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Veröffentlicht am 27.03.2020

Actionreicher Reihenauftakt

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Zum Inhalt:
Im Jahr 2020 veränderte unerwartet eine Macht – ein Vortex – die Welt und ihre Bewohner. Die ungewohnte Energie vermischte Lebewesen mit ihrer Umgebung und schuf eine Art Portale, mit denen ...

Zum Inhalt:
Im Jahr 2020 veränderte unerwartet eine Macht – ein Vortex – die Welt und ihre Bewohner. Die ungewohnte Energie vermischte Lebewesen mit ihrer Umgebung und schuf eine Art Portale, mit denen die Reisen zu anderen Orten dieser Welt möglich sind. 79 Jahre späte ist es der große Traum der jungen Anwärterin Elaine als Vortex-Läuferin diese vermengten Wesen einzufangen und in vorgesehene Zone zu bringen. Hierfür verwenden sie die Reise durch die Vortex, um möglichst schnell auf der gesamten Welt agieren zu können. Die Aufnahmezahl für Vortex-Läufer ist jedoch streng limitiert und ein erbitterter Wettstreit zwischen den Teilnehmern bricht aus. Gerade als Elaine ihre Chancen auf einem Platz als Läufer verschwinden sieht, kommt es zu einer Reihe seltsamer Begegnungen an deren Ende sie Vortex-Läufer wird. Doch damit beginnt die eigentliche Handlung des Buches erst, denn eins ist sicher; Wendungen und Überraschungen gibt es mehr als genug!
Meine Meinung:
Was für ein Reihenauftakt! Ich fand die Handlung wirklich richtig spannend und es kam zu vielen Drehungen und Wendungen, wodurch die Geschichte immer mehr als spannend bleibt. Wer denk, die Geschichte nach dem Lesen des Klappentextes erahnen zu können, ist vermutlich noch weit weg von der eigentlichen Geschichte. Besonders gut gefällt mir auch die Genauigkeit, mit der die Autorin darauf achtet, die einzelnen Handlungsstränge und verstreuten Brotkrumen zu den richtigen Augenblicken wieder zueinander zu führen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und super zum Lesen. Diese Dystopie besticht für mich jedoch wirklich durch sein tolles Storytelling, bei dem es nie langweilig wird. Meine Neugier auf Teil 2 ist enorm und ich hoffe er schließt genau so an die tolle Qualität von Band 1 an!

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Guter Schreibstil und Humor zu einer guten Grundidee, die in ihrer Umsetzung für mich jedoch Schwachstellen hat.

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Vorweg: Ich war so wahnsinnig gespannt auf dieses Buch, seit ich das erste Mal von der zugrundeliegenden Idee gehört habe; ich musste es einfach kaufen, auch wenn ich noch nie ein Buch von Stella Tack ...

Vorweg: Ich war so wahnsinnig gespannt auf dieses Buch, seit ich das erste Mal von der zugrundeliegenden Idee gehört habe; ich musste es einfach kaufen, auch wenn ich noch nie ein Buch von Stella Tack gelesen habe und nicht mehr gerade in die eigentliche Zielgruppe der Jugendbücher falle.
Zum Inhalt:
Alice Leben scheint eigentlich auf die perfekte Highschool_Lovestory hinauszulaufen, als sie auf einer Schulfeier einer der naheliegenden Privatschulen beginnt, ständig und überall Spinnen zu sehen, die außer ihr niemand wahrzunehmen scheint. Dies erstickt die in ihren Anfängen liegende Beziehung im Keim und gefährdet darüber hinaus nicht nur ihre Freundschaften, sondern vor allem auch ihre Schullaufbahn. Da sie das Schuljahr nicht mehr schafft, aber auch mit niemanden darüber reden kann, was ihren Leistungsabfall verursacht hat, bekommt sie das Angebot die Summer-School der Privatschule Chesterfield zu besuchen. Chesterfield ist neben St. Burrington eine sehr elitäre Privatschule in der Umgebung.
Als sie dort ankommt, ist vieles seltsam. Ihre Mitschüler verhalten sich nicht wie Schüler, sondern scheinen etwas gemeinsam vor ihr zu verstecken. Band schon findet sie auch heraus, was es ist; ein uralter Fluch liegt auf den beiden Internaten, welches immer wieder Schüler zwingt, die Rolle von Schachfiguren einzunehmen und an einem Duell um Leben und Tod gegen die andere Schule teilzunehmen; denn nur Schwarz oder Weiß kann gewinnen.
Meine Meinung:
Die Idee klang so richtig toll auf dem Klappentext und auch der Anfang hat mir gut gefallen. Aber was mich gestört hat; die Realisierung des „Schachspiels“ hatte für mich - außer die Bezeichnung der Figuren - eigentlich nichts mit Schach zu tun. Für mich hätte man diese Verknüpfung auch einfach weglassen können und lieber das Prinzip ohne diese Referenz aufbauen sollen.
Das Positive: Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfache Sätze und dadurch einfach zu lesen. Hin und wieder auch recht lustige Dialoge. Daher für mich also ein Pluspunkt für den Schreibstil. Allerdings sind die Charaktere für mich recht eindimensional geblieben. Ich habe nicht das Gefühl entwickelt, sie zu kennen oder überhaupt irgendeine Meinung zu ihnen zu haben. Das ist in meinen Augen recht schade. Besonders bewusst wurde mir das, als in der Mitte des Buches ein hartes Schicksal eine der Figuren ereilt, deren Name ich zuvor noch nicht einmal irgendwo gelesen habe, denn in Buchrücken sind zwar die wichtigsten Charaktere neben ihrer entsprechenden Schachfigur aufgelistet, doch sind dort nur 10 der eigentlich 16 Spielfiguren pro Seite namentlich erwähnt…
Daher kommt das Buch für mich insgesamt auf 3 Sterne. Teil 2 werde ich wahrscheinlich lesen, wenn er erscheint, aber einfach aus Neugier darüber, was die Auflösung ist und weniger aus absoluter Begeisterung für das Buch.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Würdige und mehr als gelungene Fortsetzung zu Teil 1.

Der Garten der schwarzen Lilien
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Zum Inhalt:

Die Ereignisse in Tradea schließen sich mit Band 2 nahtlos an den ersten Band an. Obwohl die Alchemisten Mirage und Sergent Zejn sich noch immer nicht über den Weg trauen, verfolgen sie ...

Zum Inhalt:

Die Ereignisse in Tradea schließen sich mit Band 2 nahtlos an den ersten Band an. Obwohl die Alchemisten Mirage und Sergent Zejn sich noch immer nicht über den Weg trauen, verfolgen sie doch das selbe Ziel. Das Schwert der Totengöttin ist noch immer verschwunden und vermutlich steckt hinter dem Diebstal Tarim, der Anführer der Skorpione.

Um an ihn heranzu gelangen ist die Zusammenarbeit zwischen der Alchemisten und dem Soldaten unvermeidbar, doch ihre Differenzen bleiben bestehen. Die Actionreiche Jagd voller Geheimnisse nimmt ihren Lauf auf und unter den Straßen der Stadt.

Meine Meinung:

Der Übergang von Teil 1 auf Teil 2 erfolgt nicht nur hinsichtlich der Handlung, sondern auch beim Schreib- und Erzählstil absolut fließend. Die Charaktere werden allerdings auch von ihren ganz anderen Seiten präsentiert, da sie sich nun in einer anderen Umgebung aufhalten. Die Stadt Tradea selbst bekommt auch ihre ganz eigene Präsentation und Charaktereigenschaften.

Die Handlung ist wieder eine hervorragende Mischung aus anschaulichen Beschreibungen, unterhaltsamen Dialogen und düsteren, actionreichen Zombiekämpfen; für meinen Geschmack in genau den richtigen Dosierungen.

Eine mehr als würdige Fortsetzung für Teil 1, die dem vorherigen Buch in keinster Weise nachsteht.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Düstere Fantasy, Zombies, spannende Charaktere und eine tolle Portion Humor vereinen sich hier zu einer klasse Geschichte!

Das Schwert der Totengöttin
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Zum Inhalt:
Für die Waldhexe Mirage brechen schwere Zeiten an, als zum einen der neue Sergent Zejn im verschlafen Dörfchen in ihrer Nähe auftaucht und sie auf seine Abschussliste setzt und sie zum anderen ...

Zum Inhalt:
Für die Waldhexe Mirage brechen schwere Zeiten an, als zum einen der neue Sergent Zejn im verschlafen Dörfchen in ihrer Nähe auftaucht und sie auf seine Abschussliste setzt und sie zum anderen auch noch eine tote Elfe im Wald findet, durch die sie entdecken muss, dass die Toten nicht mehr länger in ihren Gräbern liegen, sondern stattdessen auf Wanderschaft sind und dabei den Lebenden nicht gerade positiv gesinnt sind.
Meine Meinung:
Das Setting ist ziemlich düster und die Beschreibungen der Untoten durchaus intensiv, ohne für mich zu explizit oder abstoßend zu sein. Die ausgewogenen Beschreibungen sorgen für ein sehr atmosphärisches Feeling. Die Charaktere sind spannend beschrieben und haben gleichzeitig auch einen großen Unterhaltungswert. Einige der Dialoge lösen regelrechtes Lachen aus, während andere Passagen eine Gänsehaut auslösen können. Die Handlung lässt wenig Luft zum Durchatmen sowohl für Leser als auch für die Charaktere selbst und ist damit zu keiner Zeit für mich langweilig gewesen.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Wie wirst du dich entscheiden?

Somorra - Stadt der Lüge
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Spielbücher leben davon, dass der Leser selbst die Geschichte durch seine Entscheidungen beeinflusst und dadurch seinen Charakter durch die erdachte Welt lenkt. In diesem Buch ist das jedoch noch längst ...

Spielbücher leben davon, dass der Leser selbst die Geschichte durch seine Entscheidungen beeinflusst und dadurch seinen Charakter durch die erdachte Welt lenkt. In diesem Buch ist das jedoch noch längst nicht alles.
Neben zahlreichen Entscheidungsmöglichkeiten, bietet "Somorra" auch noch weitere Spielmechanismen, die die Geschichte lenken wie Rätsel, das Vergehen von Zeit und unterschiedliche Möglichkeiten an Geld zu kommen oder es auszugeben. Außerdem wird die Welt meiner Meinung nach sehr anschaulich durch Karten, Illustrationen und Portraits wichtiger Charaktere neben den eindringlichen Beschreibungen sehr lebendig. Das Setting selbst ist sehr düster; findet man sich doch in einer Stadt wieder, in der man niemand zu vertrauen können scheint und die Polizei selbst als Polizist nicht dein Freund und Helfer ist, sondern viel mehr selbst eine Gefahr darstellt. Durch die zahlreichen Wege und Entscheidungsmöglichkeiten gibt es natürlich auch verschiedene Enden und daneben noch Erfolge, die man je nach Spielweise erreichen kann. Dadurch lädt das Buch auch zum mehrfachen Lesen und Spielen ein, um die Verschiedenen Varianten und Wege zu erkunden. Besonders gefällt mir auch die Möglichkeit, bei einer falschen Entscheidung, die zum Tod des Charakters führt, nicht zwangsläufig von vorne beginnen zu müssen, sondern je nach Spielmodus an einem angegebenen vergangenen Abschnitt wieder in die Geschichte einzusteigen.


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