich seltsam überangepasst, passiv abwartend und lässt sich herumkommandieren und bevormunden. Adam und Gabriel sollen zwar vermutlich per se ein wenig distanziert und schwer greifbar wirken, dies war mir jedoch too much. Ich fand sie teilweise richtiggehend unsympathisch. Das hat dazu geführt, dass mir ihr Schicksal recht egal war. Auch die Anziehungskraft zwischen Elodie und Gabriel konnte ich nicht spüren. Außerdem sind mir Unstimmigkeiten bezüglich Gabriels Wissen um das Familiengeheimnis aufgefallen.

Mein Fazit: Schöne Idee, tolles Setting, zwischendurch durchaus fesselnd, aber den Charakteren fehlt es meiner Meinung nach an Tiefe und sie waren mir teilweise unsympathisch. Dieses Buch hat mir etwas besser gefallen als "Dark Venice" von derselben Autorin. Ich würde es denjenigen Leser*innen empfehlen, die Fans der Autorin sind und mit ihrem Schreibstil und ihrer Charakterdarstellung vertraut sind und diese mögen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Mächtige Themen, behutsam erzählt

Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost
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Auch dieser Band der Reihe hat mich komplett überzeugt. Es werden mächtige und schwere Themen behutsam erzählt, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und authentisch mit ihren Ecken und Kanten. Ich ...

Auch dieser Band der Reihe hat mich komplett überzeugt. Es werden mächtige und schwere Themen behutsam erzählt, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und authentisch mit ihren Ecken und Kanten. Ich konnte sie deutlich spüren und das ist mir bei einem Buch immer am wichtigsten. Das Setting des Lakestone Campus und die Nebencharaktere sind ebenfalls toll gewählt. Nebenbei lernt man noch etwas über spannende wissenschaftliche und künstlerische Fachgebiete. Außerdem bin ich immer wieder begeistert von dem emotionalen und gleichzeitig flüssig-lockeren Schreibstil der Autorin. Große Empfehlung für alle New Adult-Fans! Und den dritten Band am besten direkt bereitlegen!

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Magisches Lesevergnügen mit emotionalen Verwicklungen

Wicked Souls (Bd. 1)
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Ich kannte die beiden "Hunting Souls" - Bände noch nicht und bin deshalb relativ unbedarft in dieses Spin-Off gestartet. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich die Bände doch gerne vorher gelesen hätte, ...

Ich kannte die beiden "Hunting Souls" - Bände noch nicht und bin deshalb relativ unbedarft in dieses Spin-Off gestartet. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich die Bände doch gerne vorher gelesen hätte, weil mir in diesem Buch ein paar Infos zum Worldbuilding gefehlt haben und es auch viele Bezüge und damit Spoiler für Hunting Souls gab.

Dennoch hat mir dieser Auftakt der Wicked Souls-Dilogie wirklich großen Spaß gemacht. Verantwortlich dafür ist zu einem großen Teil der Schreibstil der Autorin, der locker, humorvoll und flüssig ist und einen so sehr in den Bann zieht, dass die Zeit nur so verfliegt. Das Buch ließ sich für mich extrem leicht und schnell lesen und ich konnte perfekt darin versinken.

Lyn fand ich als Protagonistin sympathisch, klug, selbstbewusst, sarkastisch und zugleich etwas naiv, und die Liebesgeschichte hat mir besonders gut gefallen. Diese fand ich auch spannender als die parallele Geschichte um ein paar mysteriöse Vorkommnisse am Institut für Magie. Insgesamt haben mir die liebevoll gezeichneten Charaktere und alle Arten von übernatürlichen Wesen besonders gut gefallen. Lyns Familie, die Familie Smythe, fand ich so liebenswert skurril, dass ich unbedingt die Hunting Souls- Bände auch noch lesen möchte.

Insgesamt war die Story recht vorhersehbar, hat mich aber dennoch fesseln können und mir viel Spaß gemacht. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Mein Fazit: Bei dieser YA Romantasy handelt es sich um eine humorvolle, lockere Liebesgeschichte in einem liebevoll erschaffenen magischen Akademiesetting, das teilweise ein bisschen Hogwarts-Vibes verströmt. Die Story ist etwas vorhersehbar und vermutlich vor allem für jüngere Leserinnen oder Fans von leichter Fantasy, in die man gut abtauchen kann, geeignet. Ich würde empfehlen, die Hunting Souls-Bände zum erschaffenen Universum vor dieser Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Liebevolle Beziehungsentwicklung von zwei spannenden Charakteren

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
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Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es wird nicht mein letztes gewesen sein. Von Anfang an haben mich die beiden unterschiedlichen Charaktere mit ihren Geschichten und außergewöhnlichen Talenten ...

Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es wird nicht mein letztes gewesen sein. Von Anfang an haben mich die beiden unterschiedlichen Charaktere mit ihren Geschichten und außergewöhnlichen Talenten in ihrem Bann gezogen. Die Entwicklung ihrer Beziehung wird unglaublich liebevoll dargestellt, was mich komplett abgeholt hat. Den Schreibstil fand ich angenehm, flüssig, emotional und fesselnd. Auch wenn es zwischendurch Längen gab, haben mir die Story und das Setting außerordentlich gut gefallen und es gab auch viele Spannungsmomente. Der nächste Band steht schon bereit und ich freue mich!

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