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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2019

Gebrochen und geheilt

Perfectly Broken
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Das Cover ist schlicht gehalten, durch das Gold wirkt es aber sehr edel.
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Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Durch die abwechselnden Sichten von Brooke und Chase ...

Das Cover ist schlicht gehalten, durch das Gold wirkt es aber sehr edel.
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Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Durch die abwechselnden Sichten von Brooke und Chase bringt es noch zusätzliche Tiefe in die Geschichte.
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Brooke hat durch ihren Schicksalsschlag eine ziemlich schlimme Zeit und bei Chase läuft nicht alles rund. Wobei man seine Hintergründe erst recht zum Schluss erfährt.
Zwischen den beiden ist sofort eine Chemie zu spüren und man kann das knistern schon fast hören. Auch wenn Brooke eher in der Vergangenheit lebt.
Sie plagen einige Ängste und Schuldgefühle. Und sie weiß nicht damit umzugehen.
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Sarah nimmt uns mit in eine düstere und ziemlich verzwickte Gefühlswelt.
Dabei hat sie sehr authentische Charaktere geschaffen.
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Brooke wirkt zwar sehr zerbrechlich, hat aber eine wirklich starke Persönlichkeit. Sie brauch zwar viele Anläufe um das selbst auch zu merken, wird von Chase aber toll dabei unterstütz.
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Die Liebesgeschichte der beiden ist wild, emotional und einfach nur schön.
Sie zeigt, wie schwer es ist nach einem Verlust nicht nur zu überleben sondern zu leben, zu lieben und zu lachen.

Veröffentlicht am 24.07.2019

Körperideale und unstillbares Verlangen

HUNGER
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Ich bin über das Bloggerportal das erste mal über dieses Buch und auch Roxane gestoßen.
Und mir, als selbst Betroffene, war sofort klar: dieses Buch muss ich lesen.
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Ich bin kein allzu großer Fan von ...

Ich bin über das Bloggerportal das erste mal über dieses Buch und auch Roxane gestoßen.
Und mir, als selbst Betroffene, war sofort klar: dieses Buch muss ich lesen.
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Ich bin kein allzu großer Fan von Biografien oder Sachbüchern. Wenn es jedoch um meine Krankheit geht, darum die Sicht anderer zu lesen und evtl was aus dem Buch mitzunehmen, bin ich gern bereit aus meinem Schneckenhaus zu kriechen.
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Der Schreibstil ist einfach, aber sehr direkt.
Viele Sätze und Formulierungen wiederholen sich aber leider viel zu oft, was recht „nervend“ wirkt.
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Roxane erzählt nicht nur die Geschichte ihres Körpers, sondern auch die Hintergründe. Sie nimmt uns mit in ihr Leben. (Vorwiegend ihre Vergangenheit)
Es gibt viel ungeschönte Wahrheit. Das Buch bzw der Inhalt ist definitiv nicht für jeden etwas. Man sollte sich mit dem Thema schon beschäftigen um auch einiges verstehen zu können.
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Die erste Hälfte vom Buch, war für mich persönlich der beste Teil.
Man lernt Roxane kennen, erfährt wie sie aufgewachsen ist, wie ihr familiäres Umfeld aufgebaut ist, was ihr passiert ist und wie sie damit umgeht.
Sie bringt Gefühle und Gründe für Ihre „Taten“ sehr gut auf den Punkt.
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Die zweite Hälfte hat mir nicht ganz so zugesagt. Man erfährt zwar immer noch was über Roxane und ihren „Hunger“, aber es ist in meinen Augen leider nur noch Nebensache.
Auf mich wirkt es eher wie eine nochmalige Zusammenfassung des bereits gelesenen.
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Mich hat das Buch zwiegespalten zurück gelassen.
In meinem Kopf sind viele Fragen aufgetaucht. Hat mich zum nachdenken angeregt, aber auch (gering) enttäuscht.

Veröffentlicht am 22.07.2019

Übers finden zu sich selbst

The Beauty Within. Finde mich
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Am Anfang der Geschichte, lernt man eine Mia kennen, die eher wie ein Mitläufer ihrer besten Freundin wirkt.
Man könnte schnell annehmen, dass es so ein typisches Teenie - Ding mit der eingebildeten besten ...

Am Anfang der Geschichte, lernt man eine Mia kennen, die eher wie ein Mitläufer ihrer besten Freundin wirkt.
Man könnte schnell annehmen, dass es so ein typisches Teenie - Ding mit der eingebildeten besten Freundin und dem grauen Mäuschen wird. Aber das täuscht.
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Von den ersten Eindrücken aus Mias Leben, kommt ein recht großer Zeitsprung. Der Unfall und somit auch die erste Wende in der Geschichte bekommt keinen eigenen Raum, wird aber im Laufe des Buches noch erzählt.
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Man erlebt eine eher düstere, in sich gekehrte Protagonistin. Nicht nur ihr Erscheinungsbild, sondern auch ihre Persönlichkeit haben sich geändert.
Nach so einem Ereignis ist das vollkommen verständlich und Teresa hat es sehr glaubwürdig wiedergegeben.
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Man spürt die Verzweiflung, die Wut und ganz besonders den Selbsthass.
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Die Situationen die Mia erlebt, ihre und auch die Reaktionen anderer, sind sehr verständlich und realitätsnah geschrieben.
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Teresa zeigt uns auf tolle Weise wie unfair und gleichzeitig schön das Leben sein kann.
Sie hat eine wunderbare Geschichte über Verlust und Veränderung, aber auch über die Liebe zu anderen und sich selbst, geschaffen.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Das Schicksal ist nicht nur schwarz oder weiß

Hinter den Wolken die Sterne
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In dem Buch begleiten wir Maggie auf ihrem harten Weg zurück ins Leben. Dabei ist das ganze in der Ich Perspektive geschrieben und man bekommt schnell das Gefühl, dass man kein Buch liest, sondern Maggie ...

In dem Buch begleiten wir Maggie auf ihrem harten Weg zurück ins Leben. Dabei ist das ganze in der Ich Perspektive geschrieben und man bekommt schnell das Gefühl, dass man kein Buch liest, sondern Maggie wahrlich vor einem sitzt und ihre Geschichte persönlich erzählt.
Man erlebt die Höhen und Tiefen hautnah mit.
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Katherine präsentiert uns hier keine typische „Angst-Verlust-Liebes“ Geschichte. Vielmehr entführt sie uns ins wahre Leben.
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Ich habe mich sofort mit Maggie verbunden gefühlt, als sei sie selbst meine Schwester oder beste Freundin.
Ich hätte sie bereits am Anfang an den Schultern packen können und einfach nur schütteln. Hätte sie am liebsten gefragt was genau sie da tut und warum sie so blöd ist. Aber ich denke das macht ne Schwester/Freundin auch aus, oder?
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Genauso habe ich aber dann auch mit ihr gelitten. Ihre Verzweiflung in mir gespürt und alle Hoffnung aufgegeben.
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Katherine versteht es die Emotionen nicht nur einfach rüberzubringen sondern auch sie einem zu verinnerlichen.
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Und auch wenn einem die Geschichte das Herz zerreißt, kommen auch die liebe und Komik nicht zu kurz.
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Sie hat ein wunderbares Buch über Ängste, Verlust, Ausgrenzung, Liebe, Familie und Zusammnenhalt geschrieben.
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Ganz großes Kino

Veröffentlicht am 16.07.2019

Perfektes Prequel zur Serie

Stranger Things: Suspicious Minds - DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE AUSGABE – ein NETFLIX-Original
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Suspicious Minds ist eine Vorgeschichte zur Erfolgserie „Stranger Things“ auf Netflix.
Dabei taucht man in das Leben rund um Terry Ives ein und erlebt mit wie alles begann.
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Man muss die Serie nicht zwingend ...

Suspicious Minds ist eine Vorgeschichte zur Erfolgserie „Stranger Things“ auf Netflix.
Dabei taucht man in das Leben rund um Terry Ives ein und erlebt mit wie alles begann.
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Man muss die Serie nicht zwingend kennen, um das Buch zu lesen. Aber ich denke ohne wäre es evtl. nicht so mitreißend gewesen.
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Es heist zwar, es sei die Vorgeschichte zu Elfie, man sollte aber vllt erwähnen, dass sie im Buch noch keine so große Rolle spielt.
Viel mehr lernt man ihre Mutter kennen.
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Ich liebe die Serie und hab auch Staffel 3 bereits weggesuchtet.?
Ohne die Serie hätte ich das Buch aber zb garnicht erst gelesen, da es sonst nicht mein Genre wäre.
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Das Buch ist stellenweise recht langatmig, aber keinesfalls langweilig. Auch die seltene Erwähnung der Parallelwelt oder der Monster, die man in Stranger Things ja so sehr liebt, tut der Geschichte keinen Abbruch.
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Die Geschichte ist gut durchdacht und ausgereift.
Neben Terry und Dr. Brenner als Hauptprotagonisten, kommen aber auch die Nebencharaktere Gloria, Alice und Ken nicht zu kurz.
Man bekommt immer wieder kleine Einblicke in ihre Denkweise.
Die Freundschaft und Verbundenheit der 4 ist sehr gut dargestellt.
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Man wird mit dem wohlbekannten Stranger Things Setting überrascht. Man verfolgt mit großem Interesse Terry‘s Kampf gegen das Labor und somit auch gegen Dr. Brenner.
Ich bin gespannt ob wir über ihn auch nochmal mehr erfahren werden.
Aber auch eine Fortführung wie es den Nebencharakteren ergeht, wäre interessant.
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Das Buch ist definitiv ein muss für eingefleischte Fans und solche, die es noch werden wollen.