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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2020

Spannend und brutal

Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen
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Jefferson Winter ist ein bekannter und erfolgreicher Profiler und Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörder. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, genau diese zu jagen.
Ein sehr grausamer Fall führt ...

Jefferson Winter ist ein bekannter und erfolgreicher Profiler und Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörder. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, genau diese zu jagen.
Ein sehr grausamer Fall führt ihn nach Großbritannien, wo Frauen entführt und nach geraumer Zeit wieder aufgefunden werden. Allerdings durch Lobotomien zu Halbtoden geformt wurden. Ihr Leben wurde quasi vernichtet.
Winter macht sich  zusammen mit Hatcher an die Arbeit, das Monster zu finden....

Die Geschichte des Buches ist Kapitel aufgeteilt, welche größtenteils aus der Ich-Perspektive von Winter geschrieben sind. Zwischendrin gibt es immer wieder Kapitel über Rachel, von ihrem Leben bei ihrem Entführer. Die Kapitel sind alle recht kurz knapp, so dass ich gut beim Lesen voran kam. Jefferson Winter ist der Hauptprotagonist des Buches. Da durch, dass das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist, lernt man ihn gut kennen und kam schnell mit seiner exzentrischen Art klar. Nicht nur exzentrisch, sondern auch mit viel Humor wird er beschrieben, was mir sehr sehr gut gefiel. Neben Winter spielt auch der Detectiv Hatcher und Templeton eine große Rolle. Auch hier werden beide gut beschrieben, so daß man gut durch die Geschichte kommt. Der Schreibstil ist sehr leicht und ejnfach, dass das Lesen trotz des schweren Themas leicht fällt.
Das Thema Lobotomie ist extrem gut und detailliert ausgearbeitet, dass man manchmal doch schon sehr schlucken muss. Sowas gefällt mir extrem gut.
Auch das Cover ist hier ein totaler Blickfang und passend zum Thema mit Lobotomie-Werkzeug und Bluttropfen. Wahnsinnig gut dargestellt.


Fazit : Ein unfassbar guter Thriller, der mich zu 100 % überzeugen konnte. Von mir gibt's eine große Leseempfehlung und klare 5 von 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2020

Spannender Roman

Die Nanny
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Als Jo 7 Jahre alt war, verschwand ihre über alles geliebte Nanny Hannah spurlos über Nacht.
Da sie ohne jegliche Liebe von zuhause keinen Halt dort fand, zog es Jo in jungen Jahren in die Welt hinaus. ...

Als Jo 7 Jahre alt war, verschwand ihre über alles geliebte Nanny Hannah spurlos über Nacht.
Da sie ohne jegliche Liebe von zuhause keinen Halt dort fand, zog es Jo in jungen Jahren in die Welt hinaus.
Nach dem Tod ihres Mannes zieht Jo mit ihrer Tochter Rory wieder zurück in das Anwesen ihrer Mutter, da auch ihr Vater vor kurzer Zeit starb.
Im See des Anwesens werden menschliche  Knochen gefunden und das Misstrauen gegenseitig wächst. Plötzlich taucht auch die damals plötzlich verschwunde Nanny an der Türe auf. Jedoch weiß Jo Mutter, dass die Frau unmöglich Hannah sein kann. Was weiß sie über das Verschwinden von Hannah von damals?

Die Geschichte des Buches wird in Kapiteln aus 3 verschieden Sichtweisen erzählt. Aus Jos, Virginias (Jos Mutter) und der Sicht des Detectives. Zwischen drinnen gibt es noch Kapitel in dem die Geschichte von Nanny Hannah von früher erzählt wird. Diese lockern die Geschichte sehr auf. Die Zeitsprünge und der Perspektivwechsel machen die Geschichte sehr nahbar und ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Auch da die Kapitel sehr kurz gehalten sind. Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten. Auf Grund der Dicke des Buches gab es zwischen drin immer wieder Längen, dass sich die Geschichte etwas gezogen hat. Die Spannung an sich kam für mich erst recht spät auf, die sich allerdings zum Ende hin immer mehr steigerte.
Obwohl man schnell mit den Protagonisten warm wird, konnte ich keinem so recht trauen. Was wahrscheinlich von der Autorin mit Absicht so gewollt war. Durch das extreme gegenseitig Misstrauen und die immer wieder aufgeworfenen Fragen und Komplikationen miteinander, fiel einem dieses noch schwerer.
Das Cover ist der Thematik entsprechend illustriert. Was mir wirklich sehr gut gefiel, da es auch sehr geheimnisvoll wirkt.

Fazit: Ein sehr guter Roman voller Geheimnisse und Misstrauen, dass man als Leser kaum noch die Wahrheit heraus filtern kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2020

Würdiger Nachfolger

Die Rückkehr des Würfelmörders
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Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ermordet. Ein Segler ...

Die brutale Mordserie von Helsingborg nimmt kein Ende. Der Würfelmörder tötet völlig willkürlich: Ein Rentner wird in einer Plastikhülle erstickt. Ein Kind wird nachts in seinem Bett ermordet. Ein Segler wird mit einem Schwert auf seinem Boot enthauptet. Kommissar Fabian Risk begreift als Erster, dass die Morde zusammenhängen: Alle haben kein Motiv und immer neue Methoden. Als Risk an einem Tatort einen Würfel findet, erkennt er, dass dieser Fall wie kein anderer ist. Der Mörder spielt ein Spiel. Und die Regeln kennt nur er selbst. Wird der Würfel auch über Risks Leben entscheiden?

Die Geschichte ist wie beim ersten Teil in Kapiteln aufgeteilt und verläuft in verschiedenen Handlungssträngen, die sich in Teil 2 nach und nach aufklären. Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass ich gut beim Lesen voran kam.
Diesmal fiel mir der Einstieg ins Buch viel leichter, da man die Protagonisten schon kannte und alle Personen zueinander ordnen kann.
Da sich jetzt alles nach und nach aufklärte, war auch die Spannung viel größer, so daß ich kaum das Buch weg legen konnte.
Der Schreibstil an sich war sehr flüssig und einfach, so daß die Spannung auch gut herausgefiltert wurde.
Am Besten hat mir hier wieder Fabian gefallen. Vor allem weil man so viel positives mit ihm erlebt. Sehr gefreut hat mich auch, dass es mit ihm und seiner Familie wieder langsam aber sicher grünes Licht gibt.
Auch hier ist das Cover wieder wunderschön gemacht, so dass man es wieder als Lesezeichen nutzen kann. Die ganze Aufmachung der Bücher ist wirklich grandios.

Fazit: Der 2. Teil war wirklich eine würdige Fortsetzung und bekommt von mir 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2020

Tolle Geschichte

Der Unfall
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Wir grausam muss es sein, wenn man aus dem Koma aufwacht und einem wird gesagt, dass deine Tochter bei einem Unfall gestorben ist. Und  genau an diesem Unfall bist du Schuld.
Du kannst dich an rein gar ...

Wir grausam muss es sein, wenn man aus dem Koma aufwacht und einem wird gesagt, dass deine Tochter bei einem Unfall gestorben ist. Und  genau an diesem Unfall bist du Schuld.
Du kannst dich an rein gar nichts erinnern und dein Mann ist wie vom Erdboden verschluckt, der wenigstens etwas helfen könnte, Licht ins Dunkle zu bringen.
Dennoch ist dieses extreme Gefühl da, das irgend etwas ganz und gar nicht stimmt und hier gelogen wird.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt und wird aus der Sicht von Maggie geschrieben. Zwischen den Kapiteln befinden sich noch Briefe die von einem entführten Kind geschrieben und an seine Mommy geschrieben sind. So wird das ganze nochmal etwas unterbrochen und Schwung kommt in die Geschichte.
Somit stehen auch Maggie und ihre Tochter als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte im Mittelpunkt. Auch durch mehrmalige Rückblenden wird die Beziehung zueinander sehr vertieft und wird als sehr eng beschrieben. Das ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen, es ehrlich und authentisch darzustellen.
Der Schreibstil ist flüssig und locker und lässt die Spannung sehr gut zur Geltung kommen. Diese ist tatsächlich von Anfang an gegeben und wird Twists zu 100% ausgearbeitet.
Das Cover an sich ist zwar doch recht einfach gehalten, dennoch mit der großen Abbildung des Gesichtes wirkt es sehr geheimnisvoll.

Fazit: Eine toll ausgearbeitete Geschichte, ohne überzogen zu wirken. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2020

Leider enttäuschent

Der Würfelmörder
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In Helsingborg häufen sich brutale Mordfälle. Auch Kommissar Fabian Risk kann keinen Zusammenhang zwischen den Morden erkennen. Der Mord im Flüchtlingswohnheim zeigt keine Anzeichen für Fremdenhass. Der ...

In Helsingborg häufen sich brutale Mordfälle. Auch Kommissar Fabian Risk kann keinen Zusammenhang zwischen den Morden erkennen. Der Mord im Flüchtlingswohnheim zeigt keine Anzeichen für Fremdenhass. Der Tote im Einkaufszentrum ist eine grausame Hinrichtung. Alles was bleibt, ist eine lange Reihe blutiger Morde ohne Motiv. Doch was, wenn genau das der Zusammenhang ist? Was, wenn der Mörder einfach nur töten will? Aber wie fasst man einen Mörder, der kein Motiv hat?

Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und wird in der Sicht von sehr vielen Personen geschrieben. Es gibt somit sehr viele verschiedene Handlungen von vielen verschiedenen Personen. Das hat mich wirklich sehr verwirrt. Irgendwann nahm ich mir einen Zettel zur Hand und schrieb alle Namen inkl ein paar Stichpunkte auf, um wenigstens einen kleinen Überblick zu behalten. So nahm es mir recht schnell die Lust zum Lesen. Auch das man nicht wirklich was vom Mörder liest, stimmte mich negativ.
Der Schreibstil an sich ist sehr locker und flüssig, aber auch sehr ehrlich. Also nichts für schwache Nerven.
Man sollte wissen, dass dieses Buch schon einmal erschienen ist unter dem Namen "10 Stunden Tod."
Das Cover und die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Mal etwas ganz anderes. Es ist absolut hochwertig und in leuchtendem gelb, was einem sofort ins Auge fällt.

Fazit: Durch die große Verwirrung, durch die vielen Handlungsstrenge vergebe ich 3 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere