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Veröffentlicht am 25.07.2021

Wer hat die junge Frau erwürgt?

Utkiekermord auf Spiekeroog. Ostfrieslandkrimi
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Ein neuer Fall für die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund.

Bei einem Unfall findet Thor Schiffer, nachdem er aus einer Ohnmacht erwacht, seine neue Freundin tot auf. Panisch ...

Ein neuer Fall für die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund.

Bei einem Unfall findet Thor Schiffer, nachdem er aus einer Ohnmacht erwacht, seine neue Freundin tot auf. Panisch ergreift er die Flucht.

Wer hat die junge Frau erwürgt?

Dies ist der dritte Roman, den ich vom Autor Rolf Uliczka gelesen habe.
Wie in den vorangegangenen sind die Charaktere sehr gut entwickelt. Sie sind authentisch und man kann mit ihnen fühlen und mitfiebern.

Sehr schön finde ich auch, dass man immer sehr viel über die Gegend, in der die Krimis spielen erfährt.
Ich selber bin Ostfrieslandfan und war schon oft dort oben. Daher kenne ich die Gegend ein wenig.
Rolf Uliczka schreibt immer sehr anschaulich, so dass die Gegend, in der seine Kommissare ermitteln vor dem inneren Auge immer Gestalt annimmt.

Er entwickelt seine Storys immer ohne große Action, wie man sie oft bei amerikanischen Krimis erlebt. Keine Explosionen, keine Special Effects, …
Und trotzdem sind die Bücher immer bis zur letzten Seite spannend.
Man kann dort von solider Kriminalarbeit lesen, wie die Kommissare Puzzlestück für Puzzlestück zusammensetzen und so dem Täter immer näherkommen.
Bis zum Schluss kann man nicht sicher sein, ob der Täter, der einen selber im Kopf rumgeistert, auch wirklich der Täter ist, oder ob man auf der falschen Fährte ist und noch jemand ganz anderes auftaucht. Genau wie im echten Leben.
Deshalb lese ich die Krimis von Rolf Uliczka immer so gerne.
Von mir auch für dieses Buch wieder die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2021

Mord im Urlaubsparadies

Tropische Gefahr
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Detective Inspector Josefa Horseman kommt nach einer Auszeit als Rugbyspieler wieder in seine Heimat zurück und wird sofort auf einen ungeklärten Todesfall in einem Urlaubsresort eingesetzt.
Er kann ...



Detective Inspector Josefa Horseman kommt nach einer Auszeit als Rugbyspieler wieder in seine Heimat zurück und wird sofort auf einen ungeklärten Todesfall in einem Urlaubsresort eingesetzt.
Er kann noch nicht einmal seine Familie besuchen, sondern muss direkt los.
War es ein Unfall? War es Mord?

Die Untersuchung im Urlaubsparadies entpuppt sich als schwieriger Fall.

Ich liebe ja britische, friesische und skandinavische Krimis.
Aber ein Krimi in einem solchen Paradies, da konnte ich einfach nicht vorbei.

Die Fidschiinseln und ihre Gepflogenheiten sind von B. M. Allsopp sehr gut beschrieben.
Die gewählte Sprache ist leicht zu lesen und verständlich. Man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein und die Sprache ist schön bildhaft, so dass das Kopfkino auch genügend Futter bekommt.

Die Charaktere sind sehr gut entwickelt und man fiebert mit ihnen mit, leidet mit ihnen mit, oder man findet sie einfach arrogant und möchte ihnen direkt eine Ohrfeige verpassen. Ganz so, wie es sein sollte und wie oft im echten Leben.
Auf Fidschi herrscht eine etwas langsamere Gangart, entsprechend findet sich das auch in den Ermittlungen von Josefa Horseman und seinem Team wieder. Keine wahnsinnigen Verfolgungsjagden mit Explosionen, etc. sondern bodenständige wahrheitsgetreue Ermittlungsarbeit. So wie man es im echten Leben finden würde.

Was anfänglich ein wenig den Lesefluss gestört hat, war, dass man sich nicht gut auf den unterschiedlichen Inseln orientieren konnte. Da hätte vielleicht eine Landkarte etwas geholfen.

Sehr gut fand ich, dass B. M. Allsopp auch die Probleme auf Fidschi und in den Gewässern aufgegriffen hat. Auch warum zum Beispiel ein Meeresschutzgebiet sehr wichtig ist.
Sehr authentisch fand ich auch, dass DI Josefa Horseman nicht nur die Ermittlungen im Kopf hat, sondern seine Gedanken auch rechts und links abschweifen und er sich mit anderem beschäftigt.
Es gibt ja nicht nur Workaholics unter den Ermittlern. Hier kann man sehr gut miterleben, dass ein Ermittler der Polizei auch ein Privatleben hat. Er Freundschaften pflegt, sich um anderweitige Projekte kümmert, er sich auch gerne mit seiner Familie treffen würde.

Von mir gibt es wegen der anfänglichen Verwirrung mit den ganzen Inseln und Schauplätzen 1 Punkt Abzug. Aber trotzdem eine volle Leseempfehlung für jeden, der authentische Krimis ohne viel Action und Geballer mögen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2021

DÜstere Fantasy um Tomas Piety

Priest of Lies
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Den zweiten Teil der Reihe hatte ich schon sehnsüchtig erwartet.
Umso erfreuter war ich, als er endlich erschienen ist.

Das Cover passt vom Stil zu dem des ersten Bandes.
Es ist düster gehalten, genau ...

Den zweiten Teil der Reihe hatte ich schon sehnsüchtig erwartet.
Umso erfreuter war ich, als er endlich erschienen ist.

Das Cover passt vom Stil zu dem des ersten Bandes.
Es ist düster gehalten, genau passend zur Geschichte.

Dieser Band schließt sich nahtlos an den ersten Band an.
Mich hat der Schreibstil und die Geschichte wieder überzeugt. Es geht genauso weiter, wie der erste Band aufgehört hat.

Dies ist eine Reihe für jeden. der düstere und blutige Fantasy mag.

Von mir gibt es für diesen Band die volle Punktzahl.

PriestofLies

NetGalleyDE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2021

Können Roboter töten?

Inspektor Takeda und die stille Schuld
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Inspektor Takeda und die Stille Schuld ist der 5. Band aus einer Reihe japanischen Inspektor und seine hamburger Kollegin.

Ich muss gestehen, dass ich die ersten Bände noch nicht kenne. Doch habe ich ...



Inspektor Takeda und die Stille Schuld ist der 5. Band aus einer Reihe japanischen Inspektor und seine hamburger Kollegin.

Ich muss gestehen, dass ich die ersten Bände noch nicht kenne. Doch habe ich recht schnell in die Geschichte rein gefunden.

Henrik Siebold hat es problemlos geschafft auch neue Leser in die Geschichte reinzuziehen und in kleinen Dosen das notwendige Wissen der vorherigen Bände einzustreuen.

Dazu kommt, dass er die Charaktere wirklich sehr gut herausgearbeitet hat, mit Ecken und Kanten und jeder mit den eigenen Problemen behaftet.
In einigen Rezensionen habe ich herausgelesen, dass dieser Band deutlich melancholischer ist als die Vorgänger. Das kann ich natürlich nicht beurteilen, da mir das Vorwissen fehlt.
Aber ja, die Melancholie ist greifbar, stört aber nicht den Lesefluss und auch nicht den Lesespaß.

Das Thema ist unter anderem der Einsatz von Pflegerobotern. Henrik Siebold hat es sehr gut verstanden die unterschiedlichen Sichtweisen, Probleme und Vorurteile in diesem Buch zu verarbeiten, ohne auch nur einmal Partei zu ergreifen, oder belehrend zu wirken.
Das finde ich sehr gut. Jeder kann aus diesem Hintergrundwissen einiges mitnehmen und sich seine eigene Meinung dazu bilden.
Auch das Wissenswerte über Japan, dass man eher beiläufig erfährt, finde ich sehr gut.
Es ist gut dosiert, ohne Vorurteile und rein im Rahmen der Erzählung.

Quasi Sachbuch und Krimi in einem 😊

Ich finde dieses Buch sehr gut gelungen und vergebe deshalb volle Punktzahl.
Die ersten Bände der Reihe werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Sie stehen schon auf meinem Wunschzettel.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Mordserie an der Ostsee

Die Küstenkommissarin – Der Tote am Leuchtturm
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Der Roman „Die Küstenkommissarin – der Tote am Leuchtturm“ von Jonas Brand ist der Auftakt einer Reihe um die Kommissarin Frida Beck und ihr Kollege Deniz Yilmaz.

Zum Buch:
In der Nähe des Leuchtturms ...


Der Roman „Die Küstenkommissarin – der Tote am Leuchtturm“ von Jonas Brand ist der Auftakt einer Reihe um die Kommissarin Frida Beck und ihr Kollege Deniz Yilmaz.

Zum Buch:
In der Nähe des Leuchtturms Dahmeshöved wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden.
Sein Vater ist ein Grundstücksspekulant, der sich bei den Anwohnern der Gegend nicht nur Freunde gemacht hat.
War es ein Unfall? So wie es auf den ersten Blick aussieht? Oder doch Mord?
Galt es wirklich dem jungen Mann? Oder eher seinem Vater, der sich in seinem Nachbarn, dem Leuchtturmführer einen Feind gemacht hat?
Als noch weitere Leichen hinzu kommen ist Frida Beck klar, sie haben es mit einer Serie zu tun.

Mein Eindruck:

Das Buch fängt schon mit einem sehr spannenden Prolog über eine Flicht aus der DDR über die kalte Ostsee an.
Dann lernt man die Kommissarin Frida Beck und ihren Partner kennen und befindet sich schon mitten im Geschehen.
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und hält einen bis zum Schluss in seinen Bann.
Die Sprache ist leicht zu lesen und dadurch habe ich das Buch auch sehr flott verschlungen.
Für mich war das ein schöner Ausflug an die Ostsee, mit ihrer schönen Landschaft und den wortkargen Bewohnern.

Ich kann dieses Buch nur voll und ganz jedem Krimifan weiterempfehlen.

DieKüstenkommissarinDerToteamLeuchtturm

NetGalleyDE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere