Spannend bis zum Schluss
Eine Leiche zum FrappéDieses Buch habe ich während eines Zypern-Aufenthaltes gelesen und das hat durch den Ortsbezug natürlich besonders viel Spaß gemacht. In das Café von Panagiotis, kurz Pana genannt, habe ich es leider nicht ...
Dieses Buch habe ich während eines Zypern-Aufenthaltes gelesen und das hat durch den Ortsbezug natürlich besonders viel Spaß gemacht. In das Café von Panagiotis, kurz Pana genannt, habe ich es leider nicht geschafft, wir waren in einer anderen Ecke von Zypern 😉, aber natürlich konnten wir auch in anderen Cafés einen Frappé genießen.
Die Autorin ist selbst nach Zypern ausgewandert, daher musste ich schmunzeln, über ihre Protagonistin Ute, eine deutsche Auswanderin. Ob Tina Wälde hier wohl ihre eigenen Erfahrungen miteinfließen hat lassen?
Ein Mord und ein unfähiger Kommissar bringen Pana dazu, selbst zu ermitteln.
Mein besonderer Liebling war Apostolus, Panas Esel, der wie sein Herrchen gerade mal auf Diät gesetzt wird, womit er natürlich überhaupt nicht einverstanden ist.
Neben viel zypriotischem Flair geht es natürlich auch um den Mord und hier hält die Autorin die Spannung bis zum Schluss.
Als ein wenig störend für das ansonsten runde Gesamtbild habe ich Utes Freundin Heike empfunden. Die schwäbischen Einsprengsel sind natürlich der Herkunft der Autorin geschuldet und würden auch prima zu einem Schwaben-Krimi passen, hier habe ich die Dialekt-Passagen als störend empfunden, insbesondere auch, da Heike teilweise einen sehr derben Sprachstil hat.
Davon abgesehen hat mir der Einstieg in diese Zypern-Reihe sehr gut gefallen und ich empfehle „Eine Leiche zum Frappé“ gerne weiter.