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Veröffentlicht am 21.04.2019

Kurzweiliger, romantischer Briefroman

Deine Juliet
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Inhalt:
Die junge Autorin Juliet ist ratlos. Sie weiss nicht, was für ein Buch sie als nächstes schreiben soll. Während des Krieges hat sie unterhaltsame Kolumnen unter einem Pseudonym geschrieben, nun ...

Inhalt:
Die junge Autorin Juliet ist ratlos. Sie weiss nicht, was für ein Buch sie als nächstes schreiben soll. Während des Krieges hat sie unterhaltsame Kolumnen unter einem Pseudonym geschrieben, nun möchte sie sich einem ernsteren und tiefgründigeren Thema zuwenden. Da bekommt sie plötzlich den Brief von Dawsey, welcher ein Buch gelesen hat, das vorher Juliet gehörte. Und er sellt ihr einige Fragen zum Krieg und befragt sie nach ihren Meinungen zum Buch und zu dessen Autor. Schnell erfährt sie auch mehr über ihn und seine Freunde und Nachbarn, welche während des Krieges aus Not einen Literaturclub gegründet haben und diesen nun weiterbestehen lassen. Sie will mehr erfahren und beginnt, sich nach seinen Freunden zu erkundigen und auch ihnen Briefe zu schreiben. Nach und nach entwickelt sich in ihr die Idee, ein Buch über die Inselbewohner zu schreiben, welche während des Krieges so sehr gelitten haben und trotzdem eine ganz spezielle Einheit gründen konnten. Und irgendwann hält es Juliet nicht mehr aus und will sich mit eigenen Augen von der Schönheit der Insel überzeugen und die Bewohner, welche ihr bereits ans Herz gewachsen sind, kennen lernen. Die ganze Geschichte ist in reiner Briefform gehalten und ermöglicht so dem Leser einen sehr persönlichen Kontakt mit den Protagonisten. Dies mussm an allerdings auch mögen. Wer keine Briefromane liest, für den ist dieses Buch definitiv nichts. Ich persönlich war begeistert.

Meine Meinung:
Es ging ein paar Seiten, bis mich die Geschichte gefangen hatte, aber dann liess sie mich nicht mehr los. Die junge Autorin Juliet hat mich von ihren Ideen überzeugt und mit ihrer Freude mitgerissen. Ich bekam genau so Fernweh wie sie und träumte davon, mit dem Postschiff zu verreisen, wie man dies früher tat, oder lange Briefwechsel mit unbekannten Menschen zu führen. Diese Briefromantik fesselte mich. Aber zu Zeiten von Mails und Kurznachrichten jeglicher Art haben Briefe viel von ihrem Charme verloren, da man noch so viele andere Möglichkeiten hat, sich schneller zu verständigen und nicht auf Briefe angewiesen ist. Dies weckte sentimentale Gefühle in mir. Zudem gefällt mir die Idee der Geschichte und die fantasievolle Umsetzung sehr gut.

Meine Empfehlung:
Von mir gibt es eine herzliche Leseempfehlung zu diesem berührenden Buch, das mich in eine ganz andere Zeit entführte und mich hat träumen lassen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Ein weiterer Abstecher in ein ganz neues und grandioses Universum

Drei
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Meine Angaben und Leseerfahrungen beziehen sich auf die Metallic-Ausgabe, die ebenfalls im Heyne-Verlag erschienen ist, aber einzelne Abweichungen enthalten kann. Dieser Band ist ausserdem der zweite Band ...

Meine Angaben und Leseerfahrungen beziehen sich auf die Metallic-Ausgabe, die ebenfalls im Heyne-Verlag erschienen ist, aber einzelne Abweichungen enthalten kann. Dieser Band ist ausserdem der zweite Band der Reihe um den Dunklen Turm, weshalb ich hiermit vor SPOILER ZUM ERSTEN BAND warnen möchte.

Reiheninfos:
1. Schwarz
2. Drei
3. tot.
4. Glas
5. Wolfsmond
6. Susannah
7. Der Turm
8. Wind (zusätzlicher, nachträglich geschriebener Teil, zwischen Band vier und fünf einzuordnen)


Inhalt:
Roland weiss nach seiner Begegnung mit dem Mann in Schwarz eigentlich schon, dass ihn einige Veränderungen ereilen werden. Die Tarotkarten haben am Ende des ersten Bandes der Reihe gesprochen und nun erwarten wir mit Roland gemeinsam, welche drei Figuren, Wesen oder Menschen und somit auch, welche drei Aufgaben ihm begegnen werden auf seiner weiteren Reise. Wird er die Hilfe bekommen, die er braucht? Wird er wieder zu Kräften kommen und sich dem dunklen Turm nähern können? Es öffnen sich drei Türen in drei Welten und diese werden einige Fragen beantworten können, Roland aber auch vor neue Aufgaben stellen.

Leseerlebnis:
Diese Verstrickung der Ereignisse und vor allem auch die Darstellung des Strandes, an dem Roland aufwacht und dann von riesigen, hummerähnlichen Krabbelwesen angegriffen wird, haben mich sofort in seine Welt katapultiert und die treffsicher beschreibende Sprache, die auch vor detaillierteren Gewaltdarstellungen (die aber immer im Sinne der Handlung sind) nicht zurückschreckt, trägt ausserdem viel zum Lesevergnügen bei. Somit hat sich bei mir eine Sogwirkung eingestellt, die permanent angedauert hat und ich möchte nicht zu viel verraten, aber die grandiose Idee, wie genau Roland durch die Türen "gehen" und sich seine Mitreisenden auswählen und zu sich holen kann und vor allem auch die intelligente und ausgetüftelte Umsetzung dieser Ereignisse, ist wahrlich eine schriftstellerische Meisterleistung.

Meine Meinung:
Es hat mich sehr gefreut, dass auch der zweite Band der Reihe um den dunklen Turm von der ersten bis zur letzten Seite packend, überzeugend, klug und kurzweilig war. Auf knapp 600 Seiten schafft es King, die Ereignisse einiger weniger Tage im Leben des letzten Revolvermannes zu erzählen und macht dabei Zeitsprünge, schmückt mit Rückblenden aus und kreiert eine Welt, die in ihrer Dunkelheit und Unberechenbarkeit einzigartig ist und mich fasziniert, einmal sogar bis in meine Träume verfolgt und vor allem überhaupt nicht mehr losgelassen hat. Obwohl ich aus Zeitgründen immer mal wieder grössere Lesepausen hatte, fand ich jeweils sofort in die Geschichte hinein und kann es kaum erwarten, bald zum nächsten Band zu greifen.

Meine Empfehlung:
Mir hat Stephen King mit seiner Reihe um den letzten Revolvermann Roland und dessen Suche nach dem dunklen Turm ein neues Universum eröffnet und eine Erzählweise aufgezeigt, die fesselnder, direkter und ungeschönter ist, als alles, was ich kenne. Deshalb gibt es von mir auch für diesen zweiten Band der Reihe eine deutliche Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Eine bewegende Lektüre über eine Gruppe von Freunden, die Geschichte Algeriens und die ganz grosse Liebe

Die Schuld des Tages an die Nacht
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Schreibstil und Handlung:
In diesem bewegenden Buch wird die tragische Geschichte eines Landes, einer grossen Liebe, vieler Freundschaften und Familien in einer wunderschönen, eindringlichen und sehr poetischen ...

Schreibstil und Handlung:
In diesem bewegenden Buch wird die tragische Geschichte eines Landes, einer grossen Liebe, vieler Freundschaften und Familien in einer wunderschönen, eindringlichen und sehr poetischen Sprache erzählt. Es geht darin unter anderem um Schuld, Verlust, Krieg und gemeinsame Erinnerungen. Die brutalen Schilderungen eines tragischen und alles einnehmenden Krieges, die parallel zur Lebensgeschichte von Jonas erzählt wird, hat mich berührt und lange nicht losgelassen. Fast jeder Satz ist ein Zitat wert, die vielen Dialoge und vor allem auch die klugen Aussagen des Onkels von Jonas, der Jonas stets mit Rat und Tat zur Verfügung steht, haben mein Herz gewärmt und mich immer wieder kurz innehalten und nachdenken lassen, was ich bei Büchern immer sehr schätze.

Meine Meinung:
Obwohl ich in der Mitte des Buches ein wenig feststeckte, weil ich beim Lesen plötzlich nicht mehr wirklich vorankam, hat mich dieses Buch gefesselt, berührt und mit seiner sehr poetischen und zarten Sprache für sich eingenommen. Diese Länge in der Mitte hatte aber wohl mehr mit meiner persönlichen (Lese-)Stimmung, als mit dem Buch an sich zu tun, gerade als am Ende nämlich wieder alle Fäden zusammenführten, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen und musste mir sogar ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln wischen.
Der Klappentext ist übrigens ein wenig irreführend, weil das Treffen zwischen Jonas (Younes) und seinen Freunden eigentlich erst zum Ende des Buches eine Rolle spielt. Auf den ersten 370 Seiten wird erzählt, wie Younes in bitterer Armut aufwächst und schliesslich zum wohlhabenden Bruder seines Vaters, einem angesehenen und politisch aktiven Apotheker, ziehen darf und so ein ganz neues Leben, ein Leben als "Jonas" kennenlernt. Kaum vorstellbare Armut, brutale Hinterhalte und Hunger sind für ihn bald Geschichte. Weil er aber sehr bald beide Welten und beide Extreme sehr gut kennt, steht er immer ein wenig zwischen Tür und Angel und muss für sich und seine Gefühle zuerst einen neuen Platz in der Gesellschaft finden. Diese Zerrissenheit, sowie die im Teenageralter schon bald anklingenden ersten Herzensangelegenheiten, wurden meiner Meinung nach sehr realistisch und einfühlsam dargestellt und während Jonas sich selber immer wieder neu erfindet, zerfällt das Land, das er Heimat nennt, in einem gnadenlosen Konflikt.


Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses berührende und zart erzählte Buch sehr gerne weiter und bin mir sicher, dass es auch in euren Herzen einen Platz finden wird.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Zauberhaft und sehr nachdenklich

Agathe
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Schreibstil und Handlung:

„Agathe, was macht das Leben Ihrer Ansicht nach aus?“ fragte ich.
S. 107, Agathe - Anne Cathrine Bomann

Am Anfang der Geschichte befinden wir uns in der Praxis und den Gedanken ...

Schreibstil und Handlung:

„Agathe, was macht das Leben Ihrer Ansicht nach aus?“ fragte ich.
S. 107, Agathe - Anne Cathrine Bomann

Am Anfang der Geschichte befinden wir uns in der Praxis und den Gedanken eines alternden Psychiaters, der sich in einer Lethargie befindet, die wohl nur mit einer Kombination aus Lebensmüdigkeit, Einsamkeit und berufsbedingter Erschöpfung erklärt werden kann. Er zählt die Therapiestunden und Tage bis zu seinem Ruhestand und hört seinen Patientinnen und Patienten nur noch mit halbem Ohr zu, wenn überhaupt. Dann aber taucht Agahte auf. Eine Patientin, die ihm keine Ruhe lässt, ihn fordert und ihn immer wieder überrascht und aus seiner Reserve holt.
Die Geschichte zweier Leben wird in einer zarten und einfühlsamen Sprache erzählt, die von Leerstellen lebt und viel Raum für eigene Gedanken lässt. Ganz wenige Seiten und kurze Kapitel beinhalten so viel mehr, als die Worte, die sich auf den Seiten finden, weil jedes dieser Worte uns tief berühren und uns zum Nachdenken bringen kann.
Gibt es im Leben die Möglichkeit, noch einmal neu zu beginnen? Kann man sich trotz voranschreitendem körperlichem Zerfall und mühsamem Alltagstrott dazu aufraffen, die Gedanken noch einmal ganz neu zu ordnen und ein wenig frischen Wind in in sein Leben zu bringen?
Und auch zum Ende noch einmal die Fragen: Was berührt uns? Was macht uns als Menschen aus? Und vor allem: Was wissen wir überhaupt über die Menschen, denen wir täglich begegnen, die ein Teil unseres Lebens sind und immer wieder unseren Weg kreuzen, uns alleine durch ihre Anwesenheit ganz tief im Herzen berühren?

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen dürfen und es freut mich natürlich sehr, dieses neue Buch aus dem ersten Programm von Hanser blau sogar noch vor Veröffentlichung bekommen zu haben.
Zuerst einmal wird es euch sicher nicht wundern, dass mich bei diesem Buch vor allem das Cover interessiert hat und als ich dann nach der Lektüre der Leseprobe ganz verzaubert auf meinem Stühlchen sass, wusste ich, dass dieses wunderbare Büchlein unbedingt bei mir einziehen musste. Die Haptik des feinen Leineneinbandes ist einfach perfekt, die zarten Farben passen perfekt zur leisen, poetischen Geschichte rund um Liebe, Freundschaft und die Ende unseres Lebens und sogar der kleine Vogel hat einen ganz klaren Bezug zum Inhalt. Solch durchdachte Buchgestaltungen überzeugen mich jeweils sehr und lassen auf viel Liebe zum gedruckten Wort und viel Respekt für die Arbeit der Autorinnen und Autoren schliessen.
Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich kann euch sagen, dass mir "Agathe" wundervolle Lesestunden voller Poesie und Zartheit beschert hat, die ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Meine Empfehlung:
Von mir gibt es für dieses zauberhafte Buch in der wundervollen Aufmachung eine sehr herzliche Leseempfehlung und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das perfekte Buch für eine Leserunde ist, weil es so viel Interpretationsspielraum lässt und immer wieder dazu führen kann, Diskussionen anzuregen und so ganz viel über das Leben nachzudenken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.03.2019

Überraschend informativ und vielseitig

Völlig losgelöst
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Völlig losgelöst, wie wir mit weniger glücklich werden - Herausgegeben von Susanne Weingarten

Dieses Rezensionsexemplar aus dem Penguin-Verlag hat mich via Bloggerportal erreicht.

Die verschiedenen Texte:
In ...

Völlig losgelöst, wie wir mit weniger glücklich werden - Herausgegeben von Susanne Weingarten

Dieses Rezensionsexemplar aus dem Penguin-Verlag hat mich via Bloggerportal erreicht.

Die verschiedenen Texte:
In vielen Texten, die oft sehr unterhaltsam, manchmal aber auch ein wenig zäh daherkommen, werden die unterschiedlichsten Lebensbereiche ein wenig genauer beleuchtet. Ein Tiny-House? Ein Gemeinschaftsbüro oder ein Leben aus dem Koffer? Alles ist möglich und jede und jeder von uns entscheidet am Ende selber, wie viel (oder wenig) genug ist zum Leben. Auch werden dabei spannende psychologische und soziale Themen, wie unser Verhalten, wenn es um Entscheidungen geht oder die Beeinflussung durch die Werbung und den Rest der Gesellschaft in Bezug auf unser Konsumverhalten ein wenig näher erklärt und mit passenden Beispielen illustriert, die dafür sorgen, dass wir uns ein paar Gedanken über unsere eigenen (Kauf-)Entscheidungen und den emotionalen Bezug zu den Gegenständen in unserem Leben machen.

Meine Meinung:
In den letzten paar Jahren habe ich mich immer intensiver mit Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und dabei als kleines Eichhörnchen immer wieder bemerkt, dass ich zum Sammeln und Horten neige. Nicht nur Bücher sammeln sich hier natürlich an (und die dürfen auch mehrheitlich bleiben), auch andere Dinge landen in Schränken und Schubladen und dabei nehmen sie nicht nur Platz weg, sondern belasten mich auch emotional. Vor allem der Umzug in unsere viel grössere Wohnung vor ein wenig mehr als drei Jahren hat gezeigt, dass es in diesem Bereich noch einiges zu tun gibt, weshalb ich mich sehr über dieses Rezensionsexemplar gefreut habe.
Erwartet habe ich dabei vor allem ein paar praktische Tipps und Tricks zum Auf- und Ausräumen und zur Vermeidung von Abfall. Bekommen habe ich wesentlich mehr und zwar vor allem verschiedenste Aufsätze und Texte zu den Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus, die zum Nachdenken anregen und konkrete Tipps liefern, wie man mit weniger glücklicher wird und welche Bereiche unseres Lebens sich besonders gut dazu eignen, ein wenig Verzicht zu üben.


Tipps und Tricks:
Ganz konkrete Tipps vor allem zur Müllvermeidung in jedem Zimmer einer Wohnung, die wirklich sehr einfach umsetzbar sind, sowie Informationen zur Organisation des persönlichen Vermögens und der Work-Life-Balance, sind in diesem Buch sehr viele gesammelt. Ausserdem finden sich in "Völlig losgelöst" auch zahlreiche Informationen zu verschiedenen Unternehmensmodellen, Unternehmen, welche nachhaltig produzieren und Ideen für das Wohnen und Arbeiten, die zu mehr Ausgeglichenheit, weniger Müll und weniger Verschwendung von Lebensmitteln und Ressourcen sorgen.
Selbstverständlich sind einige Beispiele sehr extrem und wahrscheinlich ist niemand von uns dazu bereit, komplett aus dem Koffer zu leben oder unsere Wohnung mit nur noch 100 Dingen zu füllen, aber trotzdem zeigen alle diese Beispiele auch auf, was möglich ist und dass vor allem zwischen diesen Extremen und unserem oft auch extremen Überfluss noch sehr viele Abstufungen möglich sind.

Meine Empfehlung:
Diese Sammlung von Texten liest sich sehr flüssig und wenn auch einige der Texte ein wenig zäh wirken, so sind doch die Anregungen alle sehr interessant gestaltet, mit Quellen belegt, mit vielen Beispielen illustriert und mit ein wenig Statistik aufgepeppt, was "Völlig losgelöst" zu einer kurzweiligen und zum Nachdenken anregenden Lektüre macht, die sich definitiv lohnt.