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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2020

Die Wahrheit kommt immer ans Licht

Liebe mich, töte mich
1

Inhalt:

Der Mörder hinterlässt grausame Botschaften. Und du weißt, sie gelten dir.

Vor vierzehn Jahren kehrte Geos beste Freundin Angela nach einer Party nicht nach Hause zurück. Nun wird ihre zerstückelte ...

Inhalt:

Der Mörder hinterlässt grausame Botschaften. Und du weißt, sie gelten dir.

Vor vierzehn Jahren kehrte Geos beste Freundin Angela nach einer Party nicht nach Hause zurück. Nun wird ihre zerstückelte Leiche gefunden. Für die Polizei ist schnell klar: Angela ist das Opfer des berüchtigten Serienmörders Calvin James. Doch für Geo ist Calvin nicht nur ein Serienmörder. Für sie ist er ihre erste große Liebe. Seit vierzehn Jahren weiß sie, was in dieser einen Nacht geschah, und vierzehn Jahre lang hat sie niemandem davon erzählt. Doch dann werden weitere Frauen ermordet, auf dieselbe Weise wie damals Angela. Der Mörder hinterlässt am Tatort eindeutige Botschaften. Und diese Botschaften gelten Geo ...

Meine Meinung:

Aufgrund des Klappentext kann man nicht im Entferntesten erahnen in welche Richtung das Buch wirklich gehen wird. Einige Dinge kann ich einfach nicht ansprechen, denn damit würde ich zu sehr Spoilern. Man lernt direkt am Anfang Geo kennen, die irgendwie mit dem Tod ihrer besten Freundin zu tun hat. Wie und warum erfährt man in Rückblicken über das ganze Buch hin und erst am Ende, kennt der Leser das ganze Ausmaß.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel und hab mich zu 100% überzeugt. Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Thrillern. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:

Für mich definitiv ein Lese-highlight 2020! Gut durchdachter Thriller, der nicht sofort alles preis gibt und mich als Leser am Schluss überrascht.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Wir düfen niemals vergessen

Rückkehr nach Birkenau
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Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe
von Ginette Kolinka

Inhalt:

“Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können.“ Carolin Emcke Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen ...

Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe
von Ginette Kolinka

Inhalt:

“Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können.“ Carolin Emcke Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für "Schindlers Liste" suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris. „Eine außergewöhnliche Beschreibung des Unbeschreibbaren." Le Monde

Meine Meinung:

Ein sehr schonungsloser Bericht, der genau ins Herz trifft. Ginette Kolinka hat Ausschwitz überlebt, das Elend und den Hunger, den Dreck und die Kälte. Heute leben wir in einer Wegwerf Gesellschaft, wenn ich dann solche Berichte lese, ertappe ich mich ganz oft dabei, wie ich nur noch den Kopf schütteln kann. Die Grausamkeiten, die Menschen anderen Menschen angetan haben, das kann man sich doch nicht vorstellen oder? Genau so erging es Ginette Kolinka, als sie im KZ ankam. Sie war der festen Überzeugung, dies sei ein Arbeitslager, sie arbeitet und irgendwann ist es vorbei. Das dies nicht der Fall war, lernt sie sehr schnell. Viele Szenen in dem Buch haben mich verschreckt und ich dachte mir, das kann doch nicht wahr sein oder? Wie kann ein Mensch das ertragen?

Fazit:

Ich bin der Meinung, wir dürfen einfach nicht vergessen! Niemals! Irgendwann wird es keinen Zeitzeugen mehr geben, aber ihre Geshcichten werden immer weiterleben, auch durch uns, die sie lesen, darüber nachdenken und es vielleicht besser machen, als so manche Generation vor uns. Ich hoffe es sehr

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Es hätte gut werden können.....

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
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Cold Case - Das verschwundene Mädchen
von Tina Frennstedt

Inhalt:

Spannung pur von Schwedens neuer Top-Thrillerautorin

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. ...

Cold Case - Das verschwundene Mädchen
von Tina Frennstedt

Inhalt:

Spannung pur von Schwedens neuer Top-Thrillerautorin

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren Wohnungen. Er tötet sie - und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen ...

Meine Meinung:

Das Buch lässt mich etwas Zwiegestalten zurück. Der Anfang ist klasse, düster und spannende. Man fühlt sich als ob hinter der nächsten Ecke etwas Böses wartet. Doch leider flaute dieses Gefühl beim Lesen immer mehr je mehr die Zahl der Seiten des Buchs zunahmen. Beziehungs-Smalltalk und unangebrachte Situationskomik nahmen immer mehr Stellenwert ein und die Handlung an sich sickerte so vor sich hin. Ich persönlich hätte mir auch gewünscht, die Charaktere besser kennen zu lernen, hier hatte ich das Gefühl, das einfach zu wenig in die Tiefe gegangen wird. Auch an Empathie hat es mir gefehlt. Vielleicht wollte die Autorin hier zu viel auf einmal?!


Fazit:

Für mich definitv kein Thriller und ich habe mich hiermit sehr schwer getan. Mir war das alles zu durcheinander und zu viel und eindeutig zu langatmig

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Wahnsinnig gut

Das Gesetz der Rache
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Inhalt:

Darauf hatte Nate McHale gewartet. Prasselnder Regen, grollender Donner und gleißende Blitze. Die Gewalt der Natur weckte eine Wut in ihm, die sich gegen alle richtete, die es verdient hatten. ...

Inhalt:

Darauf hatte Nate McHale gewartet. Prasselnder Regen, grollender Donner und gleißende Blitze. Die Gewalt der Natur weckte eine Wut in ihm, die sich gegen alle richtete, die es verdient hatten. Schmerz war Schwäche, Wut war Macht, und Rache war sein Werkzeug. Und seine Feinde würden nicht ungestraft bleiben. Greystone Lake, 14 Jahre später. Noch immer schwelen Geheimnisse, Verdächtigungen und Hass. Als das Skelett einer vermissten jungen Frau gefunden wird, zieht es Nate McHale zurück an den Ort seiner Vergangenheit. Offenbar sind die Geschehnisse von damals nicht vergessen, denn es verschwinden erneut Jugendliche. Und es wird klar: Der nächste Sturm zieht auf.

Meine Meinung:
Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, Gekonnt lässt der Autor seine Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Krimis. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:
Gut durchdachter Krimi, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt

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Veröffentlicht am 29.01.2020

Oh je.....

Butterfly in Frost
1

Inhalt:

Herzzerreißend und voller Leidenschaft: der neue Liebesroman von Sylvia Day, der internationalen Nr. 1 Bestsellerautorin der »Crossfire«-Serie.

Dr. Teagan Ransom hat nach einem Schicksalsschlag ...

Inhalt:

Herzzerreißend und voller Leidenschaft: der neue Liebesroman von Sylvia Day, der internationalen Nr. 1 Bestsellerautorin der »Crossfire«-Serie.

Dr. Teagan Ransom hat nach einem Schicksalsschlag ihr aufregendes New Yorker Leben hinter sich gelassen. Eine interessante berufliche Herausforderung, neue Freunde, mehr Zeit für sich. Alles sieht nach einem gelungenen Neuanfang aus – bis nebenan Mr. Frost einzieht.

Wie eine Naturgewalt bringt er mit seinen Küssen und dem Schmerz, der in ihm tobt, Teagans sorgsam geschaffene neue Ordnung durcheinander. Seiner Anziehungskraft kann sich die schöne Ärztin kaum entziehen, aber kann sie ihm wirklich vertrauen?


Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll… Dieses Buch war für mich persönlich das genaue Gegenteil von einem Lesehighlight. Es tut mir in der Seele weh für die Autorin (bitte nicht unterkriegen lassen!), aber für mich war das nicht. Sowohl sprachlich als auch vom Aufbau der Geschichte, ich bin null rein gekommen und fand es ermüdend.

Und dabei hatte ich mich so gefreut auf das Buch. Aber trotz allem bin ich einfach nicht in die Geschichte rein gekommen. Es zog sich künstlich in die Länge und ist wirr erzählt, man bekommt keinen roten Faden in die Geschichte, was ich persönlich sehr schade finde.

Fazit:
Leider überhaupt nicht meins und ich persönlich finde, man hätte mehr aus der Geschichte machen können

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