Patriarchale Strukturen, Körperakzeptanz und wie wir einander stärken können
UnshameEin Buch, das mich erschüttert, zu Tränen gerührt und sich schließlich wie eine warme Umarmung angefühlt hat.
Unshame ist kein klassischer Ratgeber, der erklärt, wie wir den eigenen Körper auf magische ...
Ein Buch, das mich erschüttert, zu Tränen gerührt und sich schließlich wie eine warme Umarmung angefühlt hat.
Unshame ist kein klassischer Ratgeber, der erklärt, wie wir den eigenen Körper auf magische Weise lieben können – das müssen wir auch gar nicht.
Am Ende riecht es, wenn wir unseren eigenen Wert nicht über das Aussehen, sondern unser inneres Wesen wertzuschätzen lernen: unsere humorvolle Art, wie wir mit anderen umgehen, was wir ausstrahlen - oder ganz einfach die pure Anerkennung, dass wir da sind.
Das Buch ist in unterschiedliche Schwerpunkte gegliedert. Am Ende des jeweiligen Kapitels findet sich eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, ergänzt durch Tipps, wie wir die behandelten Themen verinnerlichen können.
Diese Vielzahl wichtiger Aspekte hier aufzuführen, ist 1. nicht der Sinn einer Rezension und 2. schlichtweg unmöglich. Dafür gibt es eindeutig zu viele.
Festhalten lässt sich jedoch:
1. Die Schönheitsindustrie lebt von unseren Unsicherheiten.
2. Schönheitsideale sind im ständigen Wandel, sodass wir nie in der Lage sein werden, diesem Ideal zu entsprechen - und das sollte auch kein Ziel sein.
3. Wir leben in einer patriarchal geprägten Welt, die darauf abzielt, uns Frauen klein zu halten.
4. „Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, wie wir aussehen - sondern darum, wer wir wären, wenn wir uns nie hätten anpassen müssen.”
5. Wir Frauen sollten anfangen, einander zu unterstützen, statt uns als Konkurrentinnen zu betrachten. Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, in der wir von klein auf darauf konditioniert werden, untereinander zu konkurrieren. Doch wie viel stärker könnten wir sein, wenn wir uns stattdessen unterstützten?
Fazit
Für mich DAS beste Buch, das ich je zu der Thematik gelesen habe. Meiner Meinung nach sollte es eine Pflichtlektüre an Schulen werden.