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Veröffentlicht am 28.05.2025

Eine 2. Chance?

Nur ein Augenblick voll Glück (Liebesroman)
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Nach einem schweren Unfall erwacht die Musikerin Nina aus dem Koma. Doch die Erinnerungen an die letzten Jahre fehlen ihr vollständig. Doch während sich der physische Zustand bessert, kann sie sich nicht ...

Nach einem schweren Unfall erwacht die Musikerin Nina aus dem Koma. Doch die Erinnerungen an die letzten Jahre fehlen ihr vollständig. Doch während sich der physische Zustand bessert, kann sie sich nicht einmal an ihren Ehemann Leon erinnern. Doch Leon zeigt ihr mit viel Mitgefühl und Geduld, dass sie sich wieder verlieben können. Doch manchmal kommt ihr einiges an Leon seltsam vor und langsam kommen auch kleine Erinnerungen wieder.

Das Cover ist passend zum Buch und passend zu den bisherigen Büchern der Autorin und gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls gewohnt gut; Orte und Charaktere werden detailgetreu wiedergegeben.

Natürlich kann man der Autorin vorwerfen, dass ihre Bücher in den meisten Belangen sehr durchschaubar und vorhersehbar sind - so auch hier. Auf der anderen Seite muss man der Autorin dann auch vorwerfen, dass sie sich sehr ernste Themen rund um die Liebesgeschichte ausdenkt und sehr gekonnt mit den Emotionen des Lesers spielt, sodass auch die Spannung - die emotionale Spannung in erster Linie - sehr hoch sind. Zudem endet das Buch dann doch auch mit einer kleinen Überraschung.

Auch hier hält die Autorin den Leser mit den Gefühlen, die die Charaktere und die Handlung schaffen, im Bann und man kann das Buch so kaum aus den Händen nehmen.

Was das besondere an diesem Buch ist, dass man sowohl Nina als auch Leon sympathisch findet und sie versteht. Auf der anderen Seite denkt man sich dann aber, dass der andere Charakter ein Idiot ist.

Mit diesen positiven Eigenschaften lese ich immer wieder gerne Bücher der Autorin; auch dieses Buch hat mich in keinster Weise enttäuscht, da es auch wieder sehr zum Nachdenken anregt.

Fazit: Emotional und gefühlvoll. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Rainer & Birte 2 - Der Standesbeamte im Leuchtturm

Windiges Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 7)
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Der Standesbeamte Ole Hansen wird im Leuchtturm mit einer antiken Waffe getötet kurz bevor er ein Paar vermählen soll. Der Tote war überall beliebt und so sehen die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann ...

Der Standesbeamte Ole Hansen wird im Leuchtturm mit einer antiken Waffe getötet kurz bevor er ein Paar vermählen soll. Der Tote war überall beliebt und so sehen die Ermittler Birte Lohse und Rainer Speckmann kein wirkliches Motiv für den Mord. Steckt vielleicht doch der reiche Vater der angehenden Braut dahinter oder hat es mit dem Interesse des Toten an der Geschichte des Leuchtturms zu tun? Als auch noch der beste Freund von Ole mit einer ähnlichen Waffe erschossen wird, deutet immer mehr auf den Leuchtturm als Motiv hin.

Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt und zur bisherigen Reihe.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden hervorragend dargestellt.

Es handelt sich um den 7. Teil der Reihe "Zwischen Mord und Ostsee", um den 2. Fall mit dem Ermittlerpaar und den 1. der Autorin, die diese Reihe von Thomas Herzberg übernommen hat.

Wie der vorherige Teil ist es auch hier ein sehr humorvoller Krimi. Das Potential durch das miteinander verheiratete Ermittlerpaar hat die Reihe. Allerdings hat mir das Duo in der Vorstellung im vorigen Fall besser gefallen, was sicher auch an dem anderen Autor liegt, obwohl ich von der neuen Autorin schon einige andere Reihen gelesen habe.

Die Spannung des Buches war sehr hoch, aufgelockert durch die humorvollen Stellen, die das Ermittlerpaar hauptsächlich zu verantworten haben. Trotzdem besteht deutlich Luft nach oben bezüglich des Ermittlerduos. Man weiß als Leser definitiv lange nicht, wer der Täter ist bzw. auf was der Autor hinauswill. Und doch erscheint am Ende eigentlich alles klar und logisch.

Nichtsdestotrotz gefiel mir speziell der Fall sehr gut und das Team hat Potential.

Fazit: Neue Ermittler und neuer Autor sind gut, aber müssen erst in Schwung kommen. 4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Mark & Bein 1 - Der Lehrer

Blutige Puppen (Thriller)
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Im Keller eines Kieler Mietshauses wird die ausgehungerte, geschminkte und drapierte Leiche einer jungen hübschen Frau gefunden. EIn Brief, der bei ihr gefunden wird, erklärt sie war zu schön. Kriminalkommissarin ...

Im Keller eines Kieler Mietshauses wird die ausgehungerte, geschminkte und drapierte Leiche einer jungen hübschen Frau gefunden. EIn Brief, der bei ihr gefunden wird, erklärt sie war zu schön. Kriminalkommissarin Jana Bein, eine Einzelgängerin, bekommt mit ihrem neuen Partner Oliver Markquart den Fall zugewiesen. Schon bald wird nicht nur eine ähnliche Leiche gefunden, sondern im Darknet beginnt auch ein Livestream des Serientäters, der erst aufhören möchte, wenn alle seine Botschaft verstanden haben.

Das Cover des Buches ist wieder wunderbar geworden; es passt zum Autor, zum Buch und zum Genre gleichermaßen.

Der Schreibstil des Autors ist - wie gewohnt - ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben.

Auch der Plot ist wieder sehr eindrucksvoll konstruiert, sodass man als Leser perfekt miträtseln kann. Fast schon wie gewohnt, darf man zu Beginn des Buches und zwischen den Ermittlungen auch kurze Kapitel aus der Sicht des Mörders lesen.

Es ist der 1. Fall des Ermittlerduos, die aber durch ein Team unterstützt werden. Also wieder einmal ein neues Ermittlerpaar des Autors - das wievielte eigentlich schon? Aber man weiß, dass bisher alle Ermittler in einigen Fällen die Hauptrolle übernehmen.

Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch, sodass man richtig mitfiebert mit den Ermittlungen.

Und rund um das Team von Jana und Oliver gibt es sicher noch viele spannende Einblicke - so hoffe ich. Denn auch Jana und Oliver verbindet ja eine gewisse Vergangenheit. Die beiden können so sicher noch eine Reihe von Bänden füllen deswegen - und mit ihrer beider humorigen Art freuen sich definitiv auch die Leser damit.

Fazit: Spannung wie vom Autor gewohnt; auch mit neuen Ermittlern. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Wahre Verbrechen 17 - Spanien

True Crime Spanien
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In seinem 17. True-Crime-Buch nimmt uns der Autor mit auf eine Reise nach Spanien. 14 Kriminalfälle der letzten Jahrzehnte aus diesem Land bringt uns der True-Crime-Experte in diesem Buch näher.

Das Cover ...

In seinem 17. True-Crime-Buch nimmt uns der Autor mit auf eine Reise nach Spanien. 14 Kriminalfälle der letzten Jahrzehnte aus diesem Land bringt uns der True-Crime-Experte in diesem Buch näher.

Das Cover des Buches passt natürlich perfekt zum Buch, ebenso wie zur bisherigen Reihe und ist ein echter Hingucker.

Der Schreibstil ist wie immer großartig; und dass das Buch wieder perfekt recherchiert ist, brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen. Die Fälle sind auch wieder gut ausgewählt.

Trotz des doch eher nüchternen Schreibstils kommen aber (wie immer) aufgrund der Fälle und deren Beschreibung Emotionen beim Lesen hoch.

Der Autor beschäftigt sich in den meisten Fällen um Täter und Opfer gleichermaßen. Auch das Motiv nimmt eine wichtige Rolle ein, ebenso das Gerichtsurteil und was mit den Tätern in der Gegenwart ist bzw. geschehen ist.

Und die Fälle sind zum Großteil wirklich schockierend, und das aus verschiedenen Gründen.

Die Länge der Fälle ist genau richtig, sodass jeder Fall hinreichend erörtert wird. Dadurch ist auch die Spannung hochgehalten.

Das Buch lädt auch wieder dazu ein einfach weiterzugooglen; besonders natürlich in dem einen ungelösten Fall, der viele Theorien der Fantasie des Lesers entlockt. Ob man jedoch jemals den wirklichen Täter findet, wird eher schwierig, vor allem da der Fall wohl bald eingestellt, weil verjährt ist.

Einige Fälle waren wieder emotional sehr bedrückend. Eben wie genau dieser ungelöste Fall.

Fazit: Bereits der 17. Band der True-Crime-Reihe und hoffentlich noch lange kein Ende in Sicht. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Wallin & Henriksson 2 - Der beliebte, aber nicht unumstrittene, Ehrenamtliche

SchwedenHass (Schwedenkrimi)
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In der Nähe der alten Dorfkirche in Vimmerby wird ein schwer verletzter Mann gefunden, der kurz darauf verstirbt. Schnell wird klar, dass es sich um Mord und keinen Unfall handelt. Der Polizeichef der ...

In der Nähe der alten Dorfkirche in Vimmerby wird ein schwer verletzter Mann gefunden, der kurz darauf verstirbt. Schnell wird klar, dass es sich um Mord und keinen Unfall handelt. Der Polizeichef der Stadt, Marten Henriksson, fordert seine Ex-Frau Lena Wallin zur Unterstützung an. Das Opfer war allseits als hilfsbereit bekannt, galt aber auch als streng und konservativ, sodass es immer wieder zu Konflikten kam. Als auch Martens Umfeld immer stärker in den Fall involviert zu sein scheint, müssen die beiden Ermittler schnell Ergebnisse vorweisen.

Das Cover ist passend zu einem Schweden-Krimi, passend zum bisher 2. Buch der Reihe und passend auch zu diesem Buch und ist gut gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.

Das Ermittler-Duo (und das ganze Ermittlungsteam) konnten mich nun im 2. Fall endlich überzeugen. Dass ein Pärchen oder Ex-Pärchen miteinander ermittelt ist nichts Neues, in diesem Fall wirken sie auch sympathisch und scheinen Potential für eine Reihe zu haben. Dadurch, dass sie sich definitiv weiterentwickelt haben, ist sicher einiges mit ihnen möglich.

Der Fall selbst ist wieder gut gewählt, auch dass man Schweden für diese Reihe als Schauplatz gewählt hat.

Die Spannung war insgesamt sehr hoch; Überraschungsmomente gab es definitiv auch, auch wenn Krimi-Fans schon auf die Lösung - die gut und logisch konstruiert wurde - kommen können.

Fazit: Solider Krimi, in dem die Ermittler an Fahrt aufnehmen. 5 von 5 Sternen

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