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Veröffentlicht am 19.10.2025

Der Besuch des Halloweenzirkus und seine Folgen für Nora!

Der Halloweenzirkus
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das Cover zeigt ein Zirkuszelt passend zum Titel mit Kürbissen bei Nacht – passt sehr gut zum Roman – auch die gewählte Schrift.

Fazit:
Nora war von Anfang an eine super sympathische Protagonistin, nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten agiert sie mutig und mit viel Mut auf die neue Situation – und findet viele unterschiedliche Freunde – hier will ich nicht zu viel vorwegnehmen.

Der Handlungsort ist ein Zirkus, wer liebt nicht die Besuche in einem Zirkus und mancher erinnert sich gerne an diese aus seiner Kindheit. Aber dieser Zirkus ist anders und als wir vermuten – lasst euch überraschen. Auch von den Bewohnern, so manche haben doch recht überraschende Vorlieben, die wir bei diesen Wesen nicht unbedingt erwarten würden (sag nur Deko und Nägel). Auch das Weihnachtfest und die davor liegen Adventszeit wird dort wieder erwartet liebevoll zelebriert.

Das Buch beginnt wohl an Halloween und etwas Grusel ist enthalten, vor allen Dingen ein Fluch. Und doch spielt Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle, es ist mehr ein Wohlfühlbuch was zum Ende hin (ca. nach 2/3) auch mit Spannung und Kampf aufwarteten kann. Es gibt Verrat, Kampf und auch Tod.

Ein Roman der mit einem spannenden Setting (dem Halloweenzirkus und Lager), sehr vielschichtigen Protagonisten/innen (die fast alle liebenswert sind) sowie einer facettenreichen Handlung aufwarten kann. Uns begegnen fantastische Wesen unterschiedlichster Art, Dämonen, Magie, Humor, Spannung, Geheimnisse und ein Fluch.

Wenn bei mir auch so eins-zwei Fragen aufkamen, zum Beispiel das schnelle Umziehen, wenn man Flügel auf dem Rücken hat – das konnte ich nicht nachvollziehen (gut ist vielleicht kleinlich – lach – eventuell Magie, wäre ein Erklärung), konnte mich der Roman gut unterhalten.
Von mir 5 Sterne für diesen Wohlfühlroman mit eine wenig Grusel.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Muss ein altes Bündnis erfüllt und eine uralte Fehde ausgefochten werden!

Die Hüter von Luft und Erde
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Man kann sich sowohl in das Setting einfinden als auch in die Gefühle der Protagonisten/innen.

Das überarbeitete Cover zeigt eine junge Frau ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Man kann sich sowohl in das Setting einfinden als auch in die Gefühle der Protagonisten/innen.

Das überarbeitete Cover zeigt eine junge Frau (Amia - Erde) und eine Burg, als weißer Schatten sieht man die Umrisse eines Mannes (Myrkvi – Luft) mit einem Schwert. Die Schrift im unteren Bereich rundet das Gesamtbild ab und passt gut zum Romaninhalt.

Fazit:
Inhaltliche stark überarbeitete Neuauflage von "Die Schwestern von Feuer und Erde" inclusive neuem Cover. Für mich ein „ReRead“

„Ein Handel zwingt sie zu Lieben. Die Liebe zwingt sie zu Handeln.“

Lyra ist die Forschere von den beiden Schwestern, sie beherrscht das Element Feuer. Durch den frühen Tod ihrer Eltern ist sie mutig und selbstständig, aber stark verbunden mit ihrer Schwester Amia, getrennt von ihr zu leben kommt für sie nicht in Frage. Sie ist eine Kämpferin, die nicht in hübschen Kleidchen rumlaufen viel, sondern die Welt kennenlernen will.

Ihre Schwester Amia ist die ruhigere, sie beherrscht das Element Erde und liebt Pflanzen. Sie kann ihnen helfen zu wachsen und zu gedeihen. Auch für sie kommt eine dauerhafte Trennung von ihrer Schwester nicht in Frage. Sie ist die Denkende die Hinterfragt und Probleme ohne Gewalt lösen will.

Myrkvi ist der Prinz der Dunkelalben und beherrscht das Element Luft, er steht im Schatten seines Vaters. Laut dem geschlossenen Bündnis soll er die erstgeborene Tochter Lyra heiraten. Er findet sie nett aber wünscht sie sich nicht unbedingt zur Ehefrau.

Aleksi ist der Herrscher der Lichtalben und damit der Gegenspieler in der uralten Fehde, die zwischen den Alben herrscht, sein Element ist das Wasser. Angeblich soll er seinen Vater ermordet haben und auch Myrkvi nach dem Leben trachten.

Und dann gibt es da noch einen herzallerliebsten Kater, der ich gebe es zu, eine kleine „Mampfbacke“ ist dennoch eine Rolle im Roman innehat und Amia treu zu Seite steht (meistens).

Das Setting beginnt in der Menschenwelt, dem Zuhause von Lyra und Amia, geht dann weiter in das geteilte Land der Alben. Dem tristen Land der Dunkelalben, die Wissen beherbergen es aber nicht anwenden können. Und dem blühenden Land der Lichtalben, wo jeden Tag schönes Wetter herrscht.

Das es in dem Roman um die vier Elemente geht sollte mittlerweile jedem klar sein und das nur das Zusammenspiel dieser für alle eine Lösung darstellen kann. Doch wird es gelingen die Feindschaft und Furcht vor dem jeweiligen anderen abzulegen und gemeinsam gegen einen Feind anzutreten der alle bedroht.

Der Roman zeigt Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt mehr bringen als Feindschaft, Fremdheit, Krieg und böse Worte. Und dass es auch für Bündnisse, die geschlossen wurden, eine Lösung gibt. Das erst das gemeinsame Handeln die Lösung bringt. Ein magischer und romantischer Auftakt um das Leben von magischen Schwestern.

Von mir 5 Sterne für den überarbeiteten Roman und ersten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Viele Lecker- und Naschereien inklusive gute Laune und große Portion Liebe!

Ork Au Chocolat
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und macht Spaß zu Lesen – und bei Schokoladen Liebhabern weckt es mit Sicherheit Gelüste.

Das Cover ist im Manga Stil gehalten zeigt Galina mit Mini-Hilfself ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und macht Spaß zu Lesen – und bei Schokoladen Liebhabern weckt es mit Sicherheit Gelüste.

Das Cover ist im Manga Stil gehalten zeigt Galina mit Mini-Hilfself Ciriel auf der Schulter in ihrer Chocolaterie.
Limitierter Farbschnitt in der ersten Auflage und auch im inneren befinden sich diverse Illustrationen über dem Kapitelanfang.

Fazit:
Die junge Orkin Galina betriebt ihre Chocolaterie auf einem Hausboot und damit hat sie alle Hände voll zu tun. Ihre Mutter hat sie gebeten (eher einfach bestimmt) dass sie auf dem anstehenden Dorffest ihre neuste Schokoladenkreation vorstellen soll.
Ausgerechnet jetzt bricht ihre Milchmagie aus, die sie bändigen möchte, um niemanden zu verletzen. Können der freche Minielf Ciriel und Froschfrau Fringe Galina helfen und kann sie auch nicht Schokoladen-essende Guhls überzeugen? Oder endet ihre Präsentation im schokoladig-klebrigen Desaster?

Galina ist eine liebenswerte und dynamische Orkin mit viel Fantasie, die sie in ihre Schokoladenkreation steckt – mit den unglaublichsten Zutaten zaubert sie Meisterwerke aus Schokolade und mehr. Außer dass sie ein Händchen für Schokolade hat, glaubt sie keine Magie zu haben, da ist sie allerdings auf dem falschen Weg gerade in Richtung Dorffest zeigt sich bei ihrer Magie („Milchmagie“) die ihr so ein bisschen ins Handwerk fällt. Aber es ist keine Meister vom Himmel gefangen.

Eine zweite absolut liebenswerte Figur finden wir im „Mini-Hilfself“ Ciriel der in einer Müslipackung wohnt. Er hat immer eine passende (manchmal eher unpassende) Redewendung zur Hand.

Auch die Froschfrau Fringe konnte bei mir punkten sie steht Galina treu zur Seite.
Ein Roman über Freundschaft und Magie, magischen Wesen und sehr viel Schokolade (für Leckermäulchen heißt es Dauerhunger nach Schokolade beim Lesen). In einem Setting in dem es kaum zu größeren Auseinandersetzungen kommt.

Schokoladen Liebhaber/innen werden voll auf ihre Kosten kommen und schwelgen, auch die zum Teil schrägen Figuren und ihre Fähigkeiten sind interessant. Ein Roman für einen kuscheligen Herbst/Winter Abend.

Von mir 4 Sterne für diesen Roman, der mich leider nicht ganz packen konnte, vielleicht weil ich eher Typ Gummibärchen bin. Auch optisch mit dem Cover im Manga Stil (okay Geschmacksache) dem Farbschnitt und den Illustrationen ansprechend.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Wie eröffnet man eine Buchhandlung entgegen aller Bürokratie und Konkurrenz mit Orks zusammen!

Grimoires & Gebrüll
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und macht Spaß wer kann als Bücherwurm schon dem Einrichten einer Buchhandlung widerstehen.

Das Cover ist im Manga Stil gehalten und in viel Pink, weiß und rosa, ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und macht Spaß wer kann als Bücherwurm schon dem Einrichten einer Buchhandlung widerstehen.

Das Cover ist im Manga Stil gehalten und in viel Pink, weiß und rosa, zu sehen ist die Halbdämonin Tilly in der neuen Buchhandlung.
Limitierter Farbschnitt in der ersten Auflage und auch im inneren befinden sich diverse Illustrationen.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die Halbdämonin Tilly Tintagel von Thorn zu Teamon, sie hat einen Traum, eine eigene Buchhandlung zu eröffnen, was ihr fehlt, ist das Geld.
Die Orks Zorak, Mutar und Ohoi haben
das Geld, aber keine Ahnung was sie damit anstellen wollen. Es scheint die Richtung Kombination von Personen um in Kelthora, der größten Stadt des Landes eine Buchhandlung zu eröffnen.

Doch nicht nur der Buchmarkt ist hart umkämpft – „BuMö““ (eine Gruppe, die nur aktuelle Bücher verkaufen und das in Massen und Merchandise mit Ihrem Logo) will überraschend eine ihre Zweigstellen in Kelthora etablieren und das nur wenig Meter von der Geplanten der Vier. Auch der Amtsschimmel wiehert, sprich die Bürokratie nervt und das wohl reizend, aber ziemlich baufällige Ladenlokal machen es nicht einfacher.

Aber Tilly und die Orks scheuen weder Arbeit noch Beamte, die ihnen das Leben schwer machen. Außerdem gibt es für jedes Problem eine „orkische“ Lösung.

Tilly war immer auf sich allein gestellt und nicht in ihrer Heimat anerkannt, eine Buchhandlung eröffnen zu wollen macht es nicht besser. Aber sie ist mutig und kämpft für ihren Traum, gegen alle Widerstände.

Die drei Orks sind anders als wir sie kennen, Kampf und Totschlag sind nicht mehr ihres. Sieh haben genug davon. Lesen können sie (noch) nicht aber sie helfen Tilly Tatkräftig dabei und nicht nur das auch das Zimmer machen sie ihr gemütlich und achten darauf das sie, was isst.

Es gibt noch andere wunderbare Protagonisten/innen die ihr mit Sicherheit auch ins Herz schließen werdet. Ich verrate euch aber nicht zu viel ihr sollt ja noch eine paar Überraschungen erleben.

Das Setting ist die Größe Stadt des Landes und mir gefiel es sehr.

Der Roman überzeugt mit Kameradschaft, Freundschaft, Diversität, Zusammenhalt aber auch von Missgunst, Neid, Feindschaft gegen andere Wesen und Gruppen (zum Beispiel Orks). Aber es heißt Bücher verbinden und man findet so auch Freunde, wie man auch hier sehen wird.
Von mir 5 Sterne für diese wunderbaren Roman und auch optisch mit dem Cover im Manga Stil (okay Geschmacksache) dem Farbschnitt und den Illustrationen ansprechend.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Ein dunkles Gefängnis, tödliche Blutspiel – Rache und tiefe Leidenschaft!

The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1)
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen – nach den ersten 150 Seiten wurde es dann auch spannend und man blieb gut dran.

Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund, im unteren Bereich ist eine Krone ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen – nach den ersten 150 Seiten wurde es dann auch spannend und man blieb gut dran.

Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund, im unteren Bereich ist eine Krone mit vielen Steinen bestückt zu sehen, aus ihr hängt eine Kette herab, im oberen Bereich ist der Titel „The Cursed Queen“ zu lesen mit zwei gekreuzten Klingen. Auch verfügt die gebundene Ausgabe über einen Farbschnitt.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Elana seit der Kindheit ist das magische Hochsicherheitsgefängnis Tenebris ihr Zuhause. Wer hier überleben will, muss die Regeln brechen – und Elana hat gelernt, genau das zu tun, ohne erwischt zu werden. Sie hatte gelernt sich durchzuschlagen, bis sie den Falschen verärgert hat und sie für die Blutspiele ausgewählt wird (in Wirklichkeit sie hat für jemand getauscht, um die Person vor dem sicheren Tod zu bewahren). Die Spiele sind in allgemeines Spektakel, man kann zur Legende aufsteigen oder die wahrscheinlichere Variante als blutiger Fleck im Sand enden.

Gerade als ihr Schicksal besiegelt scheint, taucht unerwartet Rettung auf: Riven Thronevale, der oberste Leibwächter des Königs, dringt in das fast uneinnehmbare Gefängnis ein. Seine Mission? Er soll Elana um jeden Preis befreien.
Elana ist taff und mutig, sie hat gelernt sich in einer dunklen und schlechten Welt durchzusetzen, als sie bei den Blutspielen landet, sie hat eine Begabung (die ihr nicht nur Freunde bringt) allerdings bringt ihr hier Findigkeit und Zufälle mehr – um zu gewinnen. Aus dem Gefängnis fliehen ist nicht ihre Hauptintension, Rache treibt sie an und Riven mit der Suche nach dem Dolch kommt ihr da gerade recht, denn ist er gefunden soll er überreicht werden an den König, von ihr so der Plan. Allerdings bringt Riven ihre Gefühlswelt ganz schön durcheinander.

Riven der Leibwächter des Königs, perfekt ausgebildet, stur, überraschend und betörend attraktiv (vielleicht auch eine Art Waffe bei Frauen!) taucht im Gefängnis auf und will Elana einfangen, aber sie will gar nicht fliehen. Doch da er sich von einem „Nein“ nicht aufhalten lässt, bleibt ihr keine Wahl, als ihm zu folgen. Aber er beginnt auch etwas für Elana zu fühlen. Ist es mehr als nur eine seine zahlreichen Begleiterinnen auf Zeit zu werden?

Das Setting: einmal das Hochsicherheitsgefängnis, eine Arena voller Sand – und draußen eine scheinbar fortschrittliche Welt.
Ein packender Fantasy-Roman voller Magie, Intrigen und einer verbotenen Anziehung, die gefährlicher ist als jede Klinge es sein kann. Und eine Dosis Erotik gehört auch mit zum Romanumfang.

Von mir 5 Sterne für den Auftaktband, allerdings zu Anfang ist ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen gefragt.

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