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Veröffentlicht am 06.06.2021

Leider eine Enttäuschung

The Memories We Make
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Rezension zu „The Memories We Make“ von Maya Hughes.

Ich hab mich ja so auf dieses Buch gefreut, aber jetzt bin ich zwiegespalten wie ich es finden soll. Aber erstmal, worum geht es:
Sich in ihn zu verlieben ...

Rezension zu „The Memories We Make“ von Maya Hughes.

Ich hab mich ja so auf dieses Buch gefreut, aber jetzt bin ich zwiegespalten wie ich es finden soll. Aber erstmal, worum geht es:
Sich in ihn zu verlieben stand nicht auf ihrer To-Do-Liste. Persephone Alexander ist ein Mathegenie, liebt Organisation - und hat das "normale" Collegeleben irgendwie verpasst. Daher hat sie sich vorgenommen, bis zum Ende des Semesters eine Liste mit Erfahrungen abzuarbeiten und dabei unvergessliche Erinnerungen zu sammeln. Seph will feiern gehen, Freunde finden, sich verlieben - ihr erstes Mal erleben. Doch dafür braucht sie den richtigen Partner. Kurzerhand veranstaltet sie ein Casting und ist überrascht, als ausgerechnet College-Football-Star Reece Michaels sich dazu bereit erklärt, ihr beim Abhaken ihrer To-do-Liste zu helfen - ausgenommen beim Verlieben und dem Sex ...

Meine Meinung:
Das Cover finde ich wirklich klasse und der Klappentext klingt sehr spannend. Die erste Hälfte des Romans hab ich regelrecht verschlungen und den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Das hat sich auch im Laufe des Buches nicht geändert. Was mich dann aber irgendwann genervt hat, war die Art der Autorin zu erzählen. Die Handlung des Buches hat viele sehr wichtige Themen angeschnitten und hat mich fühlen lassen, lachen lassen und sehnsüchtig werden lassen. Und dennoch hat mich im Laufe der Geschichte einiges verwirrt. Nach dem ersten Kuss der beiden wurde die Storyline undurchsichtig und voller Fehler. Plötzlich kam mir alles sehr zusammenhangslos vor und mir hat sehr die Verbindung zwischen den einzelnen Szenen gefehlt. Wo die Autorin sehr gut Emotionen und Spannung vermitteln konnte, hakt es meiner Meinung nach am Ablauf. Nach jedem Spiel von Reece fand plötzlich eine sehr wichtige Entscheidung statt, aber ohne, dass der Entscheidungsprozess thematisiert wurde. Der erste Sex, oder Reece Entscheidung Sex mit Seph zu haben kam ohne gedanklichen Vorlauf. Im nächsten Satz hat beiden plötzlich Sex. Auch andere Dinge passierten, ohne dass der Leser es in den Gedanken der Personen nachvollziehen konnte. Auch gab es ein paar sehr deutliche Fehler. Von Anfang wurde vermittelt, dass Reece sich vor Beziehungen scheut und das aus einem bestimmten Grund, der nicht näher ausgeführt wurde. Aus diesem Grund geht ihre Beziehung dann auch kaputt, aber ohne dass aufgeklärt wird warum. Der Leser kann sich denken warum, aber behandelt wird es nicht. Und auch ihre Versöhnung basiert nicht auf dem Grund der Trennung. Reece nennet ganz andere Gründe, warum er plötzlich Bindungsangst bekommen hat. Vieles wird nicht aufgeklärt.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel zwischen Reece und Seph und auch die beiden haben mir gut gefallen. Seph ist eine toughe, junge Frau, die leidenschaftlich und treu ist. Sie entdeckt gern neue Dinge, auch wenn sie sich davor scheut und steht zum Schluss für sich selbst ein und lernt, dass sie gut genug ist. Ihre Verwandlung ist echt und wunderschön. Reece ist selbstbewusst, beschützerisch und einfühlsam. Er macht nicht eine so große Entwicklung durch, lernt aber, dass was er kennt, nicht das einzige ist und findet wieder Liebe und Vertrauen. Er liebt seine Kumpels und macht für Seph alles. Sehr gut hat mir gefallen, wie die Autorin die Spannung und das Kribbeln zwischen beiden geschrieben hat. Man hat regelrecht mitgefiebert und darauf gewartet, dass die beiden zusammenkommen. Und doch waren die Figuren ein wenig einseitig. Ich hatte das Gefühl, dass wenig Gedankengut vermittelt wurde und eher über die Handlungen der beiden, besonders bei Seph ihre Gefühle zum Ausdruck kamen. Bei Seph hätte ich mich mehr gewünscht zu erfahren wie sich sich fühlt und Reece hätte ein wenig vielseitiger sein können. Die Charaktere haben sehr ausgefeilte Charakterzüge, die ich aber selber übers kombinieren herausfinden musste, als das sie wirklich kommuniziert wurden.
Auch muss ich das intime Beisammensein der beiden ein wenig bemängeln. Für die Unerfahrenheit von Seph war sie mir zu Profi. Der Geschichte hätte es gutgetan, wenn dieses Anfängliche, Unerfahrene mehr gewesen wäre. Das hätte das Wachsen der Beziehung sehr schön erweitert. Für mich war alles ein wenig zu gewollt erfahren.

Mein Fazit:
Die Story ist eine Geschichte der Selbstfindung, Selbstbehauptung und voller neuer toller Erlebnisse des Erwachsenwerden. Prickelnd und spannend aber auch unglaublich witzig und liebevoll. Eine Geschichte zweier Charaktere, die sich selbst finden und einander und lernen zu vertrauen. Doch kann ich nur 3 Sterne geben, da der Ablauf und die Klärung vieler Umstände zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, was mich ehrlich genervt hat. Wer eine tolle, sexy Geschichte für Zwischendurch braucht, dem empfehle ich das Buch wärmsten. Ich freu mich schon auf den nächsten Band.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.05.2021

Eine tolle sexy Geschichte zum suchten.

Dirty Headlines
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Rezension zu Dirty Headlines von L. j. Shen

Ich bin nie wirklich ein L. J. Shen Fan gewesen, aber diese Buch hat mich endgültig von dieser Autorin überzeugt.
In „Dirty Headlines“ geht es um zwei tolle ...

Rezension zu Dirty Headlines von L. j. Shen

Ich bin nie wirklich ein L. J. Shen Fan gewesen, aber diese Buch hat mich endgültig von dieser Autorin überzeugt.
In „Dirty Headlines“ geht es um zwei tolle Charaktere Judith und Célian.
Stell dir vor: Dein unvergesslicher One-Night-Stand entpuppt sich als dein neuer BossAls Judith Humphrey sich aus dem Bett ihres unglaublich guten One-Night-Stands schleicht, ist sie fast ein wenig enttäuscht, dass sie den attraktiven Unbekannten niemals wieder sehen kann. Hat sie doch sein gut gefülltes Portmonnaie mitgehen lassen. Aber Jude läuft dem Mann, der immer noch ihre Gedanken beherrscht, schneller wieder über den Weg, als ihr lieb ist. Denn er ist niemand anderes als Célian Laurent: stadtbekannter Playboy, Erbe eines millionenschweren Medienunternehmens - und Judes neuer Boss ...

Meine Meinung:
Ich liebe ja einfach Männer auf Buchcovern. Solange sie gut mit dem Rest der Gestaltung harmonisieren. Das Blau des Cover und die Headline haben mich überzeugt. Ich finde das Cover wirklich schön. Zum Schreibstil der Autorin: Ihr ist es wirklich gelungen eine runde Geschichte zu schreiben. Der Text ist leicht lesbar und spannend, sowie emotional gestaltet. L. J. Shen hat eine ganz eigene Art zu schreiben. Sie benutzt Wörter, die wir im normalen Sprachgebrauch gar nicht nutzen, was die Geschichte aber auflockert und spannender gestaltet. Ihr ist es meisterhaft gelungen Emotionen einzufangen und die Atmosphäre der Geschichte und Leidenschaft der Charaktere wiederzugeben. Shen schreibt sexy, witzig, tiefsinnig und spannend und emotional. Ich habe regelrecht mitgefiebert und mit Jude und Célian gefühlt.
Der Einstieg in die Story ist spannend und mitreißend. Dadurch, dass Jude ihren One-Night-Stand mit geklautem Geld verlässt und die Handlung so erstmal unterbrochen wird, wird die Lust auf das Weiterlesen geweckt. Ich wollte danach unbedingt wissen wie es weitergeht und wie Célian wirklich ist. Die Storyline ist unterhaltsam, abwechslungsreich und auch ein wenig klischeehaft. Aber das passt perfekt. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die sexy Szenen nicht überwogen haben, es aber genug gab, um die Geschichte prickelnd werden zu lassen.
Die Charaktere sind ein wenig…. der Haken. Denn an sich sind fast nur Jude und Célian liebenswert. Die Nebencharaktere, die wirklich toll waren, haben meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, stattdessen wurde zu viel Fokus auf die „bösen“ Charaktere gelegt. So viel zu Célians Vater und seiner Verlobten wollte ich gar nicht wissen. Aber gut. Jude ist eine bisschen einsame, aber eine schrecklich liebenswerte und starke Frau. Für ihren Vater würde sie alles tun, auch Célians Geld klauen. Sie liebt ich wirklich. Auch ist sie hingebungsvoll und verständnisvoll. Sie unterstütz liebend gerne ihre Kollegen und Freunde und setzt sich auch stark für sie ein. Sie ist eine toughe Frau, die verletzlich, aber sehr stark ist. Doch auch ist sie ein wenig leichtgläubig. Dennoch lässt sie sich ständig auf C ein, obwohl sie weiß, dass sie verletzt werden wird. Das ist aber auch zum Teil C. einnehmendem Charakter geschuldet. Dennoch sie weiß sich zu behaupten und hat auch die Stärke ihn zurückzuweisen. Célian dagegen ist ein einnehmender und sehr von sich überzeugter Mann. Er hat gelernt, dass er, nur wenn er hart und kalt rüberkommt erfolgreich ist und so seinem fiesen Vater überlegen ist. Im Laufe der Story lernt er, dass auch Verletzlichkeit nichts schlechtes ist und er entwickelt weiche Seiten. Auch trotz seiner Härte und Stränge ist er liebevoll. Man merkt ihm schnell an, dass er für Jude alles tun würde, auch wenn er es erst selbst zum Schluss merkt und feststellt, dass er durch seine Handlungen Jude und seine Mitarbeiter verletzt. Was ich schade fand, dass er sich zwar entschuldigend verhalten hat, aber Jude gegenüber die Worte nicht wirklich ausgesprochen hat. Auch fand ich seine Intentionen gegenüber Judes Vater ein wenig unklar. Aber dennoch eine sehr süße und rücksichtsvolle Geste. Der ganze Plottwist betreffend seines angeblichen Vaters hat mich wirklich überraschst und ich war froh, denn Célian hat die Wahrheit und einen liebenden Vater wirklich verdient. Die Rolle seiner Mutter konnte ich gar nicht verstehen und regelrecht verabscheut habe ich Célian falschen Vater, sowie seine Verlobte. Seine Mitarbeiter sind dagegen wirklich toll und stehen strotz seines leicht kalten Wesens voll hinter ihm.

Mein Fazit.
Wer Lust auf eine romantische, sexy und leidenschaftliche Story hat, der sollte „Dirty Headlines“ lesen. Die Charaktere sind authentisch und witzig und die Storyline ist überraschend und lustig. Wortgefechte und Emotionalität, aber auch Romantik und Spannung haben nicht gefehlt. Ich gebe der Geschichte (abzüglich eines halben Punktes) fünf von fünf Sternen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

Großartige Fortsetzung, aber ein wenig schächer.

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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Rezension zu „Kaleidra – wer die Seele berührt“ von Kira Licht

Worum geht es:
Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript ...

Rezension zu „Kaleidra – wer die Seele berührt“ von Kira Licht

Worum geht es:
Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, und auf einmal scheint alles, was die Orden zu wissen geglaubt haben, hinfällig. Doch die Quecks geben nicht auf und lassen Emilia keine Wahl: Gemeinsam mit Ben muss sie nach Kaleidra reisen - zum Ursprung aller Alchemisten -, wohlwissend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begeben. Aber die Zeit arbeitet gegen sie, und die beiden stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Denn Herz und Verstand sind nun mal nicht immer einer Meinung ...

Meine Meinung:
Das Cover ist auch diesmal wunderschön und passt perfekt zum Inhalt. Mysteriös und geheimnisvoll. Auch am Schreibstil gibt nichts auszusetzte. Man kommt sehr gut in die Story herein und die bildlich und emotionale, sowie spannungsgeladene Sprache machen es zu einem besonderen Leseerlebnis. Mit „Kaleidra – wer die Seele berührt“ hat uns Kira Licht noch einmal in die Welt der Alchemie entführt und an Spannung, Geheimnissen und neuen Fragen noch eins draufgesetzt.
Nachdem Ben und Emilia von den Quecks gefangen worden sind, beginnt eine aufregende und erschreckende Reise. Unter der Führung des größenwahnsinnigen und herrschsüchtigen Professor Avalanche müssen Ben und Emilia einiges durchstehen. Ein aufregendes Ereignis jagt das nächste und schockierende Ding werden aufgedeckt. So unglaublich vielseitig die Handlung doch ist, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass nichts passierte. Für mich hat de Handlung stagniert und wurde die ganze Zeit davon überschattet, dass Ben und Emilia in Gefangenschaft waren. Das hat alles ein wenig hilflos gemacht. Auch deshalb, weil beide dagegen nichts unternommen haben bzw. es nicht im geringsten möglich war etwas zu bewirken. Nichtsdestotrotz tut sich viel und der Leser erfährt unglaublich und neue Dinge. Ich hatte keine Ahnung wie sich die Handlung entwickeln würde und wurde auf das ein und anderen Mal überrascht. Zum Ende hin wurde es immer rasanter und spannender und als Leser konnte man wieder hoffen. Doch ich bin mit mehr Fragen gegangen als gekommen. Alles läuft auf das große Finale hinaus.
Emilia und Ben haben mir sehr gut gefallen, auch wenn die Charaktere meiner Meinung nach etwas vernachlässigt wurden. Es ging eigentlich eher um den Professor und seine abscheulichen Taten. Emilia hat mir in Band 1 besser gefallen. Hier war sie mir zu durchsichtig. An machen Stellen ist sie einfach drauflosgeprescht, ohne groß nachzudenken und man kennt sie aus Band eins als doch recht neugierig, klug und besonnen. Und an anderer Stelle kommt sie aus dem Analysieren nicht heraus und schafft es nicht zu handeln. Dennoch finde ich ihren Mut großartig sowie ihre Forschheit und der herausfordernde Charakter. Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und dass ist auch gut so. Ben steht ein wenig im Hintergrund, was natürlich auch an der Situation liegen kann. Als beide in Kaleidra sind und Ben plötzlich alle Seiten seines Charakters spürt und ganz gelöst wirkt, fehlt mir seine willensstarke Seite. Dennoch ist er sehr loyal und hält zu Emilia. Ein wenig haben mir die anderen Charaktere aus Band 1 gefehlt, wenn auch Larkin und Murphy am Ende die Situation deutlich gebessert haben. Gefehlt hat mir auch das Prickeln zwischen Ben und Emilia, die paar Momente konnten es nicht richtig aufwiegen.

Fazit.
Wirklich sehr gut gefallen hat mir die Verflechtung von Realität, Mythen und Fantastischem. Auch die Expedition hat dem Band den entdeckerischen Charakter erhalten. Spannungsgeladen, fantastisch, schockierend, brutal und liebenswert. So kann man dieses Buch beschreiben. Ich freue mich schon sehr auf band 3 und hoffe auf ein baldiges, kribbelndes Wiedersehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 11.03.2021

Ehrlich, Intensiv und Liebevoll

Game on - Trotz allem du
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Rezension: „Game on-Trotz allem du“ von Kristen Callihan

Worum geht es?
Wenn ein einziger Blick reicht, deine Welt zu erschüttern
Für Quarterback Finn Mannus verläuft ein simples Kalender-Shooting anders ...

Rezension: „Game on-Trotz allem du“ von Kristen Callihan

Worum geht es?
Wenn ein einziger Blick reicht, deine Welt zu erschüttern
Für Quarterback Finn Mannus verläuft ein simples Kalender-Shooting anders als erwartet: Die toughe Fotografin Chess bringt ihn völlig aus der Fassung. Eigentlich hat Finn schon seine Erfahrungen mit Frauen gemacht, aber vom ersten Augenblick an spürt er in der Gegenwart von Chess eine nie gekannte, knisternde Anziehung. Für ihn steht fest: Er muss diese faszinierende Frau unbedingt für sich gewinnen - ist sie doch die erste, von der er mehr will als nur eine einzige Nacht. Aber dieses Vorhaben ist schwieriger als gedacht, denn ein Sportler mit dem Ruf eines Playboys ist das Letzte, was Chess gerade sucht ...
Meine Meinung:
First of all, das Cover. Ist es nicht wunderschön. Sehr schlicht, aber mir gefallen die Farbwirbel und das Zusammenspiel mit dem Buchtitel.
Kristen Callihan`s Schreibstil ist einfach fesselnd und mitreißend. Sie schreibt mit Witz, aber schafft es auch unglaublich emotional zu schreiben. Man kann richtig spüren wie die Charaktere fühlen und fiebert und trauert mit ihnen mit. Nicht nur Witz und Emotionen meistert die Autorin auch Dirty Talk und „flirty“ schreiben kann sie. Sie erschafft eine runde Welt, die fast zu echt wirkt.
Die Charaktere sind rund, tiefgründig und großartig. Mit Finn und Chess ha die Autorin zwei umwerfende Charaktere entworfen, die trotz all ihrer Rückschläge mutige und taffe Personen geworden sind. Personen, die sich nicht davon einschüchtern lassen und ehrlich darüber reden können. Charaktere, die sich weiterentwickeln und über sich hinauswachsen. Natürlich wie in jedem Liebesroman muss es zu einem Missverständnis etc. kommen, was beide dazu bringt auseinander zu gehen, nur um zu erkennen, dass sie die andere Person lieben und nicht ohne sie sein wollen. Ich muss sagen es wirkte hier ein wenig gestellt und übertrieben und ganz verstanden, warum sie sich jetzt trennen mussten, haben ich nicht, aber…. darum geht es vielleicht auch nicht, sondern, dass beide einsehen konnten, dass Fehler sie nicht davon abhalten zu lieben.
Der Aufhänger der Story, das Kalendershooting hat mich wirklich in die Story gezogen. Chess, als taffe und witzige Person, die es schafft, großen Männern die Angst zu nehmen. Am besten war natürlich die Szene, als sie Finn fotografieren musste. Einfach göttlich. Ein Hauch von Raffinesse und sehr sexy. Was mich von Anfang an überzeugt hat, ist die tiefe Verbindung, die Finn und Chess eingegangen sind, dass sie beieinander das sein können, was sie wollen ohne Zwänge und Vorwürfe. Gefallen hat mir auch, dass das Buch nicht überladen war mit Sex-Szenen. Szenen, die das Kribbeln steigern, sind doch viel toller zu lesen. Ich fand es schön, dass beide sich erst zum Ende des Buches körperlich nahegekommen sind, denn so konnte man sie viel intensiver kennen lernen. Die Liebesgeschichte war mit genug Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit gestückt. Finns Kampf um das verlorene Kind und Chess Ringen um Wirklichkeit und dem Hoffen auf die eine Person, die sie als wichtig genug nimmt. Selten habe ich eine Liebesgeschichte gelesen, in der sich zwei Charaktere so unterstützen und den Schmerz des anderen mitfühlen und nicht auf unrealistischen Vorwürfen von Lügen und Verschweigen verharren.

Fazit.
Eine wunderschöne Liebesgeschichte, voller tiefgründiger und ehrlicher Momente. Eine Story die sich auch mit emotionalem Schmerz auseinander setzt und Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen. Die Anziehung, das Knistern, der Schmerz und die Liebe machen die Geschichte zu einer sehr lesenswerten. Eine große Leseempfehlung von mir und fünf von fünf Sternen.

Und danke an LYX und Netgalley fürs Bereitstellen des Leseexemplar

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Ich habe gelacht, geweint und geträumt

Hate You, Love You
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Rezension zu „Hate You, Love You“ von Penelope Ward.

Worum geht es überhaupt?

Liebe und Hass - zwei Seiten einer Medaille
Als ihre Großmutter stirbt, erbt Amelie ihr Häuschen direkt am Meer - allerdings ...

Rezension zu „Hate You, Love You“ von Penelope Ward.

Worum geht es überhaupt?

Liebe und Hass - zwei Seiten einer Medaille
Als ihre Großmutter stirbt, erbt Amelie ihr Häuschen direkt am Meer - allerdings nur die Hälfte. Sie muss es sich mit Justin teilen, dem Jungen, dem sie mit fünfzehn das Herz gebrochen hat. Und der sie seitdem hasst! Als sie sich nach zehn Jahren das erste Mal wieder gegenüberstehen, ist unter der Abneigung die alte Verbundenheit zu spüren. Doch Justin hat für seinen Urlaub am Atlantik seine Freundin mitgebracht ...

Meine Meinung:
First of all, das Cover ist echt wunderschön, passt mit seinen Blautönen perfekt zum Setting am Meer. Der Schreibstil ist leicht und sehr angenehm. Die Seiten fliegen nur so vorüber. Die Art der Autorin zu erzählen ist gefühlvoll, humorvoll und tiefgründig.
Nach den ersten 30 Seiten erwartet man etwas ganz anderes, als das, was passiert. Der Roman zeugt von Überraschungen und unerwarteten Wendungen. Das erste Wiedersehen von Justin und Amelie ist noch kalt und distanziert, obwohl auch hier die Verzweiflung beider rüberkommt, dass sie sich noch nicht ausgesprochen haben nach den Jahren. Das gegenseitige Foppen und Ärgern ist lustig, aber irgendwie traurig. Das zweite Wiedersehen ist dafür umso herzlicher, gefühlvoller und tiefgründiger. Amelie und Justin sprechen sich endlich aus und alles klärt sich. Man weint mit und lacht gleichzeitig. Die Situation in die Amelie mit ihrem Baby geraten ist, ist herzzerreißend. Aber die Art wir Justin plötzlich auftaut und sich ihrer annimmt ist einfach zuckersüß.
Amelie und Justin gefallen mir sehr gut. Anfangs hatte ich noch die große Sorgen, dass Amelie so eine Person ist, die alles hinnimmt und nicht für sich einstehen kann. Aber das hat sich schnell geändert. Sie ist eine starke Frau und Mutter, die zwar deutlich für sich einstehen kann, aber sich viel zu schnell stresst und überarbeitet. Ihre Leidenschaft gegenüber Justin und ihrem Baby ist von Anfang an klar und deutlich. Was ich toll finde, dass sie ihre Fehler eingestehen kann. Nicht wie Justin, der Anfangs alles auf sie schiebt. Anfangs ist er kalt und herzlos, und ärgert Amelie nur zu gerne und dass auch in gehässiger Weise. Aber als er endlich auftaut merkt man, dass hinter seiner Mauer ein gefühlvoller und zuvorkommender Mann steckt, der sich hingebungsvoll opfert, um Amelie glücklich zu machen. Einzig seine Eifersuchtsanfälle sind schrecklich. Auf der einen Seite ist er unglaublich eifersüchtig und macht alle Männer in Amelies Leben schlecht, kann sich auf der anderen Seite aber auch nicht eingestehen, dass er sie liebt. Er kommt mir einfach zu spät in die Pötte. Seine Leidenschaft für die Musik bleibt ein Highlight für mich auch die Songtexte sind schön, (wenn auch anzüglich).
Die romantischen Szenen zwischen den beiden sind wirklich süß und aufregend. Man spürt die Sehnsucht und das Prickeln regelrecht. Doch manchmal, dass muss ich sagen, übertreibt die Autorin darin, Leidenschaft mit Witz zu verbinden. Spoiler Alert: die Szenen mit der Muttermilch, die Justin trinkt ist einfach zu seltsam, als dass man es lustig oder romantisch oder anderweitig sehen könnte.

Fazit:
Alles in allem hat die Autorin eine einzigartige Liebesgeschichte mit unvorhersehbaren Wendungen geschaffen. Das Setting am Meer, die Liebe für das Baby die Leidenschaft zwischen den beiden macht die Story einfach lesenswert. Ich habe gelacht, geweint und geträumt. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl