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Veröffentlicht am 05.06.2018

Wahnsinn!

Tears of Tess - Buch 1
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REZENSION - "Tears of Tess"
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Vorab möchte ich erst einmal die Aufmachung des Buches loben. Ein Paperback mit einem Umschlag in für Festa typischer Lederoptik. ...

REZENSION - "Tears of Tess"
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Vorab möchte ich erst einmal die Aufmachung des Buches loben. Ein Paperback mit einem Umschlag in für Festa typischer Lederoptik. Fühlt sich super an und sieht hochwertig aus.

Ich lasse mich leider öfter mal von der Seitenanzahl abschrecken. Hier sind es 528. Normalerweise würde ich jetzt "Puh!" schreiben, aber tatsächlich fällt mir nur ein "leider ..." ein. 528 Seiten, die man gar nicht merkt. Man liest, fiebert und leidet mit und schwupps ist man am Ende angelangt.

"Tears of Tess" ist mein erstes Buch vom Festa Verlag und ein Versuch, ein neues Genre kennenzulernen: Dark Romance. Bücher, die erotische Szenen enthalten, jedoch - anders als bei einem pornografischen Roman - mit einer gut ausgearbeiteten Story punkten. Der Verlag selbst schreibt, dass zwar viele und heftige Sexszenen vorkommen, diese jedoch bewusst zur Entwicklung der Charaktere beitragen. Damit konfrontiert der Verlag mutig und konsequent die Branche und Medien, bricht Mauern ein, greift Tabu-Themen auf und zeigt beispielhaft, dass Kultur auch anders sein kann.

Dass fast nur Frauen dieses Genre schriftstellerisch bedienen, kann ich nachvollziehen, finde ich allerdings schade. Los, Männer, traut euch! Ich würde gern lesen, wie sich Dark Romance anfühlt, wenn es aus der Feder eines (männlichen) Autors stammt.
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Dieses Buch beginnt mit einem dramatischen, noch ruhigen Prolog. Tess und Brax sind ein glückliches Paar aus Australien und möchten ihre Zweisamkeit bei einer romantischen Reise nach Mexiko auskosten. Tess möchte die Gunst der Stunde nutzen, um Brax von ihren geheimen, sexuellen Fantasien und Neigungen zu erzählen. Was zunächst wie ein Liebes-Trip klingt, entpuppt sich bald zu einer Geschichte, aus der keiner mehr unverändert herauskommt. Tess wird von einem Frauenhändler entführt und verkauft. Der Albtraum beginnt ...

Ich lerne Tess als eine sehr sympathische, mutige und starke Frau kennen, die auch in den schlimmsten Momenten versucht, ihren Lebenswillen aufrecht zu erhalten. Sie beeindruckt mich mit ihrer Robustheit und Tapferkeit.

Q, ein weiterer Charakter in diesem Buch, verkörpert zunächst den reichen Bad Boy. Er ist sexy, sehr attraktiv, hat aber auch seine düsteren Seiten und wirkt oftmals recht besitzergreifend. Bei ihm weiß ich nicht, woran ich genau bin. Er bleibt ein aufregendes Rätsel. Bei den Sexszenen mit ihm bin ich einige Male rot angelaufen :D Später erzählt die Autorin mehr über seine Vergangenheit und gibt einen guten Blick hinter die Kulissen frei. Dadurch wird mir vieles, was er tut und sagt, verständlicher.

Als beide Protagonisten aufeinander treffen, fühlt sich das an wie ein unruhiger Vulkan. Man hat etwas Angst davor, dass er ausbricht, findet die Vorstellung dennoch faszinierend und kann den Ausbruch kaum erwarten.
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Der Schreibstil ist frisch, modern und liest sich flüssig. Die Sprache ist leicht verständlich, facettenreich und ziemlich explizit.

Die Kapitel sind mit Schwalben verziert, die mir gut gefallen. Im Laufe des Buches wird inhaltlich auf sie eingegangen.
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Fazit: Ein beeindruckendes Buch, welches mich fassungslos und emotional völlig durchgenommen (passt ja zum Genre) zurücklässt. Puh! Nichts für Zartbesaitete, aber für Leser mit Mut zu etwas Neuem.

Das Cover wirkt schlicht und harmlos. Das täuscht, meine Lieben! Oh! Ja!
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https://recensio-online.blogspot.com/2018/06/pepper-winters-tears-of-tess.html

Veröffentlicht am 03.06.2018

Spannend inszeniert

iCats Kamikatze
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Erst einmal vorweg: Der Titel wurde klasse gewählt, oder? Kamikatze! Gefällt mir - Achtung Wortwitz! - tierisch gut :)

Das Hörbuch startet quasi mittendrin und punktet auch zugleich mit einer actiongeladenen ...

Erst einmal vorweg: Der Titel wurde klasse gewählt, oder? Kamikatze! Gefällt mir - Achtung Wortwitz! - tierisch gut :)

Das Hörbuch startet quasi mittendrin und punktet auch zugleich mit einer actiongeladenen Szene. Katzenagentin Indy wird entführt. Oh nein! Dabei schafft es der Sprecher Simon Veredon eine angenehme Spannung aufzubauen. Die Hintergrundmusik spielt im angemessenen (üblichen) Zeitmaß (tempo giusto) und unterstützt den Suspense Effekt hervorragend. Hätte auch eine Szene aus "Mission Impossible" sein können. Die musikalische Begleitung dort gefällt mir ebenso gut wie hier. Und wer bitte kennt die Titel-Melodie nicht? summt
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Dass die Autorin mit einer guten Portion Humor ausgestattet ist, merkt man an vielen, wenngleich auch auf den ersten "Blick" unauffälligeren Details wie die Abkürzung KGB. Uns bekannt als der staatliche Geheimdienst Weißrusslands, hier jedoch bezeichnend für den KatzenGeheimBund. Passend also zur Katzenagentin, die mich oft an Catwoman erinnert. Sie ist ziemlich tough, selbstbewusst, intelligent und hat kein Problem damit die Krallen zu benutzen.

Die einzelnen Charaktere sind einzigartig, somit gänzlich verschieden und werden authentisch in Szene gesetzt. Am besten gefallen mir die Sächsisch sprechenden Brüder. Eine herrliche "Überraschung" in dem Katzen-Krimi. Ich habe die Stelle mehrmals angehört, weil sie so witzig ist.
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An wenigen Stellen empfinde ich die Neben- oder Hintergrundgeräusche unpassend. Wenn ich mich storytechnisch in einem Wohnzimmer befinde, in welchem sich zwei Kater unterhalten, erwarte ich nicht unbedingt lautes und belebtes Straßenleben. Das irritiert etwas.

Das Ankündigen von Gefahr hingegen wird von einem gut gewählten Crescendo (Dynamik der Musik) untermauert. Ich spüre förmlich die Bedrohlichkeit, der die mir sympathischen Akteure und deren Defensivkraft ausgesetzt sind.
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Die 25 Kapitel hören sich ratzfatz weg.

https://recensio-online.blogspot.com/2018/06/horeindruck-von-kerstin-fielstedde.html

Veröffentlicht am 28.05.2018

Spannend mit Action

Wenn sie mich finden
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Was hatte ich mich auf die Leserunde zum zweiten Teil dieser Reihe gefreut! Und wie genervt und traurig war ich, dass ich nicht so mitmachen konnte, wie ich wollte. Probleme mit der Urlaubsbuchung (Flüge ...

Was hatte ich mich auf die Leserunde zum zweiten Teil dieser Reihe gefreut! Und wie genervt und traurig war ich, dass ich nicht so mitmachen konnte, wie ich wollte. Probleme mit der Urlaubsbuchung (Flüge wurden einfach annulliert, Koffer gingen verloren) und mit dem Internet haben es mir vermasselt. Lesen konnte ich aber trotzdem :)
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Freunde! Der zweite Teil konnte mühelos an den ersten Teil anknüpfen! Ich war ja bereits bei "Nur wenn ich fliehe" skeptisch auf Grund meiner Erfahrungen mit Büchern, die beinahe durchweg positiv bewertet wurden. Die Skepsis verfolgte mich auch auf den ersten Seiten von "Wenn sie mich finden", verflog jedoch ziemlich schnell. Casey, Dylan - ich habe euch vermisst!
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Casey befindet sich immer noch auf der Flucht und erinnert mich dabei oft an Franka Potente in Lola rennt. Sie ist ziemlich selbstbewusst, mutig, tough und kreativ. Lässt sich allerlei Kniffe einfallen, um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. Das kennen wir ja schon aus dem ersten Teil. Miss MacGyver ;) Kein Wunder also, dass sie bei einer uns bekannten Stelle neue Identitäten besorgt. Ziemlich clever von ihr, gleich mehrere auszuwählen, falls mal eine auffliegt. Hat was vom Zwiebelschalenprinzip. Passt eine Schicht nicht mehr, wird sie abgelegt und die darunter genommen.

Allerdings kritisiere ich stark, dass sie dabei viel zu wenig auf sich selbst Acht gibt. Ihre Hilfsbereitschaft in allen Ehren, sie muss dennoch in erster Linie schauen, dass es ihr gut geht ehe sie anderen vernünftig helfen kann. Wirklich sehr unvernünftig von ihr.

Einige Rezensenten beschreiben Dylan als relativ schwer einschätzbar. Man wüsste nicht, ob man ihm trauen kann und ob er Casey tatsächlich helfen möchte. Das kann ich so nicht bestätigen. Ich finde, man merkt das ganz deutlich. Seine ganze Hintergrundarbeit, sein Zutun, die Unterstützung ... ohne ihn als Ermittler würde das Ganze wesentlich komplizierter ablaufen.
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Ich finde es faszinierend, wie Zeit und Zufall miteinander sympathisieren. Diesmal ist der Plot in seiner eigenen Dimension weniger eng begrenzt als im ersten Teil, wodurch mehr Raum für Spekulationen bleibt. Mein Kopf muss die ganze Zeit arbeiten und die Autorin mich herausfordern! Auch wenn das Ende keine überraschenden Wendungen mit sich bringt, so fühlt es sich dennoch schlüssig, spannend und logisch inszeniert an.
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Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen, die Sprache frisch und leicht verständlich.
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Das Cover ist nett anzusehen. Ich finde die Farben gut gewählt. Das Motiv hingegen, nun ja ... hätte die Frau eine etwas verstecktere Haltung, würde mir das Ganze authentischer vorkommen. Wäre mir das Buch dennoch im Handel aufgefallen? Ja!
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Fazit: Ein pulsierender und dynamischer Thriller mit actionreichen Spannungselementen.

Veröffentlicht am 20.05.2018

Was für ein Buch!

Im Blutrausch
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Auf Grund des Motives, entschied ich mich beim Cover für eine zensierte Version. Wer wissen möchte, wie dieses aussieht, kann beim Verlag nachsehen.

Jeder Fan von brutalen Thrillern mit Sex und Gewalt ...

Auf Grund des Motives, entschied ich mich beim Cover für eine zensierte Version. Wer wissen möchte, wie dieses aussieht, kann beim Verlag nachsehen.

Jeder Fan von brutalen Thrillern mit Sex und Gewalt kommt hier auf seine Kosten! Das Buch liest man nicht nebenbei, sondern hintereinander weg. Pageturner! Und was für einer, puh!

Manche Bücher sind so extrem, dass man nicht genau weiß, ob man sie weiterempfehlen sollte. Da ich jedoch in letzter Zeit auf viele Festa-Leser gestoßen bin und mitbekam, was sie mögen, ist eine Rezension zu "Im Blutrausch" sicher gut aufgehoben bei ihnen.

Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen, sondern inhaliert. Es ist böse, derb, fies und ein ganz neues Terrain für mich. Meine ersten Gehversuche in diesem Bereich verliefen gut. Jetzt habe ich Blut geleckt :D

In dem Buch geht es um obsessive Gewalt, Folterungen, Kindesmisshandlung und Vergewaltigung einer Minderjährigen. Harter Tobak, Freunde!

Der betagte Ermittler Jack Eichord musste in seinem Leben schon mit mehreren Serienkillern Vorlieb nehmen und ist einiges gewohnt. Für ihn gibt es kaum noch Grenzen des Unfassbaren. Bis zu dem Tag X und einem Fall von grauenvoller Bestialität. Er jagt einen Mörder, der seine Opfer besonders grausam tötet. Zunächst scheint die Tat eher zufällig passiert zu sein, ohne tiefere Motive und ohne erkennbares Muster. Dann stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem mutmaßlichen Killer um den Profi Frank Spain handelt. Dieser verfolgt persönliche Ziele und gilt daher umso gefährlicher.

Die Story wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was - in einem vertretbaren Rahmen - ganz angenehm ist. So kann man etwas mehr hinter die Fassade der Figuren blicken und sich Gedanken um allerlei Häppchen machen, die uns der Autor im Laufe des Geschehens serviert. Der Schreibstil ist locker und trotz der Einfachheit ziemlich packend. Oder vielleicht genau deswegen?

Am Ende sitzt man da, die Kinnlade heruntergeklappt, die Augen vor Schreck geweitet und sich fragend, wozu das Tier "Mensch" eigentlich alles imstande ist.

Veröffentlicht am 02.05.2018

Beklemmender Plot

Ein bitterkalter Nachmittag
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Gerard Donovan - Ein bitterkalter Nachmittag
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Meine Meinung:

Würde ich jemanden verraten, um zu überleben?
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Die ...

Gerard Donovan - Ein bitterkalter Nachmittag
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Meine Meinung:

Würde ich jemanden verraten, um zu überleben?
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Die Geschichte beginnt an einem bitterkalten Nachmittag im November irgendwo in Europa. Die Nachwirkungen des kürzlichen Bürgerkrieges belasten Land und Menschen.

Ein Mann, Bäcker des Ortes, soll ein Loch auf einem verschneiten Feld schaufeln und tut dies unter erschwerten Bedingungen. Der Boden ist frostig und nicht leicht zu durchdringen. Viel Zeit bleibt ihm für das Ausheben auch nicht. Man fragt sich unwillkürlich, wem diese Schufterei letztendlich dient. Wird dies sein eigenes Grab? Oder das des Mannes direkt neben ihm?

Der Andere hat die Position des Dorflehrers inne. Zeitgleich ist er es auch, der das Schaufeln mit Argusaugen bewacht. Die beiden Männer kennen sich, können sich - so scheint es mir - jedoch nicht sonderlich ausstehen. Die Dialoge münden daher oft in kleineren Streitereien und Wortgefechten. Einzig das dominierende Gefühl von Todesangst erzwingt eine gewisse Intimität zwischen ihnen.

Im Hintergrund werden Zivilisten von den Soldaten eingesammelt, vor deren Lastwagen umhermanövriert und zum Waldrand gebracht. Dort warten sie in der Eiseskälte darauf, dass der Bäcker mit seiner Arbeit fertig wird. Eine sehr beklemmende Situation, die ich erst einmal sacken lassen und über die ich in Ruhe nachdenken musste.

Eine Ablenkung vom kriegerischen Schaubild scheint dringend nötig. Und so verwickelt der Lehrer den Bäcker in ein philosophisches Gespräch über die Menschheit, den Sinn des Lebens, über Kriege sowie die Existenz von Gut und Böse. Er wirkt sehr erstaunt über das Wissen des Bäckers, der offenbar sehr belesen ist. Zwei bewaffnete Soldaten, die die Stadt mit belagern, verfolgen das Szenario am Erdloch aus der Nähe. Das Ganze hat etwas Abstraktes an sich. Es erinnert mich an ein größeres Arrangement aus der Stillleben-Malerei.

Nach und nach wird klar, warum sie sich in dieser endzeittypischen Lage befinden. Der Lehrer wirft dem Bäcker vor, das eigene Dorf hinterrücks verraten zu haben und ein Denunziant zu sein. Es entsteht eine Art Befragung, in welcher der Bäcker zum Angeklagten und der Lehrer zum Richter wird. Dass die Grube vor ihnen offensichtlich für viele ihrer Mitmenschen zum Grab wird, ist eine Tatsache, die mir Gänsehaut bereitet. Werden auch sie letztendlich dort landen? Was können sie tun, um dies zu verhindern? Man ist als Leser hin und her gerissen, weil es nicht leicht ist, sich für einen von ihnen zu entscheiden. Wem wünscht man eher das Ableben? Lässt sich das so Pi mal Daumen sagen? Beide zeigen nämlich recht eigenwillige, allerdings auch interessante Charakterzüge.

Am Ende ist das Grab geschaufelt und die Lichter der Lastwagen gehen an ...
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Der Schreibstil ist stellenweise zäh und schleppend. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, sodass zahlreiche Gedankenansätze direkt wieder im Nichts verschwinden, weil sie partout nicht reifen können. Dabei habe ich das von solch einem Plot erwartet.
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Das Cover ist hauptsächlich in schwarz-weiß gehalten. Zu sehen ist eine Winterlandschaft. Ein schneebedeckter Weg mit einem Zaun an den Seiten und einem kargen Baum weiter vorne. Ich als Winterkind finde dieses Cover natürlich wunderschön.
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Fazit: Dieser Roman ist wie eine Achterbahnfahrt: Es geht mal hoch hinaus und dann wieder steil hinab. Insgesamt ein ziemlich durchwachsener Plot.
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http://recensio-online.blogspot.de/2018/05/gerard-donovan-ein-bitterkalter.html