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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein unterhaltsamer Mix aus Geisterjagd, Humor und Herz

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody Bittersweet hat eine besondere Gabe: Wie alle Frauen in ihrer Familie kann sie Geister sehen. Doch anstatt sich – wie ihre Mutter und Großmutter – mit den eher alltäglichen Anliegen Verstorbener ...

Melody Bittersweet hat eine besondere Gabe: Wie alle Frauen in ihrer Familie kann sie Geister sehen. Doch anstatt sich – wie ihre Mutter und Großmutter – mit den eher alltäglichen Anliegen Verstorbener zu beschäftigen, möchte sie ihren eigenen Weg gehen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina gründet sie deshalb eine Ghostbusting-Agentur. Unterstützung bekommen die beiden von ihrem ungewöhnlichen Azubi Artie, und schon bald steht ihr erster Fall an, der sie vor einige Herausforderungen stellt.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, was vor allem am Schreibstil von Josie Silver liegt. Dieser ist angenehm flüssig, sehr bildhaft und bringt gleichzeitig eine schöne Portion Humor mit. Besonders die Dialoge haben mir gut gefallen, da sie die Figuren lebendig wirken lassen und immer wieder für kleine Schmunzelmomente sorgen.

Auch die Charaktere konnten mich schnell überzeugen. Melody ist eine sympathische Protagonistin, und die Dynamik zwischen ihr, Marina und Artie hat mir besonders gut gefallen. Die „Found Family“-Atmosphäre kommt hier wirklich schön zur Geltung und sorgt dafür, dass man sich als Leser:in schnell wohlfühlt.

Die Handlung bietet eine gelungene Mischung aus Mystery, Humor und romantischen Elementen. Der Fall ist spannend aufgebaut und lädt zum Miträtseln ein, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Fokus auf den eigentlichen „Geisteraspekt“ gewünscht hätte. An manchen Stellen wirkt die Gewichtung etwas unausgeglichen, da zwischenmenschliche Themen und romantische Entwicklungen relativ viel Raum einnehmen.

Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es liest sich leicht, unterhält und punktet vor allem mit seinem Charme und den liebenswerten Figuren.

Fazit: Ein humorvoller, atmosphärischer und insgesamt sehr unterhaltsamer Reihenauftakt mit Wohlfühlcharakter – mit kleinen Schwächen, aber definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Zwischen Spannung und Vorhersehbarkeit

The Woman in Suite 11
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Ein spannender Thriller mit einem tollen Setting, der mich gut unterhalten hat – auch wenn mich das Ende nicht wirklich überraschen konnte.

Im Mittelpunkt steht erneut Lo Blacklock, die nach ...

Ein spannender Thriller mit einem tollen Setting, der mich gut unterhalten hat – auch wenn mich das Ende nicht wirklich überraschen konnte.

Im Mittelpunkt steht erneut Lo Blacklock, die nach den Ereignissen auf dem Kreuzfahrtschiff – die man bereits aus dem ersten Band kennt – versucht, wieder in ihren Alltag zurückzufinden. Die Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz kommt für sie genau zur richtigen Zeit. Die Geschehnisse von damals liegen zwar ein paar Jahre zurück, aber ganz verarbeitet hat sie sie nie. Umso mehr hofft sie, beruflich wieder Fuß zu fassen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft merkt man, dass hier irgendetwas nicht stimmt, und Lo gerät schneller als gedacht wieder in eine undurchsichtige und gefährliche Situation.

Mir hat gut gefallen, wie die Autorin mit kleinen Hinweisen und Details arbeitet, die zunächst unauffällig wirken, sich aber nach und nach zu einem größeren Bild zusammensetzen. Man merkt schnell, dass vieles nicht ganz zusammenpasst, und versucht beim Lesen ständig, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Auch das Setting fand ich richtig gelungen. Das Luxushotel hat eine fast abgeschlossene, leicht beklemmende Atmosphäre, in der man nie so ganz weiß, wem man trauen kann. Gerade in Kombination mit Los Vergangenheit sorgt das für zusätzliche Spannung.

Allerdings muss ich sagen, dass ich relativ früh eine Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte. Dadurch hat mich die Auflösung am Ende nicht mehr wirklich überrascht, auch wenn sie insgesamt stimmig umgesetzt ist.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Es lässt sich sehr flüssig lesen und hält die Spannung konstant aufrecht. Insgesamt ein solider Thriller, der gut unterhält, aber für mich persönlich etwas vorhersehbar war.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein Ort zum Ankommen

Summer Tides
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Das Buch hat mich insgesamt sehr gut unterhalten und emotional abgeholt. Die Geschichte rund um Scarlett und Jonah ist berührend, ohne dabei zu kitschig zu werden, und lässt sich richtig angenehm ...

Das Buch hat mich insgesamt sehr gut unterhalten und emotional abgeholt. Die Geschichte rund um Scarlett und Jonah ist berührend, ohne dabei zu kitschig zu werden, und lässt sich richtig angenehm lesen.

Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Gleichzeitig schafft es die Autorin, emotionale Momente gut einzufangen, ohne dass es zu schwer oder überladen wirkt.

Scarlett mochte ich als Protagonistin sehr gern. Sie ist eine Figur mit Ecken und Kanten, deren Unsicherheiten und impulsiven Entscheidungen sie sehr menschlich machen. Auch wenn ich manche Reaktionen nicht immer ganz nachvollziehen konnte, fand ich ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte umso schöner.

Jonah fand ich von Anfang an spannend, vor allem durch seine Vergangenheit und seine innere Zerrissenheit. Er wirkt sehr reflektiert und ruhig, steht sich aber manchmal auch selbst im Weg. Seine Entwicklung hat mir insgesamt richtig gut gefallen.

Besonders hervorheben möchte ich die Familiendynamik und das Gemeinschaftsgefühl im Ort. Genau das hat für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht – die Nebenfiguren, der Zusammenhalt und die vielen kleinen zwischenmenschlichen Momente haben die Geschichte unglaublich warm und lebendig wirken lassen.

Zwischendurch gab es für mich ein paar Szenen, die etwas überdramatisiert wirkten oder nicht ganz realistisch erschienen. Das hat meinen Lesefluss aber nur leicht gestört.

Insgesamt eine emotionale Geschichte, die vor allem durch ihre Figuren, die Atmosphäre und das starke Gemeinschaftsgefühl überzeugt. Wer gefühlvolle Romane mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommt.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Eine außergewöhnliche Geschichte, die lange nachwirkt

Das White Octopus Hotel
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Im Zentrum der Geschichte steht Eve, die in einem Londoner Auktionshaus arbeitet. Als sie auf Hinweise zum geheimnisvollen White Octopus Hotel stößt, lässt sie die Faszination für diesen Ort ...

Im Zentrum der Geschichte steht Eve, die in einem Londoner Auktionshaus arbeitet. Als sie auf Hinweise zum geheimnisvollen White Octopus Hotel stößt, lässt sie die Faszination für diesen Ort nicht mehr los. Das einst prachtvolle Grandhotel am See in der Schweiz scheint voller Rätsel zu sein – und als Eve schließlich dorthin reist, begegnet sie dort auch Max, mit dem sie auf unerwartete Weise verbunden ist. Gemeinsam geraten sie in eine Welt, in der Zeit, Erinnerungen und Möglichkeiten auf ungewöhnliche Weise miteinander verwoben sind.

Eve ist eine sehr interessante Protagonistin. Nach außen wirkt sie oft ruhig und kontrolliert, bleibt aber gleichzeitig lange etwas rätselhaft und schwer greifbar. Nach und nach wird deutlich, wie sehr ihre Vergangenheit und ihre eigenen Gedanken sie prägen. Gerade diese Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und Neugier macht sie zu einer Figur, deren Weg ich beim Lesen sehr gerne verfolgt habe.

Auch Max hat mir als Charakter sehr gefallen. Mit seiner ruhigen, manchmal rätselhaften Art bildet er einen schönen Gegenpol zu Eve, und das Zusammenspiel der beiden hat mich beim Lesen besonders berührt und neugierig gemacht.

Die Autorin erschafft mit dem White Octopus Hotel eine Welt, die gleichzeitig geheimnisvoll, melancholisch und voller Möglichkeiten wirkt. Zeit spielt dabei eine zentrale Rolle, ohne dass die Geschichte je ihren emotionalen Kern verliert. Statt nur ein clever konstruiertes Zeitreise-Abenteuer zu sein, erzählt das Buch vor allem von Entscheidungen, Schicksal und davon, wie eng Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbunden sein können.

The White Octopus Hotel hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders beeindruckt hat mich die einzigartige Atmosphäre des Romans. Geheimnis, Emotion und die faszinierende Idee rund um Zeit und Schicksal greifen hier wunderbar ineinander.

Für mich war The White Octopus Hotel eine außergewöhnliche Leseerfahrung, die mich hervorragend unterhalten hat und noch lange nachwirkt – für mich ganz klar ein Highlight.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Düstere Atmosphäre und viele Geheimnisse

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Cecilia, eine junge Frau, verdient ihr Geld als Housesitterin und passt während der Abwesenheit der Besitzer auf deren Häuser auf. Als sie eine luxuriöse Villa auf einer abgelegenen Insel betreuen soll ...

Cecilia, eine junge Frau, verdient ihr Geld als Housesitterin und passt während der Abwesenheit der Besitzer auf deren Häuser auf. Als sie eine luxuriöse Villa auf einer abgelegenen Insel betreuen soll – ausgerechnet das Haus der Familie ihres Freundes – scheint das zunächst ein einfacher Auftrag zu sein. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge im Haus, und Cecilia beginnt sich zu fragen, ob sie wirklich allein ist. Gleichzeitig deutet immer mehr darauf hin, dass auch ihre eigene Vergangenheit eine Rolle spielt.

Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet. Das Setting auf der Insel sorgt sofort für eine düstere und leicht unheimliche Atmosphäre, die perfekt zu einem Thriller passt. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass hier vieles nicht so ist, wie es scheint – und genau dieses Misstrauen gegenüber den Figuren zieht sich durch einen großen Teil des Buches. Besonders Spaß gemacht hat mir das Miträtseln. Immer wieder gibt es Hinweise, die verschiedene Personen verdächtig erscheinen lassen, sodass sich meine Vermutungen während des Lesens mehrfach geändert haben. Gerade dieses Spiel mit möglichen Motiven und Geheimnissen fand ich sehr spannend.

Im Mittelpunkt steht natürlich Cecilia. Durch ihre Vergangenheit und die Erfahrungen, die sie gemacht hat, konnte ich viele ihrer Entscheidungen zumindest nachvollziehen, auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden war. Auch die Beziehungen zwischen den Figuren spielen eine wichtige Rolle. Besonders die Dynamik zwischen Cecilia, Johannes und Nick sorgt immer wieder für Spannungen. Während man bei manchen Figuren lange nicht genau weiß, woran man ist, tragen gerade diese unterschiedlichen Beziehungen dazu bei, dass man als Leser immer wieder neue Vermutungen anstellt.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem der Schreibstil. Das Buch lässt sich wirklich angenehm und flüssig lesen, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Gleichzeitig bleibt die Spannung erhalten, weil immer wieder kleine Hinweise eingestreut werden, die neue Fragen aufwerfen und zum Miträtseln anregen. Im Verlauf der Geschichte werden nach und nach immer mehr Zusammenhänge aufgedeckt, und es macht Spaß, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen. An ein paar Stellen wirkte die Handlung auf mich allerdings etwas konstruiert – besonders einmal hatte ich das Gefühl, dass eine wichtige Entdeckung ein wenig zu bequem zustande kommt.

Das Ende war auf jeden Fall spannend und hat die Geschichte noch einmal zugespitzt. Trotzdem hat mich der Ausgang nicht komplett überzeugt. Einige Entscheidungen der Figuren haben mir nicht ganz gefallen, sodass der letzte Abschnitt für mich ein wenig durchwachsen wirkte. Ich hätte mir hier persönlich einen etwas anderen Abschluss gewünscht.



Fazit:

Ein spannender Thriller mit düsterer Atmosphäre, vielen Geheimnissen und einem sehr flüssigen Schreibstil, der zum Miträtseln einlädt. Auch wenn mich nicht jede Entwicklung vollständig überzeugen konnte, hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten.

Insgesamt hat mir das Buch trotz kleiner Kritikpunkte spannende Lesestunden beschert und besonders das Miträtseln über die Hintergründe und Motive der Figuren hat mir viel Spaß gemacht.

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