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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2021

Tierisch lustig und witzige Ermittler

Lieblingsopfer
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Dies ist bereits der dritte Teil um die Detektive Sam und Mathilda. Während Sam als Hypochonder sich riesig auf den Aufenthalt in einer luxuriösen Kurklinik freut, ist Mathilda misstrauisch und fragt sich, ...

Dies ist bereits der dritte Teil um die Detektive Sam und Mathilda. Während Sam als Hypochonder sich riesig auf den Aufenthalt in einer luxuriösen Kurklinik freut, ist Mathilda misstrauisch und fragt sich, wofür genau sie eigentlich bezahlt werden. Die Gäste werden herrlich karikiert und auch die Hotelbetreiber sind nicht ganz koscher.

Es passieren jede Menge „Unfälle“ und auch Sam und Mathilda geraten in Gefahr.

Wieder einmal sorgen die tierischen Helden für viel Spaß, neben dem Corgi Charles und den tyrannischen beiden Katern tauchen dieses Mal noch ein Nackkater sowie diverse Schleiereulen auf.

Schon auf den ersten Seiten habe ich schallend gelacht, ich liebe den Humor von Andrea Becker einfach. Auch ein Russe spielt mit „Ich kann auch ohne Akzent sprechen, aber das kann Howard Carpendale auch. Machen wir aber nicht, weil die Frauen darauf stehen.“ Was Howard Carpendale kann ohne Akzent sprechen?

Ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert, das Buch in einem Rutsch gelesen und bin jetzt schon gespannt, was für neue Abenteuer auf Sam, Mathilda und die Menagerie warten. Immer wieder köstlich auch Ulla mit ihrem Fanclub des englischen Königshauses, bitte mehr davon.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Geheimnisvolle Morde direkt in der Nachbarschaft

Aargauer Abgründe
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Das Aargau ist ganz bei mir in der Nähe und so musste ich natürlich alleine deswegen Aargauer Abgründe lesen. Aber auch, weil ich die Krimis von Ina Haller schätzen gelernt habe und auch wegen des schönen ...

Das Aargau ist ganz bei mir in der Nähe und so musste ich natürlich alleine deswegen Aargauer Abgründe lesen. Aber auch, weil ich die Krimis von Ina Haller schätzen gelernt habe und auch wegen des schönen Covers, welches prima zur aktuellen Jahreszeit passt. Die bunten Herbstfarben, der blaue Himmel über den Bergen und der Nebel im Tal. Vieles erkenne ich im Buch wieder und wer nicht weiß, was ein Trottinett ist, für den gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit den Schweizer Ausdrücken.

Seltsame Morde passieren jenseits der Grenze und nur Andrina erkennt ein Muster. Dabei ist sie keine Polizistin, sondern Lektorin, die gerade erst ihren Traummann Enrico geheiratet hat, den Eigentümer eines Pharmaunternehmens. Gemeinsam mit ihrer Freundin Susanna von der Kantonspolizei kommt sie dem Mörder näher als diesem lieb ist und gerät plötzlich zwischen die Fronten eines Rachefeldzuges.

Ein wunderbarer Regio-Krimi mit sympathischen Protagonisten, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Orangen, Meer und die Liebe

Das kleine Café am Meer
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Dieses Hörbuch hat mir den Weg zur Arbeit versüßt. Gemeinsam mit Hannah, einer Assistentin für exzentrische Modeschöpfer, die lieber selbst Mode designen würde, habe ich mich auf nach Mallorca gemacht. ...

Dieses Hörbuch hat mir den Weg zur Arbeit versüßt. Gemeinsam mit Hannah, einer Assistentin für exzentrische Modeschöpfer, die lieber selbst Mode designen würde, habe ich mich auf nach Mallorca gemacht. Im kleinen Café ihrer Freundin Lucia aus Kindheitstagen, habe ich Meeresluft geschnuppert und einen Orangenhain besucht. Fast meint man den Duft von Orangenblüten zu riechen und leckere Orangenmarmelade auf der Zunge zu schmecken, so lebendig schreibt die Autorin über Mallorca. Der Leser entdeckt eine ganz andere Insel, fernab des Partyvölkchens und fühlt sich entspannt und glücklich. Aber auch im vermeintlichen Paradies ist nicht alles nur eitel Sonnenschein. Vor seinen Problemen kann man nicht weglaufen, das merken auch die Freundinnen Hannah und Lucia, zu denen sich auch noch Greta aus Berlin gesellt.

Jede hat ihre ganz eigenen Sorgen und daran haben auch die Männer Schuld. Zwischen Demenz, Jugendwahn und stressigem Arbeitsalltag hilft es manchmal auch innezuhalten und einfach mal 365 Stufen zu gehen.

Anja Saskia Beyer schreibt über so sympathische Protagonisten, dass ich am liebsten alle von ihnen in meinen Freundeskreis aufnehmen und gemeinsam mit ihnen im Cafe am Meer einen dieser leckeren Kuchen essen würde. Zum Glück gibt es wenigstens noch ein paar Rezepte am Schluss, so dass ich zumindest den Kuchen bekommen kann, wenn schon nicht zusammen mit Hannah, Lucia und Greta. Und Sam ist auch so ein Schnuckelchen.

Die drei Sprecher machen einen guten Job und ich habe ihnen sehr gerne zugehört.

Ein wunderbares Wohlfühlbuch, welches ich sehr gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Förderliebe 3, wie heimkommen

Fischbrötchen und Zimtsterne
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Dies ist bereits der dritte Teil aus der Reihe Förderliebe und die Leute in Eckernförde scheinen alle so sympathisch zu sein, dass ich das Gefühl habe, Teil des Freundeskreises geworden zu sein.

Der ...

Dies ist bereits der dritte Teil aus der Reihe Förderliebe und die Leute in Eckernförde scheinen alle so sympathisch zu sein, dass ich das Gefühl habe, Teil des Freundeskreises geworden zu sein.

Der Titel Fischbrötchen und Zimtsterne deutet schon an, es wird weihnachtlich. Laura hat die Nase voll. Von dem mondänen Sylt und ihrem verheirateten Liebhaber, der sie nur immer hinhält. Kurz entschlossen kündigt sie und zieht wieder bei ihren Eltern ein. Ein Job im Tourismusbüro ist auch schnell gefunden und ihre erste Aufgabe ist es den altmodischen Weihnachtsmarkt in Eckernförde zu modernisieren. Dabei stößt sie auf unerwarteten Widerstand.

Ich habe mich gefreut, wieder auf alte Bekannte aus den ersten beiden Bänden zu treffen und viel zu schnell war das Leservergnügen schon wieder vorbei. Lauras Eltern sind liebevoll, aber auch etwas skurril. Ihre Mutter sammelt Tassen mit witzigen Sprüchen und lässt auch schon mal das Weihnachtsessen anbrennen. Der Vater versucht potentielle Schwiegersöhne zu vergraulen, hat aber das Herz am rechten Fleck. Ich würde mich in dieser Familie auch wohl fühlen und bin nach diesem Buch in der richtigen Stimmung für einen schönen Bummel über den Weihnachtsmarkt mit Lebkuchen, Glühwein und einer Portion Flammlachs.

Sehr gerne empfehle ich Fischbrötchen und Zimtsterne weiter und bin schon gespannt, was der Autorin noch alles einfällt 😊

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Trollcreme, Nordlicht, Romantik

Das kleine Atelier am Fjord
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Wer gerne literarisch nach Norwegen reist, dem möchte ich „Das kleine Atelier am Fjord“ empfehlen.

Trauer und Verlust haben Livi geprägt. Seit ihr Mann und ihre Eltern bei einem gemeinsamen Autounfall ...

Wer gerne literarisch nach Norwegen reist, dem möchte ich „Das kleine Atelier am Fjord“ empfehlen.

Trauer und Verlust haben Livi geprägt. Seit ihr Mann und ihre Eltern bei einem gemeinsamen Autounfall gestorben sind, erscheint das Leben nicht mehr lebenswert. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Oslo. Kurzentschlossen rafft sich Livi auf und fährt nach Bergen, in ein einsames kleines Haus, in dem ihr Großvater bis zu seinem Tod gelebt hatte.

In Bergen trifft Livi auf den Künstler Mattis, der seine eigenen Probleme hat. Fasziniert von der Schönheit seiner Bilder bietet Livi Mattis an, mit ihr eine WG zu gründen. Vor der Schönheit der Norwegischen Fjorde entwickelt sich eine berührende Verbindung.

Besonders gut gefallen hat mir die Idee eines Art & Dine, die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre einen Malkurs zu erleben und danach gemütlich ein Menü zu verspeisen. Da würde ich mich auch anmelden und wäre gespannt, was aus meinen unterentwickelten Zeichenkenntnissen herauszuholen wäre 😉

Der Schreibstil gefällt mir gut und viel zu schnell hatte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Und während ich in Gedanken noch ein wenig im Land der Trolle und Mitternachtssonne verweile, bin ich schon gespannt, in welches Land es die Autorin als nächstes verschlägt.

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