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Rosalie310

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Veröffentlicht am 16.05.2020

Große Enttäuschung ohne Rockstarflair.

Rock'n'Love
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Rezension zu Jayne Frost „Rock’n’Love“

Inhalt:
Düster. Verführerisch. Wild. All das ist Cameron Knight, Gitarrist der heißbegehrten Rockband Caged. Er genießt sein Leben und vor allem seine Freiheit ...

Rezension zu Jayne Frost „Rock’n’Love“

Inhalt:
Düster. Verführerisch. Wild. All das ist Cameron Knight, Gitarrist der heißbegehrten Rockband Caged. Er genießt sein Leben und vor allem seine Freiheit in vollen Zügen. Was Frauen angeht, gibt es für ihn eine klare Regel: Mehr als Nacht hat man von ihm nicht zu erwarten. Als Cameron sich jedoch dringend für einige Zeit vor der Presse verstecken muss, landet er im luxuriösesten Resort Austins - und trifft dort auf die attraktive Mitarbeiterin Lily Tennison, für die er plötzlich jede Regel brechen würde ...

Meine Meinung:
Das Cover: An sich ist es sehr schön, auch wenn ich Gesichter auf Covern nicht bevorzuge. Mir gefällt das Rosa zu dem schwarzweißen Hintergrund sehr.
Als ich die Leseprobe gelesen haben, hat mit der Schreibstil sehr gut gefallen. Er war leicht und einfach gehalten. Camerons Sicht war angenehm zu lesen und witzig unterhaltsam. Doch ein paar Seiten später wurde es schwer mitzuhalten Die Kapitel waren nur noch unzusammenhängende Einzelsituationen, wo mir die Verbindung fehlte. Plötzlich war da was geschehen und auf einmal, ganz entgegen dem Erzählten passierte etwas anderes. Sehr unangenehm war mir die Perspektive aus Lily Sicht. Sie hat so gar nicht zu dem Bild gepasst, was von Anfang an von ihr gemacht wurde. Sie passte einfach nicht mehr in die Rolle. Viel zu schnell hat sie Cam nachgegeben und alles viel zu schnell und leider auch ohne Grund wieder weggeworfen. Doch gefiel mir auf gewisse Art und weise ihr Charakter. Er war stark und durchsetzungsfähig.
Sehr schade fand ich auch die charakterliche Entwicklung, denn da war abgesehen von Cam’s keine vorhanden. Auch die von Cam war abrupt, ohne Zusammenhang und aus der Leere gegriffen. Nicht wurde mit Hintergrund gefüllt, es war einfach so.
Die Entwicklung der Handlung hat mich noch mehr enttäuscht. Die Leseprobe war so witzig und vielversprechend. Doch der weitere Verlauf der Handlung war sehr kurzweilig und bestand nur aus einzelnen Sequenzen. Die Liebesgeschichte hatte keine richtige Entwicklung, auch wenn sie es am Anfang versuchte vorzugaukeln. Das versprochene Rockstargefühl war gar nicht vorhanden. Die Bandmitglieder wurden nur knapp, oder gar nicht eingeführt.

Fazit.
Auch wenn mir das Setting sehr gefiel, also der Ort der Handlung und das Ende, wo Lily ihren Traum verwirklichen konnte, so hat mich dieses Buch maßlos enttäuscht, trotz des sehr guten Anfangs. Schuld daran mag wohl auch de geringe Seitenzahl sein, aber den Charakteren und der Handlung fehlte die Tiefe, der Hintergrund. Auf hundert Seiten mehr, hätte es eine lesenswerte Liebesgeschichte werden können. Von mir bekommt das Buch leider nur zwei von fünf Sternen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.03.2020

Eine magische Geschichter voller Abenteuer

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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Rezension: „Shadow Tales. Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May

Worum geht es?
Die verträumte Lelani wächst in einem Dorf im Königreich Vael auf. Schon immer spürt sie eine starke Verbindung zu den ...

Rezension: „Shadow Tales. Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May

Worum geht es?
Die verträumte Lelani wächst in einem Dorf im Königreich Vael auf. Schon immer spürt sie eine starke Verbindung zu den fünf magischen Monden, die nachts über ihr erstrahlen. Als sich an ihrem 18. Geburtstag das Amulett öffnet, das ihre Eltern ihr hinterlassen haben, steht Lelanis Welt auf einmal Kopf. Zusammen mit ihrem besten Freund Haze macht sie sich auf die Reise, ihre wahre Bestimmung zu erfüllen - und gerät in einen Strudel aus Gefühlen, Selbstfindung und dunkler Magie ...

Meine Meinung.
Erst einmal, das Cover liebe ich. Das Dunkle der Nacht wird perfekt auf dem Bild widergespiegelt. Zusammen mit dem geheimnisvollen Licht des Mondes. Die Schrift passt auch perfekt dazu, leicht golden, aber nicht zu aufdringlich. Der Schreibstil der Autorin ist echt gut. Was sie am besten kann ist Landschaften und Tiere so bildlich wie irgend möglich darstellen. Ich liebe ihre Adaption des Wolfs, dem Lux/Katze und noch anderen Tieren. Sie sind alle wundervoll in die Welt mit eingebunden und erfüllen ihren einzigartigen Zweck. Zudem schafft sie alles so darzulegen, dass die passenden Gefühle die ganze Zeit mitschwingen. Was ein bisschen schwach sind, sind die Personen. Sie sind zwar wohlüberlegt und auch authentisch. Aber manchmal habe ich keine richtige Verbindung zu ihnen gefunden, was ich zur Natur, dem Leben, der Welt super einfach konnte. An sich fehlt den Personen noch die richtige Tiefe und das was sie wirklich spannend macht. Lelani zum Beispiel war am Anfang wirklich toll gestaltet, man hat ihre Ängste und innigsten Wünsche gefühlt, aber als es zu Magieentladung kam wurde sie ein wenig unwirklich. Woher wusste sie denn bitte so genau, dass es ihre Mutter war, obwohl sie sie nicht kennt. Trotzdem liebe ich sie. Als Kyran auftauchte, offenbarte sich noch eine Schwäche. Lelani ist einfach unglaublich leichtgläubig und naiv. Dass sie ihm so bereitwillig vertraut hat, war ein wenig störend, vor allem, weil sie zum Schluss sagt, dass sie ihm eigentlich nicht so schnell vertrauen wollte, aber dieses Gefühl von Misstrauen und Vorsicht war gar nicht vorhanden. Zum Ende hin wurde sie mir leider ein wenig zu heroisch, auch wenn sie endlich ihren Mut bei den Haaren gepackt hat und was getan hat, endlich wurde sie richtig aktiv. Ich muss sagen Haze kam mir ein wenig zu kurz. Und ja, auch an ihm ist was auszusetzen. Schade finde ich, dass er am Anfang immer wieder betont hat, er wolle das adlige Mädchen heiraten und ist dann zu Tode beleidigt, als Lelani auf Kyran anfährt. Auch wenn ich sein Verhalten verstehe, so hätte er doch einfach was sagen können, als Lelani mit dem Kuss ins kalte Wasser zu schubsen. Ansonsten ist er ein einwandfreier bester Freund, der für dich, ohne zu zögern durch Dick und Dünn geht. Kyran dagegen ist ein hinterhältiger, auch ein bisschen kalter Kerl, der es vermag, alle hervorragend zu täuschen. Als Leser weiß man zwar, dass er ein doppeltes Spiel spielt, aber man hofft doch, er würde sich ändern. Was er aber leider nicht tut, er folgt der High Lady, auch wenn er wie ich finde erstaunt war, als er die rechtmäßige High Lady zu Gesicht bekam. Und ich glaube auch, dass er was für Lelani empfindet, aber durch irgendwas wird er gehindert sich frei zu entfalten. Ich bin mal gespannt wie es zwischen den beiden weitergeht im nächsten Band.
Zu Handlung kann ich nur eines sagen, dass sie großartig gestaltet ist. Die Sache mit der Magie ist schon spannend, und das mit den fünf Monden macht es noch authentischer. Die Welt, die die Autorin entworfen hat, ist einwandfrei und unterhaltsam. Immer wieder tauchen Elemente auf, die man glaubt zu kennen oder kennt. Die Idee eine Art Adaption von Schneewitchen mit einzubinden fand ich sehr schön, zumal Snow einfach toll ist. auch das Pixi hat glaube ich eine andere Herkunft. Auch die Kelpies waren für mich nichts Neues. Sie haben mich sofort an einen Film erinnern lassen. Interessant war auch die Idee diese in eine Art von Meerjungfrau zu verwandeln die mit ihrem Gesang zu töten vermögen. An sich vermittelt die Handlung keine Schwächen und Vorhersehbare Elemente. Sie war durchgehend spannend und einfallsreich. Ich hatte keines Mal einen Verdacht, was am Ende oder in der nächsten Szene passieren könnte. Es blieb geheimnisvoll.


Mein Fazit.
Alles in allem gebe ich dem Buch vier von fünf Sternen, vielleicht auch noch einen halben dazu. Für mich haben die Personen manchmal zu unwirklich gewirkt, deshalb der Abzug. Aber ansonsten haben der Schreibstil und die Art, die die Autorin erzählt und Dinge erschafft das Buch zu einem wahnsinnig schönen Buch gemacht. Lasst es euch nicht entgehen und bleibt gesund ihr Dämmerkatzen und Blutwölfe.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 15.09.2019

Himmlisches Finale

Staub & Flammen
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Rezension zu Staub und Flammen von Kira Licht

Worum geht es:
Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. ...

Rezension zu Staub und Flammen von Kira Licht

Worum geht es:
Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Verbrechens angeklagt und im Olymp eingekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit ...

Meine Meinung:
Erstmal zum Cover. Es ist einfach göttlich schon, schon allein deswegen wollte ich das Buch lesen. Und zudem passt es perfekt zum ersten Band. Zweitens, Kiras Schreibstil begeistert mich noch immer. Auch wenn er, so finde ich sehr einfach gehalten ist, so verspricht er doch die Reise zu einem fantastischen Abenteuer. Er ist lustig und sehr anschaulich. Die Art wie Kira schreibt ist echt unglaublich. Detailliert und sehr schön. Kira Licht verknüpft Antike mit der Moderne auf eine ganz besondere Art. manchmal hat mich genau das ein wenig gestört, da es fast nicht mehr mythologisch war, aber auf der anderen Seite hat es mich fasziniert, wie sie das digitale Zeitalter mit dem Mythologischen verknüpft hat, denn beides hat seine Aussagekraft nicht eingebüßt.
Drittens die Figuren. Livia gefällt mir immer noch sehr gut. Auch wenn ich finde, dass sie für ihr Alter erschreckend erwachsen und gefestigt ist, so ist sie sehr liebenswert. Ihre Freundinnen sind wahre Schätze und genau das, was man sich unter hingebungsvollen Freundinnen vorstellt. Die neuen Charaktere Nereus und Selkes sind mittlerweile meine absoluten Lieblinge geworden, vor allem Selkes mit seinem Drang überall schwimmen gehen zu wollen. Mael ist toll. Stark und gefestigt, sowie ehrlich und genau das was zu Livia passt. Trotzdem mochte ich ihn leider nicht so gerne. Mit Hermes ging es mir ähnlich. Aber ich kann nicht sagen warum. Ödipus ist und bleibt mein Lieblingscharakter. Er mit seiner Hühnersuppe und dem leicht verpeilten Wesen. Ich liebe ihn. Erebos, auch wenn er ein kleiner Charakter war, hat mir gut gefallen auch wie die Himmelsnymphen. Es war zuckersüß, dass Ödipus zu der Anführerin gefunden hat. Leider, und dafür werden mich viele hasse, mag ich die Motte von Livia gar nicht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie eine große Motte aussieht und wie Livia das ausgehalten hat, dass sie immer auf ihr herumkrabbelte. Tiffi dagegen hat mir sehr gut gefallen. Sie war Loyal und vielleicht ein wenig ängstlich.
Viertens die Handlung. Auch hier komme ich nur ins schwärmen. Der erste Band hat mich ein wenig verunsichert, da er doch recht kindlich war, aber der zweite trotze nur so von Geheimnissen, unerwarteten Handlungen und Bösewichten, auf die ich nie gekommen wäre, auch wenn man es sich von Anfang an hätte denken können. Die Art wie Kira Licht die Ereignisse verknüpft hat und wie ihre Trümpfe ausgespielt hat, macht sie in meinen Augen zu einer großartigen Autorin die hervorragend ihre Geschichte zu erzählen weiß. Eines hat michh aber doch gestört, und das war das Ende. Es kam mir zu schnell und zu kurz. Auf einmal war es da und dann war es zu Ende. Auch wenn es fulminant und hinterlistig ausgeklügelt war, so war es mir am Ende doch zu vorhersehbar, etwas was Kira Licht im Laufe der ganzen Geschichte geschickt zu vermeiden wusste. Das Ende war mir zu viel des Guten. Ja gut, es war ein richtiges Happy End, aber ein glückliches Ende kann erst glücklich sein, wenn die Verluste einen es wert sind glücklich zu sein. Und Verluste gab es auf keine Weise.

Fazit.
Alles in allem ist Staub und Flamme eine ungeheuerlich gute Fortsetzung, besser als Band eins. Von mir bekommt es fünf Sterne. Aber ich empfehle es eher der etwas jüngeren Gruppe von Lesern, so ab zwölf Jahren, da ich als gerade Zwanzigjährige mir doch ein bisschen alt vorkam.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.07.2019

Mal ein anderer Liebesroman

My Perfect Ruin
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Rezension zu "My perfect ruin" von Cherrie Lynn

Worum geht es?
Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen Dinge im Leben konzentrieren, die für ihn die Welt ...

Rezension zu "My perfect ruin" von Cherrie Lynn

Worum geht es?
Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen Dinge im Leben konzentrieren, die für ihn die Welt bedeuten: seine Musik und seine beiden Söhne. Er nimmt die beiden mit auf seine zweimonatige US-Tour, doch es gibt ein Problem: ihre Nanny Iris Silverman. Nicht nur wurde sie von seiner Exfrau beauftragt, Elijah im Auge zu behalten und alles, was ihn um das Sorgerecht bringen könnte, sofort zu melden, sie berührt auch das erste Mal seit einer Ewigkeit sein kaltes Herz......

Meine Meinung:
Ich muss sagen, das Cover ist eigen und auf seine Art und Weise interessant und passt zu dem Klapptext, aber zu dem Mann im Buch passt der Coverheld gar nicht. Er wirkt viel zu böse und kalt und so ist Elijah nicht einmal. Der Schreibstil dagegen hatte es mir mehr angetan, auch wenn die Art zu schreiben sich etwas von dem Gewohnten abhob. Er war relativ weich aber auf der anderen Seite super verwirrend. Trotzdem war das Buch gut zu lesen. Keines was einen einfängt, aber auch nicht schlecht, eben ein Mittelding. Auch bei den Figuren hat sich das Verwirrende wiedergespiegelt. Manche waren super klar gestaltet, die anderen dagegen in sich mehr als widersprüchig. Elijah war eindeutig und klar porträtiert. Man wusste immer woran man war und wie es zu den Sachen rund um Heidi stand. Natürlich hat er auch Verwirrung hinsichtlich seinen Gefühlen zu Iris gestiftet, aber das war ja Absicht. Er ist ein super lieber Kerl und führsorglicher Vater. Es war ein rumdum Charakter, nicht flach sondern voller Gefühle die wie ich finde nicht voll herausgekommen sind. In dem Roman war er mit seinen Söhnen mein heimlicher Held. Heidi, auch wenn ich sie gehasst habe war auch klar gestaltet. Zwar war sie echt zickig und hinterhältig und abschätzig, aber man hat doch gemerkt, dass sie ihre Söhne liebt. Ihren neuen Patner dagegen habe ich regelrecht verabscheut, das einzige was ich ihm zu gute halte, war seine Blutspende. Iris, die offensichtliche Hauptfigur war echt seltsam. Super schüchtern, ob gewollt oder nicht, graue Maus und auf der anderen Seite frech und auch ein bisschen selbstbewusst. Was mich aber am meisten genervt hat, dass sie sich nie entscheiden konnte und so bedingslos Leuten vertraut und ihnen dann bis zum Ende folgte. Ihr angebliches Pflichtgefühl gegenüber Heidi war mehr als verschreckend, als hätte sie nie Eltern gehabt die sich um sie kümmerten und sie suche sich dann einfach den nächstbesten aus. Aber alles im allen war sie doch eine coole Persönlichkeit und hat es verdient dass sie Elijah gefunden hat, denn zusammen passen tun die beiden wie die Faust aufs Auge. Auch wenn man gemerkt hat wie viel Mühe sich die Autorin gegeben hat um aus ihr eine Person zu machen, so fehlte doch an vielen Stellen die Tiefe, aber bezüglich der Jungs war sie ein gereifter und tiefgründiger Charakter. Zu den Söhnen muss ich eigentlich nicht viel sagen, außer dass sie absolut toll waren und super knuffig, zumindest stelle ich sie mir so vor.
An der Handlng kann ich nicht meckern, denn sie war echt umfangreich und unterhaltsam. Natürlich gab es Stellen die sich jeder Leser denken kann, aber an vielen Stellen hat mich die Handlung überrascht. Was ein bisschen schade war, dass der tolle Hunor, der an vielen Stellen hervorblitze sich im ganzen Buch nicht gehalten hat. Er war zu verstreut, als dass es ein Charaketerzug einer Person hätte werden können.

Fazit:
Eines muss ich dem Roman aber lassen, er hat ein super tollen Anfang der einen sofort gefangen hält. Und auch, dass die Liebesgeschichte mal anders erzählt wurde, viel weicher und nicht so gehetzt, sondern vielleicht sogar realistischer hat micht sehr positiv zurückgelassen. Alles in allem ein Buch das man gerne liest und gerne weiterempfiehlt. Von meiner Seite bekommt es drei bis vier Sterne von fünf.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.03.2019

Rezension zu "Not My Type" von Lucy Score

Not My Type
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Inhalt:
Du bist so gar nicht mein Typ, aber das macht nichts!
Franchesca Baranski, genannt Frankie ist nicht nur die erste Brautjungfer ihrer Freundin, sondern auch die beste erste Brautjungfer der Welt. ...

Inhalt:
Du bist so gar nicht mein Typ, aber das macht nichts!
Franchesca Baranski, genannt Frankie ist nicht nur die erste Brautjungfer ihrer Freundin, sondern auch die beste erste Brautjungfer der Welt. Der Bräutigam wird entführt und die versnobten Hochzeitsgäste benehmen sich unmöglich. Alles kein Problem für Frankie. Aiden Kilnourn, seines Zeichens Trauzeuge, arrogant und verboten gutaussehend, ist ihr dabei keine große Hilfe. Und obwohl Frankie sich liebend gern von ihm fern hält, übt er eine Anziehungskraft auf sie aus. Aber Frankie lässt sich von Geld und Macht nicht beeindrucken. Da muss schon ein bisschen mehr kommen...
Aiden hat in der Geschäftswelt alles erreicht, kann jede Frau haben, die er will, und kennt das Wort Nein nur vom Hörensagen. Frankie Baranski ist die erste, die ihn vehement abweist. Sein Interesse ist geweckt und sein Ehrgeiz erst recht. Aber könnte es sein, dass die temperamentvolle Frau aus Brooklyn die erste ist, die er nicht erobern kann. Und gleichzeitig die einzige, die er wirklich will...

Meine Meinung:
Das Cover ist wohl schön und passt auch zum Buch, aber mittlerweile finde ich es nicht mehr so schön. Irgendwie zu starr. Aber trotzdem ist es kein hässliches Cover :)
Der Schreibstil ist wirklich angenehm. Leicht und locker und nicht zu ausführlich, so dass man sich anfangen könnte zu langweilen. Die manchmal langen Sätze tun daran auch keinen Abbruch. Die Perspektiven aus Sicht von Aiden und Frankie war auch sehr schön und hat eine viel größere Sicht auf die Personen geliefert, eine größere Perspektive. Auch die Länge der Geschichte hat mich nicht gestört, es war eher so, dass ich durch die Seiten geflogen bin und die Entwicklung der Personen so viel besser auffassen konnte. Der Plot war gut aufgebaut. Eine rundum Story. Auch wenn der erste Teil wirklich super oberflächlich und auch nicht besonders spektakulär gewesen ist, so war der Zweite um so tiefer und gefühlsechter. Schon von Anfang an hat man Frankies spitzen und stolzen bzw. sturen Charakter gut wahrgenommen. Ihre Sprüche und ehrlichen Reaktionen waren einfach nur göttlich und herzlich echt. Dafür bewundere ich die Autorin, so eine Person geschaffen zu haben. Sie war eine liebevolle und fürsorgliche Person die absolut nicht auf dem Mund gefallen ist. Deshalb, ich finde ihre Entwicklung nicht besonders gewaltig, denn das was sie am Ende war, hatte sie am Anfang auch schon, nur musste sie es neu und wieder entdecken. Ich fand es großartig wie sie am Ende gehandelt hat, denn ihre Reaktion gegenüber Aiden, als er sich so oft entschuldigt und ihr sagte, dass er sie liebt, war einfach nur erbärmlich. Wie Pru schon gesagt hatte, sie war zu stur und wollte es eigentlich gar nicht, dass diese Beziehung klappen sollte. Um so größer war Aidens Entwicklung. Vom flachen Charakter zu einem Tiefen und runden Charakter, der alle Gefühle haben konnte die es gibt, der seine Schwächen zugeben konnte und nicht alles zu leicht gesehen hätte, wie es er am Anfang doch getan hatte.
Pru und Chip sind beide wirklich besonders. Auch Frankies Brüder mochte ich sehr. Eben echte Kerle. Nur Frankies Mutter fand ich echt schrecklich. Künstlich aufgesetzt Lustigkeit und Fröhlichkeit. Aiden Mutter dagegen war echt.

Fazit:
Insgesamt will ich nur sagen, dass diese Story echt wirklich Lustig gewesen ist, romantisch und voll echtem Leben und einer riesigen persönlichen Entwicklung der beiden Hauptcharakteren. Auch wenn das Buch nur so von Rechtschreibfehlern getrotzt hat, am Anfang echt zu oberflächlich gewesen ist, so hat es sich zu etwas echt gutem entwickelt. Etwas was es wert ist gelesen zu werden. Ich empfehle dieses Buch für Leute die gerne Liebesgeschichten lesen und auch für eine Story für Zwischendurch ist es wie geschaffen. Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.