Cover-Bild Die feindliche Zeugin
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Suhrkamp
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 18.06.2025
  • ISBN: 9783518782453
Alexandra Wilson

Die feindliche Zeugin

Thriller | Sie hat alles gesehen. Aber sie will nicht vor Gericht aussagen.
Thomas Wörtche (Herausgeber), Karin Diemerling (Übersetzer)

East London, Herbst 2023. Emmett, ein Schwarzer Jugendlicher, wird wegen Mordes an einem weißen Krankenpfleger verhaftet. Die Beweise gegen ihn sind erdrückend: Zwei Leute haben gesehen, wie er in einem Park über einer Leiche stand, das Messer noch in der Hand.
Angesichts der Vorverurteilung der Presse, einer blütenweißen Jury und eines weitgehend weißen Justizsystems stehen seine Chancen schlecht. Aber seine aufstrebende Anwältin Rosa weiß, dass die Leute zu vorschnellen Urteilen neigen, und vor allem ahnt sie, dass hier etwas nicht stimmen kann. Emmett kommt aus ihrem Viertel. Aus einer guten Familie. Also beginnt sie nachzuforschen und kommt einer Aussage näher, die den Fall gewinnen ‒ oder das ganze Establishment gegen sie aufbringen könnte.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Ein Highlight

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Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson war auf jeden Fall eines meiner Highlights dieses Jahr. Ich fand das Cover schon ansprechend und der Klappentext hat mich direkt überzeugt. Es geht um Emmett, ...

Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson war auf jeden Fall eines meiner Highlights dieses Jahr. Ich fand das Cover schon ansprechend und der Klappentext hat mich direkt überzeugt. Es geht um Emmett, einen schwarzen Jungen, der wegen eines Mordes an einem Krankenpfleger verhaftet wurde. Da die Beweise gegen ihn sprechen und er zusätzlich von Rassismus betroffen ist stehen seine Chancen sehr schlecht. Die Anwältin Rosa erfährt von diesem Fall und merkt schnell, dass hier das '' Blütenweiße ''Rechtssystem gegen den Jungen Emmett ist. Da sie aber davon überzeugt ist, dass er unschuldig ist beschließt sie, ihn zu vertreten. Ich fand den Schreibstil von Wilson wirklich gut ich fand, dass man direkt merkte, dass sie weiß wovon sie spricht. Ebenfalls fand ich toll wie Themen wie Rassismus und die Schere zwischen arm und reich behandelt wurden. Ich kann das Buch definitiv nur empfehlen und freue mich auf weiter Bücher von Alexandra Wilson.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Spannend

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Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da es Rosa als Juristin von hinten zeigt.

In dem Thriller geht es um Gerechtigkeit und die Unschuld eines farbigen Mannes zu beweisen…, was gar nicht so einfach ist, ...

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da es Rosa als Juristin von hinten zeigt.

In dem Thriller geht es um Gerechtigkeit und die Unschuld eines farbigen Mannes zu beweisen…, was gar nicht so einfach ist, da viele Menschen nur wegen ihrer Farbe verurteilt werden von sogar vielen Menschen.

Der Thriller liest sich unglaublich gut und schnell und auch die Protagonisten Rosa und Emmett haben mir gut gefallen.

Das einzige was etwas zu viel war, war Rosas Privatleben aber auch das gehört dazu

Das Buch finde ich sehr interessant, da es sich mit einem Fall beschäftigt, wo jemand farbig ist und nur abgestempelt wird, da er ja farbig ist…

Ich kann das Buch sehr empfehlen und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, da es mich sehr überzeugt hat, der Schreibstil einfach klasse war, obwohl ich von der Autorin noch nichts kannte und die Geschichte auch nicht weit hergeholt ist.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Schwarz = Schuldig

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https://www.lovelybooks.de/autor/Alexandra-WilDas Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht, vor allem, weil es um das leider noch immer hochaktuelle Thema "Rassismus" und Rassendiskriminierung ...

https://www.lovelybooks.de/autor/Alexandra-WilDas Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht, vor allem, weil es um das leider noch immer hochaktuelle Thema "Rassismus" und Rassendiskriminierung geht. Der Schreibstil reißt sofort mit und macht das Buch zu einem regelrechten Pageturner. Rosa ist anfangs nicht ganz greifbar, nimmt aber dann Form an. Ihre Familie und Bekannten wachsen einem schnell ans Herz.

"...Ich bin ein männlicher Schwarzer und das ist alles, was Sie sehen. Sie denken, ich MUSS ein Mörder sein."

Als die junge Anwältin Rosa Higgins vor Gericht die Vertretung des jungen Emmett übernimmt, weiß sie noch nicht, was ihr bevorsteht: Emmett soll einen weißen Mann in einem Park in London erstochen haben. Obwohl er selbst fest beteuert, es nicht getan zu haben, scheint ihm niemand zu glauben - alle Beweise und Zeugen scheinen gegen ihn zu stehen. Was ist wirklich passiert?

Ein hochaktueller Justizkrimi, der zeigt, wie sehr Menschen zu Vorurteilen und Rassismus neigen und wie schnell Urteile über Menschen fallen.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Sehr spannender Justizthriller

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Dieser Justizthriller ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Ende.
Er handelt von Rosa, einer schwarzen Anwältin, ihrer Arbeit, ihrem Leben und ihrem ersten großen Fall, dem Mord an ...

Dieser Justizthriller ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Ende.
Er handelt von Rosa, einer schwarzen Anwältin, ihrer Arbeit, ihrem Leben und ihrem ersten großen Fall, dem Mord an einem weißen Krankenpfleger, bei dem sie Emmett, einen schwarzen Jugendlichen verteidigen soll. Die Beweise sind erdrückend und sie hat das Gefühl, dass Emmett ihr nicht alles sagt.
Dabei erfahren wir auch einiges über das Leben in Untersuchungshaft, aber auch über die Probleme, die Schwarze in London wegen ihrer Hautfarbe haben, vor allem, wenn sie des Mordes an einem Weißen angeklagt sind.
Etwas befremdet hat mich, dass Schwarze(r) immer groß geschrieben wurde, auch wenn es adjektivisch gebraucht wurde.
Das Buch ist besonders interessant, da die Autorin, Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, selber Anwältin ist und für die Vielfalt im Justizsystem kämpft. Sie weiß also genau, wovon sie schreibt, und das merkt man dem Buch an.
Ich verwende hier durchgehend den Begriff "schwarz"/"Schwarze(r)", weil sie diesen auch so gewählt hat, auch wenn es natürlich hellhäutigere und dunklhäutigere Schwarze gibt - auch in der Geschichte.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der einen spannenden Justizthriller lesen will, dabei aber auch etwas über das Leben der schwarzen Protagonisten - und somit Schwarzer in der heutigen Zeit in England - erfahren will.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Spannend, sehr spannend

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Schon das Titelbild mit der Gerichtsperücke versetzt uns in die Atmosphäre des Romans. Am Anfang steht eine Schlägerei zwischen Jugendlichen, die für einen der Teilnehmer tödlich endet. die anderen Teilnehmer ...

Schon das Titelbild mit der Gerichtsperücke versetzt uns in die Atmosphäre des Romans. Am Anfang steht eine Schlägerei zwischen Jugendlichen, die für einen der Teilnehmer tödlich endet. die anderen Teilnehmer an der Prügelei laufen weg, zurück bleibt Emmet, der versucht dem Opfer noch zu helfen. Das Opfer ist weiß, Emmet ist schwarz. Sofort ist für alle klar, nur und allein Emmet kann der Mörder sein. Emmets Pflichtverteidigerin, Rosa Mercedes Higgins, gehört auch zu den colored people. Sie spürt instinktiv, da stimmt etwas nicht und beginnt selbst mit den Ermittlungen, schon weil Emmet jede Aussage zum Mordfall verweigert.

Der flüssige Schreibstil, die angenehm kurzen Kapitel halten die Spannung auf konstant hohen Level auch wenn ab und zu kleine Absacker drohen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss auch deswegen erhalten, weil an unerwarteten Stellen plötzlich Wendungen ins Spiel kommen, die das Geschehen in ein anderes Licht tauchen.

Die Darsteller kommen sehr sympathisch und lebensecht rüber. Die Rechtsanwältin, ihre Großmutter, ihr kleiner Bruder, aber auch Emmet, der vermeintliche und schon vorverurteilte Mörder.
Grandios fand ich, wie Higgins vor Gericht einem anderen Delinquenten bis zum Prozess das Gefängnis ersparte, indem sie in den altehrwürdigen Mauern des Gerichtssaals ihr Handy zum Einsatz brachte.

Das Buch gewährt interessante Einblicke in das britische Justizsystem und deckt den immanenten Rassismus darin auf. Obwohl, ob die deutsche Justiz und ihre Behörden zu 100% frei von jedweden Rassismus oder Vorurteilen sind, wage ich in Frage zu stellen, zumindest sehr zaghaft.

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