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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2025

Okay, aber ohne Kick

Die feindliche Zeugin
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Die feindliche Zeugin behandelt den Mordfall an einem Mann am helllichten Tag in einem Park. Angeklagt wird ein junger Mann. Rosa übernimmt seine Verteidigung und setzt alles daran, die Unschuld ihres ...

Die feindliche Zeugin behandelt den Mordfall an einem Mann am helllichten Tag in einem Park. Angeklagt wird ein junger Mann. Rosa übernimmt seine Verteidigung und setzt alles daran, die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen.

Zunächst einmal hat mir der Schreibstil gefallen. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Kapitel sind relativ kurz, was ich mag. Die Handlung wird beschrieben aus Sicht von Rosa und Emmett, dem Angeklagten.
Die Zahl der Charaktere ist überschaubar und man kann der Handlung gut folgen.

Leider muss ich aber sagen, dass ich mir mehr versprochen hatte. Dieser Thriller ist wie lauwarmer Kaffee. Ich habe wirklich schon viel stärkere Bücher in dem Genre gelesen. Mir fehlt hier wirklich der Thrill. Ebenso fehlen mir die vielen versprochen Twists. Ich finde den Ausgang ziemlich vorhersehbar, da eigentlich schon vom Klappentext klar ist, dass Emmett unschuldig ist. Also ist auch klar, dass die Belastungszeugen lügen und etwas zu verbergen haben. Und so ist es ja dann auch. Ebenso verrät der Titel des Buches schon, dass am Ende eine Zeugin auftaucht, die den Fall dreht. Also alles, was eine Überraschung sein könnte, wird direkt verraten.

Ich hätte mir da wirklich mehr gewünscht und vor allem wäre auch mehr möglich gewesen, meiner Meinung nach. Dafür hat sich der Thriller mit Nebenerzählungen beschäftigt, die komplett ins Leere laufen, z.B die gesamte Geschichte mit Tristan, wo ich mich am Ende gefragt habe, wozu? Wenn er damit was zu tun gehabt hätte oder so, das wäre mal ein Twist gewesen! Aber so?

Es ist eine angenehme Unterhaltung, aber eben ohne Thrill und Überraschungen.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Verbündete auf Zeit

Holmes & Moriarty
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Holmes und Moriarty. Der Titel ist Programm. Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird mit einem neuen Fall konfrontiert und trifft dabei auf niemand geringeres als seinen Feind Moriarty. Doch die Umstände ...

Holmes und Moriarty. Der Titel ist Programm. Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird mit einem neuen Fall konfrontiert und trifft dabei auf niemand geringeres als seinen Feind Moriarty. Doch die Umstände erfordern eine Zusammenarbeit der beiden. Die Frage ist, wie lange kann sich ein solches Bündnis bewähren?

Gareth Rubin hat meiner Meinung nach sehr viel Arbeit und Mühe in dieses Buch und diesen Fall gesteckt. Der Fall liest sich sehr angenehm, immer abwechselnd aus der Sicht von Moran und Watson, also die Böse und die Gute Seite.
Mir haben die Stellen immer besonders gut gefallen, an denen Holmes sein können unter Beweis gestellt hat. Auch Moriartys Genie kam nicht zu kurz und hat Holmes in nichts nachgestanden.

Zum Ende hin muss ich sagen, dass es sehr offensichtlich war, wann Moriarty vom Verbündeten wieder zum Feind werden würde und ich fand es etwas enttäuschend, dass Holmes und Watson so blind vertraut haben. Wenn es selbst für den Leser deutlich vorhersehbar war, dann jawohl auch für den berühmten Sherlock Holmes.

Ansonsten fand ich den Fall sehr spannend, wenngleich ich auch schon Fälle gelesen habe, die mich noch mehr gepackt haben (ich war schon immer ein großer Fan, wenn Irene Adler auftaucht).
Dennoch zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Starker Anfang, schwaches Ende

How To Save A Life
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Cassie wird Zeugin eines Mordes, - verübt von einem Mafiaboss, der ihr nun nach dem Leben trachtet. Vincent übernimmt ihren Personenschutz und bald entwickeln sich die Dinge…

Also zunächst einmal hat ...

Cassie wird Zeugin eines Mordes, - verübt von einem Mafiaboss, der ihr nun nach dem Leben trachtet. Vincent übernimmt ihren Personenschutz und bald entwickeln sich die Dinge…

Also zunächst einmal hat mir die Grundidee sehr gefallen, auch wenn das Cover nicht meinen Geschmack getroffen hat. Den Einstieg fand ich super und ich war total begeistert, aber diese Begeisterung konnte ich leider nicht aufrecht erhalten. Mit jeder gelesenen Seite fand ich die Geschichte weniger gut und unauthentisch. Der „Twist“ am Ende war für mich vorhersehbar und die Reaktionen der Charaktere waren so platt. Das fand ich wirklich enttäuschend. Ansonsten gab es wirklich viele schöne Momente, auch Jax und Hank haben mir mit ihren Szenen gefallen, aber die Begeisterung für Vincent und Cassie blieb irgendwie auf der Strecke.

Außerdem kamen diverse „Schönheitsfehler“. In meinem Buch gab es eine Seite doppelt. Dann wurden Namen immer verschieden geschrieben (einmal Neal, dann wieder Niall) oder Daten (erst drei Monate, dann auf einmal drei Wochen). Obendrauf noch Rechtschreibfehler und fehlende Worte. Das war wirklich schon sehr auffällig. Klar kann das mal passieren, aber ab einem gewissen grad stört es mich einfach.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Wenn Jäger zu Gejagten werden

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Ich bin begeistert.

Dieses Buch habe ich binnen von zwei Tagen verschlungen und ich kann es nicht fassen, dass ich bis November auf die Fortsetzung warten muss.

Mir hat hier bereits die Grundidee gefallen. ...

Ich bin begeistert.

Dieses Buch habe ich binnen von zwei Tagen verschlungen und ich kann es nicht fassen, dass ich bis November auf die Fortsetzung warten muss.

Mir hat hier bereits die Grundidee gefallen. Gideon, der Hexenjäger. Rune, die Hexe. Zwischen den beiden beginnt ein gefährliches Spiel, aus dem am Ende beide als Verlierer herausgehen.

Neben Gideon spielt auch sein Bruder Alex eine Rolle. Aber Alex war mir von Beginn an so unfassbar unsympathisch und ich fand ihn shady. Zum Ende des Buches ist aber nicht nur Alex nicht der, der er vorgibt zu sein und der erste Band endet Wort wörtlich mit einem Knall.

Gideon und Rune als Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich finde sie sehr gut geschrieben und ihr Verhalten auch schlüssig. Die Entwicklung zwischen den beiden hat mir ebenfalls sehr gefallen!

Ich kann das Buch sehr empfehlen und freue mich auf Band 2, wenn die Jagd in die zweite Runde geht.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Emotionale Reise

Um jeden Preis
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Ich habe in letzter Zeit öfter Bücher gelesen, die zu Zeiten der Weltkriege spielten bzw. von dem Leben zu der Zeit berichteten. Aus diesem Grund hat mich der Klappentext bei diesem Roman direkt angesprochen.
Die ...

Ich habe in letzter Zeit öfter Bücher gelesen, die zu Zeiten der Weltkriege spielten bzw. von dem Leben zu der Zeit berichteten. Aus diesem Grund hat mich der Klappentext bei diesem Roman direkt angesprochen.
Die Geschichte handelt von Lydia und der Leser wird auch direkt am Anfang abgeholt. In relativ wenigen Seiten wird von Lydias Kindheit erzählt, von der großen Hungersnot und den Krankheiten, denen drei ihrer Geschwister erliegen. Bereits dort hat man das erste Mal einen Kloß im Hals. Mit sechzehn beginnt dann die Flucht und Hera Lind führt den Leser durch die emotionale Reise und Flucht von Lydia.
An vielen Stellen habe ich wirklich mitgelitten und es ist schwer, sich vorzustellen, unter welchen Verhältnissen die Menschen damals leben mussten. Der Schreibstil war für mich am Anfang tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, was aber vor allem daran lag, dass unwahrscheinlich viele Namen von Nachbarn oder Familienangehörigen fallen. An manchen Stellen war es nicht gerade leicht, dem noch folgen zu können.
Außerdem fand ich die Erzählung an manchen Stellen etwas langatmig und musste mich dort manchmal "durchbeißen".
Dennoch sind die Mühen der Autoren zu erkennen und definitiv wertzuschätzen. Ich kann das Buch empfehlen für alle, die aus Geschichten von damals interessiert sind.
Da ich aber auch schon deutlich bessere Bücher aus dieser Zeit gelesen habe und aufgrund der Kritikpunkte, war es für mich nur okay, wenn auch zeitweise emotional.

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