Simone Sommerland – wer kennt sie nicht?
In unserem Auto läuft bei fast jeder Fahrt mindestens ein Lied von ihr. Umso gespannter war ich auf ihr erstes Buch!
Mausi Maus erfährt, dass im Wald ein großes ...
Simone Sommerland – wer kennt sie nicht?
In unserem Auto läuft bei fast jeder Fahrt mindestens ein Lied von ihr. Umso gespannter war ich auf ihr erstes Buch!
Mausi Maus erfährt, dass im Wald ein großes Konzert stattfinden soll – und jeder darf mitmachen! Doch kann Mausi überhaupt gut genug singen? Trotz seiner Nervosität möchte er es versuchen, und zum Glück stehen ihm seine Freunde zur Seite.
So unkreativ Simone bei der Namensfindung auch war, die Geschichte hat uns richtig gut gefallen. Besonders schön fand ich die interaktiven Elemente, die kleine Kinder direkt mit einbeziehen – ein tolles Extra! Die Seiten sind liebevoll gestaltet, mit genau der richtigen Menge Text für junge Leser. Auch die Botschaft des Buches ist wundervoll: Jeder kann Musik machen – egal ob durch Singen, Trommeln oder Summen. Und gemeinsam mit Freunden macht es gleich doppelt so viel Spaß!
Das absolute i-Tüpfelchen ist das passende Lied von Simone Sommerland, das die Geschichte musikalisch abrundet.
In diesem Buch geht es um zwei Freunde, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind - eine kleine Maus und ein riesengroßer Dino. Obwohl (oder gerade weil?) sie so unterschiedlich sind, haben sie ...
In diesem Buch geht es um zwei Freunde, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind - eine kleine Maus und ein riesengroßer Dino. Obwohl (oder gerade weil?) sie so unterschiedlich sind, haben sie viel Spaß zusammen. Allerdings wird ihr Größenunterschied dann doch noch zu einer Herausforderung, als die kleine Maus den Dino zu einer Übernachtungsparty bei sich zuhause einlädt. Beide sind natürlich erstmal traurig, aber zum Glück hat Mama Maus eine Idee.
Ich kenne Marc-Uwe Kling und Astrid Henn schon vom Neinhorn, daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Bilder sind schön, nicht zu bunt und die Texte auf den Seiten sind in Reimform gehalten (auch wenn ich die Reime auf den letzten Seiten ein wenig holprig fand) und kurz. Die Seiten sind aus dicker Pappe. Insgesamt also optimal für die ganz Kleinen. Nachdem ich es vorgelesen hatte, durfte ich es direkt nochmal vorlesen. Und nochmal. Es hat also nicht nur mir gefallen, sondern auch den beiden Kleinen.
Und die Moral von der Geschicht? Mit ein bisschen Kreativität stören die Unterschiede nicht.
Atlanta, Georgia: Eine junge Frau wird brutal attackiert und sterbend zurückgelassen. Alle Spuren verlaufen im Sande, bis Will Trent den Fall übernimmt. Die Ermittlungen führen ihn ins Staatsgefängnis. ...
Inhalt:
Atlanta, Georgia: Eine junge Frau wird brutal attackiert und sterbend zurückgelassen. Alle Spuren verlaufen im Sande, bis Will Trent den Fall übernimmt. Die Ermittlungen führen ihn ins Staatsgefängnis. Ein Insasse behauptet, wichtige Informationen geben zu können. Der Angriff gleicht genau der Tat, für die er vor acht Jahren verurteilt worden ist. Bis heute beteuert er seine Unschuld.
Will muss den ersten Fall lösen, um die ganze Wahrheit zu erfahren. Doch fast ein Jahrzehnt ist vergangen – Erinnerungen sind verblasst, Zeugen unauffindbar, Beweise verschwunden. Nur eine Person kann Will dabei helfen, den erbarmungslosen Killer zur Strecke zu bringen: seine Partnerin Sara. Aber sobald Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen, steht für Will alles, was er liebt, auf dem Spiel …
Meine Meinung:
Schreibstil
Ich mag Karin Slaughters Schreibstil sehr! Er ist flüssig zu lesen und sehr detailliert. Das bedeutet allerdings auch, dass die Gewalttaten hier sehr detailliert beschrieben werden, was für manche vielleicht nicht so leicht zu verdauen ist.
Geschichte
Das Buch fängt direkt spannend an. Eine Studentin geht im Morgengrauen joggen, bis sie sich plötzlich in einer Gegend wiederfindet, in der sie noch nie war. Ein ungutes Gefühl beschleicht sie, doch schnell tadelte sie sich für ihre Angst. Jemand sie beobachten? So ein Unsinn! Bis sie plötzlich jemand ruft und sie einen schmerzhaften Schlag auf den Kopf bekommt. Die junge Studentin wird später tot aufgefunden.
Diese Szene spielte sich vor acht Jahren in Grant County ab. Bereits eine Woche nach dem Mord hat das GBI den grausamen Vergewaltiger und Mörder ausfindig gemacht und weggesperrt.
Doch dieser meldet sich nun mit neuen Informationen und einer Reihe von neuen Opfern. Sie wurden auf dieselbe Weise umgebracht, wie die junge Studentin damals. Er kann sie nicht umgebracht haben - wer also war es dann? Ist er wirklich unschuldig?
Das GBI muss den Fall erneut untersuchen und stellt fest, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben. Sara war bereits vor acht Jahren bei der Aufklärung des Falls dabei. Abwechselnd betrachten wir das Geschehen von vor acht Jahren in Grant County aus der Sicht der jungen Ärztin und das Hier und Jetzt in Atlanta aus der Perspektive von Will Trent.
Dieser Wechsel der Zeiten hat mir sehr gut gefallen! Wenn das GBI damals tatsächlich den falschen Täter eingesperrt hat, wie konnte das passieren? Wie wurde man auf ihn aufmerksam und welche Fehler wurden begangen?
Gelingt es Will und Sara in der Gegenwart den tatsächlichen Mörder und Vergewaltiger zu finden?
Fazit:
Dieses Buch ist bereits das achte der Georgia-Reihe, für mich war es jedoch das erste daraus. Ich fand den Fall wirklich spannend und auch das unerwartete Ende hat mir gut gefallen. Genauso soll ein guter Thriller sein.
Ich empfand das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern konnte es oft kaum erwarten weiterzulesen.
Insgesamt wirklich ein gutes Buch und es erhält von mir 5 Sterne.
Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun ...
Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun zusammen?
Das Kochbuch ist in vier Abschnitte aufgeteilt und jeder dieser Abschnitte hat einen Bezug zu Filmen oder Serien. So heißt der erste Abschnitt „Filmreife Originale“, welcher wiederrum in die Kapitel „Orange Is The New Snack“, „Jurassic Pork“ und „Baking Bread“ unterteilt ist. In jedem Kapitel sind dann dazu passende Rezepte.
So und was hat die Serie „Orange Is The New Black“ nun mit den Rezepten aus dem Kapitel „Orange Is The New Snack“ zu tun? Ganz einfach, es sind alles Rezepte, bei denen etwas orangefarbenes gekocht wird. Und das war tatsächlich auch schon alles, was die Rezepte mit den Serien zu tun haben. Die Titel der Filme und Serien wurden leicht abgewandelt, sodass es irgendwie nach Essen klingt.
So viel zur Aufmachung. Wie sind nun die Rezepte?
Durchwachsen. Manche Rezepte sind wirklich gut. Die Mengenangaben sind stimmig, das Rezept ist leicht nachzukochen und das Resultat sehr lecker. Bei manchen Rezepten finde ich die Mengenangaben aber auch nicht so stimmig – das ist aber natürlich auch Geschmackssache.
Im Großen und Ganzen sind da wirklich tolle Rezepte bei, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte, allerdings muss man einige Rezepte wahrscheinlich auch noch so variieren, damit sie den persönlichen Geschmack treffen. Aber das halte ich für ganz normal bei Kochbüchern, es kann nun mal nicht immer alles jedem schmecken.
Fazit:
Mir gefällt die Idee, Rezepte und Serien in einem Kochbuch zu verbinden. Allerdings finde ich den Zusammenhang doch recht schwach, da der einzige Anhaltspunkt der Titel der jeweiligen Serie oder des Films ist.
Die Gestaltung mit den farbenfrohen und appetitanregenden Bildern finde ich jedoch sehr gelungen.
In dem Buch gibt es viele Rezepte, die ich mir zum Nachkochen markiert habe, weil sie wirklich lecker klingen. Allerdings muss man bei manchen Rezepten die Mengenangaben variieren, damit das Essen am Ende auch tatsächlich den persönlichen Geschmack trifft.
Vorab muss ich einmal erwähnen, wie gut ich es finde, dass das Buch nicht in Plastikfolie verpackt war! Stattdessen war es mit einem kleinen Papierstreifen versiegelt. Davon können sich andere Verlage ...
Vorab muss ich einmal erwähnen, wie gut ich es finde, dass das Buch nicht in Plastikfolie verpackt war! Stattdessen war es mit einem kleinen Papierstreifen versiegelt. Davon können sich andere Verlage ruhig mal ein paar (Papier-)Streifen von abschneiden. Aber nun back to topic.
Schreibstil
Nele Neuhaus hat einfach einen super Schreibstil! Er ist sehr flüssig zu lesen und man gerät nicht ins Stocken. Da der Schreibstil schön detailliert ist, konnte ich mir das ganze Geschehen sehr gut vorstellen.
Protagonist
Pia Sander arbeitet beim K11. Als sie zu einem Leichenfund gerufen wird, sieht der Fall zunächst ganz klar aus. Der alte Mann ist wahrscheinlich einfach die Treppe runtergefallen. Pech, kommt aber vor. Als jedoch ein fast verhungerter Hund in einem Zwinger gefunden wird, in dem auch noch menschliche Knochen liegen, ist plötzlich alles anders. War der alte Mann etwa ein Serienkiller?
Pia und sämtliche andere Charaktere werden wirklich toll beschrieben. Alle haben ihre eigene, ganz klare Persönlichkeit und wirken dabei auch noch völlig normal. Als wäre Nele Neuhaus zur nächsten Polizei spaziert und hätte die Beamten dort beschrieben.
Geschichte
Nach einem kurzen und spannenden Prolog, geht die Geschichte auch direkt los. Kein langes Vorgeplänkel, es wird direkt interessant. Und eins kann ich euch jetzt schon verraten: Das Buch wird nicht langweilig. Nele Neuhaus baut von Anfang an Spannung auf und der Spannungsbogen reißt auch nicht ab.
Es gibt zwei Erzählstränge: Einer spielt zum Teil in Zürich, ein paar Wochen in der Vergangenheit, der andere um Pia Sander und ihre Kollegen spielt im beschaulichen Taunus. Es gibt einige Verdächtige und obwohl ich welche von vornherein als Täter ausschließen konnte, habe ich doch bis zur Auflösung gerätselt, wer es denn nun war. Toll fand ich auch die kurzen Abschnitte aus Sicht des Täters!
Fazit:
Man mische einen tollen Schreibstil mit sehr authentischen und hervorragend ausgearbeiteten Charakteren und einer spannungsgeladenen Geschichte – herauskommt dieses Buch! Insgesamt hat es mir richtig gut gefallen und bekommt von mir 5 Sterne.