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Veröffentlicht am 05.12.2025

Ein Dämon der sich nicht töten lassen will und neue Hoffnung!

Lilienfluch & Fuchsmagie
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Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, bildhaft können wir uns die Kämpfe vorstellen, aber auch die Gefühle. Abwechselnd aus der Sicht von Roxy und Will geschrieben.

Das Cover zeigt einen sehr ...

Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, bildhaft können wir uns die Kämpfe vorstellen, aber auch die Gefühle. Abwechselnd aus der Sicht von Roxy und Will geschrieben.

Das Cover zeigt einen sehr hellen Hintergrund, in der der Mitte ist die Maske eines Fuchses (Kitsune) und darüber ein Fächer (eine von Roxy Waffen) zu sehen.
Die verwendete Schrift und die übrigen Elemente runden das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.

Fazit:
Die Handlung führt uns in das Umfeld um Boston, dort treffen wir auf die Kitsune Roxy. Sie tötete den dunklen Dämon und verliert dabei ihre Cousine, ein Stück ihres Herzens. Seitdem ist nichts mehr, wie es mal war, Roxy möchte nur vergessen und sich ausschließlich um ihr Café kümmern. Doch dann geschieht das eigentlich Unmögliche: Der Dämon ist zurückgekehrt, um Roxy und ganz Boston zu vernichten. Das ruft den Ordenskrieger Will aus Chicago auf den Plan, denn er soll den Platz von Roxys Cousine als ihre Flamme einnehmen – der engste Gefährte einer Kitsune. Roxy muss sich entscheiden: Entweder sie vertraut Will und riskiert erneut, alles zu verlieren, oder sie überlässt den Orden des Fuchses, und damit Boston und ihr Herz, der Dunkelheit.

Roxy ist eine interessante Protagonistin, eine Heldin, die verwundet ist und auch nicht wie eine fühlt, sie besitzt neben Kampfkraft auch emotionale Tiefe. Klar besitzt sie als Mensch wie als Kitsune noch Entwicklungspotenzial.

Will ist ein Krieger des Ordens und steht ihr zur Seite, er wurde als neue Flamme zu ihrem Schutz abgestellt. Zu Anfang spürt man eine Spannung zwischen ihnen, alle beide knabbern an den Verletzungen und ihrem angeblichen Versagen in der Vergangenheit herum, aber sie fühlen beide auch eine Verpflichtung Unschuldige zu schützen. Und mit der Zeit entwickelt sich Freundschaft, Schutz und vielleicht auch mehr – aber die Angst etwas Gefundenes wieder zu verlieren.

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Urban Fantasy und dem modernen Leben. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben, auch wenn es schwer wird und dranzubleiben, um Menschen retten zu können. Und schier Übermenschliche Kräfte zu entwickeln, um einen Dämon zu bekämpfen. Es gibt viel Action Szenen, aber auch eher belanglosere des täglichen Lebens.
Von mir 5 Sterne für den Roman.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Gruselig, dunkel inmitten einer Jagd nach einem Mörder in den düsteren Mooren von Schottland!

Der Schatten von Avamoore
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Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.

Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im ...

Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es ist gruselig und atmosphärisch passend in den Herbst.

Das Cover wirkt dunkel, im unteren Teil sieht man ein altes Castle, einsam und düster gelegen. Im oberen Teil sind Totenschädel zu sehen, auch die elegante Umrahmung wirkt passend, edel und nimmt einige Elemente des Romans auf.
Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.

Fazit:
Der Roman führt uns nach Schottland, hoch in den Norden, wo Nebel über den Mooren liegt. Und hier wollte William Pickett ein letztes Abenteuer als Junggeselle erleben. Doch von einem Tag auf den anderen ist er spurlos verschwunden. Ist er ertrunken, wie alle behaupten? Er wäre nicht der Erste. Um das Moor ranken sich viele Geschichten. Es spukt dort, sagen die Einheimischen, und der plötzlich aufziehende Nebel sei wie ein Raubtier, das die Unvorsichtigen in die Falle lockt.

All das will seine Verlobte Elisabeth Hazelwood nicht glauben, als sie mit Williams Bruder Alexander in das abgelegene Dorf Avamoore reist, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen. Doch die Bewohner begegnen ihnen mit Misstrauen und Ablehnung und Elisabeth muss schnell erkennen, dass in Avamoore nichts so ist, wie es scheint, und dass es hier niemanden gibt, dem sie wirklich trauen kann.
Als dann noch eine Leiche im Moor gefunden wird, geraten Dinge in Gang, die besser für immer im Nebel verborgen geblieben wären.

Ein Roman der richtig in den Herbst passt, wenn es früh dunkel wird, der Nebel um die Ecken schleicht. Es nicht mehr richtig hell zu werden scheint und man die herannahende Kälte des nahenden Winters verspürt. Genau diese Atmosphäre finden wir im Roman wieder.

Das Setting spielt um 1880 in Schottland, in einem düsteren und abgelegenen Dorf inmitten des Moores gelegen. Fremde sind nicht willkommen erst recht nicht, wenn sie düstere und dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wollen.

Elisabeth ist für ihre Zeit eine mutige Frau, sie ist die Haupttriebfeder bei der Suche nach ihrem Verlobten. Sie gibt die Hoffnung nicht auf als alle anderen sie schon aufgegeben haben. Und lässt sich auch von nichts und niemand abbringen. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen.

Alexander der Bruder ihres Verlobten, angeschlagen von einer Kriegsverletzung steht ihr zur Seite, aber bei weitem nicht so entschlossen wie sie. Er hätte auch die Suche viel früher abgebrochen als sie.

Es gibt schon einige originale und originelle Nebenprotagonisten. Mit Ecken und Kanten, nicht einfach, aber sie passen in den Roman.

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Mystery und Krimi Elementen, der natürlich durch das interessante Setting in Schottland und Moor weiter punktet. Es zeigt aber auch das Beharrlichkeit, nicht aufzugeben und dranzubleiben Ergebnisse bringt und Menschen retten kann. Aber es sollte auch nicht verschwiegen werden das es einen gruseligen Widersacher gibt und auch Tote, also nichts für Angsthasen. Man kann auch gut die Situation der Einwohner nachvollziehen für die Fremde ein rotes Tuch sind und ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Es wird in Avermoore nie mehr sein wie vorher. Von mir 5 Sterne für diesen interessanten Einzelband.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Der Weg ist der Anfang – was steht am Ende der Reise – der Tod oder die Liebe!

Das Mädchen, das die Magie stahl
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Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es hat Action Anteile und damit Spannung, aber es gibt auch die leisen Zwischentöne inklusive zwei Hauptprotagonisten die absolut punkten können.

Das Cover ...

Der Schreibstil lässt gut und flüssig lesen, es hat Action Anteile und damit Spannung, aber es gibt auch die leisen Zwischentöne inklusive zwei Hauptprotagonisten die absolut punkten können.

Das Cover wird von den Farben Violett und Lila beherrscht, man sieht eine kristalline Struktur (Amethyst) oben und unten, dazwischen ein Funkeln wie Sterne am nächtlichen Himmel. In der Mitte sieht man die um 90° gedrehte nach oben geöffneter Mondsichel an der 3 Kristalle befestigt sind. Die verwendete Schrift rundet das Gesamtbild gelungen ab. Der Roman verfügt dazu über einen Farbschnitt, der die Elemente des Covers aufnimmt, damit auch optisch sehr ansprechend.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Cara (Moon), sie ist außergewöhnlich den sie kann Magie stehlen und damit in ihrer Welt brandgefährlich. Denn jede „normale“ Hexe besitzt ein Element: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Geist. Auf ihre Gabe und damit auf das Vergehen, was sie begangen hat, steht der Tod
und der Grund, warum der Hexenrat den Jäger Ilyas auf mich ansetzte. Da sie die gestohlenen Kräfte zurückgegeben hat, konnte sie diesem Schicksal entgehen und trainiert nun unter Ilyas’ strenger Aufsicht an der Akademie.

Doch dann verlieren Hexen dort ihre Kräfte und niemand glaubt an Caras Unschuld – am allerwenigsten Ilyas. Um herauszufinden, wer in Wahrheit hinter den Magierauben steckt, muss ich ausgerechnet mit ihm zusammenarbeiten. Dabei hat sie nicht damit gerechnet, dass der gefährlichste aller Jäger ihr Herz schneller schlagen lassen würde.
Doch können sie einander jemals trauen? Kann aus Hass Liebe werden?

Obwohl ich die anderen Bände nicht kenne, konnte ich mich gut in die Handlung einfinden – ich denke man kann sie auch unabhängig voneinander lesen.

Cara ist die weibliche Hauptprotagonistin und sie wächst im Laufe der Handlung weiter, stellt sich mutig den Herausforderungen. Und das, obwohl ihr viel Ablehnung, Misstrauen und Hass entgegenstehen. Auch gegen ihre Selbstzweifel und der Trauer muss sie sich stellen, sie ist trotz alledem eine sympathische Protagonistin.

Ilyas ist ein Jäger durch und durch, zu Anfang jagt er Cara und will sie töten, dann aber soll er mit ihr zusammenarbeiten. Aber Cara bringt auch Zweifel an sich und seiner Arbeit zu Tage, noch dazu sein Gefühlsleben.

Der gemeinsame Weg, das Forschen wer der wirkliche Feind der Hexen ist, wem man wirklich Vertrauen kann – ist mehr oder weniger die Handlung des Buches.

Der Fantasy Roman verbindet packende Abenteuer, komplexe Protagonisten (weiblich und männlich). Mit immer wieder neuen Wendungen und Erkenntnissen bleibt es spannend. Eine gelungene Mischung aus Magie, Action, moralischen Graustufen und einer Beziehung der es gelingt trotz aller Herausforderungen zu wachsen und zu bestehen.

Von mir 5 Sterne für den 4.Band dieser Reihe, der sowohl inhaltlich als auch optisch punkten kann (für die Fans von gelungenen Covern und Farbschnitten).

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Es zeigt sich das in der Wahrheit die größte Macht verbirgt aber auch schwierig ist!

2048-Reihe / 2048: Die Macht der Wahrheit
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Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, klar merkt man das die Zielgruppe Jugendliche sind trotzdem hat auch mir das Lesen Spaß gemacht.

Das Cover wirkt nicht dunkel dadurch in der Mitte eine große ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, klar merkt man das die Zielgruppe Jugendliche sind trotzdem hat auch mir das Lesen Spaß gemacht.

Das Cover wirkt nicht dunkel dadurch in der Mitte eine große Fläche in helles Grün getaucht ist, in der Mitte sieht man eine eher jugendliche weibliche Person, die in lockerer Haltung dort steht und die Hände in die Hüfte stützt. Am Rand des Covers sieht man herumwirbelnde Blätter, in großer passender Schrift, die sich gut in Gesamtbild einfügt, liest man den Titel des Romans.

Fazit:
Der Roman entführt und in die Zukunft genauer gesagt in das Jahr 2048, Strom ist mittlerweile Mangelware, obwohl man auf Atomkraft gesetzt hat, was so einige Probleme mit sich gebracht hat – ein Großteil der Welt ist unbewohnbar. Man sollte die Reihe auf jeden Fall in der Reihenfolge lesen, es sind keine Einzelbände, sondern bauen aufeinander auf.

Wir treffen auf die Protagonisten, Caitlin und ihre Freunde, sie wägen sich in Sicherheit, aber dieser Schein trügt. Sie haben ihre Widersacher wohl besiegt, aber diesmal geht die Gefahr von einer Spionin aus. Dann gerät Julia in ihr Visier und es zeigt sich sehr schnell das diese Gegnerin vor nichts zurückschreckt.
Um sie aufzuhalten, müssen die strahlenden Fünf die Wahrheit ans Licht bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn selbst die fünf Freunde Geheimnisse hüten – und romantische Gefühle alles durcheinanderbringen.

Das Setting, wie man anhand der Jahreszahl entnehmen kann, spielt in einer dystopischen zukünftigen Welt. Man hat weiter auf Atomkraftwerke zur Stromerzeugung gesetzt – dies war mit einer Menge Unfälle verbunden in deren Folge das bewohnbare Land an Masse kleiner geworden ist und auch die Produktion von Nahrung sowie Trinkwasser nur noch eingeschränkt möglich ist. Strom wird nicht mehr unendlich zu Verfügung gestellt, sondern ist eher ein Luxusgut. Auch das Thema Ressourcenknappheit findet so seinen Weg in die Handlung des Romans.

Der Roman hat nicht nur das Thema Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft überhaupt, sondern auch das Umgehen mit besonderen Gaben, dem anders sein und eine Aufgabe gemeinsam zu lösen im Mittelpunkt. Im Laufe der Handlung wird auch immer wieder das Leben der fünf Jugendlichen, ihre Familie und auch ihre Probleme, die ich hier nicht aufführe, beleuchtet und aufgedeckt – es soll ja spannend bleiben. Dies fließt auch in die Mission ein, die sie erfüllen müssen und ist eventuell auch deren Lösung. Und es gibt auch ein wenig romantische Gefühle untereinander die sich als Sprengstoff herausstellen, den auch dort wäre Wahrheit angebracht.

Ein interessanter, spannender und gelungener Genre Mix zwischen Dystopie, Fantasy und New Adult, der auch den nötigen Tiefgang mitbringt und auf keinen Fall oberflächlich ist. Allerdings konnte mich Band 2 nicht so packen wie Band 1 von daher nur 4 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Der Besuch des Halloweenzirkus und seine Folgen für Nora!

Der Halloweenzirkus
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist recht spannend. Und wird komplett aus der Sicht von Nora in der Ich-Erzählung erzählt, es gelingt einem leicht sich in ihre Gefühle hineinzuversetzen.

Das Cover zeigt ein Zirkuszelt passend zum Titel mit Kürbissen bei Nacht – passt sehr gut zum Roman – auch die gewählte Schrift.

Fazit:
Nora war von Anfang an eine super sympathische Protagonistin, nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten agiert sie mutig und mit viel Mut auf die neue Situation – und findet viele unterschiedliche Freunde – hier will ich nicht zu viel vorwegnehmen.

Der Handlungsort ist ein Zirkus, wer liebt nicht die Besuche in einem Zirkus und mancher erinnert sich gerne an diese aus seiner Kindheit. Aber dieser Zirkus ist anders und als wir vermuten – lasst euch überraschen. Auch von den Bewohnern, so manche haben doch recht überraschende Vorlieben, die wir bei diesen Wesen nicht unbedingt erwarten würden (sag nur Deko und Nägel). Auch das Weihnachtfest und die davor liegen Adventszeit wird dort wieder erwartet liebevoll zelebriert.

Das Buch beginnt wohl an Halloween und etwas Grusel ist enthalten, vor allen Dingen ein Fluch. Und doch spielt Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle, es ist mehr ein Wohlfühlbuch was zum Ende hin (ca. nach 2/3) auch mit Spannung und Kampf aufwarteten kann. Es gibt Verrat, Kampf und auch Tod.

Ein Roman der mit einem spannenden Setting (dem Halloweenzirkus und Lager), sehr vielschichtigen Protagonisten/innen (die fast alle liebenswert sind) sowie einer facettenreichen Handlung aufwarten kann. Uns begegnen fantastische Wesen unterschiedlichster Art, Dämonen, Magie, Humor, Spannung, Geheimnisse und ein Fluch.

Wenn bei mir auch so eins-zwei Fragen aufkamen, zum Beispiel das schnelle Umziehen, wenn man Flügel auf dem Rücken hat – das konnte ich nicht nachvollziehen (gut ist vielleicht kleinlich – lach – eventuell Magie, wäre ein Erklärung), konnte mich der Roman gut unterhalten.
Von mir 5 Sterne für diesen Wohlfühlroman mit eine wenig Grusel.

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