Dies ist die Geschichte einer Liebe, die jung und strahlend begann, aber immer wieder auch von der Dunkelheit überschattet wird. Wieviel Schwarz verträgt eine Liebe? Was können wir tun, um dem geliebten ...
Dies ist die Geschichte einer Liebe, die jung und strahlend begann, aber immer wieder auch von der Dunkelheit überschattet wird. Wieviel Schwarz verträgt eine Liebe? Was können wir tun, um dem geliebten Menschen zu helfen?
Alex und Ian erzählen ihre ganz eigene Geschichte über insgesamt 25 Jahre und das ist wunderbar emotional. Wie auch das Leben selbst, so erlebe ich die andere Seite von schwarz als Achterbahn der Gefühle. Die Autorin lässt mich am Leben ihrer Protagonisten intensiv teilhaben und ich lache und leide mit. Alexa und Ian sind für mich lebendig geworden und das ist eine wunderbare Gabe einer Autorin. Ich habe mich an meine eigene Jugend erinnert und erkenne vieles wieder 😉
Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit „Die Aussicht auf bunt“ weitergehen wird und empfehle „Die andere Seite von schwarz“ sehr gerne weiter.
Weingartengrab ist bereits Band 4 der Elwenfels Reihe und mittlerweile fühle ich mich schon ein wenig wie Carlos, den norddeutschen Privatdetektiv, der inzwischen herzlich in die Dorfgemeinschaft aufgenommen ...
Weingartengrab ist bereits Band 4 der Elwenfels Reihe und mittlerweile fühle ich mich schon ein wenig wie Carlos, den norddeutschen Privatdetektiv, der inzwischen herzlich in die Dorfgemeinschaft aufgenommen wurde und stolz darauf ist, dass ihm manche pfälzische Redewendungen ganz flott über die Lippen gehen.
Mit Elwenfels haben die Autoren einen Wohlfühlort erschaffen, der wie ein Einhorn ist. Jeder findet es toll und viele suchen es, aber keiner hat es schon wirklich gesehen.
Schon auf den ersten Seiten geht es spannend weiter: der Kirchturm macht dem Turm aus Pisa Konkurrenz, im frei gelegten Gewölbe wird eine Leiche gefunden und Archäologen und Pressemeute machen den Dörflern das Leben schwer. Plötzlich ist Elwenfels sogar auf Instagram zu finden und das finden die Einheimischen so gar nicht lustig. Auch nicht Carlos, der sich ja noch immer vor der Polizei versteckt.
Plötzlich im Mittelpunkt des Medieninteresses zu stehen und als einfältige Dorfpomeranzen dargestellt zu werden, gefällt keinem. Klasse, wie die Macht der Medien dargestellt wird und wie die richtige Schnitttechnik die tatsächliche Wahrnehmung im Fernsehen verzerrt darstellen kann.
Als dann auch noch der geheime Weingarten im Wald geschändet wird, haben die Elwenfelsler endgültig die Faxen dicke. Ich konnte mein Repertoire an pfälzischen Schimpfwörtern wieder gewaltig erweitern, zu meinen Favoriten gehören „großgoschischer Giftnickel“ und „hinnervozzischer Hundsknoche, du dappischer“.
Also wird wieder ermittelt, auf die ganz eigene Art. Carlos wird dieses Mal von Cordula unterstützt, der Besitzerin von dem Laden für das „Unnedrunner“.Gleichzeitig erfahren wir Leser auch, wie sich die Elwenfelser zur Nazizeit verhalten haben.
Es wird wieder viel gelacht, Riesling getrunken und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Viel zu schnell waren die 480 Seiten schon wieder gelesen und ich musste erneut Abschied nehmen von den inzwischen so vertrauten Protagonisten aus Elwenfels.
Wenn mir die Warterei auf Band 5 zu lange wird, träume ich mich einfach ein wenig nach Elwenfels: fahre mit Erwin auf dem Traktor eine Runde durchs Dorf, besuche Anna, Barbarossa und die Elwetritsche im Wald oder genieße Pfälzer Spezialitäten in Elsbeths Weinstube 😊
Und ihr, die ihr Elwenfels womöglich noch überhaupt nicht kennt, da kann ich nur sagen „Alla Hopp jetzat“
Ich habe schon einige Krimis von Jürgen Seibold gelesen und war gespannt, wie es sich anfühlen würde, wenn er unter einem Pseudonym als Frau einen Mallorcakrimi schreibt.
Mit der Protagonistin Lisa konnte ...
Ich habe schon einige Krimis von Jürgen Seibold gelesen und war gespannt, wie es sich anfühlen würde, wenn er unter einem Pseudonym als Frau einen Mallorcakrimi schreibt.
Mit der Protagonistin Lisa konnte ich mich gut identifizieren. Spätestens als ihr die erste Leiche vor die Füße geknallt ist, habe ich nicht mehr nach Übereinstimmungen oder Unterschieden in der Schreibweise geachtet. Da wollte ich nur noch ermitteln und endlich den Täter fassen 😉
Viele der Protagonisten haben Lisa und ich sympathisch gefunden, wie etwa bestimmte Polizisten 😉
In Balearenblut gibt es einen wilden Wechsel zwischen Gut und Böse und nicht immer ist alles, wie es zunächst scheint.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Landschaftsbeschreibungen, die mal wieder Lust auf die Insel machen. Eine Wanderung auf dem Cami del Castellet um die Aussicht auf die Cala Murta zu bewundern und anschließend in einer gemütlichen Tapas Bar das Leben und die mallorquinischen Spezialitäten zu genießen. Passend dazu gibt es am Ende des Buches übrigens noch einen Rezeptanhang mit den besten Tapas.
Im letzten Drittel fehlte mir dann ein wenig die Spannung, ansonsten hat mir Balearenblut gut gefallen und ich bin schon gespannt auf neue Abenteuer mit Lisa und den neu gewonnenen Freunden auf Mallorca.
Schon das Cover lässt mich von der Provence träumen: die Sonne scheint auf ein schlossähnliches Anwesen, Lavendelfelder, Weinreben, doch der drohende Regen deutet auf Ungemach.
Mit der jungen Lilou Braque, ...
Schon das Cover lässt mich von der Provence träumen: die Sonne scheint auf ein schlossähnliches Anwesen, Lavendelfelder, Weinreben, doch der drohende Regen deutet auf Ungemach.
Mit der jungen Lilou Braque, Kommissaranwärterin in Carpentras, einer idyllischen Kleinstadt in der Provence, hat die Autorin eine sympathische Ermittlerin geschaffen, von der ich gerne mehr lesen möchte.
Ein gemütlicher Wanderausflug mit Picknick mit ihrem Freund Simon endet für Lilou mit einem Einsatz: in den Reben wurde ein unbekannter Toter gefunden. Und während der Leser gemeinsam mit Lilou und ihren Kollegen versucht, die Identität des Toten zu ermitteln, entwickelt sich noch ein anderer Handlungsstrang, der auf ein Unrecht hinweist, welches bereits vor langer Zeit begangen wurde.
Viel zu schnell war das Buch schon ausgelesen, die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ich wollte einfach nur immer weiterlesen 😊 Sehr gerne empfehle ich Lavendel Fluch weiter und hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird.
Ich träume jetzt noch ein wenig von der Provence: „In morgendlicher Kühle waren sie hinauf zum Lac du Péty gewandert und hatten auf das Erwachen der Zikaden in den alten Olivenbäumen gelauscht, als die Sonne höher stieg und ihre wärmenden Strahlen den Hügelzug erreichten.“ Klingt das nicht zauberhaft?
Dieser spannende Regionalkrimi aus dem Hause Emons spielt in der Lüneburger Heide. Beschreibungen der schönen Landschaft lullen uns ein, bis dann der erste Mord geschieht. Auch im schönsten Paradies gibt ...
Dieser spannende Regionalkrimi aus dem Hause Emons spielt in der Lüneburger Heide. Beschreibungen der schönen Landschaft lullen uns ein, bis dann der erste Mord geschieht. Auch im schönsten Paradies gibt es Schlangen und am Ende bin ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um den Täter oder die Opfer gehandelt hat. 😉
Profitgier, Habgier, Eifersucht, Rache, es gibt viele Gründe, warum Täter morden. Hauptkommissarin Inka Brandt ermittelt für uns Leser bereits in ihrem dritten Fall. Ausgerechnet ihr Patenonkel wurde ermordet, nackt auf dem Naturistenweg unterwegs. Hat da jemand Anstoß an seiner nicht vorhandenen Kleidung genommen? Und wie hängt das Ganze mit der verschwundenen Heidekönigin zusammen? Inka hat viele Verdächtige und deshalb auch wenig Zeit, sich um ihr familiäres Umfeld zu kümmern. Und da brennt es auch an allen Ecken und Enden, es bleibt also genügend Stoff für Folgebände.
Ich hätte übrigens auch sehr gerne einen Kollegen, der Sohn eines Keksfabrikanten ist und pausenlos die gesamte Mannschaft großzügig mit kostenlosen Keksproben versorgt. Mark, wenn du das liest: Ich stelle mich als Kekstesterin zur Verfügung. 😉
Die Ermittler haben Kanten und Ecken und kommen sympathisch rüber. Für meinen Geschmack waren es allerdings ein wenig zu viele Handlungsstränge, die hier vermischt wurden, so dass es manchmal etwas unübersichtlich wurde. Ich würde mich aber freuen, mehr von dieser Reihe zu lesen und empfehle Heidewut gerne weiter.