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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2025

Wie geht Freundschaft?

Die Pfefferkuchenfrauen
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Ro, Tamara, Ines und Katie sind Freundinnen. Eigentlich.
Sie werden von der Ich- Erzählerin Ines vorgestellt, ihre Charaktere präzise beschrieben. Sie bilden eine eingeschworene Truppe mit festen Gewohnheiten, ...

Ro, Tamara, Ines und Katie sind Freundinnen. Eigentlich.
Sie werden von der Ich- Erzählerin Ines vorgestellt, ihre Charaktere präzise beschrieben. Sie bilden eine eingeschworene Truppe mit festen Gewohnheiten, Ritualen und regelmäßigen Treffen. Oft bei Ines, die viel bäckt und kocht. Kochvorgänge werden ausführlich geschildert. Bis eine klärbare Situation eskaliert, und ihre Freundschaft zu zerbrechen droht. Realistisch beschrieben.
Friederike Schmöe hinterfragt. Ursachenforschung folgt. Lösungsansätze auch. Ob es gelingt, diesen überzogen aufgebauschten Konflikt zu lösen und die Freundschaft zu retten?
Ines hat viel Zeit zum Überlegen. Sie ist allein. Hat keine weiteren Pflichten oder Aufgaben und fürchtet nach eigenen Verlusten auch noch den Verlust ihrer Mädels. Nachvollziehbar.
Man darf gespannt sein, ob es Veränderungen gibt und mag eigene Schlußfolgerungen ziehen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Wieder in Karlsbad

Turbulente Zeiten
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1896: Burgl ist der Neuanfang in Karlsbad geglückt. Die Oblatenbäckerei floriert und Burgl erwartet ihr erstes Kind. Allerdings hat sie auch einige Neider, die ihr den Erfolg nicht gönnen. Hört das denn ...

1896: Burgl ist der Neuanfang in Karlsbad geglückt. Die Oblatenbäckerei floriert und Burgl erwartet ihr erstes Kind. Allerdings hat sie auch einige Neider, die ihr den Erfolg nicht gönnen. Hört das denn nie auf?
Und noch mehr geschieht: Junge Frauen verschwinden. Hier spielt jemand ein ganz mieses Spiel.
Ada Caine hat ihre Karlsbader Geschichten liebevoll weitergeführt und ausgebaut. Wieder taucht man in den Jahren um 1900 in die Bäderszene ein, erlebt eine Saison mit reichen Kurgästen und der arbeitenden Bevölkerung. Das ist interessant, auch Aufregung gibt es genug. Sogar oberste Stellen müssen eingreifen!
Schöne, gemütliche und unterhaltsame Alltagsgeschichten einer vergangenen Zeit.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Der Podcast

Todesstimme
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Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen im LKA sollen rätselhafte Selbstmorde aufklären. Ein schwerst gestörter Podcaster lädt verzweifelte Menschen zu Gesprächen ...

Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen im LKA sollen rätselhafte Selbstmorde aufklären. Ein schwerst gestörter Podcaster lädt verzweifelte Menschen zu Gesprächen ein. Im Anschluss begehen sie Suizid. Tara sucht akribisch nach Hinweisen auf die Identität des Sprechers, engagiert sich gewohnt stark. Mir gefällt, dass auch ihre Gedanken und Emotionen angesprochen werden. Das macht sie nahbar, gut vorstellbar.
Dennoch: der Podcaster ist nicht zu fassen. Wie gefahndet wird, stellt Elias Haller gewohnt spannend dar. Rätselhafte Hinweise, Spuren, die sich als viel versprechend erweisen und widersprüchliche Zeugenaussagen - wohin führen sie? Nicht alle Hintergründe bzw. Motive werden aufgeklärt.
Der neue Fall für die sympathische Tara Kronberg liest sich mitnehmend, berührt ein emotionales Thema. Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Weihnachten erklärt

Meine zauberhafte Weihnachtsreise
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Aurelia ist im Stress. Nur zehn Sorten Kekse anstatt der erwarteten 12 hat sie geschafft zu backen. Als der Vorweihnachtsstress zu viel wird, macht sie einen Abendspaziergang und trifft … den Weihnachtsmann. ...

Aurelia ist im Stress. Nur zehn Sorten Kekse anstatt der erwarteten 12 hat sie geschafft zu backen. Als der Vorweihnachtsstress zu viel wird, macht sie einen Abendspaziergang und trifft … den Weihnachtsmann. Jeden Abend sucht sie ihn im Park auf. Zusammen reisen sie durch Zeit und Raum und Aurelia findet sich bei der Erfinderin des Adventskalenders, einem Diakon, der einen Adventskranz kreiert, bei Lucia, einem Pyramidenbauer und an mehreren Stationen, die alle mit Weihnachten zusammenhängen, wieder. Sehr plakativ vergleicht sie frühere Armut und heutigen Wohlstand. Bibelgeschichten werden einbezogen, der Weihnachtsmann predigt. Viele historische Fakten werden eingezwängt, für Geschichtsbegeisterte sicher interessant.
Eva Maria Bast hat ein ganz anderes als ihre bisherigen Bücher verfasst. Die Idee, 24 Stationen mit weihnachtlicher Geschichte zu verknüpfen ist hübsch, zieht sich allerdings und kommt moralinsauer daher. Ich kann der „Weihnachtsreise“ nur punktuell etwas abgewinnen.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Der Zauberbus

OTTO fährt los – Weihnachten in Finnland
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Ein wunderschönes Cover mit funkelnden Glitzersternchen macht Lust auf das Buch. Auch die Vorsatzseiten mit Schneeflocken passen gut. Die sofortige Landung auf der Fähre ist etwas hart, kaum eine Vorstellung ...

Ein wunderschönes Cover mit funkelnden Glitzersternchen macht Lust auf das Buch. Auch die Vorsatzseiten mit Schneeflocken passen gut. Die sofortige Landung auf der Fähre ist etwas hart, kaum eine Vorstellung von Otto ( „… ich bin ein Zauberbus…“, aha) oder den Reiseplänen. Dann ist man in Finnland und dort ist es schön. Es gibt viel zu entdecken, viel zu erfahren. Wie heißt der Weihnachtsmarkt, wie nennt man finnische Pfefferkuchen, und wie den Weihnachtsmann ( Joulupukki ). Es gibt das Lucia- Fest, Saunawichtel, den Feuerfuchs, Polarlichter ( wenn man Glück hat!) und vieles mehr. Die Einwohner heißen Samen, nett sind sie auch.
Sehr kindgerecht wird erzählt, abenteuerlich geht es zu, aber das Beste sind die wunderschönen Zeichnungen, farbenfroh, fantasievoll, schön anzuschauen.
Die Packliste für einen „Winterkoffer“ ist zwar nicht ganz vollständig, aber das erwartet man ja auch nicht.
Mit kleinen Abstrichen ( uns fehlt eine sanfte Einleitung) eine gute Einstimmung auf die Weihnachtszeit und gelungenes Vermitteln von Wissen zum Thema hoher Norden und dortige Sitten. Schön für Kinder ab vier Jahren.

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