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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2025

Super für Weihnachtsstimmung

Mission Mistelzweig
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Lilly wurde recht frisch von ihrem langjährigen Freund verlassen. Da passt es ihr ganz gut, dass ihre Tante Hilfe beim Vorbereiten und Durchführen des Weihnachtsmarktes braucht. Dort trifft sie den Feriengast ...

Lilly wurde recht frisch von ihrem langjährigen Freund verlassen. Da passt es ihr ganz gut, dass ihre Tante Hilfe beim Vorbereiten und Durchführen des Weihnachtsmarktes braucht. Dort trifft sie den Feriengast Tom, der überall mit anpackt und auch noch sehr gut aussieht. Doch steckt etwas hinter Toms Hilfsbereitschaft?

Man kommt super schnell in der Geschichte an und da man mit Lilly im Ort ankommt, findet man sich auch sehr schnell zurecht, was mir sehr gut gefallen hat. Etwas gestört hat mich zu Beginn, dass Lilly die ganze Zeit gedanklich zu ihrem Ex zurückgeschweift ist, was mich nach einer Weile ziemlich gestört hat, auch wenn es menschlich ist. Sehr überraschend hat mich ein Teil der Auflösung am Ende, während ein Teil natürlich von Anfang an klar war, was mich aber nicht gestört hat. Gut gefallen hat mir auch Lillys Charakterentwicklung, vor allem im Zusammentreffen mit einer Person. Leider blieben mir andere Personen recht eindimensional, auch wenn das bei 200 Seiten zu vermuten war.

Das Buch kann ich definitiv allen empfehlen, die etwas weihnachtliches fürs Herz suchen. ❤️

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Sehr schöne inklusive Geschichte

Einfach Sunny
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In diesem Buch geht es um die blinde Sunny, die auf ihrem Weg Ben kennenlernt. Da er etwas verloren hat und sie eine Sachensucherin ist, begeben sich die beiden sehr ungleichen Kinder gemeinsam auf die ...

In diesem Buch geht es um die blinde Sunny, die auf ihrem Weg Ben kennenlernt. Da er etwas verloren hat und sie eine Sachensucherin ist, begeben sich die beiden sehr ungleichen Kinder gemeinsam auf die Suche, welche so einige Höhen und Tiefen mit sich bringt.

Sehr gut gefallen hat mir an dem Buch, dass wir in Sunny’s Kapiteln in ihre Welt eintauchen können. Hier wird deutlicher darauf eingegangen, was Sunny hört und riecht und erfühlt, aber auch, wie manche Menschen weniger an sie glauben aufgrund ihrer Blindheit und wie sehr sie das stört. Gerade da ist ihre Interaktion mit Ben sehr bereichernd. Er ist eher zurückhaltend und von der Situation eher überfahren, aber geht abgesehen davon recht schnell normal mit ihr um, oder findet sie eher aus anderen Gründen verrückt. Genau das macht für mich den pädagogischen Aspekt dieses Buchs aus, indem die Behinderung nicht so vorurteilsbelastet dargestellt wird.

Insgesamt wirkte das Buch auf mich sehr realistisch und gut nachvollziehbar und ich werde es definitiv mit meiner Klasse noch lesen. Auch abgesehen davon ist das Abenteuer sehr unterhaltsam und vermittelt Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt. Also eine vorbehaltlose Empfehlung für alle. 🙂
Nur eine einzige Frage habe ich: Was macht die Katze da auf dem Cover?

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Leider schwach für so viele Seiten voll Möglichkeiten

Die Spur der Vertrauten
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Dieses Buch ist leider ein wandelnder Gegensatz. Außen ist es so wunderschön. Mir gefällt die Haptik super gut und dass die Sterne und der Titel haptisch hervorgehoben sind finde ich auch einen super Teil ...

Dieses Buch ist leider ein wandelnder Gegensatz. Außen ist es so wunderschön. Mir gefällt die Haptik super gut und dass die Sterne und der Titel haptisch hervorgehoben sind finde ich auch einen super Teil des Buches. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch etwas ganz besonderes.

Leider kann der Inhalt damit nicht mithalten. Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um ein Heiliger zu werden. Dies kann ihm nur gelingen, indem er noch ein weiteres Leben rettet. Claire bietet ihm hierzu die Möglichkeit, indem sie ihm anbietet, mit ihr zusammen nach den verschwundenen Personen zu suchen, die scheinbar sonst keiner sucht. Nach kurzem Zögern stimmt er ihrem Angebot zu und die beiden machen sich auf die Suche.

Schon zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten damit, in die Handlung zu finden. Goliath war so getrieben und hat auf alle hinuntergeschaut. Damit konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Claire war greifbarer, aber trotzdem nicht direkt zugänglich. Der Vorteil hierbei war, dass dies die Möglichkeit eröffnete, dass die Charaktere sich entwickeln konnten.

Etwas verwirrend in diesem Buch war auch die Unterteilung in zwei Abschnitte. Gefühlt hätte es gereicht, nur den ersten Abschnitt in ein Buch zu verpacken, da es doch recht abgeschlossen wirkte. Schwierig fand ich auch die Kategorisierung als ein Buch ab 14. Es wird teilweise doch etwas brutal und vor allem gibt es viele Perspektiven, die teilweise nicht benannt sind und daher zu dem Zeitpunkt noch nicht einordnbar, was das Buch noch anspruchsvoll macht. Auch das Ende wirkte auf mich recht erzwungen und es geschahen einige Dinge, die für mich auch loretechnisch keinen Sinn ergaben, während Fragen, die man das ganze Buch mit sich herumtrug auch am Ende nicht aufgeklärt wurden. Einiges konnte ich nur verstehen Dank der Leserunde.

insgesamt kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen. Das Potenzial wäre da gewesen und das Buch hatte auch gute Anteile, aber insgesamt habe ich mich eher durchgequält als dass es Spaß gemacht hätte.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Schöner Start in die Weihnachtszeit

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
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Ruby lässt alles stehen und liegen, als ihre Großmutter dringend Unterstützung in der Kuscheltierklinik benötigt. Dieses kuschelige Dorf mit seinen freundlichen Dorfbewohnern bildet einen gut gelungenen ...

Ruby lässt alles stehen und liegen, als ihre Großmutter dringend Unterstützung in der Kuscheltierklinik benötigt. Dieses kuschelige Dorf mit seinen freundlichen Dorfbewohnern bildet einen gut gelungenen Kontrast zu dem Chaos und den kalten Personen, die Ruby in London zurücklässt. In Cornwall lernt sie Dylan kennen, den sie sofort anziehend findet, auch wenn sein kaltes Verhalten sie zu Beginn abstößt. Durch verschiedene Umstände laufen sie sich aber noch öfter über den Weg und die Hintergründe seines Verhaltens werden deutlicher.

Insgesamt hat mir das Buch ein kuschliges Wintergefühl vermittelt. Die Grenzen zwischen gut und böse sind sehr gut erkennbar und die meisten Menschen sind einfach nur super herzlich und wollen vor allem einfach nur helfen. Das ist auch etwas, was wir uns immer wieder in Erinnerung rufen sollten und mehr auf ein Miteinander zu achten, statt ein Gegeneinander zu haben. Etwas wild fand ich einen Charakter, der als erwachsener Mensch meiner Meinung nach sich durchaus hätte anders verhalten können, auch wenn er so empfand.

Richtig toll fand ich die Idee mit der Stofftierklinik. Ich würde am Liebsten dort aushelfen. Die Oma führt die Klinik mit so viel Herzblut und die Welt der Kinder und ihre emotionale Bindung zu ihren Kuscheltieren wird sehr ernst genommen.

Etwas schade fand ich leider das Ende. Für mich wirkte es nicht so ganz stimmig, da es mir etwas zu sehr übers Knie gebrochen wirkte. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass das Buch noch ein paar Stunden länger die Handlung begleitet hätte. So kam das Ende doch etwas abrupt.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die so langsam schonmal gemütlich in die kalte Jahreszeit starten wollen, seid nur auf ein recht abruptes Ende gefasst.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Starker Auftakt zur neuen Trilogie

House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt 1
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Zuerst möchte ich kurz auf den äußeren Anblick eingehen, der dieses Buch bietet, denn schon da ist das Buch meiner Meinung nach ein absoluter Hingucker. Das lila und schwarz gehaltene Cover mit der goldenen ...

Zuerst möchte ich kurz auf den äußeren Anblick eingehen, der dieses Buch bietet, denn schon da ist das Buch meiner Meinung nach ein absoluter Hingucker. Das lila und schwarz gehaltene Cover mit der goldenen Schrift verleiht dem Buch etwas mystisches und dennoch edles. Auch der Farbschnitt reiht sich super in das Gesamtensemble ein und gefällt mir mit den kleinen Sternen sehr.

Das Buch handelt von Fallon. Hier hatte ich anfangs kurz Schwierigkeiten, da ich den Namen männlich zugeordnet hätte, er aber weiblich ist. Fallon wächst in einem armen Dorf auf. Womit sie aber besonders zu kämpfen hat, ist der Fluch, der dafür sorgt, dass sie keinen direkten Körperkontakt mit anderen Personen haben kann ohne unerträgliche Schmerzen zu leiden. Als ihr Vater so schwer erkrankt, dass er kurz vor dem Tod steht, macht sie sich auf in die goldene Stadt, um eine Heilung für ihn zu finden.

Ab Seite eins wird man regelrecht in die Geschichte gesaugt und kann das Buch nur noch schwer zur Seite legen. Auch unter widrigen Umständen schaffen es die unglaublich toll entworfenen Figuren einen cosy vibe zu versprühen und man möchte am liebsten in dieser Welt bleiben. Trotz ihres Fluchs und ihrer Herkunft hat Fallon tolle Menschen um sich herum, die sie unterstützen und ihr ermöglichen zu wachsen. Wer würde sich das nicht auch für sich wünschen. Eine schöne Abwechslung war auch, einmal Charaktere zu haben, die ohne Hintergedanken einfach gut zu sein scheinen. Natürlich gibt es auch eindeutige Bösewichte und manche, bei denen es noch spannend bleibt.
Auch schwierigere Themen wie beispielsweise Mobbing oder gesellschaftliche Unterschiede, sowie Privilegien, die unsere westliche Lebensweise uns verschafft, webt die Autorin meisterhaft mit ein, ohne das Buch zu schwer wirken zu lassen.

Besonders gut gefallen hat mir ein weiterer Charakter, der einen leichten Hang zu Mordfantasien hat und der eine zusätzliche Leichtigkeit in das Buch bringt. If you know, you know. 😉

Von meiner Seite aus ist das Buch eine absolute Leseempfehlung und ich kann es gar nicht abwarten, dass der nächste Band erscheint. Aber seit vor dem Cliffhanger gewarnt. 🙊

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