Leichte Unterhaltung
Der schönste TraumInhalt: Unterfranken 1914: Baron Rainer Benhaim und seine Frau Isabell haben erst vor ein paar Tagen ihr Baby verloren. Da scheint das Findelkind, das eines Morgens vor ihrer Tür liegt, ein Geschenk des ...
Inhalt: Unterfranken 1914: Baron Rainer Benhaim und seine Frau Isabell haben erst vor ein paar Tagen ihr Baby verloren. Da scheint das Findelkind, das eines Morgens vor ihrer Tür liegt, ein Geschenk des Himmels zu sein. Voller Freude möchte das Paar den kleinen Jungen adoptieren. Doch Rainer Benhaim möchte auch wissen, wer die leibliche Mutter des Kindes ist und stellt Nachforschungen an, die ihn schon bald zu der jungen Klara, einem Dienstmädchen vom Nachbarhof, führen. Rainer setzt sich sehr für die junge Frau ein und unterstützt sie, so gut er kann. Dabei kommt er auch dem Geheimnis des Kindsvaters auf die Spur.
Meine Meinung: Das in meinen Augen leicht kitschige Cover hat mich zunächst etwas abgeschreckt, doch der Klappentext hat mich wiederum neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil von Margit Steinborn ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen.
Das Buch gibt einen kleinen Einblick in die Zeit vor etwa hundert Jahren. Der Standesunterschied zwischen Adel und der „einfachen“ Bevölkerung wird deutlich, ebenso wie die Schrecken und Grausamkeiten des 1. Weltkriegs. Die Geschichte ist sicher nicht ganz realistisch und ziemlich schnell vorhersehbar, aber die Protagonisten sind mir während des Lesens immer sympathischer geworden. Unsympathische Charaktere, so wie Rainers Frau Isabell, gibt es natürlich auch. Langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die glücklicherweise ohne große Gefühlsduselei auskommt.
Obwohl ich zu Beginn des Buches noch sehr skeptisch war, ob mir das Buch gefallen wird, bin ich inzwischen schon auf die Fortsetzung gespannt.
Fazit. Eine leichte, nicht allzu anspruchsvolle Geschichte für zwischendurch.