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Veröffentlicht am 16.02.2026

Zwischen Anziehung, Schmerz und endlich richtiger Nähe

In Love with the Boss
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Die Geschichte von Elias und Riley habe ich regelrecht verschlungen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und leicht zu lesen – gleichzeitig baut er eine stetige Spannung auf zwischen Verlangen und dem ...

Die Geschichte von Elias und Riley habe ich regelrecht verschlungen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und leicht zu lesen – gleichzeitig baut er eine stetige Spannung auf zwischen Verlangen und dem Versuch, sich zurückzuhalten. Genau das hat mich in der Geschichte gehalten: dieses ständige “wann kippt es endlich”.

Riley ist seit Jahren mit ihrer Jugendliebe Carter verlobt. Doch Carter sieht sie nicht mehr, schenkt ihr keine echte Aufmerksamkeit und sabotiert sogar subtil ihre Karriere. Und genau in dieser Phase trifft sie im Unternehmen auf den neuen extrem attraktiven CEO Elias – den „Model CEO“. Riley wird seine Referentin und Elias ist vom ersten Moment fasziniert von ihr. Beide wissen, sie dürfen eigentlich nicht. Er kann sich keinen Skandal leisten – sie steckt in einem Verlobungs-Käfig. Aber die Anziehung frisst sich langsam durch die Seiten.

Es war für mich unfassbar befriedigend zu lesen, wie beide immer weiter in ihre Gefühle rutschen und die Spannung immer enger wird. Ich habe so sehr auf den Moment gewartet, an dem sie es endlich zulassen – und als es dann passiert ist, war das pure Schmetterlinge trifft Nervenkollaps.

Was ich nicht erwartet habe: wie kurz das Glück zuerst war.

Es gab Missverständnisse, Verletzungen, Stolz und falsche Schutzmechanismen. Ich habe richtig mitgelitten und sogar ein paar Tränchen verdrückt, als beide sich am Ende endlich wirklich ausgesprochen haben.

Ich konnte beide sehr gut nachvollziehen. Ich mochte die Charaktere. Ich mochte ihre Motive. Und ich mochte, dass selbst die sexy CEO-Romance hier noch emotional Tiefe bekommen hat und nicht nur Spice liefert – sondern auch Wachstum.

Meine Empfehlung: Für alle, die CEO-Romance lieben, Spice wollen, Drama brauchen und auf diese Mischung aus Herzschmerz & Slow Burn & endlich-nachgeben stehen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein Neuanfang im Schnee – Warmherzige Romantik in den Highlands

Winterzauber in den Highlands
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„Winterzauber in den Highlands“ erzählt die Geschichte von Holly Fraser, die nach einen Neuanfang in einem kleinen, verschneiten Dorf in den schottischen Highlands sucht. Als der Weihnachtsmann für den ...

„Winterzauber in den Highlands“ erzählt die Geschichte von Holly Fraser, die nach einen Neuanfang in einem kleinen, verschneiten Dorf in den schottischen Highlands sucht. Als der Weihnachtsmann für den örtlichen Weihnachtsmarkt ausfällt, bleibt ihr nur eine letzte Hoffnung: der zurückgezogen lebende Angus MacRae, ein ehemaliger Feuerwehrmann, der mit Menschen und dem ganzen Weihnachtstrubel eigentlich nichts mehr zu tun haben möchte. Doch ein unerwarteter Schneesturm zwingt die beiden, gemeinsam in seinem Cottage auszuharren – und genau dort beginnt langsam nicht nur der Schnee zu schmelzen, sondern auch die innere Kälte, die beide mit sich herumtragen.

Zu Beginn hat mir etwas die weihnachtliche Atmosphäre gefehlt. Die Geschichte braucht ein wenig, um in die gemütliche, festliche Stimmung hineinzufinden. Ab der Hälfte allerdings entfaltet sich das Weihnachtsgefühl deutlicher, begleitet von warmen Szenen, schottischem Charme und einem zunehmend emotionalen Miteinander zwischen Holly und Angus. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Beweggründe und Hintergründe beider Figuren nachvollziehbar und authentisch wirken. Man kann sich gut in Holly hineinversetzen, die einen Neustart wagt, und auch Angus’ Bedürfnis nach Rückzug und sein langsames Auftauen wirken glaubwürdig und berührend.

Die Handlung selbst ist eher ruhig als spannend, lebt aber von den Gefühlen, der Entwicklung der Charaktere und dem wohligen Highlands-Flair. Berührend ist vor allem die Botschaft, dass Menschen trotz Verletzungen neue Nähe zulassen können und dass manchmal genau dort Hoffnung entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet. Gelernt habe ich vor allem, wie wichtig es ist, sich selbst und anderen Zeit zu geben – und dass Gemeinschaft heilen kann.

Ich würde das Buch allen empfehlen, die eine leichte, warme Lektüre für zwischendurch suchen, gerne romantische Geschichten mit sanftem Weihnachtsfeeling lesen und ein Happy End nicht missen möchten. Eine schöne, herzerwärmende Geschichte – perfekt für eine winterliche Auszeit.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Eine Fake-Beziehung, echte Gefühle und ganz viel Herzschmerz – eine Sportromanze, die unter die Haut geht 💔❄️

Rival Darling
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Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. ...

Dieses Buch gehört für mich ganz klar zu den absoluten Highlights des Jahres. Schon im ersten Kapitel hat es mich vollkommen gepackt, und es fiel mir unglaublich schwer, es überhaupt aus der Hand zu legen. Die Geschichte dreht sich um Vi, die von ihrem Eishockey-Freund Jeremy betrogen wird und daraufhin beschließt, nie wieder einen Sportler zu daten oder überhaupt eine Beziehung einzugehen. Doch dann tritt Reed Darling in ihr Leben: einschüchternd, geheimnisvoll und verdammt gut aussehend. Als er ihr hilft, nachdem ihr Auto liegen geblieben ist, ist die Anziehung zwischen den beiden sofort spürbar. Aus einer Fake-Beziehung, die eigentlich nur dazu dient, Vis Ex eins auszuwischen, entwickelt sich eine intensive Gefühlsachterbahn.

Die Handlung war für mich durchgehend spannend, emotional und immer wieder mit Herzschmerz verbunden. Es gab Momente, in denen ich innerlich nur noch dachte: Nein, bitte nicht – wie kann das jetzt passieren? Genau das hat das Buch aber auch so mitreißend gemacht. Besonders gefallen hat mir, wie sich Reed um Vi bemüht und ihr zeigt, dass er nicht der „böse Sportler“ ist, als den ihn die Gerüchte darstellen. Sein Charakter – harte Schale, weicher Kern – hat mich vollkommen überzeugt. Vi war mir ebenfalls sehr sympathisch, gerade weil ihre Ängste und Zweifel so nachvollziehbar waren. Nach dem Betrug wieder Vertrauen zu fassen, ist alles andere als leicht, und genau das wurde hier sehr authentisch dargestellt.

Jeremy hingegen war für mich von Anfang an unsympathisch – ein absolutes Arschloch. Sein Verhalten sagt viel über seinen Charakter aus: andere schlechtzumachen, Lügen zu verbreiten und die Person, die man angeblich geliebt hat, herabzusetzen, nur um selbst besser dazustehen. Dieser Gegensatz zu Reed hat die Geschichte zusätzlich intensiv gemacht. Auch die Darling-Brüder mochte ich sehr – der starke Zusammenhalt unter den Geschwistern und das gegenseitige Unterstützen haben der Geschichte Wärme verliehen.

Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist vor allem die Botschaft, nicht alles zu glauben, was man über andere hört. Man sollte sich immer ein eigenes Bild von Menschen und Situationen machen und sich nicht von Gerüchten oder der Meinung anderer beeinflussen lassen – auch wenn das, besonders mit verletzten Gefühlen und Angst im Gepäck, leichter gesagt als getan ist.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der Sportromanzen liebt, auf „harte Schale, weicher Kern“-Typen steht und sich gerne emotional mitreißen lässt. Perfekt für alle, die von der ersten Seite an gefesselt werden wollen und ein Buch am liebsten in einem Rutsch verschlingen. Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Vom Konkurrenzkampf zum Herzklopfen

Selling Dreams
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In diesem Buch dreht sich alles um Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Immobilienmaklerin, die sich von niemandem einschüchtern lässt – schon gar nicht von ihrem größten Konkurrenten Calder Bevyn. Als sie ...

In diesem Buch dreht sich alles um Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Immobilienmaklerin, die sich von niemandem einschüchtern lässt – schon gar nicht von ihrem größten Konkurrenten Calder Bevyn. Als sie ihm einen wichtigen Deal vor der Nase wegschnappt, landet sie ausgerechnet im selben Unternehmen wie er. Fortan kämpfen beide als Rivalen um die Spitze im Immobilienverkauf, bis sich zwischen Konkurrenz, Ehrgeiz und Stolz langsam echte Gefühle entwickeln und die Frage aufkommt, ob Gewinnen wirklich noch das Wichtigste ist.

Mir hat die gesamte Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Besonders die Szene, in der Calder endlich den ersten Schritt macht und Marissa küsst, dies war unglaublich zuckersüß und hat echtes Herzklopfen ausgelöst – wer diese Stelle liest, weiß ganz genau, wovon ich spreche. Auch der starke Familienzusammenhalt, sowohl bei Calder als auch bei Marissa, hat mich sehr berührt und der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen.

Die Handlung war für mich durchgehend mitreißend und emotional. Die Anziehung zwischen Marissa und Calder war deutlich spürbar, und ich habe richtig mitgefiebert, bis sie sich ihre Gefühle endlich eingestanden haben. Besonders schön fand ich, wie liebevoll und fürsorglich die beiden miteinander umgehen. Sie geben sich gegenseitig Halt, selbst dann, als sie mit den schmerzhaften Vergangenheiten des jeweils anderen konfrontiert werden – genau so wünscht man sich eine Beziehung.

Die Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen. Marissa ist stark, ehrgeizig und weiß genau, was sie wert ist. Trotz der Verletzungen aus ihrer Kindheit – insbesondere durch die Beziehung zu ihrer Mutter – ist sie herzlich, loyal und bewundernswert. Calder passt perfekt zu seinem Ruf als „Prince Charming“: charmant, aufmerksam und ein echter Gentleman. Seine Vorsicht und seine Ängste, die aus früheren Erfahrungen resultieren, waren für mich absolut nachvollziehbar und menschlich dargestellt.

Das Buch vermittelt eine wichtige Botschaft: Es spielt keine Rolle, ob man aus einer wohlhabenden Familie stammt oder sich alles selbst erarbeiten musste – mit harter Arbeit, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen kann man alles erreichen. Man sollte sich nicht von Gerede aufhalten lassen, denn niemand weiß, welchen Weg man hinter sich hat.

Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die Geschichten rund um luxuriöse Immobilien, Konkurrenzkämpfe, starke Gefühle, familiären Zusammenhalt und liebevolle Sticheleien mögen. Wer Lust auf Herzklopfen, ein wenig Herzschmerz und viel Mitfiebern hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. 💕📖

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Schneesturm der Gefühle

Frostblumen in den Highlands
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Die Geschichte rund um Zara, einer engagierten Notfallchirurgin, und Duncan, den zunächst grummeligen Einsatzleiter der Bergwacht, hat mir sehr gut gefallen. Im Mittelpunkt steht nicht nur eine dramatische ...

Die Geschichte rund um Zara, einer engagierten Notfallchirurgin, und Duncan, den zunächst grummeligen Einsatzleiter der Bergwacht, hat mir sehr gut gefallen. Im Mittelpunkt steht nicht nur eine dramatische Bergrettung, sondern vor allem die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen zwei starken Persönlichkeiten, die sich ihre Gefühle zunächst nicht eingestehen wollen. Als sie bei einem Einsatz von einem plötzlichen Schneesturm überrascht werden und die Nacht gemeinsam in einer einsamen Berghütte verbringen müssen, sind sie gezwungen, zusammenzuhalten, Wärme zu teilen und buchstäblich in den Überlebensmodus zu schalten – und genau dort kommen auch ihre Emotionen ans Licht.

Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, ob Zara und Duncan es schaffen, ihre Sturheit zu überwinden und sich ihre Gefühle einzugestehen. Die Handlung war für mich sowohl spannend als auch berührend. Besonders Duncan hat mich überrascht: Hinter seiner rauen, grummeligen Art steckt viel Herz, und seine wachsende Fürsorge sowie die Angst um Zara gingen mir wirklich nahe. Aber auch Zara ist eine starke Figur. Ihr Kampf mit ihrer Vergangenheit in London und ihr Wunsch, sich neu zu beweisen, machen sie greifbar und authentisch. An einer Stelle hätte ich mir allerdings gewünscht, dass sie ihren Stolz etwas herunterschluckt, statt sich unnötig in Gefahr zu bringen – gerade als Ärztin hätte sie es besser wissen müssen. Dennoch waren die Motive und Handlungen beider Charaktere für mich insgesamt gut nachvollziehbar, auch wenn ich mir stellenweise weniger Sturheit gewünscht hätte.

Aus dem Buch habe ich mitgenommen, wie schwer es ist, alte Muster und Gewohnheiten abzulegen – und dass es Mut braucht, nicht nur im Einsatz am Berg, sondern auch in der Liebe. Man sollte für das kämpfen, was man wirklich will, selbst wenn es bedeutet, über seinen eigenen Schatten zu springen.

Ich würde das Buch allen empfehlen, die kurze, emotionale Geschichten für zwischendurch mögen und Lust auf eine Mischung aus Spannung, Adrenalin und gefühlvoller Romantik haben.

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