Cover-Bild Weinstraßenbetrug
Band der Reihe "Pfalz Krimi"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 27.02.2025
  • ISBN: 9783740815820
Markus Guthmann

Weinstraßenbetrug

Pfalz Krimi
Kriminelle Winzer schrecken vor nichts zurück ...

In Bad Dürkheim kommt ein Winzer in einer Traubenpresse ums Leben, kurz vorher starb ein Kollege unter ungeklärten Umständen bei der Weinlese. Tragische Unfälle? Nicht für Oberstaatsanwalt Röder. Für seinen Geschmack waren die hiesigen Weinbauern in letzter Zeit auffällig unvorsichtig. Röder stellt Nachforschungen an und stößt schon bald auf eine erste Spur. Doch die führt ausgerechnet zu seinem besten Freund, Edelwinzer Achim Hellinger.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2025

Ausflug ins pfälzische Winzermilieu

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Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Weinstraßenbetrug“ ein spannender Regionalkrimi bestens gelungen.

Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingebaute Informationen aus ...

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Weinstraßenbetrug“ ein spannender Regionalkrimi bestens gelungen.

Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingebaute Informationen aus den vorherigen Krimis im aktuellen Band rasch zurecht. Der umtriebige Staatsanwalt Röder ermittelt in Kooperation mit der Polizei zu gleich drei verschiedenen Fällen, nämlich einer Bankomatensprengerbande, einer Weinpanschertruppe und toten Winzern, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht im Zusammenhang mit einem Unfall verstorben sind. Er hat also alle Hände voll zu tun und wird dabei von einmal mehr und einmal weniger kompetenten Ermittlern unterstützt.

Neben der spannenden Krimigeschichte gefiel mir in diesem Buch vor allem das pfälzische Lokalkolorit, mit dem ich bis jetzt noch wenig Berührungspunkte hatte. Ich erfuhr allerlei Interessantes und Amüsantes auf diesem Wege. Dass der Wein und das Weintrinken in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen, darauf weist nicht nur der Titel, sondern auch das stimmige Cover hin. Im Privatleben ist Oberstaatsanwalt Röder, wie seine Freunde und Familie, einem guten Tropfen nicht abgeneigt und so konnte ich meine Weinkenntnisse lesenderweise erweitern.

Auch der pfälzische Dialekt wurde in genau richtigem Maße eingebaut. So wurden die Dialoge damit oftmals authentischer und ich konnte noch besser in die Stimmung des Buches eintauchen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem gut eingefädelten Krimi mit viel Lokalkolorit der Pfalz ist, dem sei „Weinstraßenbetrug“ bestens empfohlen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Pälzer Dialekt und weinselige Gemütlichkeit

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Dies ist bereits der 8. Teil der Reihe um Staatsanwalt Röder, der ein Rieslingschorle braucht wie die Luft zum Atmen. Für mich ist es allerdings erst der erste Fall, die anderen sieben habe ich bisher ...

Dies ist bereits der 8. Teil der Reihe um Staatsanwalt Röder, der ein Rieslingschorle braucht wie die Luft zum Atmen. Für mich ist es allerdings erst der erste Fall, die anderen sieben habe ich bisher wohl verpasst.

Ich fühle mich ein wenig erinnert an die Fernsehserie „Im blauen Bock“ und warte darauf, dass mir jemand einen Äppelwoi im blauen Bembel serviert oder aber eine Rieslingschorle im Dubbeglas.

Ich liebe diese Dialekt Passagen „Ja so en guede Palz-Woi, der geht dem Ben de Hals nei. Der laaft ihm dorch die dorschdich Kehl, da wird er froh un kreuzfidel!“ und habe das Gefühl, dass in der Pfalz die Welt noch in Ordnung ist. Allerdings beunruhigt mich das Winzersterben dann doch, als in kurzer Zeit hintereinander mehrere Winzer mit ihren Maschinen tödliche Unfälle erleiden.

Waren es wirklich Unfälle, und was hat es mit den Weinfälschungen auf sich? Gibt es eine Wein-Mafia in der Pfalz? Obwohl ich selbst keine Weintrinkerin bin, lese ich mit Interesse, was sich Kriminelle wieder alles einfallen lassen, um den Verbrauchern Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich kämpfe an der Seite der „Guten“ und gegen Korruption und Vetternwirtschaft auch innerhalb der Gesetzeshüter. Dazwischen bleibt aber auch viel Zeit für die Pflege von Freundschaften und einen Besuch des Worschtmarkt in Bad Dürkheim.

Markus Guthmann transportiert die pälzische Gemütlichkeit so glaubhaft, dass sogar die Papageien lautstark nach „Schorle“ rufen und ich mir auch ohne den Genuss von Alkohol ein Dauergrinsen nicht verkneifen kann.

Amüsante Krimi-Reihe aus der Pfalz, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Viel los in der Pfalz

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“Awwer onnerschtwu is onnerscht und halt net wie in de Palz”. Mit diesem Intro aus dem Palzlied hat mich der Autor gleich gehabt.

Markus Guthmann hat mit “Weinstraßenbetrug“ eine gelungene Kombination ...

“Awwer onnerschtwu is onnerscht und halt net wie in de Palz”. Mit diesem Intro aus dem Palzlied hat mich der Autor gleich gehabt.

Markus Guthmann hat mit “Weinstraßenbetrug“ eine gelungene Kombination geschaffen aus Krimi und viel, viel Eindrücken von der Pfalz, hier speziell die Gegend um Kallstadt. Der Fall ist im Winzer- und Weinbaumilieu angesiedelt und ich fand die Beschreibungen von Abläufen, Arbeiten und die Vermarktung von Wein stimmig.
Für nur hochdeutsch sprechende Leser waren wahrscheinlich die vielen Dialoge im breitestens Dialekt eher schwer zu verstehen. Mich hat es sehr gut unterhalten

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Rieslingschorle

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Oberstaatsanwalt Röder will sich gerade für den Faschingsumzug startklar machen, da bekommt er einen Anruf, das eine Winzer tot in seiner Traubenpresse gefunden wurde. Zusammen mit Hauptkommissar Steiner ...

Oberstaatsanwalt Röder will sich gerade für den Faschingsumzug startklar machen, da bekommt er einen Anruf, das eine Winzer tot in seiner Traubenpresse gefunden wurde. Zusammen mit Hauptkommissar Steiner besichtigt er den Tatort und kann sich keinen Reim darauf machen, ob es ein Unfall oder Mord gewesen ist. Die Tatsachen stehen für beides und so heißt es, die Ergebnisse der Spurensicherung und der Gerichtsmedizin abzuwarten. Für Ablenkung sorgt an diesem Tag, die Faschingsparty bei dem befreundeten Winzer Hellinger. Doch auch da gab es zum Ende ein wenig Stress mit dem Politiker Obermann. Doch auch eine Serie von Automatensprengungen machte den Beamten der Dienststelle Sorge, vor allem da es bei der Festnahme ein totes Bandenmitglied gab. So ist viel zu tun und als ein weiterer toter Winzer gefunden wird, droht alles aus dem Ruder zu laufen.
„Der Weinstraßenbetrug“ von Markus Guthmann ist ein Pfalz Krimi, der Spannung und Regionalität zusammenbringt. Das Thema ist ein sehr sensibles in der Weinwelt, aber auch ein tödliches, wie man sieht. Dann ist da aber auch noch Vetternwirtschaft und politische Vorteilsnahme, die auch immer wieder durchblitzt. Das Ganze ist gewürzt mit vielen Brocken pfälzischer Sprache, die immer wieder durch eine Rieslingschorle heruntergespült wird. Der Hauptcharakter ist der Oberstaatsanwalt Ben Röder, der seine Abteilung sehr kumpelhaft, aber auch sehr erfolgreich führt. Ihm helfen der Staatsanwalt Köksal und Hauptkommissar Steiner und sein Team. Außerdem ist in diesem Bad Dürkheimer Kreis noch Bens Freund, der Winzer Hellinger. Es ist ein netter Freundeskreis und dieser Freundeskreis wird dann auf die Probe gestellt. Die Sprache ist sehr bildhaft und ich kann mir die Szenen, dann auch mit dem pfälzischen Slang unterlegt sehr gut vorstellen. Auch die Story wird sehr authentisch beschrieben und ich als Leser bin immer mittendrin, was ich als sehr gut erachte. Der Spannungsbogen ist ebenfalls gut entwickelt und so ist dieser Krimi in meinen Augen eine runde Sache.
Ich liebe diese Art der Krimis, die Spannung und Regionales in Einklang bringen. Die Figuren sind sehr gut entwickelt und vorstellbar, so dass ich diesen Krimi sehr gut empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Ein Krimi im Herzen der Pfalz

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Der Regionalkrimi „Weinstraßenbetrug“ von Markus Gutmann spielt in der Pfalz, genauer gesagt in Bad Dürkheim, und ist bereits der achte Band in der Reihe. Trotzdem lässt er sich gut unabhängig davon lesen. ...

Der Regionalkrimi „Weinstraßenbetrug“ von Markus Gutmann spielt in der Pfalz, genauer gesagt in Bad Dürkheim, und ist bereits der achte Band in der Reihe. Trotzdem lässt er sich gut unabhängig davon lesen.
Der Oberstaatsanwalt Röder freut sich auf den Faschingsumzug mit seiner gesamten Familie, wird aber gleich zu Beginn zu einem tödlichen Unfall gerufen, der auch ein Mord sein könnte. Nach und nach ziehen die Tat immer größere Kreise und auch Röders Freund Hellinger gerät in Verdacht.
Der Krimi ist mir aufgrund des Weinkorken-Covers und dem Untertitel „Pfalz Krimi“ aufgefallen, da ich familiäre Verbindungen zur Region habe und bereits dort war. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über Weinanbau und -handel, was zusammen einen kurzweiligen und interessanten Krimi ergibt.
Fazit: für alle, die gerne spannende, aber auch humorvolle Krimis lesen und sich für die Pfalz und ihren Weinanbau interessieren.

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