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Veröffentlicht am 20.04.2023

Und morgen ein neuer Tag

Und morgen ein neuer Tag
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Worum geht es?: Seit mehr als drei Jahren hat Meredith ihr Haus nicht verlassen. Über das Warum – über das, was vor 1.214 Tagen geschah – spricht sie mit niemandem. Denn eigentlich ist doch alles in Ordnung: ...

Worum geht es?: Seit mehr als drei Jahren hat Meredith ihr Haus nicht verlassen. Über das Warum – über das, was vor 1.214 Tagen geschah – spricht sie mit niemandem. Denn eigentlich ist doch alles in Ordnung: Sie arbeitet erfolgreich von zu Hause, bruncht am Küchentisch mit ihrer besten Freundin, liest in ihrem gemütlichen Ohrensessel und kocht Pasta Puttanesca. Aber dann tritt Tom in ihr Leben, und Meredith muss zugeben, dass sie nicht so glücklich ist wie sie vorgibt. Doch gerade als sie beginnt, sich Tom zu öffnen, holt ihre Vergangenheit sie schlagartig ein. Und Meredith begreift: Um wirklich zu leben, braucht es viel mehr als einen Schritt vor die Haustür …



Das Cover: Das Cover hat mich auf den ersten Blick angelacht. Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein gemaltes Bild als Cover genutzt wird. Gerade das macht es für mich besonders.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Meredith erzählt. Man begleitet sie von ihrer Kindheit bis ins erwachsene Alter. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und haben teilweise nur ein bis zwei Seiten. Das Buch behandelt sehr schwere Themen, welche super in die Geschichte eingebunden wurden sind. Warum dieses Buch keine Triggerwarnung hat, ist mir ein Rätsel. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Durch die kurzen Kapitel fliegt man durch die Seiten. Mir persönlich hatte das Buch allerdings zu viele Längen. Man begleitet Meredith über 4 Jahre, in denen sie nicht aus der Tür geht und dann zusätzlich ihre Kindheit und ihre Jugend. Das war mir persönlich zu viel. Hier hätte man einiges weglassen können.



Die Hauptfiguren: Meredith ist eine Frau, welche mit Angststörungen und Panikattacken zu kämpfen hat. Sie hat Freunde die sie unterstützen, aber ihre Angst hat sie soweit gebracht, dass sie seit über 4 Jahren nicht mehr aus der Tür gegangen ist. Anfangs dachte ich noch Meredith übertreibt, aber als dann auch immer mehr Geschichten aus ihrer Kindheit aufgedeckt wurden sind, habe ich sie immer mehr verstanden. Meredith ist eine starke Frau, welche häufig zurückstecken musste. Mit der Zeit lernt sie sich anderen Menschen anzuvertrauen und gerade ihre Beziehung zu Tom hat mir super gefallen. Normalerweise mag man hier eine Liebesgeschichte bei den Beiden erwarten, aber die Beiden zeigen, dass Seelenverwandte sich auch in einer Freundschaft zeigen.



Endfazit: Das Buch hat mich positiv überrascht. Mit Meredith hatte ich anfangs meine Probleme, aber je mehr die Geschichte voran schritt, desto mehr habe ich sie auch verstanden und je mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich finde es toll, wie die ernsten Themen super in die Geschichte integriert wurden sind. Mir persönlich hatte das Buch allerdings zu viele Längen. Ich denke, hätte man sich ausschließlich auf die Gegenwart und höchstens ein paar Passagen aus der Kindheit erzählt, hätte das Buch deutlich mehr pep. Getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze! Abschließend kann ich sagen, dass ich tolle Lesestunden hatte und das Buch weiterempfehlen kann.



Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.



Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei vorablesen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.



An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie Vergewaltigung, Panikattacken, psychische und physische Gewalt und Alkoholsucht angesprochen.

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 10.04.2023

Verliere mich. Nicht.

Verliere mich. Nicht.
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Worum geht es?: Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt ...

Worum geht es?: Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?



Das Cover: Auch dieses Cover ist wieder traumhaft schön. Ausschließlich die Farbgebung ist anders gestaltet als im ersten Band. Dennoch finde ich das Cover wieder sehr harmonisch und ein Blickfang in meinem Bücherregal.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird wieder aus der Ich-Perspektive von Sage erzählt. An dem Schreibstil hat sich wenig verändert. Die Kapitel sind auch hier wieder nicht zu lang und nicht zu kurz gehalten und man kommt gut durch die Seiten. Nachdem ich schon leichte Bauchschmerzen beim Schreibstil im ersten Band hatte, hatte ich große Hoffnung, dass in diesem Band noch eine Schippe drauf gelegt wird. Dem war leider nicht so. Das Buch zieht sich extrem und mehrere hundert Seiten passiert nichts. Man begleitet Sage in ihrem Uni-Alltag. Serien gucken, Schmuck basteln und ihr Job in der Bibliothek sind mittlerweile in den Vordergrund gerutscht und ihre Panikattacken sind mittlerweile nur noch Nebensache. Erst nach ca. 300 Seiten kann sich Sage langsam öffnen und vertraut sich anderen an. Das hat mir einfach alles zu lange gedauert.



Die Hauptfiguren: Im ersten Band hatte ich meine Probleme mit Sage und gehofft, dass sie mich in diesem Band überraschen kann. Was soll ich sagen, dass hat sie leider nicht. Sage kann sich immer noch nicht Leuten anvertrauen und wenn mal einer ihrer Freunde Probleme hat, dreht es sich nur kurzzeitig um sie. Sage nimmt sehr viel Raum ein und es dreht sich immer um sie. Besonders Luca und April geben sich so viel Mühe mit ihr und Sage blockt sie so oft ab oder lügt sie an, dass meine Geduld irgendwann auch am Ende war. Ich hätte da schon längst einen Schlussstrich gezogen. Ihre Entwicklung war mir zu schleppend und dafür, dass sie so vorsichtig im ersten Band gehandelt hat, war sie in diesem Buch sehr naiv und hat Dinge nicht mehr hinterfragt.



Luca ist nach dem Ereignis aus dem ersten Band total unglücklich. Er blockt Sage ab und sucht Trost bei anderen Frauen. Schlussendlich sieht er ein, dass er Sage vermisst und möchte sie zurückgewinnen. Besonders der Konflikt mit seiner Mutter hat mir sehr gut gefallen und hätte meiner Meinung nach mehr Raum in dem Buch finden können.



Endfazit: Als ich den ersten Band beendet hatte, bin ich mit gemischten Gefühlen in den zweiten Band gestartet. Ich hatte die Hoffnung, dass die Autorin hier noch die Kurve kriegt, aber dass hat sie leider nicht geschafft. Die Auflösung des Cliffhangers hat mich total enttäuscht und der gesamte Aufbau des Buchs war einfach nur langweilig. Über 300 Seiten wird nur der Alltag von Sage beleuchtet und es ist keine Entwicklung oder gar Spannung zu sehen. Ich habe nichts dagegen, wenn auch alltägliche Themen in einem Buch Platz finden, aber bei so einem wichtigen Thema, sollte doch gerade das Thema Häusliche Gewalt und Panikattacken mehr Raum finden. Sage als Protagonistin war mir bis zu Letzt unsympathisch und sehr anstrengend. Ich hätte mir bei ihr eine stärkere Entwicklung gewünscht. Abschließend kann ich sagen, dass der zweite Band mich leider enttäuscht hat. Das Buch hatte zu viele Längen und die gesamte Handlung hätte auch in ein Buch gepasst. Ich kann das Buch leider nicht weiter empfehlen.



Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.



An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie Häusliche Gewalt, (sexueller) Missbrauch, (sexuelle) Belästigung, Angststörung und Panikattacken angesprochen.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Berühre mich. Nicht.

Berühre mich. Nicht.
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Worum geht es?: Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. ...

Worum geht es?: Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen...



Das Cover: Das Cover ist traumhaft schön. Der Hintergrund mit den Rosen ist einfach schön und auch der Schriftzug einerseits dezent, aber sticht heraus. Ich liebe es!



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sage erzählt. Die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz gehalten und man kommt gut durch die Seiten. Hauptsächlich begleitet man Sage in ihrem Unialltag. Die Geschichte plätschert so dahin, aber leider gibt es wenig spannende Wendungen (bis auf den Cliffhanger zum Schluss). Die Thematik wurde gut aufgegriffen, hatte aber in meinen Augen zu wenig Raum in der Geschichte. Das Ende hat mich sehr überrascht und noch etwas Spannung mit eingebracht. Der Schreibstil der Autorin ist allerdings sehr gut. Irgendwas hat dieses Buch, dass man weiterlesen möchte.



Die Hauptfiguren: Sage ist eine junge Frau, welche von heut auf morgen ihr Zuhause verlässt um an der Uni zu studieren. Besonders ihre Schwester versucht immer wieder Kontakt zu ihr aufzubauen, aber sie blockt ihre Familie immer wieder ab. Sage hat große Angst vor Männern und hält Abstand zu ihnen. Sie lernt April und ihren Bruder Luca kennen. Zunächst hat sie Angst vor Luca, aber mit der Zeit nähern sich die Beiden an. Bei Sage hatte ich gemischte Gefühle. Einerseits habe ich immer mit ihr mitgefühlt, sobald ihre Panikattacken wieder ausbrechen. Anderseits fand ich ihr Handeln allerdings sehr schwierig. Sie bemüht sich darum sich zu ändern und macht eine Therapie. Dennoch hält sie April und Luca immer wieder auf Abstand und lügt diese an, wenn es ihr mal nicht so gut geht. Selbst nach Monaten rückt sie nicht mit der Sprache raus. Die Beiden taten mir so leid. Ich weiß nicht, ob ich so viel Geduld und Verständnis zeigen würde.



Luca ist der ältere Bruder von April und arbeitet zusammen mit Sage in der Bibliothek. Er ist ein Frauenheld und hat sehr viele One-Night-Stands. Durch seine vielen Tätowierungen verkörpert er genau dem Männerbild, vor dem Sage Angst hat. Luca hat eine schwierige Beziehung zu seiner Mutter, welche er noch nicht verarbeitet hat. Lucas Umgang mit Sage hat mir sehr gefallen. Er geht so liebevoll mit ihr um und akzeptiert ihre Grenzen.



Endfazit: Nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich gemischte Gefühle. Das Buch hat mich gut unterhalten und auch die Thematik hat mir super gefallen. Dennoch passiert mir in dem Buch einfach zu wenig. Man begleitet größtenteils den Alltag von Sage und die eigentlich Thematik fällt häufig einfach in den Hintergrund. Mit über 400 Seiten hatte das Buch einfach zu viele Längen und es ist zu wenig passiert. Luca als Protagonist hat mir sehr gut gefallen und bei Sage hoffe ich, dass sie mich im zweiten Band noch überzeugen kann. Dennoch kann ich abschließend sagen, dass ich tolle Lesestunden hatte und kann das Buch weiterempfehlen.



Das Buch erhält von mir sehr gute 3,5 von 5 Sterne.



An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie Häusliche Gewalt, (sexueller) Missbrauch, (sexuelle) Belästigung, Angststörung und Panikattacken angesprochen.

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Über die dunkelste See

Über die dunkelste See
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Worum geht es?: Ich verstehe nicht, warum mich mein Vater in seinem Testament Damian Blackstone versprochen hat. Ich weiß nichts über ihn, nur dass er mit diesem Deal genauso wenig einverstanden ist wie ...

Worum geht es?: Ich verstehe nicht, warum mich mein Vater in seinem Testament Damian Blackstone versprochen hat. Ich weiß nichts über ihn, nur dass er mit diesem Deal genauso wenig einverstanden ist wie ich. Trotzdem haben wir keine Wahl: Wir müssen heiraten und sechs Monate zusammenleben, oder wir verlieren unser millionenschweres Erbe für immer! Doch wir sind viel zu verschieden, als dass das mit uns gut gehen könnte. Damian ist eiskalt und von einer Dunkelheit umgeben, die jedes Sonnenlicht verschlingt. Aber manchmal sehe ich in seinem Blick, dass er sich nach meiner Leichtigkeit verzehrt. Und dann weiß ich, dass ihn zu heiraten vielleicht der Anfang von etwas Wunderschönem sein könnte...

Der Schreibstil: Auch in diesem Band wird die Geschichte in zwei Zeitebenen erzählt. Man begleitet die Kindheit und auch die Gegenwart von Damian und Stella, wobei die meisten Kapitel in der Gegenwart spielen. Ich habe den Schreibstil geliebt. Brittainy C. Cherry hat mal wieder sehr gefühlvoll und ruhig den Leser durch die Geschichte geführt. Besonders zum Ende hin hat mich das Buch dann doch noch catchen können. Auf einmal waren da noch so viele unerwartete Wendungen mit denen ich gar nicht gerechnet habe.

Die Hauptfiguren: Stella ist eine junge Frau, welche in jungen Jahren ihre Mutter verloren hat. Der beste Freund ihrer Mutter (Kevin) hat sie daraufhin aufgenommen und sie liebevoll aufgezogen. Kevin hat häufig geheiratet und Stellas Stiefmütter haben sie sehr herablassend behandelt. Nun ist Kevin mittlerweile verstorben und Stella darf nur etwas erben, wenn sie Kevins leiblichen Sohn heiratet und mindestens 6 Monate mit ihm zusammenlebt. Anfangs kann Stella Damian überhaupt nicht leiden. Er ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Stella. Wo Stella nur das gute im Menschen sieht ist Damian pessimistisch und kaltherzig. Mit der Zeit tauen beide auf und nähern sich an.

Damian ist ein junger Mann, welcher es sehr schwer im Leben hatte. Er ist im Heim aufgewachsen und erfährt von seinem leiblichen Vater Kevin erst als der schon tot ist. Damian ist in seinem Leben schon häufig verletzt wurden und sträubt sich daher Nähe zu anderen Menschen aufzubauen. Sobald er allerdings jemanden in sein Herz geschlossen hat, setzt er sich für die Person ein und kämpft um sie. Damian hatte ich schon im letzten Band ins Herz geschlossen und war gespannt auf seine Geschichte und ich wurde nicht enttäuscht.



Endfazit: Auf die Geschichte von Damian war ich sehr gespannt und meine Erwartungen wurden erfüllt. Die Geschichte ist im Vergleich zu den vielen anderen Bänden der Autorin kein tränenreiches Buch, berührt aber dennoch den Leser. Stella und Damian konnten mich als Protagonisten überzeugen und ich konnte mit den Beiden von Herzen lachen, aber auch mit ihnen mitleiden. Gerade zum Ende hin hat Brittainy C. Cherry so viele Wendungen eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Dennoch hat es mir an manchen Stellen nach dem gewissen Etwas gefehlt. Das Buch ist gut, dass steht außer Frage, aber es ist nicht das beste Buch der Autorin. Ich weiß, da hätte man noch ein bisschen mehr rausholen können.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.



An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie Tod eines Familienmitglieds, Scheidung, Kinderheim und Pflegefamilien, Fatshaming, Gaslighting, Essstörung, Suizidversuch, Minderwertigkeitsgefühle, ungeplante Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, Fehlgeburt, Traumata, Alkoholismus und Panikattacken angesprochen.

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Veröffentlicht am 30.03.2023

All Eyes On Me

All Eyes On Me
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Worum geht es?: Die Liebe zur Musik bestimmt Kasimirs Leben, nirgends entfaltet der verschlossene junge Mann seine Gefühle so frei wie am Klavier. Bis sein Traum, als Pianist mit seinen Liedern die Herzen ...

Worum geht es?: Die Liebe zur Musik bestimmt Kasimirs Leben, nirgends entfaltet der verschlossene junge Mann seine Gefühle so frei wie am Klavier. Bis sein Traum, als Pianist mit seinen Liedern die Herzen zu berühren, an einem erfolglosen Talentwettbewerb zerbricht. Er verliert sein Selbstvertrauen, seine Ambitionen – und die Kontrolle, als er seinem siegreichen Konkurrenten Leo nach Jahren wiederbegegnet. Doch Kasimir hatte nicht mit seinen widersprüchlichen Gefühlen gerechnet...



Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr farbenfroh, aber nicht überladen. Ich finde besonders toll, dass das musikalische Thema durch abgebildete Notenlinien und Noten aufgegriffen wird. Der Schrifftzug ist sehr schlicht gehalten, passt aber super zum gesamten Bild.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzähler Perspektive erzählt hierbei aber abwechselnd in Moll (Kasimir) und Dur (Leo). Es hat bei mir etwas gedauert, bis ich verstanden habe, dass die Kapitel nicht ausschließlich von Kasimir handeln. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Cicer Arieti hat einen sehr poetischen Schreibstil und kann die Liebe zur Musik dem Leser perfekt transportieren. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und man fliegt durch die Seiten.



Die Hauptfiguren: Kasimir ist ein junger Mann, welcher bereits sein Abitur in der Tasche hat, aber keine Zukunftsperspektiven hat. Am Liebsten möchte er als Musiker Geld verdienen, traut sich aber nicht zu Vorspielen zu gehen. Plötzlich begegnet er Leo, welcher damals ihm den Sieg vor der Nase vergeschnappt hat. Einerseits fühlt er sich zu Leo angezogen, anderseits ist er immer noch stinksauer auf ihn. Kasimir ist mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders seine enge Bindung zu seiner Schwester ist mir sehr nahe gegangen. Kasimir wirkt auf die meisten Menschen recht kühl und tut sich schwer damit Nähe aufzubauen. Wie Kasimir mit der Zeit auftaut und Freundschaften schließt war einfach nur schön.



Leo ist ein junger Mann, welcher gerade seinen Abschluss macht. Er spielt ebenfalls Klavier und gilt als Ausnahmetalent. Er hat schon viele Talentwettbewerbe gewonnen und möchte als Musiker Fuß fassen. Er begegnet Kasimir durch einen Zufall und weiß sofort, dass er ihn irgendwo her kennt. Kasimir ist Anfangs sehr gemein zu Leo. Er gibt jedoch nicht auf und möchte Kasimirs harte Schale brechen. Leo wirkt nach außen hin als heiter Sonnenschein, hat aber eine sehr zerbrechliche Seite, welche er nicht Kasimir offenbaren möchte. Leo ist heimlich in seine Managerin verliebt, welche ihn aber recht harsch behandelt. Besonders Leos Päckchen, welches er zu tragen hat, hat mich sehr berührt. Er ist so ein alltägliches Thema und dennoch in der heutigen Gessellschaft immer noch ein Tabu darüber zu reden.



Endfazit: Das Buch hat mich positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr poetisch und das Thema Musik wurde super umgesetzt. Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere haben alle ihren Platz in der Geschichte gefunden und konnten mich begeistern. Das Ende war mir persönlich leider etwas zu überstürzt und für einen Liebesroman waren mir zu wenig romantische Szenen eingebaut. Dennoch hat mich das Buch begeistert und kann es Jedem nur ans Herz legen. Eine Leseempfehlung gibt es von mir an dieser Stelle!



Das Buch erhält von mir sehr gute 3,5 von 5 Sterne.



Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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