Jede Welle flüstert deinen Namen habe ich als Hörbuch von Ella Fandrey vorgelesen bekommen und gleich von Anfang an hat mich die Geschichte von Isabelle in ihren Bann gezogen. Die Sprecherin schafft es ...
Jede Welle flüstert deinen Namen habe ich als Hörbuch von Ella Fandrey vorgelesen bekommen und gleich von Anfang an hat mich die Geschichte von Isabelle in ihren Bann gezogen. Die Sprecherin schafft es ausgezeichnet die Stimmung wiederzugeben und sofort befinde ich mich in Andalusien und spüre hautnah die Angst der jungen Schwimmerin um ihren Zwillingsbruder.
Die ehrgeizige Pariserin Isabelle hat die Schwimmwettkämpfe hinter sich gelassen, aber das tägliche Schwimmtraining begleitet sie noch weiterhin und ist der einzige Ausgleich für ihren stressigen Beruf. Schon bald ertappe ich mich dabei, dass ich auch an meiner Hand schnuppere, um mich zu beruhigen 😉.
Als Isabelle beruflich nach Andalusien zurückkehren muss, muss sie sich auch ihren Ängsten und Schuldgefühlen stellen.
An der Costa de la Luz zuhause ist Raul. Der attraktive Surferboy gilt als Frauenheld und kann es kaum glauben, als Isabelle ihn abblitzen lässt. Einfühlsam lässt Johanna Moertl ihren Protagonisten Zeit und Raum, sich weiterzuentwickeln. Dabei sind Isabelle und Raul in der Lage, sich gegenseitig zu helfen, die Wunder der Vergangenheit zu heilen und endlich loszulassen.
Ich hingegen wollte nicht loslassen, die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich wollte nicht aufhören zu lesen. Jede Welle flüstert deinen Namen ist erfrischend anders mit vielen Plot-Twists, die mich überraschen und deswegen bekommt dieses Buch von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Vietnam, ein für mich bis dato unbekanntes Land, möchte ich durch das große Reisebuch aus dem Kunth Verlag kennenlernen. Schon das Cover macht mich neugierig, denn Vietnam ist das Land der intensiven Farben.
Ein ...
Vietnam, ein für mich bis dato unbekanntes Land, möchte ich durch das große Reisebuch aus dem Kunth Verlag kennenlernen. Schon das Cover macht mich neugierig, denn Vietnam ist das Land der intensiven Farben.
Ein Land mit einem zweigeteilten Klima: der subtropische Norden mit warmen Sommern und milden Wintern und der tropische Süden mit einer sommerlichen Regenzeit.
Vietnam präsentiert sich überraschend vielseitig: Streetfood in Ha Noi schlemmen, auf einer Boostour das Mekong Delta erkunden, UNSESCO-Welterbe in Hué, Reisterrassen im Norden und Sandstrände im Süden, das klingt alles sehr spannend und abwechslungsreich und mein Reiseherz lacht.
Am bekanntesten ist sicherlich die Halong-Bucht im Norden und Ho-Chi-Minh Stadt im Süden. Aber ich entdecke auch viele andere überraschende Dinge. Auf der einen Seite das moderne Vietnam mit einer der längsten Glasbodenbrücken und auf dem nächsten Bild eine Brücke aus Holzbohlen, die aus einem Actionfilm stammen könnte, bei der der Held in die Tiefe stürzt, weil die Brücke auseinanderbricht.
Auf den Wochenmärkten stechen besonders die verschiedenen bunten Trachten der unterschiedlichen Volksgruppen hervor. Die in jahrhundertelanger Arbeit angelegten und gepflegten Reisterrassen sind der Inbegriff der nordvietnamesischen Landschaft und das Ganze sieht für mich nach schwerer körperlicher Arbeit aus.
Die viertgrößten Wasserfälle der Welt liegen im Norden Vietnams und während die meisten die Plätze 1-3 (Iguazu, Victoria- und Niagarafälle) zumindest namentlich kennen, habe ich von Ban Gioc bisher noch nie gehört.
Spannender als die wissenschaftliche Erklärung, wie die Felskegel der Halong Bucht entstanden sind, finde ich die Geschichte, dass der Drache Ha Long für diese mystisch anmutende Landschaft verantwortlich sein soll.
Prachtvolle Pagoden, der Literatur Tempel für Bookies natürlich ein Muss, Wasserpuppentheater, immer wieder Neues entdecke ich und kann mich nicht sattsehen an den farbenprächtigen Bildern.
Mindestens 500 verschiedene Gerichte kennt die traditionelle vietnamesische Küche und ein Urlaub reicht da nicht, sie alle zu probieren. Ein vietnamesisches Sprichwort sagt: „Das Leben ist zu kurz, um eine schlechte Suppe zu essen“, in den Garküchen am Wegesrand wird frisch gekocht und ich bekomme richtig Appetit auf die regionalen Spezialitäten.
Ich schmunzle über Bilder mit vollgepackten Fahrrädern, bei denen man den Fahrer kaum noch erkennen kann. Transportiert wird hier alles, von Reissäcken, mannshoch gestapeltem Hausrat, Familienangehörigen bis hin zu einem Sarg.
Eine Doppelseite ist dem Vietnamkrieg gewidmet und die eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bilder machen betroffen.
Doch schon geht es weiter mit dem Wolkenpass, dem Verbindungsglied zwischen Norden und Süden, einer feuerspeienden Drachenbrücke, Lampionmacher bei der Arbeit bewundern oder der Besuch der faszinierenden Tempelstadt My Son, mir schwirrt der Kopf und so ist es Zeit, mich an den schönsten Stränden zu entspannen.
Vietnam ist inzwischen weltweit der zweitgrößte Exporteur für Kaffee und Heimat von vielen spannenden Tieren wir dem Siam-Krokodil, Elefanten, Kragenbären oder auch Rotschenkligen Kleideraffen und Meeresschildkröten.
Häuser auf Stelzen im Mekong-Delta kontrastieren mit prachtvollen Tempeln oder Nobelbistros in Ho Minh Stadt.
Wer „An einer Kokospalme übers Meer schaukeln“ auf seiner Bucketlist stehen hat, sollte die Insel Hon Son aufsuchen und überall beeindruckt die unglaubliche Farbe des Meeres. Mir hat dieses Reisehandbuch gezeigt, dass Vietnam definitiv eine Reise wert ist und wer aus welchen Gründen auch immer Vietnam nicht persönlich besuchen kann, hat mit diesem Buch die Gelegenheit, zumindest eine gedankliche Bilderreise zu unternehmen.
Sehr gerne empfehle ich „Unterwegs in Vietnam“ weiter und schließe mit einem letzten vietnamesischen Sprichwort, welchem ich nur zustimmen kann: „Ein Tag des Reisens bringt einen Korb voll Lernens“.
Wunderbar ironisch nimmt Ida Tannert das Leben in einem Altenheim auf die Schippe. Wer nicht gerade jung stirbt, wird irgendwann einmal mit diesem Thema konfrontiert werden und ich habe sehr gelacht über ...
Wunderbar ironisch nimmt Ida Tannert das Leben in einem Altenheim auf die Schippe. Wer nicht gerade jung stirbt, wird irgendwann einmal mit diesem Thema konfrontiert werden und ich habe sehr gelacht über die muntere Truppe um Friedhelm und seine vergeblich angebetete Katja.
Mehr Kultur muss her, statt einschläfernder Bingo-Abende möchte Friedhelm den Hamlet inszenieren, aber immer wieder laufen die Proben für das Theaterstück anders als gewünscht.
Erst stirbt der Mops, dann ein Mensch und wie diese aufgeweckte Gemeinschaft die Heimleitung und auch die Polizei hinters Licht führt und mit Klischees spielt ist erste Klasse. Auch wenn die Bewohner allesamt sehr speziell sind, sind sie mir doch ans Herz gewachsen und ich musste trotz der ernsten Themen sehr häufig lachen.
Bravo, Bravissimo für diese wunderbare Vorstellung, die zeigt, dass man älteren Menschen noch lange nicht die Intelligenz absprechen darf und nicht nur junge, attraktive Menschen ins Rampenlicht gehören.
Der Humor ist feinsinnig und ironisch und trifft genau meinen Geschmack. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für die grauen Stars.
Erneut checke ich ein im Hotel Liebelei in den Südtiroler Bergen und das, obwohl ich eigentlich nicht zur Zielgruppe gehöre: Singles 😉
Mit der Magie des Wasserfalls, der Menschenkenntnis von Rosie und ...
Erneut checke ich ein im Hotel Liebelei in den Südtiroler Bergen und das, obwohl ich eigentlich nicht zur Zielgruppe gehöre: Singles 😉
Mit der Magie des Wasserfalls, der Menschenkenntnis von Rosie und der Unterstützung von Eva und Konstantin, die in Band 1 ihr Glück gefunden haben, soll auch die unsichere Sina endlich ihr Herz für die Liebe öffnen. Dieses Hotel ist etwas Besonderes, man bewirbt sich für den Aufenthalt mit einem handgeschriebenen Brief. Hand aufs Herz, wann hast du das letzte Mal einen Brief von Hand geschrieben? Mein Mann und ich haben uns in unserer Kennenlern-Phase auch viel geschrieben und so erinnern mich die Briefe auch ein wenig an mich selbst.
Sina und Jason sind beide unglücklich in ihrem Leben. Das gegenseitige Kennenlernen in einem Bücherforum als Bunny und Blackpanther und der Gedankenaustausch per Chatnachrichten ist das Highlight des Tages für beide. Ich mag es, wie sich Bunny und Blackpanther gegenseitig unterstützen und immer besser kennenlernen, aber beide haben ihre Gründe, warum sie ein Treffen im realen Leben scheuen.
Zum Glück gibt es aber das Hotel Liebelei und den magischen Wasserfall, der Sina und Jason zu sich ruft.
Einfühlsam schreibt die Autorin über zwei Außenseiter, die sich nicht wohlfühlen in ihrer Haut und ich leide mit ihnen. Was für eine schöne Geschichte über mehr Toleranz gegenüber Anderen, gerade in einer Welt, die immer egoistischer und gefühlskälter zu werden droht.
„Schreib mir einen Brief“ hat mich mal wieder zu Tränen gerührt und ich empfehle die gesamte Reihe sehr gerne weiter. Am Schluss gibt es auch bereits einen Teaser für den dritten Teil, auf den ich mich schon sehr freue.
Den geliebten Partner zu verlieren, gehört zu den größten Tragödien eines Lebens und Charlotte hat ihren Mann relativ früh verloren, nur 20 gemeinsame Jahre waren ihnen vergönnt. Ihre beiden Töchter sowie ...
Den geliebten Partner zu verlieren, gehört zu den größten Tragödien eines Lebens und Charlotte hat ihren Mann relativ früh verloren, nur 20 gemeinsame Jahre waren ihnen vergönnt. Ihre beiden Töchter sowie die Arbeit in der Bibliothek in Köln sind daher ihre Stützen im Leben.
Als plötzlich beide Töchter ausziehen und auch noch ihre Arbeitsstelle bedroht ist, muss Charlotte sich gezwungenermaßen neu orientieren.
Die Bibliothek der zweiten Chancen ist ein wundervolles Buch mit einer warmherzigen Protagonistin, die ich sehr gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Auch einmal an sich selbst denken, die Wünsche und Träume der Jugend umsetzen und nicht nur darauf zu warten, den geliebten Partner im Jenseits wiederzutreffen, das ist eine schöne Botschaft dieses Buches.
Offen sein für neue Freundschaften und damit das eigene Leben bereichern, sich mal etwas trauen, wie zum Beispiel allein zu verreisen, diese Dinge kosten Mut, machen aber das Leben so viel interessanter.
Nur ungern habe ich das Buch am Ende zugeklappt, ich wäre gerne noch weiter verweilt bei Charlotte und ihren neuen Freunden und hätte noch ewig weiterlesen können 😍.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und vergebe sehr gerne 5 Sterne für „Die Bibliothek der zweiten Chancen“.