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Veröffentlicht am 24.09.2025

Paris 1940

Paris Requiem
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Paris Requiem von Chris Lloyd ist der zweite Band in der Reihe rund um Inspecteur Eddie Giral. In, dem sich unter Nationalsozialistischer Besatzung befindlichen, Paris, im Jahr 1940, ereignet sich ein ...

Paris Requiem von Chris Lloyd ist der zweite Band in der Reihe rund um Inspecteur Eddie Giral. In, dem sich unter Nationalsozialistischer Besatzung befindlichen, Paris, im Jahr 1940, ereignet sich ein Mord, an einem Häftling. Das Problem? Dieser müsste eigentlich im Gefängnis sitzen und nicht ermordet auf offener Straße. Diesen Fall gilt es aufzuklären für Giral.

Ich habe mich sehr auf den Thriller gefreut, auch wenn ich den ersten Teil der Reihe noch nicht gelesen hatte. Das hat mein Leseerlebnis jedoch nicht weiter negativ beeinflusst. Man kommt schnell in die Story und das Setting rein, was besonders an dem gelungen Schreibstil von Chris Lloyd liegt. Er schafft es leicht durch seine bildlichen Beschreibungen einem ein Gefühl für die Umstände und die Umgebung zu geben, so dass man sich in jene Zeit versetzt fühlt.

Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und freue mich umso mehr noch den ersten Band lesen zu können.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Drei Schwestern

Die Garnett Girls
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Georgina Moores „The Garnett Girls“ ist ein unterhaltsamer Familienroman, der von der besonderen Dynamik dreier sehr unterschiedlicher Schwestern erzählt. Jede von ihnen hat ihr eigenes Leben und ihre ...

Georgina Moores „The Garnett Girls“ ist ein unterhaltsamer Familienroman, der von der besonderen Dynamik dreier sehr unterschiedlicher Schwestern erzählt. Jede von ihnen hat ihr eigenes Leben und ihre ganz persönlichen Herausforderungen – doch gemeinsam teilen sie eine komplexe Kindheitsgeschichte, geprägt vom Umgang mit ihrer starken Mutter und dem abwesenden Vater. Anfangs wirken die Charaktere etwas schwer zugänglich, fast distanziert, doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr wachsen einem alle Figuren ans Herz. Moore gelingt es, ihre Protagonistinnen mit feinen Details und leisen Entwicklungen lebendig werden zu lassen, sodass man sich bald tief in ihre Sorgen, Wünsche und Konflikte hineinfühlen kann. Das Setting – mit seiner typisch englischen Landschaft, den Küstenorten und familiären Häusern – ist atmosphärisch dicht gezeichnet, allerdings bedient der Roman durchaus einige englische Klischees: Besonders der ausgeprägte Alkoholkonsum der Figuren fällt auf und könnte manchen Leser stören. Wer jedoch über diese Stereotype hinwegsehen kann, wird mit einer warmherzigen, lebensnahen Familiengeschichte belohnt, die von Zusammenhalt, Vergebung und den Wegen zu sich selbst handelt. Der Roman ist ein lebendiges, manchmal chaotisches Porträt einer Familie, das solche mit einem Faible für britische Romane begeistern dürfte.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Endlich Band 2

Bücher und Barbaren
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Bücher und Barbaren“ von Travis Baldree ist der zweite Band in den „Viv-Chroniken“. Hierbei handelt es sich um die Vorgeschichte der Protagonistin des ersten Bandes. Man folgt Viv, der Orkkriegerin, bei ...

Bücher und Barbaren“ von Travis Baldree ist der zweite Band in den „Viv-Chroniken“. Hierbei handelt es sich um die Vorgeschichte der Protagonistin des ersten Bandes. Man folgt Viv, der Orkkriegerin, bei ihren Abenteuern in Murk, der Stadt in der Viv strandet, nachdem sie ihre Söldnerkarriere bei Rackham’s Ravens erst einmal auf Eis legen musste.



Das Buch hat mich genau wie sein Vorgänger total begeistert. Viv ist ein so toller Charakter und es macht Spaß über sie zu lesen bzw. durch sie Abenteuer zu erleben. Zwar war ich zu Beginn des ersten Teiles skeptisch, ob mir ein Ork als Protagonistin zusagt, habe aber ganz schnell gemerkt, dass es mich gar nicht stört, noch mehr freut, endlich mal eine andere Fantasyfigur kennenzulernen als die üblichen Vampire, Fae, Hexen usw. Aus Band 1 wusste ich ja wie Travis Baldree schreibt. Auch im zweiten Teil bleibt er sich treu, erschafft eine interessante, einzigartige Welt, tiefgründige und besondere Charaktere sowie eine spannende Story, die man nicht aus der Hand legen möchte. Wer den ersten Teil mochte, wird dieses Buch lieben.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Perfekt für Regentage

Das Geschenk des Meeres
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1900 in Schottland. Das raue Wetter des schottischen Winters macht auch vor dem kleinen Fischerort Skerry nicht halt. Eines Tages wird auf unerklärliche Weise an Junge an die Küste gespült. Gefunden von ...

1900 in Schottland. Das raue Wetter des schottischen Winters macht auch vor dem kleinen Fischerort Skerry nicht halt. Eines Tages wird auf unerklärliche Weise an Junge an die Küste gespült. Gefunden von niemand anderem als Joseph, der bei einem ähnlichen Unglück vor zwanzig Jahren, zufällig der einzige Zeuge war. Und sieht der Junge nicht dem vor Zeiten verunglückten Jungen zum verwechseln ähnlich?

Das Buch hat mich total begeistert. Das Setting und die Beschreibung des Fischerdorfes sind derart atmosphärisch, das man die raue See rauschen hört und die salzige Feuchte auf seiner Haut spürt. Die Bewohner der Insel stehen eben jener aber in nichts nach. Jeder der Protagonisten ist tiefgründiger als es zunächst den Anschein hat. Geschickt erzählt Kelly die Geschichte eines jeden und gibt damit Einblick in die Verhaltensweisen, der einzelnen.

Ohne viel vorweg nehmen zu wollen, die Geschichte geht einem ans Herz und hallt noch lange nach.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Das Russland der 2000er

Moscow Mule
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Der Roman 'Moscow Mule" von Maya Rosa bietet einen interessanten Einblick in das Leben einer jungen Frau im Russland der frühen 2000er Jahre. Man erlebt aus der Perspektive von Protagonistin Karina, wie ...

Der Roman 'Moscow Mule" von Maya Rosa bietet einen interessanten Einblick in das Leben einer jungen Frau im Russland der frühen 2000er Jahre. Man erlebt aus der Perspektive von Protagonistin Karina, wie diese sich in ihrer Zeit des Erwachsenwerdens zur Recht zu finden versucht und begegnet währenddessen der ein oder anderen Schwierigkeit. Durch Rosas humorvolle und scharfsinnige Art, lernt der Leser schnell das Setting und das soziale Umfeld Karinas kennen. Man bewegt sich nicht nur geografisch zwischen Großstadt und Provinz, auch die Kluft zwischen Arm und Reich, Alter und Jugend, Tradition und Fortschritt, sind im ganzen Roman überall spürbar. Zudem hat für mich, während des gesamten Lesens, ein Gefühl von Beklemmung mit geschwungen, welches durch Karinas unentwegten Drang Russland zu entkommen, nur noch verstärkt wurde. Das Buch hat mir zwar ein klares Bild vermittelt, wie sich die junge Frau in einer Welt fühlt, die geprägt ist von politischer und wirtschaftlicher Instabilität, sowie der Zeit, welche auf den kalten Krieg folgte, trotzdem scheint das Buch eine gewisse Aktualität und Brisanz zu beinhalten.

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