Profilbild von Lesepixie

Lesepixie

Lesejury-Mitglied
offline

Lesepixie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesepixie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2022

Sehr spannend mit Urlaubsfeeling

Die Marseille Morde - Das tote Mädchen
0

Ein sehr spannendere Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselte und daher schnell gelesen war.
Die Verursacher des Selbstmordes sind schnell klar, ob aber alles restlos aufgeklärt werden ...

Ein sehr spannendere Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselte und daher schnell gelesen war.
Die Verursacher des Selbstmordes sind schnell klar, ob aber alles restlos aufgeklärt werden kann, ob genug Beweise gesammelt werden können, ob die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können macht die Spannung in diesem Krimi aus. Durch die Beschreibung der Handlungsorte und des ebenfalls interessanten Privatlebens der Protagonisten, fühlt man sich nach Südfrankreich versetzt und kann nebenbei lesender Weise dort Urlaub machen.
In anderen Büchern empfinde ich das Thema Corona und Lockdown als nervig, da ich froh bin, dass wir diese Phase hinter uns haben - hier jedoch war es spannend, die Bestimmungen in Frankreich und die Auswirkungen für bestimmte Berufsgruppen mitverfolgen.
Erschreckend fand ich die Untätigkeit der Lehrer, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass dies an einer Privatschule, die auf Gelder angewiesen ist, sehr von der Leitung der Schule abhängt.
Ob die Geschichte bis ins letzte Detail realistisch ist, weiß ich nicht - vielleicht will ich mir aber nur nicht vorstellen, dass sie es sein könnte.
Anfangs erschlugen mich die vielen Themen - Mobbing, Diversität, Corona, uvm. - etwas, aber im Großen und Ganzen fand ich sie im Laufe des Buches alle passend.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 08.08.2022

Krimi in den 50er Jahren

Frisch ermittelt: Der Fall Vera Malottke
0

Vera Malottke, eine Edelprostituierte, kommt in ihrer Wohnung zu Tode und Martha Frisch findet sie mit ihrer Nachbarin Traudl. Die polizeilichen Ermittlungen werden aufgenommen. Im Leer der 50er Jahre ...

Vera Malottke, eine Edelprostituierte, kommt in ihrer Wohnung zu Tode und Martha Frisch findet sie mit ihrer Nachbarin Traudl. Die polizeilichen Ermittlungen werden aufgenommen. Im Leer der 50er Jahre werden diese allerdings durch Klüngeleien des Kommissars Onnen mit den Herren der besseren Gesellschaft, die alle zu den Verdächtigen gehören, ihn aber von seiner Nazivergangenheit reinwuschen, stark behindert. Nur allzugerne sähe er einen Vorbestraften als Täter hinter Gittern. Zum Glück helfen Martha, ihr Großneffe und ein von ihr beauftragter Anwalt mit, die Unschuld dieses jungen Mannes zu beweisen und den Fall aufzuklären.

Die Geschichte bringt einem Martha, sowie die Zeit, in der sie lebt, und die Menschen in ihrer Umgebung näher, wobei es mir persönlich nicht gefiel, dass die Geschichte in jene Zeit versetzt wurde, in der noch andere Moralvorstellungen galten und Frauen weniger Rechte hatten und eine andere Rolle erfüllen mussten als heute. Was die Autorin damit bezweckt wurde mir bis zum Schluss nicht wirklich klar

Gute gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte hingegen dahingehend, dass der Leser bis zum Ende mitfiebern kann, wer denn nun der Täter ist. Auch, dass nicht durchgehend aus derselben Perspektive erzählt wird, sondern die einzelnen Protagonisten sich abwechseln, macht die Geschichte lebendig. Und nicht zuletzt fand ich die Stimme der Leserin und ihre Art des Vortrags meist angenehm.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2022

Spannender Krimi

Mord im Hintergrund
0

Dies war mein erster Fall dieses "Ermittlerduos mit vier Pfoten".
Insgesamt positiv zu bewerten fand ich die sehr authentisch wirkende Arbeit der Kriminalkommissare. Man merkt, dass der Autor sich hier ...

Dies war mein erster Fall dieses "Ermittlerduos mit vier Pfoten".
Insgesamt positiv zu bewerten fand ich die sehr authentisch wirkende Arbeit der Kriminalkommissare. Man merkt, dass der Autor sich hier von jemandem vom Fach beraten ließ. Auch die juristischen Fachbegriffe und die Beschreibung der Auswirkungen von Rizin, waren gut recherchiert.
Wenn man sich an ungewöhnlich genutzter Sprache und Sprachfehlern nicht stört und auch bei einigen wenigen inhaltlichen Ungenauigkeiten ein Auge zudrücken kann, erwartet einen eine spannende, schnell zu lesende Geschichte. Von Vorteil wäre es sicher, wenn einen auch Privatleben des einen Kommissars, das im Wesentlichen täglich gleich abläuft, und die Wegbeschreibungen durch Nürnberg interessieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere