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Samira0112

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Ein episches Abenteuer voller Liebe und Geheimnissen

Dance of Thieves
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Schon nach den ersten Kapiteln war mir klar: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen! Ich war so gefesselt, dass ich mir direkt den zweiten Band bestellt habe. Die Geschichte von Kazi und Jase ist emotional, ...

Schon nach den ersten Kapiteln war mir klar: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen! Ich war so gefesselt, dass ich mir direkt den zweiten Band bestellt habe. Die Geschichte von Kazi und Jase ist emotional, spannend und mit einer Welt verwoben, die sich unglaublich lebendig anfühlt.

Was mich besonders begeistert hat, ist das vielschichtige Worldbuilding. Die Orte, Kulturen und politischen Verflechtungen sind so detailliert ausgearbeitet, dass man vollkommen in diese Welt eintauchen kann. Auch die Charaktere haben mich überzeugt – sie sind tiefgründig und wachsen einem schnell ans Herz. Kazi ist clever, mutig und hat eine faszinierende Vergangenheit, während Jase als charismatischer Anführer mit einem starken Familiensinn punktet.

Die Handlung ist unvorhersehbar – genau das liebe ich! Es gibt einige Wendungen, die nicht nur Spannung erzeugen, sondern auch die Charaktere und ihre Beziehungen auf die Probe stellen. Besonders Kazis innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Herz sorgt für fesselnde Dynamik.

Etwas überrascht hat mich die frühe Sympathie zwischen Kazi und Jase. Bei einem so dicken Buch hätte ich erwartet, dass sich ihre Beziehung langsamer entwickelt. Doch rückblickend war es genau richtig – ihre Verbindung wächst auf eine so emotionale und authentische Weise, dass ich gar nicht genug davon bekommen konnte.

Obwohl es einige ruhigere Passagen gibt, die das Tempo drosseln, empfand ich sie nicht als störend. Sie geben der Geschichte Tiefe, ohne vom roten Faden abzulenken. Und dann das Finale – einfach perfekt! Es hat mich so berührt, dass ich tatsächlich weinen musste, weil es mich emotional komplett mitgerissen hat. Gleichzeitig ist es nervenaufreibend genug, um einen nahtlosen Übergang zum zweiten Band zu schaffen.

Ein fantastisches Romantasy-Abenteuer, das ich jedem Fan des Genres ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Eine magische Welt mit Luft nach oben

Married into Magic: Deal with the Elf King
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„Deal with the Elf King" hat mich mit seiner Prämisse neugierig gemacht: eine Menschenkönigin, ein geheimnisvoller Elfenkönig und eine magische Welt.

Die Idee fand ich spannend, aber die Umsetzung hatte ...

„Deal with the Elf King" hat mich mit seiner Prämisse neugierig gemacht: eine Menschenkönigin, ein geheimnisvoller Elfenkönig und eine magische Welt.

Die Idee fand ich spannend, aber die Umsetzung hatte Schwächen.

Zunächst musste ich mit der Protagonistin Luella anfreunden. Ihre Stimmungsschwankungen wirkten willkürlich und viele ihrer Entscheidungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Besonders problematisch fand ich, dass sie in einer Szene Eldas schlägt und keinerlei Reue dafür zeigt. Auch das Erzähltempo hat mich nicht überzeugt - manche Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen, während spannende Momente einfach übersprungen wurden. Besonders schade fand ich, dass einige der interessantesten Elemente der Geschichte kaum ausgearbeitet wurden. Ich hätte gerne mitratseln können!

Die Liebesgeschichte? Leider wenig überzeugend. Ich liebe Slow Burn, aber hier hat es sich nicht wirklich danach angefühlt. Erst gibt es ewig ein Hin und Her, dann scheint alles gelöst - nur damit direkt neue Zweifel aufkommen. Besonders frustrierend fand ich, dass die Gründe, die gegen ihre Liebe sprachen, für mich nicht stark genug waren, um das Verhalten der Charaktere zu rechtfertigen. Die emotionale Distanz wirkte unnötig, da es offensichtlich Möglichkeiten für eine gemeinsame Zukunft gab. Zudem fehlten mir liebevolle, romantische Gesten außerhalb der intimen Szenen, wodurch die Beziehung eher oberflächlich wirkte.

Auch die Welt hatte mehr Tiefe verdient. Besonders das Mysterium um frühere Königinnen oder Luellas Nachforschungen hätten spannender sein können.

Trotz all meiner Kritik hatte die Geschichte genug Spannung, um mich am Lesen zu halten.

Was mir aber wirklich gefallen hat, war Hook! Der magische Wolf war mein Highlight und hat die Atmosphäre aufgewertet. Und trotz all meiner Einwände hat mich das Ende wirklich positiv überrascht - nach all dem Drama war es schön und versöhnlich.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Thriller mit starkem Ende & kleinen Schwächen

Villa Obscura
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Ich bin mit der Erwartung an einen packenden Jugendthriller in Villa Obscura gestartet - bekommen habe ich etwas, das mich zwiegespalten zurücklässt.

Schon früh fiel mir auf, dass die Charaktere für mich ...

Ich bin mit der Erwartung an einen packenden Jugendthriller in Villa Obscura gestartet - bekommen habe ich etwas, das mich zwiegespalten zurücklässt.

Schon früh fiel mir auf, dass die Charaktere für mich nicht wie Jugendliche wirkten. Ihre Art zu sprechen und zu handeln ließ sie deutlich älter erscheinen, sodass ich nach etwa 15 % des Buches nochmal den Klappentext gelesen habe - einfach, weil ich nicht glauben konnte, dass sie wirklich als Jugendliche gedacht waren.

Auch atmosphärisch hätte ich mir gerade am Anfang mehr gewünscht. Eine abgelegene Villa im Harz an Halloween? Das schreit doch eigentlich nach Gänsehautstimmung! Stattdessen blieb das Setting für mich etwas blass. Die Spannung kam jedoch spätestens dann ins Rollen, als die Geheimnisse der Charaktere ans Licht kamen. Anfangs wirkten diese noch wie Dinge, die man Fremden einfach nicht erzählt - aber als sie sich schließlich entfalteten, wurde es richtig packend.

Ein Punkt, der mich besonders bewegt hat, war das Thema sexueller Missbrauch. Ich kann nicht genau sagen, ob mich das nur persönlich getriggert hat oder ob es einfach sehr gut umgesetzt wurde - aber es hat mich emotional getroffen.

Was „Villa Obscura" aber definitiv auszeichnet, sind die unvorhersehbaren Wendungen. Die Plottwists haben mich immer wieder überrascht, und das Finale war so spannend, dass ich richtig mitgefiebert habe.

Das Ende? Passend und rund.

Besonders mochte ich auch den Schauplatz. Ich war noch nie im Harz, aber das Buch hat mir einige Eindrücke mitgegeben, die neugierig machen.

Insgesamt ein solider Thriller mit starkem Ende, aber kleinen Schwächen in der Charakterdarstellung und Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Magie, Intrigen & Slow Burn - ein märchenhafter Auftakt

Once Upon a Broken Heart
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Stephanie Garber entführt uns erneut in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und wunderschöner Kulissen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Worldbuilding detailreich und träumerisch - genau so, ...

Stephanie Garber entführt uns erneut in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und wunderschöner Kulissen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Worldbuilding detailreich und träumerisch - genau so, wie man es von ihr kennt.

Allerdings hat mich das Buch erst gegen Ende richtig gepackt. Während die Story anfangs eher sanft aufgebaut wird, entfalten sich die Mysterien nach und nach und gipfeln in den letzten 100 Seiten in einer spannenden Wendung. Besonders gelungen fand ich, wie geschickt Garber Geheimnisse und Intrigen einwebt, die einen immer wieder zweifeln lassen, wem man eigentlich trauen kann.

Ein Highlight für mich war der Slow-Burn-Aspekt - die Geschichte fokussiert sich nicht primär auf die Romanze, sondern vor allem um Evangelines Reise, ihre Entscheidungen und die düsteren Pläne von Jacks. Wer sich hier eine sofortige Liebesgeschichte erwartet, sollte sich auf eine langsam brennende, tiefgehende Entwicklung einstellen.

Für ein noch besseres Verständnis von Jacks' Charakter würde ich empfehlen, vorher die Caraval-Trilogie zu lesen. Insgesamt ein wunderschön geschriebenes Buch mit einem tollen Ende, das definitiv Lust auf Band 2 macht!

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Schöne Hülle, schwacher Kern

The Stars are Dying
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Ich war so gespannt auf The Stars are Dying! Das Cover ist ein Traum, die gesamte Gestaltung hochwertig und atmosphärisch. Doch leider konnte der Inhalt mit der äußeren Schönheit nicht mithalten.

Die ...

Ich war so gespannt auf The Stars are Dying! Das Cover ist ein Traum, die gesamte Gestaltung hochwertig und atmosphärisch. Doch leider konnte der Inhalt mit der äußeren Schönheit nicht mithalten.

Die Geschichte klang nach düsterer Romantasy voller Magie, Prüfungen und verbotener Gefühle.

Doch schnell wurde mir klar, dass vieles nicht stimmig ist. Spannende Ansätze wurden angedeutet, aber nie konsequent weitergeführt. Die Prüfungen, die eigentlich zentral sein sollten, rückten in den Hintergrund, während neue Wesen und magische Elemente auftauchten und dann bedeutungslos blieben.

Was mich besonders gestört hat, waren die vielen Logikfehler. Charaktere tauchen plötzlich an Orten auf, an denen sie nicht sein könnten, Handlungen widersprechen sich, und Dinge, die eben noch wichtig waren, werden einfach vergessen. Astraeas Naivität machte es mir schwer - sie erkennt selbst offensichtliche Zusammenhänge nicht. Dazu kam, dass sie selbst nur durch andere durch die Handlung gezogen wurde.

Auch die Nebenfiguren blieben blass und austauschbar. Viele tauchten nur kurz auf und verschwanden wieder, ohne echte Tiefe oder Bedeutung für die Handlung.

Ein weiteres Problem war das chaotische Erzähltempo. Die Szenen folgten Schlag auf Schlag, sodass die Geschichte gehetzt wirkte. Besonders störend war, dass ernste Situationen und Spicy-Szenen oft unpassend vermischt wurden.

Am meisten frustrierte mich die fehlende Konsequenz. Große Wendepunkte liefen ins Leere, Konflikte wurden fallengelassen, und Charaktere entwickelten von einem Moment auf den anderen eine neue Persönlichkeit. Das Buch fühlte sich an wie eine Aneinanderreihung von Ideen, ohne dass ein roter Faden sie zusammenhielt.

Obwohl mir der Anfang noch gefallen hat, wurde es von Kapitel zu Kapitel anstrengender. Ohne die Leserunde (bei Lovelybooks) hätte ich es wohl abgebrochen. So viel ungenutztes Potenzial!

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