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Veröffentlicht am 01.05.2026

Wallin & Henriksson 3 - Die Tote am Astrid-Lindgren-Freizeitpark

SchwedenRache (Schwedenkrimi)
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Elly - eine junge Angestellte des Astrid-Lindgren-Freizeitparks - wird etwas außerhalb des Geländes mit Pfeil und Bogen erschossen aufgefunden. Der Polizeichef der Stadt, Marten Henriksson, nimmt zusammen ...

Elly - eine junge Angestellte des Astrid-Lindgren-Freizeitparks - wird etwas außerhalb des Geländes mit Pfeil und Bogen erschossen aufgefunden. Der Polizeichef der Stadt, Marten Henriksson, nimmt zusammen mit seiner Kollegin und Ex-Frau Lena Wallin die Ermittlungen auf. Da die Tote eine glückliche Ehe führte und beliebt war, verfolgt das Ermittlerteam eine Spur, die sie zum Klärwerk führt, da Elly beweisen wollte, dass diese Keime in den Fluss gebracht haben. Diese streiten das natürlich ab. Und nach und nach wirkt auch das Familienleben von Elly nicht mehr so harmonisch, wie es zuvor den Anschein hatte.

Das Cover ist passend zu einem Schweden-Krimi, passend zum bisher 3. Buch der Reihe und gefällt mir diesmal außergewöhnlich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

Das Ermittler-Duo (und das ganze Ermittlungsteam) konnten mich ja seit dem 2. Fall überzeugen. Dass ein Pärchen oder Ex-Pärchen miteinander ermittelt ist nichts Neues, in diesem Fall wirken sie auch sympathisch und scheinen Potential für eine Reihe zu haben. Dadurch, dass sie sich definitiv weiterentwickelt haben, ist sicher einiges mit ihnen möglich. Und die Weiterentwicklung ist auch hier deutlich sichtbar, auch wenn die beiden immer wieder etwas aus ihrem aktuellen Fall an ihre Vergangenheit triggert.

Der Fall selbst ist wieder gut gewählt, auch dass man Schweden für diese Reihe als Schauplatz gewählt hat.

Die Spannung war insgesamt sehr hoch; Überraschungsmomente gab es definitiv auch,. Die Lösung war wieder gut gewählt und absolut logisch, aber auch ein wenig überraschend.

Im Übrigen scheint sich die Autorin in Schweden gut auszukennen.

Fazit: Spannender 3. Fall. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Wenn man nicht offen sprechen kann...

John of John
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Cal (John Calum MacLeod) kehrt nach seinem Textilstudium in Edinburgh, wo er ohne Job und Wohnung lebte, zurück auf seine Heimatinsel der äußeren Hebriden. Der Mutter seiner Mutter (Ella) geht es schlechter ...

Cal (John Calum MacLeod) kehrt nach seinem Textilstudium in Edinburgh, wo er ohne Job und Wohnung lebte, zurück auf seine Heimatinsel der äußeren Hebriden. Der Mutter seiner Mutter (Ella) geht es schlechter und sein Vater John kann und will sich nicht um sie kümmern. John wohnt als Crofter dort als Schafzüchter und Weber von Tweeds. Während Cal auf der Insel auch seinem ehemaligen Sexpartner Doll begegnet, der ihm aber aus dem Weg geht, will er dem älteren Nachbarn Innes näherkommen. Dieser ist jedoch mit John mehr oder weniger zusammen. Beide wissen voneinander nicht dass sie schwul sind, vor allem da es für den sehr religiösen John auch eine Sünde wäre. So kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen John, der zwischen Moral und Liebe gefangen ist, und Cal, der mit langen gefärbten Haaren ins Elternhaus zieht. Zudem gibt es auch noch Cals Mutter.

Das Cover ist jetzt nicht gerade sehr auffällig oder hervorstechend; passt aber irgendwie zum Buch. Die verschiedenen Farben und die Mischung aus hell und dunkel passen hervorragend in mehrfacher Hinsicht.

Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben. Auch die verschiedenen Farbnuancen, die genannt werden, machen das Buch noch lebendiger.

Die Ausgangshandlung ist interessant und gleichzeitig auch nichtssagend, sodass man als Leser gespannt ist, wie und was sich alles entwickelt. Und diesbezüglich gibt es einige Entwicklungen rund um die Bewohner der Insel, die John und Cal eigentlich nur peripher betreffen bzw. erst am Ende eine Rolle spielen.

Wobei man aber auch sagen muss, dass das Buch zwischen Seite 100 und 450 auch immer wieder fast unnötige Ausschmückungen und Episoden enthält, die dann etwas langatmig wirken.

Am Ende hingegen geht es dann eher sehr rasant zu.

Zum Ende muss ich auch noch was sagen.: Ich bin nicht wirklich ein Fan von offenen Enden, wenn nicht eine Fortsetzung geplant ist. Nur in Ausnahmefällen ist dies ok, wenn die Fantasie des Lesers angeregt wird und man sich selbst sein Bild oder die Möglichkeiten ausmalen kann. Hier ist es mir dann aber doch zu offen - so als ob eine Fortsetzung eine Option wäre, was aber (soviel ich weiß) nicht geplant ist.

Ich gebe dem Buch aber trotzdem eine Leseempfehlung, weil der Autor es versteht wichtige Themen anzusprechen und dies auch nicht plump oder obszön umsetzt. Wobei obszön jetzt eigentlich nicht böse gemeint ist, sondern explizite Szenen meint, die in dieses Buch aber auch nicht passen würden.

Fazit: Perfekte Message, aber einige Längen und unvollendeter Schluss. 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Isle Blind

Bachelorette Party
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Annelieses Junggesellinnenabschied auf der abgelegenen schwedischen Schäreninsel Isle Blind verspricht ein traumhaftes Wochenende. mit Yoga, Entspannung und Gesprächen unter den Freundinnen. Tessa, die ...

Annelieses Junggesellinnenabschied auf der abgelegenen schwedischen Schäreninsel Isle Blind verspricht ein traumhaftes Wochenende. mit Yoga, Entspannung und Gesprächen unter den Freundinnen. Tessa, die einen True-Crime-Podcast hatte, denkt bei der Insel allerdings an ein Verbrechen aus der Vergangenheit als 4 Mädchen spurlos verschwanden. Jetzt wurde auf der kleinen Insel von Irene ein Yoga-Wellness-Hotel aufgebaut. Irenes Schwester war eine der verschwundenen Personen. Die 6 Gäste vom Junggesellinnenabschied und Irene verstehen sich blendend, während der Koch Adam in seiner Küche werkt. Doch bald schon entdeckt Tessa, dass das Beiboot - ihr einziger Kontakt zum Festland - im offenen Meer treibt und ihr schwant Böses. Ihre Handys hat Irene unter sicherer Verwahrung und Tessa will nicht nur mehr über den Cold Case rausfinden, sondern befindet sich mittendrin in der Gefahr.

Das Cover des Buches entspricht dem Original und gefällt mir ausgezeichnet. Irritiert haben mich am Anfang 2 Sachen. Das Buch wurde aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt. Dies erklärte sich dadurch, da die schwedische Autorin, die in Spanien lebt, das Buch auf Englisch geschrieben hat. Nicht nachvollziehbar für mich ist allerdings der "deutsche" Titel, der ja auch im Original gleich heißt. Warum hat man den nicht ins Deutsche übersetzt? Im Buch ist auch immer von Junggesellinnenparty die Rede und nicht von einer Bachelorette Party unter der sich manche ältere LeserInnen nicht viel vorstellen können.

Der Schreibstil der Autorin ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt. Dazu gibt es immer wieder rückblickende Kapitel zu den 4 ursprünglich Vermissten, was mir gut gefiel.

Diese Rückblicke gab es übrigens auch im einzigen bisherigen Buch, das ich von der Autoren-Tochter gelesen habe: " Das Dorf der toten Seelen". Dieses Buch ist allerdings viel besser als das gerade genannte, das mich überhaupt nicht überzeugen konnte.

Natürlich spielt das Buch auch ein wenig an die Ausgangslage von vielen Büchern an. Der Ursprung dazu wohl Agatha Christie´s "Und dann gabs keines mehr". Trotzdem ist die Geschichte eine ganz andere und ist auch mehr Thriller als Krimi.

Klarerweise ist einiges dann doch vorhersehbar; aber doch gibt es einige Überraschungen. Die Frage des Buches ist also weniger das "Who-Done-It", sondern mehr das Motiv.

Ich fühlte mich jedenfalls glänzend unterhalten und durch die relativ kurzen Kapiteln, die teilweise am Ende Cliffhanger bieten, ist es ein Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legen will.

Fazit: Glänzender Thriller. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Sommerfeld

Und dann kam unser Sommer (Liebesroman)
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Nach einem Schlaganfall ihres Vaters übernimmt Jule den Hof Sommerfeld. Dort fühlt sie sich einsam, muss immer wieder an ihre verstorbene Mutter denken und kämpft gegen Schulden. Eines Tages steht Lukas ...

Nach einem Schlaganfall ihres Vaters übernimmt Jule den Hof Sommerfeld. Dort fühlt sie sich einsam, muss immer wieder an ihre verstorbene Mutter denken und kämpft gegen Schulden. Eines Tages steht Lukas vor dem Hoftor und bittet um Wasser - doch in Wirklichkeit will er die Wahrheit über seine Mutter und Jules Vater herausfinden. Doch relativ schnell beginnen sich Jule und Lukas ineinander zu verlieben. Doch kann eine Liebe, die mit einer Lüge beginnt; Bestand haben?

Das Cover passt nicht nur hervorragend zu den Büchern der Autorin, sondern auch zu diesem Buch und ist ein echter Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt ausgezeichnet; Orte und Personen werden bildhaft beschrieben.

Der Plot ist wie bei allen Büchern der Autorin wieder ausgezeichnet, denn wie immer handelt es sich um viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es handelt sich wieder um eine Story, die zum Nachdenken anregt und starke Emotionen beim Leser hervorruft.

Auch nichts Neues ist, dass die Geschichten der Autorin zwar spannend sind, aber im Großteil auch sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch immer die eine oder andere kleine Überraschung bzw. Wendung und man kann - vor allem aufgrund der Gefühle beim Lesen - das Buch kaum aus der Hand legen.

Was mich immer wieder fasziniert, ist , wie die Autorin in ihren Büchern Szenen hat, die wohl jeden an eine Situation in seinem Leben triggern. Also bei mir ist es jedenfalls so.

Das Ende ist ebenfalls wieder ausgezeichnet gelungen.

Das einzige was mich störte ist doch wie naiv Jule rüberkommt, wenn Lukas Ausreden erfindet, die definitiv durchschaubar sind.

Fazit: Hochemotional und zum Nachdenken. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Böse Weihnachtsgeschichten

Arsen und Butterplätzchen
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17 Kurzgeschichten rund um Weihnachten von 17 Autorinnen und Autoren erzählt. Die meisten Geschichten sind dem Bereich Krimi zuzuordnen, aber definitiv nicht alle.

Einige Autoren waren mir bekannt; der ...

17 Kurzgeschichten rund um Weihnachten von 17 Autorinnen und Autoren erzählt. Die meisten Geschichten sind dem Bereich Krimi zuzuordnen, aber definitiv nicht alle.

Einige Autoren waren mir bekannt; der Großteil allerdings (bisher) nicht.

Die 17 Storys sind sehr unterschiedlich und ich will hier kurz auf die einzelnen Stories eingehen bzw. meine Bewertung abgeben, wodurch sich letztendlich meine Gesamtbewertung ergibt.

- Ein Hauch von Weihnachten: 4 Sterne

- Ordnung ist das halbe Leben: 5 Sterne

- Adele: 2 Sterne

- Wir sagen euch an den lieben Advent: 5 Sterne. Die erste Story in diesem Buch, die nicht dem Genre Krimi zuzuordnen ist.

- Knallerwochenende: 5 Sterne

- Stern: 5 Sterne. Eine sehr überraschende Geschichte

- Zauberhaftes Grün: 5 Sterne. kein Krimi; aber sehr mysteriös

- Walzentod: 5 Sterne

- Frühlingsveilchen: 5 Sterne. Eine sehr schöne Geschichte, die im Jahr 1890 spielt. Kein klassischer Krimi, aber definitiv sehr spannend.

- Das letzte Geschenk: 5 Sterne

- Wenn der Postbote zweimal klingelt: 4 Sterne. Kein klassischer Krimi, aber sehr lustig und kafaesk auf seine schräge Art.

- Zum Teufel mit dem Weihnachtsmann: 4 Sterne. Sehr humorvoll

- Große Bescherung: 3 Sterne. kein Krimi, eher eine Komödie mit dezentem Humor, die aber auch gut den Alltag widerspiegelt auf verquerte Art

- Warm ums Herz: 5 Sterne. Bitterböse Geschichte

- Anruf bei Tante Hedwig: 4 Sterne. Leider sehr real und aktuell

- Der Mantel des Schweigens: 5 Sterne

- Rosenkohl: 5 Sterne

Tatsächlich gefielen mir also 11 der Geschichten ausgezeichnet; nur 2 konnten mich gar nicht wirklich überzeugen.

Insgesamt kann man das Buch relativ schnell lesen und sich unterhalten lassen. Auffallend an allen Kurzgeschichten hier ist, dass die Personen und die Handlung in der Kürze sehr gut rüberkamen, was leider öfter sonst nicht der Fall ist.

Fazit: Unterhaltsame Kurzgeschichten rund um Weihnachten, die einen gut unterhalten. 4 von 5 Sternen

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