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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2017

Außen hui, innen ...

Zeitkurier
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Der Zeitkurier dient als bestes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Eher selten hat man das Pech auf ein Buch zu treffen, das einem überhaupt nicht gefällt. Weniger wegen dem Thema, sondern aufgrund ...


Der Zeitkurier dient als bestes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Eher selten hat man das Pech auf ein Buch zu treffen, das einem überhaupt nicht gefällt. Weniger wegen dem Thema, sondern aufgrund der Umsetzung und des Schreibstils.

Der Zeitkurier ist ein solches Buch. Ich mag Science Fiction und ich mag Dystopien, daher wollte ich die Geschichte rund um den Zeitreisenden James auch lesen. Die Inhaltsangabe klang sehr verlockend und bis zu einem gewissen Punkt, war die Story an sich auch spannend. Sieht man mal davon ab, dass der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist. Viele Wiederholungen, Logik Fehler und merkliche Konzentrationsschwierigkeiten seitens des Autors machten den Einstieg und das dranbleiben schwer.

Wer gerne und viel SciFi liest, wird wissen was ich meine, wenn ich sage, dass die futuristischen Elemente kaum erklärt wurden. Das nimmt schon ein wenig den Spaß, wenn manches nur lapidar begründet wird. Ich möchte Hintergrundwissen und Details erzählt bekommen.

Die Charaktere überzeugten leider kaum. James hat als Zeitkurier schon viel Übles gesehen. Als Resultat dessen, ist er Depressiv und auch Suchtgefährdet. Als er sich bei einer seiner Missionen verliebt und die Frau rettet, projiziert er automatisch seine Sehnsüchte an seine Auserwählte. Man könnte sagen, hier findet mal eine nicht Liebesgeschichte statt.

Ich muss ehrlich sagen - ich bin bessere Science Fiction gewohnt, vor allem in Kombination mit problematischen Zeitreisen. Bis zu einem gewissen Punkt war die Geschichte ausreichend und es waren ein paar gute Ideen dabei! Danach leider nur mehr langweilig und schlecht konstruiert. Daher diesmal keine Empfehlung.

Veröffentlicht am 20.10.2017

England, Oxford Universität, Mysteriöse Päckchen, geheimnisvolle Vergangenheit..

Die Schule der Nacht
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»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, ...


»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … - Klappentext


Klingt die Inhaltsangabe nicht spannend? Ganz nach meinem Geschmack und daher war "Die Schule der Nacht" ein Wunschbuch. Dennoch waren die Erwartungen nicht hoch geschraubt, ich freute mich einfach auf eine tolle Geschichte mit Magie und Krimi. Leider habe ich mich aber eher durch die Seiten durch gequält und dementsprechend lang habe ich fürs lesen gebraucht. Wohl auch, weil ich zwischendurch immer andere Bücher vorgezogen habe. Aber beenden wollte ich es dennoch, einfach nur um zu wissen ob es denn besser wird.

Diesmal möchte ich erstmal mit einem Lob beginnen - der Schreibstil hat mir gefallen. Die Autorin hat ein Händchen für gute Beschreibungen ohne allzu ausschweifend zu werden. Das Setting gefiel mir ebenfalls, was auch ein Grund war weshalb ich das Buch haben wollte. England, Oxford und dann eine mysteriöse Nachricht? Ja bitte, her damit! Leider verflog die Freude aber ganz schnell, es geht einfach kaum was weiter, ich hatte das Gefühl, die Autorin hat es mit dem Spannungsaufbau ein wenig übertrieben. Die Geschichte steckte fest und dadurch wurde es sehr langatmig. Auch das große Rätsel war eher nicht so überraschend. Was man wahrscheinlich noch verkraften könnte, hätte die Umsetzung gepasst.

Es ist alles schnell austauschbar, als hätte man dies und das schon irgendwo bei irgendeinem Buch gelesen. Klar - man holt sich immer Anregungen von anderen tollen Büchern, aber hier war das eben too much. Es ist eben dann nichts Besonderes.

Veröffentlicht am 20.10.2017

Gegen Schreibblockaden!

Mein Buch
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Mein Buch ist ein Notizbuch, Kurzgeschichten Starter Paket und ein Ideen Pool zugleich.

Gedacht ist es für Autoren und all solche, die es werden wollen. Aber auch für Menschen, so wie mich, die ab und ...



Mein Buch ist ein Notizbuch, Kurzgeschichten Starter Paket und ein Ideen Pool zugleich.

Gedacht ist es für Autoren und all solche, die es werden wollen. Aber auch für Menschen, so wie mich, die ab und zu gerne mal kreativ werden wollen und ein paar Kurzgeschichte schreiben möchten.

Man hat verschiedene Themenvorgaben und zwei bis drei Seiten Platz um eben jene Geschichten auf Papier zu bringen. Wer ausführlich werden will, kann das ja als Anreiz nehmen und die Story woanders fortführen. Gedacht ist es sowieso als Inspiration, so steht es jedenfalls in der Anleitung. Ich sehe das genauso und hab mir jeweils stichwortartig Notizen gemacht um die Kurzgeschichte dann in meinem Lieblingsnotizbuch zu notieren.

Die Themen sind bunt gemixt. Von normalen Fragen wie zb „was würdest du mit einem Lotto Gewinn machen?“ über „Wenn du von Außerirdischen entführt werden würdest“ bis zu „Dein Kühlschrank kann sprechen - was würde er sagen“. Die witzigen Illustrationen passen sich dem Thema an und lockern alles ein wenig auf.

Je nachdem kann man auch einiges abändern bzw nach Lust und Laune bearbeiten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, bis auf zu wenig Platz. Aber das Problem kann man ja anders lösen. Schön fand ich, dass das Buch mit einem Lesebändchen ausgestattet ist. Die Aufmachung ist schlicht aber dennoch springt es einem ins Auge. Am Ende befindet sich noch eine Ablagetasche, für Sticker, Post its etc.

„Mein Buch“ macht was es soll und erfüllt somit seinen Zweck.

Veröffentlicht am 20.10.2017

Die erste Regel im Dark Circus: Es gibt keine Regeln.

Scherben der Dunkelheit
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Die Autorin hat eine wunderbar schaurige Geschichte rund um Anouk und dem Dark Circus kreiert. Das sechszehnjährige Mädchen verbringt ihre Ferien in einem kleinen westfranzösischem Dorf in dem der Dark ...



Die Autorin hat eine wunderbar schaurige Geschichte rund um Anouk und dem Dark Circus kreiert. Das sechszehnjährige Mädchen verbringt ihre Ferien in einem kleinen westfranzösischem Dorf in dem der Dark Circus gastiert. Dieser ist kein gewöhnlicher Zirkus sondern einer, der mit besonderen und düsteren Vorstellungen lockt.

Anouk ist ein sehr ruhiger Mensch, wäre sie nicht die Protagonistin würde man sie wahrscheinlich kaum wahrnehmen. Da genau das aber sehr gut zur Geschichte gepasst hat, empfand ich das daher überhaupt nicht als etwas negatives. Generell ist die Story sehr düster gehalten, jedoch ohne wirklich ins Detail zu gehen. Das ist ein Punkt, der eventuell stören könnte. Darauf muss man sich einstellen, denn man erfährt erst mehr zum Hintergrund des Zirkus gegen Ende. Ich würde den Zirkus und alles was damit zu tun hat sogar als leicht surrealistisch bezeichnen. So etwas zu schreiben und diese Illusionen in den Köpfen der Leser zu gestalten, da muss man schon stilistisch was drauf haben. Das ist der Autorin absolut geglückt, aber ich bin auch ein großer Fan solcher Geschichten.

Was ich auch noch erwähnen möchte, ist, dass es hier keine schnelle Instant Liebe gibt. Eine Anziehung gibt es sicherlich. Aber hier gibt es keinen Kitsch und die Liebesgeschichte nimmt auch nicht Überhand. Die Charaktere wirken dadurch authentischer auf mich.

Der Klappentext mag einige an Caraval erinnern, ebenfalls eine Geschichte mit dem Hauptthema Zirkus. Da kann ich gleich einhaken und mit dem Vorurteil aufräumen, es ist keine Nacherzählung.

Scherben der Dunkelheit war mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Die Autorin war mir nicht unbekannt, es hat sich bisher nur einfach nicht ergeben ein Buch von ihr zu lesen. Auch habe ich öfters gehört, dass sie einen gewöhnungsbedürftigen Schreibstil habe und nicht jeder damit klar kommt. Dem kann ich mich nur anschließen. Aber um es gleich vorweg zu nehmen - Scherben der Dunkelheit wird nicht mein letztes Buch von Gesa Schwartz bleiben.

Im Grunde will ich nicht noch mehr über den Plot verraten. Aber wer düstere Geschichten mag, vielseitige Charaktere und Phantastische Elemente in einer wunderbar schaurigen Atmosphäre - sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

Veröffentlicht am 16.10.2017

Das große Geheimnis um den Namen des Doctors geht in die nächste Runde.

Doctor Who - Der elfte Doctor
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Die Abenteuer mit dem elften Doctor und Alice gehen in die vierte Runde. Wer sich jetzt denkt, dass es mittlerweile wahrscheinlich langweilig wird, der ist noch nicht lange Whovian. Bitte nochmal alle ...

Die Abenteuer mit dem elften Doctor und Alice gehen in die vierte Runde. Wer sich jetzt denkt, dass es mittlerweile wahrscheinlich langweilig wird, der ist noch nicht lange Whovian. Bitte nochmal alle Episoden anschauen.

Besonders mit der elften Reinkarnationen wird es nie fade. In diesem Comic wird’s auch gefährlich, denn er wird schuldig gesprochen an Verbrechen die er angeblich gestanden hat, aber auch wieder nicht. Verwirrend? Bestimmt! Daher empfehle ich die Reihe nicht mittendrin zu beginnen, da es eine fortlaufende Story ist.

Allerdings weiß er sich wie sonst auch zu helfen. Er macht das, was er am besten kann. Herausfinden was da los ist, die Wahrheit ans Tageslicht holen und dabei gekonnt in immer mehr Schwierigkeiten schlittern. Dabei ist er jedoch nicht alleine, auf Hilfe kann er sich immer verlassen.

Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wie sehr die Comic Doctoren den Serien Doctoren ähneln. All ihre Macken, typischen Gesten und Sprüche sitzen Punkt genau. Das macht einfach unheimlich Spaß zu lesen! Ich freue mich jedes Mal wenn wieder ein Band erscheint. Es ist eben ein bisschen wie nach Hause kommen.

Zwischen der Hauptstory gibt es auch wieder etwas Auflockerung in Form eines kurzen Sketches, diesmal mit zwei alten Bekannten.

Einzig Cliffhanger könnte man hier bemängeln, denn ansonsten wurde ich wieder gut unterhalten.