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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2019

Debütroman

Girl Detective
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Ich durfte Girl Detective für Victoria lesen und war sehr gespannt auf ihr Debüt.
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
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Das Cover ansich passt ganz gut, da die Geschichte ja in London spielt.
Die ...

Ich durfte Girl Detective für Victoria lesen und war sehr gespannt auf ihr Debüt.
Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
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Das Cover ansich passt ganz gut, da die Geschichte ja in London spielt.
Die Art des Covers ist für mich persönlich aber leider nix.
Zudem wurden für den Druck reinweiße Seiten gewählt. Was ich bei Büchern nicht sehr mag. Aber das ist eine reine persönliche Geschmacksfrage. Und hat absolut nix mit meiner Bewertung zu tun.
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Man wird direkt ins Geschehen um Charlie und ihren neuen Job beim London Criminal Department versetzt.
Dadurch erhält man auch schon einen kleinen Einblick in die Charaktere des Buches, wobei sie aber alle noch recht oberflächlich bleiben.
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Das LCD bekommt einen neuen Fall, in den Charlie sich mehr reinhängt als sie von ihrem Chef beauftragt wurde.
Sie begibt sich auf eigene Recherche und lernt dabei Alan kennen. Der wiederum eine Verbindung zum Opfer hat.
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Während ihrer privaten Ermittlungen bittet sie Alan immer wieder um Hilfe, woraufhin die beiden sich näher kommen.
In Sachen Ermittlungen werden die beiden echt ein gutes Team.
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Die Settings in der Geschichte fand ich passend gewählt und auch die Nebencharaktere kamen nicht zu kurz.
Trotzdem wurde ich mit dem Buch und besonders mit Charlie nicht wirklich warm.
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Sie wirkt auf mich sehr überheblich und teilweise zu arrogant oder gar selbstverliebt.
Und war auf der anderen Seite doch recht naiv. Irgendwann hat sie mich nur noch genervt.
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Die Idee hinter dem Buch find ich ganz interessant, für einen Jugendkrimiroman gut gewählt und auch umgesetzt.
Jedoch fehlte mir trotzdem etwas mehr Spannung.
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Die Schreibfehler und auch fehlende Absätze bei Ortswechsel oder Zeitsprüngen, haben mir die Freude am lesen letztendlich genommen.

Veröffentlicht am 21.09.2019

Deine Hand in meiner Hand, so gehen wir zusammen.

Ein Funkeln im Dunkeln
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Das ist das erste mal das ich ein Buch in der Altersgruppe angefragt und „gelesen“ habe.
Und schon das Coverdesign zieht einen in seinen Bann.
Die Schrift hat eine leichte Haptik und im richtigen Winkel ...

Das ist das erste mal das ich ein Buch in der Altersgruppe angefragt und „gelesen“ habe.
Und schon das Coverdesign zieht einen in seinen Bann.
Die Schrift hat eine leichte Haptik und im richtigen Winkel kann man die Zauberlichter zum Leben erwecken. Ein Hingucker für jedermann.
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Das Buch erzählt in kurzen einfachen Sätzen von Mut und Vertrauen.
Man kann mit ihm schon den kleinsten erklären, dass Angst zu haben, nichts schlimmes ist.
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Durch die Fibelschrift ist es nicht nur gut zum vorlesen, sondern auch für die kleinsten Leseanfänger geeignet.
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Das Buch ist einfach traumhaft illustriert und detailverliebt.
Ich hätte dieses Buch auch als Kind bestimmt geliebt.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Perfektes Prequel zur Serie

Stranger Things: Suspicious Minds - DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE AUSGABE – ein NETFLIX-Original
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Suspicious Minds ist eine Vorgeschichte zur Erfolgserie „Stranger Things“ auf Netflix.
Dabei taucht man in das Leben rund um Terry Ives ein und erlebt mit wie alles begann.
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Man muss die Serie nicht zwingend ...

Suspicious Minds ist eine Vorgeschichte zur Erfolgserie „Stranger Things“ auf Netflix.
Dabei taucht man in das Leben rund um Terry Ives ein und erlebt mit wie alles begann.
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Man muss die Serie nicht zwingend kennen, um das Buch zu lesen. Aber ich denke ohne wäre es evtl. nicht so mitreißend gewesen.
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Es heist zwar, es sei die Vorgeschichte zu Elfie, man sollte aber vllt erwähnen, dass sie im Buch noch keine so große Rolle spielt.
Viel mehr lernt man ihre Mutter kennen.
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Ich liebe die Serie und hab auch Staffel 3 bereits weggesuchtet.
Ohne die Serie hätte ich das Buch aber zb garnicht erst gelesen, da es sonst nicht mein Genre wäre.
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Das Buch ist stellenweise recht langatmig, aber keinesfalls langweilig. Auch die seltene Erwähnung der Parallelwelt oder der Monster, die man in Stranger Things ja so sehr liebt, tut der Geschichte keinen Abbruch.
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Die Geschichte ist gut durchdacht und ausgereift.
Neben Terry und Dr. Brenner als Hauptprotagonisten, kommen aber auch die Nebencharaktere Gloria, Alice und Ken nicht zu kurz.
Man bekommt immer wieder kleine Einblicke in ihre Denkweise.
Die Freundschaft und Verbundenheit der 4 ist sehr gut dargestellt.
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Man wird mit dem wohlbekannten Stranger Things Setting überrascht. Man verfolgt mit großem Interesse Terry‘s Kampf gegen das Labor und somit auch gegen Dr. Brenner.
Ich bin gespannt ob wir über ihn auch nochmal mehr erfahren werden.
Aber auch eine Fortführung wie es den Nebencharakteren ergeht, wäre interessant.
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Das Buch ist definitiv ein muss für eingefleischte Fans und solche, die es noch werden wollen.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Netflixverdächtig

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Secret Game war für mich mein Hasse Debüt. Und es war perfekt.
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Das Cover ist definitiv ein Eyecatcher und das obwohl wenig Elemente genutzt wurden.
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Steffi hat einen flüssigen und lockeren schreibstil. ...

Secret Game war für mich mein Hasse Debüt. Und es war perfekt.
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Das Cover ist definitiv ein Eyecatcher und das obwohl wenig Elemente genutzt wurden.
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Steffi hat einen flüssigen und lockeren schreibstil. Man fliegt nur so durch die Seiten, ohne das Gefühl zu haben etwas zu verpassen oder nicht zu verstehen.
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Bei Ivory geht wohl jedem Bücherwurm das Herz auf. Ich mein, wer hätte denn nicht fernen einen Vater mit so einem wunderschönen Buchladen?
Er wurde so gut beschrieben, dass ich immer das Gefühl hatte direkt im Laden zu stehen und ihn selbst zu bestaunen.
Aber auch Ivory selbst ist sehr sympathisch. Sie wurde nicht, wie sonst typisch, naiv dargestellt. Hat aber ihre Stärken und Schwächen.
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Alle Charaktere wurden authentisch dargestellt, sie haben tiefe und auch ihre Gefühlswelt kommt sehr realistisch beim Leser an.
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Erzählt wird zum Großteil aus Ivory‘s Sicht (3.Person), bekommen aber auch einige Kapitel durch Heath erzählt.
Desweiteren wurden die SMS und die Sätze von X besonders hervorgehoben.
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Passend zu einem Jugendbuch sind natürlich auch einige Klischees vertreten. Aber sie passen sich sehr gut der Geschichte an und sind absolut nicht übertrieben.
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Steffi hat nicht nur ein spannendes Setting geschaffen, sondern auch Emotionen nicht zu kurz kommen lassen.
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Wenn Ihr Filme wie „Eiskalte Engel“ oder Serien wie „Pretty Little Liars“ liebt, werdet ihr das Buch verschlingen.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Absolutes Highlight

Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1)
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Schaut euch bitte dieses Cover an. Allein deswegen hat es ja schon seine 5 Sterne verdient. Ich bin absoluter Fan von Alex‘s Covern.
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Die Idee der Klone und wofür sie „gemacht“ sind ist zwar nicht ganz ...

Schaut euch bitte dieses Cover an. Allein deswegen hat es ja schon seine 5 Sterne verdient. Ich bin absoluter Fan von Alex‘s Covern.
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Die Idee der Klone und wofür sie „gemacht“ sind ist zwar nicht ganz neu, aber Christian hat es geschafft, dem ganzen seine eigene Form zu geben.
Auch bleibt man nach dem lesen mit einigen Fragen zurück.
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Menschen als Organspender züchten, ist das in der realen Welt auch (irgendwann) denkbar?
Sind Menschenleben es wert, so sehr in die Biologie einzugreifen?
Und ist es ethisch vertretbar?
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Der Schreibstil ist gut verständlich und sehr flüssig. Die Geschichte wird aus der Sicht von Isabel erzählt. Außer dem zweiten Epilog. Interessant, oder? War auch mein erstes Buch mit zwei Epilogen.
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Die Charaktere hat Christian sehr realistisch dargestellt. Besonders bei den Klonen war ich positiv überrascht. Würde man nicht wissen, dass es Klone sind, würde man es wohl nicht erahnen.
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Der Spannungsbogen baut sich nach und nach mehr auf und setzt genau an den richtigen Stellen ein.
Man bekommt zu einer futuristischen Dystopie auch eine leichte Romanze und unerwartete Emotionen. Angst, Trauer, Wut, neue Freundschaften.
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Zum Schluss bleibt man wohl mit einem großen Fragezeichen zurück.
Denn Christian hat echt einen miesen Cliffhanger rausgehauen.
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Packend, fesselnd und absolut genial