Klassische Fantasy für Erwachsene, Antihelden, ungewöhnliche Magie von einem bekannten Autoren.
Das faszinierende an diesem Fantasyschmöker sind die unterschiedlichen Charaktere, die alle für sich Motivation, ...
Klassische Fantasy für Erwachsene, Antihelden, ungewöhnliche Magie von einem bekannten Autoren.
Das faszinierende an diesem Fantasyschmöker sind die unterschiedlichen Charaktere, die alle für sich Motivation, Einstellungen und Erfahrungen aufweisen und dabei nicht immer die gleiche Meinung haben, auch wenn sie letztlich doch irgendwie zusammen arbeiten.
Brent Weeks wechselt die Erzählperspektiven, sodass wir die Geschichte aus Sicht des mächtigen Gavin als auch aus Sicht seines Sohnes und sogar Feindes erzählt bekommen.
Das Buch baut eine Welt auf voller Magie, Intrigen, Politik, Macht, aber auch Freudnschaft, Liebe und beginnende Familienbande, sodass ich vom Nachfolgewerk viel erwarte. So langsam nehmen die Ereignisse Fahrt auf.
Gelesen, für gut befunden und die Folgebände auf die Wunschliste gepackt.
Ich tue mir schwer, diesen Roman in eine Kategorie zu zwängen. In manchen Bereichen hat er mich richtig vom Hocker gehauen, in anderen fast schon enttäuscht. Je nach Blickwinkel würde ich 5 von 5 Punkten ...
Ich tue mir schwer, diesen Roman in eine Kategorie zu zwängen. In manchen Bereichen hat er mich richtig vom Hocker gehauen, in anderen fast schon enttäuscht. Je nach Blickwinkel würde ich 5 von 5 Punkten geben oder 3 von 5. Hach..
Der Roman erzählt die Geschichte eines Jungen, der eine Klingentänzerin trifft und diese fortan begleitet. Zu Anfang ist man sich fast noch sicher, klar, der wird früher oder später von ihr ausgebildet werden, doch hier überrascht der Autor und kommt vom normalen Heldenepos weg. Er erzählt eine ganz eigene, nicht unbedingt absolut abstruse, sondern nachvollziehbare und in sich schlüssige Geschichte. Alleine dafür gebühren diesem Buch schon Aufmerksamkeit.
Männer kommen in dieser Geschichte übrigens nicht ganz so gut weg. Wer sich ein wenig mit Triggerwarnungen oder Content Notes beschäftigt hat: Dieser Roman hätte sie verdient. Das ist nicht negativ gemeint, doch die ein oder andere Stelle ist schon eine sehr explizite Beschreibung von Sex, Sexuellen Gedanken und Gewalt. Es handelt sich also definitiv um Erwachsenenliteratur; mindest aber sollte es erst ab 16 Jahren gelesen werden.
Was mich ein wenig störte, war dann doch die hin und wieder einkehrende Monotonie. So richtig los geht es mit der Geschichte erst ab der Hälfte des Buches. Bis dahin muss man schon neugierig genug sein, um durchzuhalten. Spannung und Mitfiebern kommt erst ab dann auf, dafür dann aber so richtig.
Alles in Allem finde ich, ist es ein guter Einzelroman, von denen man in der Fantasy leider nach wie vor recht wenige findet und ich würde ihn durchaus weiterempfehlen.
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage komplett verschlungen und konnte es lächelnd und zufrieden beiseite legen. Die Autorin hat hier etwas ganz Besonderes, Untypisches geschafft.
Diese Geschichte ...
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage komplett verschlungen und konnte es lächelnd und zufrieden beiseite legen. Die Autorin hat hier etwas ganz Besonderes, Untypisches geschafft.
Diese Geschichte handelt nicht nur in einer Welt der Fantasy und von spannenden Helden, wie es viele viele, so viele andere Werke tun, sondern diese Geschichte erzählt von einer unsichtbaren Bibliothek zwischen den Welten, die all die besonderen Orte, manche magisch, manche technisch, manche vielleicht sogar viktorianisch, verbindet. Unsere Heldin, raffiniert, intelligent und nachdenklich (und selbstverständlich in Bücher vernarrt) gerät in ein besonderes Abenteuer und schafft es stets, wohlüberlegt, taktisch und planend vorzugehen, egal was ihr die Welt entgegen zu werfen hat. Hach, wie ich es einfach mag, wenn Hauptpersonen nicht nur dem Abenteuer hinterher laufen, sondern sich aktiv einbringen, Ruhe verschaffen, nachdenken und selbst die Fäden in die Hand nehmen.
Dieses Buch hat nicht nur Anteile von Fantasy, sondern auch ein wenig Science Fiction, ein wenig Krimi und ein wenig Besonderes.
Nachdem mein letztes Buch ein eher seichtes Jugendfantasybuch war, habe ich nun endlich Alastor zur Hand nehmen können. Das Buch verspricht bereits eine Geschichte, die tiefgehender sein wird als die üblichen ...
Nachdem mein letztes Buch ein eher seichtes Jugendfantasybuch war, habe ich nun endlich Alastor zur Hand nehmen können. Das Buch verspricht bereits eine Geschichte, die tiefgehender sein wird als die üblichen Verdächtigen. Bei der Hauptperson des Buches handelt es sich um Alastor. Alastor ist kein gewöhnlicher Durchschnittsmann, sondern ein hochtrainierter Soldat einer Spezialeinheit. Wir begleiten ihn ab der ersten bis zur letzten Sekunde. Wortwörtlich, denn der Prolog erzählt als Einstieg vom Tod. Und das in seiner ureigensten Form: Einfach, ehrlich und ungeschönt.
Der Einstieg in das Buch gelingt wunderbar und ich kann den Schreibstil des Autoren nur über alle Maßen loben. So flüssig, schlüssig erzählt und detailgetreu.
Als die Hauptperson Harder dachte "Die gesamte Welt dreht durch", dachte ich mir nur "Jup, passt! Genau das denke ich auf der Arbeit auch manchmal!". Er ist sehr, sehr gut charakterisiert, ebenso wie die anderen Personen im Buch. Realistisch, nachvollziehbar, manche sogar sympathisch.
Teile des Buches im ersten Drittel werden geneigte Science Fiction Liebhaber an Men in Black erinnern. Wenn ihr es lest, werdet ihr wissen, was ich meine. Spaß hatte ich vor Allem deshalb, weil das Buch und die Handlung eine Kombination darstellt aus geheimnisvoll und doch schlüssig, nachvollziehbar und für die Hauptperson durch Nachdenken und Beobachten auch begreifbar.
Der Schreibstil gefällt mir sehr sehr gut. Ich mag es, dass die Charaktere nicht nur schwarz weiß sind, sondern die vielen menschlichen Empfindungen und Gründe in ihr Handeln und Denken miteinfließen. Auch finde ich es unheimlich angenehm zu lesen, intelligente Hauptpersonen begleiten zu dürfen, die zwar gegen Fallen nicht gefeit sind, aber mitdenken, vermuten, taktisch vorgehen, hinterfragen. Das macht es sehr angenehm, mitzufiebern und selbst zu grübeln.
Zwischen den großen Abschnitten finden sich Bilder und Zitate. Die Bilder sind.. anders und besonders zugleich. Ich finde, sie passen sehr gut zu der Stimmung, die vom Anfang des Normalen und Gewohnten wegschwenkt zum Unbekannten und Undenkbaren. Sie schaffen eine ganz sonderbare Stimmung in Zusammenspiel mit dem Text. Ein Lob an die Künstlerin @kalebkrakenart
- There is no good nor any evil. There is just a thing called human.-
Wer ist gut, wer ist böse? Keiner und alle. Jeder in diesem Buch hat seine ganz eigenen Beweggründe und seine eigenen Ziele. Das ganz große und doch abstrakte Ziel am Ende ist klar. Die Frage, wie und mit welchen Mitteln, unterscheidet sich dann doch sehr stark bei den einzelnen Personen. Ich kann keine von ihnen als böse abstempeln und empfinde jede einzelne Handlung für sich betrachtet als gerechtfertigt.
Bei diesem Buch ist der Kopf des Lesers oder der Leserin. Es regt nicht nur zum Nachdenken an, es fordert dazu auf. Hinterfragt. Beobachtet. Zieht Schlüsse. Agiert.
Ein Buch über ein Land, das sich selbst befreien muss, eine Prinzessin, die ihren eigenen Weg finden muss und einen Prinzen, dessen Herz gefroren ist. Starke Charaktere führen durch eine fantastische ...
Ein Buch über ein Land, das sich selbst befreien muss, eine Prinzessin, die ihren eigenen Weg finden muss und einen Prinzen, dessen Herz gefroren ist. Starke Charaktere führen durch eine fantastische Geschichte, spannend bis zur letzten Seite.
"Wie weit wirst du gehen, um das Eis in den Herzen zum Schmelzen zu bringen?
Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings – und die Schönste im ganzen Reich. Doch als solche trägt sie eine schwere Last: Sie allein soll ihr Volk vor dem Prinzen des Winters schützen, der mit eisigen Splittern die Herzen der Menschen vergiftet. Der Preis aber ist hoch. Als Auserwählte muss sie in den Palast der Winter-Fae, aus dem keines der geopferten Mädchen je zurückgekehrt ist. Dort trifft sie auf den grausamen Prinzen. Und trotz der unendlichen Kälte, die er ausstrahlt, fragt sie sich, ob tief in seinem Inneren nicht doch ein warmes Herz schlägt."
Ich bin unglaublich fasziniert von diesem Buch. Ein wenig hatte ich Angst es zu lesen, da es ja auch um das Erweichen des Herzens eines Prinzen geht, und, nun, in der Regel Frauen in romantischen Geschichten eher schlecht weg kommen. Weich, verliebt, blind, naiv. Kurz, ich hatte Angst, enttäuscht zu werden. Doch keine Sorge, dem war nicht so. Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern auch die Geschichte, die das Buch erzählt!
Mit Veris begleiten wir eine junge Prinzessin, die deutlich mehr kann als nur lächeln, gut aussehen und Kleider tragen. So. viel. mehr. Veris bringt Klugheit, Intriganz und taktische Planung mit und stößt auf etwas Neues und ihr vollkommen Unbekanntes. Sie wächst über sich hinaus, scheitert, steht wieder auf und erlebt ein unglaubliches Abenteuer, an dessen Ende.. hach, nunja, das Ende oder die Rettung der Welt stehen werden.
Das Buch macht solche Freude zu lesen. Diese Mischung aus Magie, Unbekanntem, Mystischem und Unerklärlichem und auf der anderen Seite eine kluge Veris, die hinterfragt, recherchiert und es nicht auf sich bewenden lässt, ist einfach genau richtig. Sie nimmt nicht alles hin, aber haut auch nicht mit dem Holzhammer zu. Klug agierend, sowohl von Verstand als auch vom Herzen geleitet.. Hach.
Die Autorin hat die perfekte Mischung aus starken Charakteren, Intelligenz, Magie, Fantastik und Liebe in ein Buch gezaubert. Es sieht wunderschön aus und liest sich wunderschön.