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Veröffentlicht am 17.01.2026

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Legenden aus dem Wunderland - Die Weiße Hexe
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Der Schreibstil ist spannend, actionreich, mitreißend, aber auch voller Gefühl bis hin zur Leidenschaft.

Das Cover zeigt in wundervollen Farben gehalten die beiden Hauptprotagonisten Alyss (natürlich ...

Der Schreibstil ist spannend, actionreich, mitreißend, aber auch voller Gefühl bis hin zur Leidenschaft.

Das Cover zeigt in wundervollen Farben gehalten die beiden Hauptprotagonisten Alyss (natürlich in überwiegend weißer Kleidung) und Drystan (er in den typischen Farben seines Reiches). Dahinter sind Spielkarten zu sehen, wobei die sogenannten Farben dieser in den Ecken zu sehen sind. Der angedeutete Rahmen und die Schrift runden das Gesamtbild ab.
Das Taschenbuch verfügt über einen Farbschnitt und die Farben der Spielkarten in den Ecken und die Schrift glänzen. Reine Klappbroschur und kleine Illustrationen runden das optische Bild gelungen ab – als auch was für das Auge.

Fazit:
Im 2.Band der Reihe treffen wir auf Alyss, eine totale Außenseiterin, obwohl sie auf der Uni mit ihren violetten Haaren und ihrer weißen Kleidung nicht heraussticht. Sie führt ein Leben ohne Freunde und Freude.
Bis sie auf einmal von einer mysteriösen Katze verfolgt wird – und dann beginnt diese auch zu sprechen – sie glaubt das sie in der Vorlesung eingeschlafen ist. Denn sprechende Katzen gibt es nur in Märchen und Träumen, oder? Doch dieser Traum entwickelt sich schnell zum Albtraum, als Alyss erkennt, dass sie Magie besitzt, die mächtige Wesen auf sie aufmerksam macht. Nun verdankt sie ihr Leben einem Kater, der behauptet, sie wäre die Nachfahrin der Weißen Hexe – jener Frau, die das Wunderland vor der Herzkönigin beschützen müsste. Alyss ist nicht bereit, diese Rolle anzunehmen, doch ihr bleibt keine Wahl: Ihr eigener schiefgelaufener Zauber reißt sie ins Wunderland. Und plötzlich ist der Kater gar kein Kater mehr, sondern jener Mann, von dem sie seit vielen Wochen träumt.


Drystan der Kater im Menschland ist eigentlich ein Wunderbiest, hat aber keine Rechte im Wunderland. Er verabscheut von ganzem Herzen die Herzkönigin und ihre Untergebenen – die ihn und die anderen wie Abfall behandeln. Er will sie mit Alyss (die weiße Königin) Hilfe stürzen. Aber dann entwickelt er Gefühle für Alyss.

Das Setting des Wunderlands ist märchenhaft, magisch und eine ganze Ecke wie wir es uns vorstellen würden mit magischen Wesen und sprechende Blumen, alles in buten Farben. Und Wunderbiester, was es mit diesen Wesen auf sich hat und woher sie kommen erfahrt ihr im Roman – unbedingt lesen.

Der Roman hat alles, was er braucht: eine Menge Fantasie und Magie, ein bezauberndes Setting, wunderbare Wesen, großartige Charaktere (Drystan als Katze, sag nur sich lecken an gewissen stellen – lach) und die Handlung kann nur punkten. Für Fans die Märchen lieben und sie gerne als einzigartig umgesetzte Adaptionen lesen wollen. Auch optisch ein Augenschmaus!

Von mir volle 5 Sterne für den 2.Band der 4-bändigen Reihe um die Legenden des Wunderlandes.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Band 2 der Trilogie - voller Gefahren, vergangener Geheimnisse und verborgener Gaben!

Vollmondkind - Schutz suchen
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Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Lucy und Tristan geschrieben, allerdings erzählen sie ihre Geschichte in einem Rückblick (20 Jahre vorher), sie schreiben als Erwachsene ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Lucy und Tristan geschrieben, allerdings erzählen sie ihre Geschichte in einem Rückblick (20 Jahre vorher), sie schreiben als Erwachsene ihre Geschichte. Man kann sich gut in ihre Gefühle und auch ihr Handeln versetzen.

Das Cover besticht durch eher schnörkellose Farbgebung, von weiß – dunkelblau in allen Schattierungen vorhanden, bis Akzente in Gold und schwarz. Beherrscht wird es von einem Löwenkopf und den Mondzyklen im Hintergrund und passt somit gut zum Romaninhalt, der verwendete Schriftstil rundet das Gesamtbild ab.

Fazit:
Es handelt sich um den zweiten Teil er Jugendbuch Reihe und Band 1 sollte auf jeden Fall vorher gelesen werden und den Geschehnissen folgen zu können.

Lucy beginnt sich an das Leben als Vollmondkind zu gewöhnen. Auch das neue Schuljahr nach den Ferien bringt so manches Neues: unerwartete Freundschaften, neue ungelöste Rätsel und weitere Probleme. Auch der Mond bringt mehr Fragen auf als Antworten, die er beantwortet. Und jeder neue Mensch in Luc Nähe könnte eine neue möglich Gefahr darstellen.
Die Hüter haben hohe Erwartungen an sie und ihre Fähigkeit. Sie soll sich ihren Verbündeten, der Bestimmung und ihrem Schutz gleichermaßen widmen. Aber zuerst muss Lucy lernen, sich wieder selbst zu vertrauen. Doch die Zeit wird knapp.

Tristan hat Jeremys Angebot angenommen und verbringt ein Auslandsjahr in Maiden Castle. Dort taucht er in die Geschichte der Seher ein. Doch in der Vergangenheit lauern tragische Schicksalsschläge und weitere Grausamkeiten der Dunkelheit.

Genau wie Lucy lernt Tristan mit seinen Fähigkeiten umzugehen. Der Kreis seiner Verbündeten wächst, genau wie sein Geschick, die Visionen zu lenken. Schnell steht fest: Auch er muss sich schützen. Wird ihm das Gelingen?
Die Dunkelheit ist nicht untätig. Vincent sammelt seine Mitstreiter und plant im Verborgenen den nächsten Angriff.

Das Setting (Handlungsorte – es sind mehr geworden) sind ausreichend beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann – Kopfkino sei Dank.

Lucy ist die Hauptprotagonistin und man muss sie einfach lieben, sie hat es nicht leicht, aber stellt sich mutig allen Herausforderungen.
Aber auch so manch andere Protagonist/in kann punkten und bringt die Handlung voran (Tristan, Alexander und Sam). Klar, es gibt auch welche die man nicht mag und denen man nicht trauen kann.

Im Roman spielt der Vollmond, Rituale, Gaben, keltische Symbole und die Kraft des Monds eine tragende Rolle, es geht um Verrat und Vertrauen, Freundschaft und Liebe.

Ein wundervoller und gelungener Fortsetzungsband zu einer Trilogie in einer Welt voller Gefahren, vergangener Geheimnisse und verborgener Gaben.
Von mir 5 Sterne und ich bin gespannt was der dritte Band so zu bieten hat.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Klassische Kampf Gut gegen Böse aber mit unerwarteter Tiefe und Symbolik!

Das Siegel des Drachen
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Der Schreibstil lässt Platz für eine Menge Kopfkino und manche Gänsehaut, flüssig und gut zu lesen.

Das Cover wirkt tiefdunkel, fast schon zu dunkel, man erahnt die Türme von Mals und darüber scheint ...

Der Schreibstil lässt Platz für eine Menge Kopfkino und manche Gänsehaut, flüssig und gut zu lesen.

Das Cover wirkt tiefdunkel, fast schon zu dunkel, man erahnt die Türme von Mals und darüber scheint ein Drache zu schweben. Einzig die Schrift wirkt als Lichtpunkt.

Fazit:
Der Roman schildert als Fantasy Roman eine düstere Legende herbei, düster und dunkel, verweben sich ein alter Mythos, eine stille und einsame Landschaft und ein Schicksal was vorherbestimmt zu sein scheint.

Es scheint das zwischen den Türmen von Mals das Dunkel zurückkehrt, ein uraltes herz beginnt wieder zu schlagen – und etwas Altes erwacht.

Hier treffen wir auf Denise, die meint nur den Schatten ihrer Träume zu folgen, doch dann geschehen Dinge über dem Vinschgau – ein Tor aus Glut und Schwingen scheint sich zu öffnen. Der wind scheint Namen zu flüstern und die Steine zu atmen. Dann erhebt sich ein Drache und ein lang vergessenes Siegel zu fordern. Diese trennte einst Licht und Finsternis voneinander. Doch derb Träger des Siegels trägt damit auch einen Fluch – bezahlt damit einen hohen Preis. Die kommenden Nächte, wenn der Mond über den Türmen von Mals wie ein silbernes Messer steht, wird, entschieden, ob das Tal noch einmal Morgenlicht sehen wird.

Das Setting des Romans führt in die Südtiroler Landschaft, dient aber nicht nur als Kulisse, sondern wird zu einem lebendigen Teil. Ein Mond mit seinem hellen Silberlicht wirkt schon fast ehrfürchtig und sakral an – birgt schon in sich eine Art von Bedrohung. Der Drache ist weniger einer in der klassischen Fantasy vorkommender, sondern wie eine Rückkehr zu althergebrachtem einer verdrängten Vergangenheit. Majestätisch, nicht zu umgehen und ohne eine Bitte.

Der Roman zeichnet eine komplexe Geschichte, wie meist zwischen Gut und Böse, aber auch ein Ringen um Erinnerungen, Schuld und Opferbereitschaft. Hoffnung ist ein zerbrechliches Gut, die Wahrheit wie so oft schmerzhaft und Entscheidungen wiegen schwer.

Man taucht ein in dunkle Fantasy, die mit leisen Tönen beginnt und epische Formen annimmt, eine wachsende Tiefe. Aber auch mit mythologischer Stimmung und bedeutungsvollen Symbolen aufwartet - man liest den Roman nicht nur man lebt ihn quasi. Von mir 5 Sterne für diesen Fantasy Roman, der anders ist als erwartet.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Ein gelungener Auftakt zu einer Trilogie um die Magie des Vollmonds!

Vollmondkind - Vertrauen finden
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Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Lucy geschrieben, allerdings erzählt sie ihre Geschichte in einem Rückblick (20 Jahre vorher), sie schreibt als Erwachsene ihr Geschichte. ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, aus der Sicht von Lucy geschrieben, allerdings erzählt sie ihre Geschichte in einem Rückblick (20 Jahre vorher), sie schreibt als Erwachsene ihr Geschichte. Man kann sich gut in ihre Gefühle und auch ihr Handeln versetzen.

Das Cover besticht durch eher schnörkellose Farbgebung, von weiß – grau in allen Schattierungen vorhanden, bis Akzente in Gold und schwarz. Beherrscht wird es von der Eule und den Mondzyklen im Hintergrund und passt somit gut zum Romaninhalt, der verwendete Schriftstil rundet das Gesamtbild ab.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die 15-jährige Lucy, sie ist eher eine Außenseiterin, hat kaum Freunde. Auch ihre Situation in ihrer Familie ist nicht einfach, da ihr Vater immer wieder unter heftigen Wutanfällen leidet und auch ansonsten sehr strenge Regeln zu Hause führt. Aber Lucy fühlt sich schon immer anders in den Vollmondnächten, als gäbe es da etwas in ihr was anders ist. Schlaflose Nächte, lebhafte Träume und das Gefühl einer Gefahr gehören zu ihrem Leben. In der Nacht des nächsten Geburtstages (sie wird 16) ändert sich ihr Leben
Sie beginnt zu verstehen, dass in den Vollmondnächten eine uralte Kraft verborgen liegt. Als eine tiefe, uralte Stimme zu ihr spricht und sie auf die Suche nach dem Hüter der Eule schickt, ahnt sie nicht, dass sie längst Teil der geheimnisvollen Gemeinschaft der Mondkinder ist. Doch wem kann sie vertrauen?
Dunkle Mächte verfolgen sie, ihre Gefühle bringen sie völlig durcheinander und jeder scheint Geheimnisse vor ihr zu haben. Wird sie den Mut finden, sich ihrer Bestimmung zu stellen? Kann sie die Magie in sich kontrollieren, bevor es zu spät ist?

Das Setting (Handlungsorte) sind ausreichend beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann – Kopfkino sei Dank.

Lucy ist die Hauptprotagonistin und man muss sie einfach lieben, sie hat es nicht leicht, aber stellt sich mutig allen Herausforderungen.
Aber auch so manch andere Protagonist/in kann punkten und bringt die Handlung voran (Tristan, Alexander und Sam). Klar, es gibt auch welche die man nicht mag und denen man nicht trauen kann.

Im Roman spielt der Vollmond, Rituale, Gaben, keltische Symbole und die Kraft des Monds eine tragende Rolle, es geht um Verrat und Vertrauen, Freundschaft und Liebe.

Ein wundervoller und gelungener Auftaktband zu einer Trilogie und von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Wo treffen sich Hexen, Dämonen und gewöhnliche Schüler – auf dem Bearbind Lyceum!

Bearbind Lyceum - Thilda
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Der Schreibstil ist ansprechend, flüssig, düster, spannend, voller Gefühle. Geschrieben aus der Sicht von Thilda der Hauptprotagonistin.

Das Cover zeigt ein Schloss im Hintergrund, davor ein Mädchen, ...

Der Schreibstil ist ansprechend, flüssig, düster, spannend, voller Gefühle. Geschrieben aus der Sicht von Thilda der Hauptprotagonistin.

Das Cover zeigt ein Schloss im Hintergrund, davor ein Mädchen, von dem man nur den Rücken sieht (Thilda) und vier anderen Mädchen in Schuluniform. Oben sieht man auch die namensgebenden Hecken, Ackerwinden, geht weiter über den Farbschnitt (hier führt sich das Thema mit den Pflanzen fort) und endet mit der Karte und weiterer Innengestaltung – ein Komplettpaket vom Feinsten, da gibt es nichts zu meckern und mäkeln.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die 16-jährige Thilda, sie lebt bei ihrem Vater mit der Stiefmutter, diese hat sie „Barbie“ getauft – das Verhältnis der beiden ist katastrophal.
Also wird Thilda gegen ihren Willen auf das Bearbind Lyceum geschickt, es stellt sich heraus das es einst auch ihre Stiefmutter besuchte. Der düstere Ort, der an eine strenge Erziehungsanstalt erinnert, ist eine Hexenschule. Statt sie willkommen zu heißen, schlagen Thilda dort Hass und Schikanen entgegen. Mehr noch: Durch ein dunkles Ritual wird ein uralter Dämon an sie gebunden und ihr Schutzgeist meldet sich zu Wort, der sie seit vielen Jahren begleitet, von dem sie aber bisher nichts wusste. Gelingt es Thilda, mit seiner Hilfe die dunklen Geheimnisse von Bearbind zu ergründen und das wahre Motiv zu enthüllen, warum ihre Stiefmutter sie genau in dieses Internat abgeschoben hat?

Das Setting das Bearbind (Hecken, Ackerwinde) Lyceum (Internat) liegt am Ende der Welt wie es scheint, nichts als Natur drumherum (ein düsteres Schloss in der Einöde). Es gibt strenge Regeln und Traditionen – es wirkt eher wie eine strenge Erziehungsanstalt als ein Internat. Frühsport am Morgen bis abends Studium, keine Zeit für Hobby und Freunde.

Thilda, ein junges Mädchen was die Welt nicht mehr versteht, denn auf Bearbind schlägt ihr nichts als Hass und Schikane entgegen, hauptsächlich von der Leiter Madame Matron (M.M.). Nur ganz wenige Mädchen nähern sich Thilda an: Pia (rebellisch, aber echt) und Anna (ein sehr komplexer und überraschender Charakter).
Und dann wären da noch ihr Schutzgeist Bhuta und der Dschinn, beides Dämonen.
Und Thilda findet im Laufe der Handlung raus, warum sie dieses Internat besucht und auch einiges über ihre Familie und Vergangenheit.
Man konnte auch gut die Hilfslosigkeit und Verzweiflung nachfühlen, aber auch den Hass auf andere (Madame Matron, Barbie und Mitschülerinnen).

In diesem Roman liegt der Hauptaspekt auf Thilda und ihre Interaktion mit den Mitschülerinnen und den Lehrinnen, mal komplett ohne Liebesgeschichte. Das dürfte für das jugendliche Leser/innen mal etwas Neues sein aber mal was ganz anderes, vor allem die Themen Freundschaft und Mobbingwerden gut in Szene gesetzt.

Für mich ist der Roman ein Highlight im Fantasy Genre der sich echt abhebt, keine „Romantasy“, kein „Spicy“, aber trotz alledem sehr lesenswert, für Fans von Hexen und Hexenschulen. Mit Protagonistinnen die auch gehörig Tiefe mitbringen.
Von mir 5 Sterne für den Roman – und gerne mehr davon.

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