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Veröffentlicht am 04.03.2026

Macht neugierig auf mehr

Wo ist denn da der Unterschied?
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"Wo ist den da der Unterschied" ist ein tolles Kindersachbuch. Die Zielgruppe ist ab 8 Jahren angegeben.

Das Buch ist großformatig, sehr stabil und wertig. Es liegt gut in der Hand, bleibt aufgeklappt ...

"Wo ist den da der Unterschied" ist ein tolles Kindersachbuch. Die Zielgruppe ist ab 8 Jahren angegeben.

Das Buch ist großformatig, sehr stabil und wertig. Es liegt gut in der Hand, bleibt aufgeklappt liegen und lässt sich gut gemeinsam anschauen und lesen. .

Die Wissensvermittlung erfolgt über Vergleiche, wobei die zu vergleichende Dinge erklärt und Unterschiede hervorgehoben werden. Die Seiten sind wunderschön illustriert und die Bilder passen sehr gut zu den vorgestellten Themen.

Im Buch finden sich Vergleiche zu den Themen: Weltall, Wissenschaft, Fortbewegung, die Erde, Umweltfreundlich handeln, Pflanzen, Tiere, Berufe und Hobbys, Essen, Körper, Geschichte, bunt gemischt, Technik. Es wird also ein breites Spektrum abgedeckt, wobei man das Buch nicht chronologisch lesen muss, sondern ganz nach belieben bestimmte Themen heraussuchen kann. Das nicht alles gleichermaßen interessant für jedes Kind ist, bringen solche Bücher mit sich, aber hier findet sich vieles, was neugierig macht und auch zu weiteren Recherchen einlädt. Die kurzen Texte können von Leseanfängern gut bewältigt werden.

Ich habe das Buch mit einem noch achtjährigen und einem sechsjährigen Kind gelesen, wobei beide gerne und viel "lesen". Der Achtjährige kannte einiges schon und hätte sich oftmals mehr Informationen gewünscht, dafür etwas weniger Themen. Der Sechsjährigen gefiel das Buch sehr gut. Es gab viel zu entdecken und da wo sie mehr wissen wollte, haben wir angefangen in anderen Büchern oder dem Internet weiter zu forschen.

Je nach Interesse des Kindes ist es ratsam vor dem Kauf einen Blick ins Buch zu werfen. Aufgrund der guten Aufbereitung und vielseitigen neugierig machenden Themen ist es evtl. eine Gelegenheit auch kleine Lesemuffel an den Start zu bekommen.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Historischer Krimi in Korea

Ein Kranich unter Wölfen
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1506 leidet ganz Korea unter einem tyrannischen Herrscher, er nimmt sich Frauen und Land nach Belieben, quält seine Mitmenschen und ergötzt sich am Leid anderer. Hinrichtungen und Misshandlungen sind an ...

1506 leidet ganz Korea unter einem tyrannischen Herrscher, er nimmt sich Frauen und Land nach Belieben, quält seine Mitmenschen und ergötzt sich am Leid anderer. Hinrichtungen und Misshandlungen sind an der Tagesordnung. Dieser Teil der Geschichte ist historisch korrekt und gut in die fiktionale Ergänzung eingebracht.

Bei Hof oder im Land zu überleben ist ein Balanceakt. Der Bruder des Königs ist von den Machtspielen nicht ausgenommen und er weiß dem Treiben kaum etwas entgegenzusetzen. Die siebzehnjährige Iseul gibt sich die Schuld an der Entführung ihrer Schwester durch den König, sie will sie befreien und riskiert dabei viel. Ihr unbedachtes Verhalten bringt häufig auch andere in Gefahr. Der Bruder des Königs und Iseul treffen aufeinander und versuchen zu helfen. Mit in dieses Geschehen ist eine Kriminalgeschichte eingebettet.

Die Kultur und Geschichte Koreas sind wie bei den Vorgängerromanen wieder gut in den Roman eingeflochten. Der brutale König ist authentisch dargestellt und seine Forderungen und Taten sind grauenhaft. Das Leid der Menschen ist spürbar.

Die Liebesgeschichte wäre m.E.n. nicht nötig gewesen, auch weil die weibliche Hauptrolle so wenig nachvollziehbar agierte und ich ihr wenig glauben konnte. Obwohl sie sich weiterentwickelt, legt sie ihre gefährliche Naivität nicht ab. Der Krimi ist gut in die Handlung integriert und hat nochmals einige interessante Aspekte eröffnet.

Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, es bleibt aber hinter den Vorgängerromanen der Autorin zurück. Manche Verstrickungen wurden mir zu glatt aufgelöst. Die entführten Frauen, die bei Hof als Konkubinen gehalten wurden, sind zwar immer ein Teil der Geschichte, werden aber nicht weiter vorgestellt. Die Machtverhältnisse im Land und bei Hof und wie sie ich nach dem Sturz des Tyrannen entwickeln, hätte gerne etwas ausführlicher behandelt werden können. Viele interessante Figuren verschwanden wieder in der Versenkung.

Nicht das beste Werk der Autorin. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich aufrunde, wo es nötig ist.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Von einer die auszog das Fürchten zu lernen

Fritzi Furchtlos
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Die kleine Ziege Fritzi hat vor gar nichts Angst, daher begibt sie sich öfters in Situationen, in der sie leichtfertig in Gefahr gerät. Sie selbst kommt da immer gut heraus, da ihre Gelassenheit ihr eine ...

Die kleine Ziege Fritzi hat vor gar nichts Angst, daher begibt sie sich öfters in Situationen, in der sie leichtfertig in Gefahr gerät. Sie selbst kommt da immer gut heraus, da ihre Gelassenheit ihr eine schlafwandlerische Sicherheit zu verleihen scheint, aber sie gefährdet mit ihrem Beispiel andere. Hauptsächlich das stört die anderen Ziegen, die allesamt eher ängstlich sind und dies für den Normalzustand halten. Schließlich schicken sie Fritzi fort, damit sie in der Fremde auf sich gestellt das Fürchten lernt. Dieser Plan geht zunächst nicht auf, dafür findet Fritzi einen echten Freund, der so ganz anders ist als sie, der sie aber auch so akzeptiert wie sie ist. Nach einem Unglück, empfindet Fritzi anders und schätzt Situationen anders ein.

Das Buch zeigt sehr schön auf, das Angst nicht negativ besetzt sein muss, sondern dass eine gesunde Angst auch zu Vorsicht führen kann, oder eine Angst aus Sorge um jemanden entsteht. Es gibt Situationen, in denen man zurecht Angst hat und dennoch mutig sein kann. Angstlos zu sein kann bedeuten, dass man naiv an Situationen herangeht, diese Unbekümmertheit kann, wenn sie ausufert, zur Gefahr werden. Die Waage zu finden ist wichtig. Fritzi lernt dass Angst auch etwas mit Fürsorge zu tun hat.

Das Buch ist sehr schön geschrieben, der Text passt sprachlich und hinsichtlich der Länge zur Zielgruppe. Besonders gefallen mir die schönen Zeichnungen. Das Buch ist sehr liebevoll illustriert, wobei die großen Bilder nicht zu überladen sind. Es gibt genug zu entdecken, es wurde sich aber auf Wesentliches beschränkt. Die Emotionen sind genau an den Gesichtern und der Körpersprache abzulesen. Die Botschaft wird nebenbei vermittelt und kommt ohne einen erhobenen Zeigefinger aus. Insgesamt finde ich das Buch kindgerecht.

Meine Lesekinder mochten jedoch nicht, dass die überängstliche Herde Fritzi einfach weggeschickt hat. Ihr Anderssein hat sie ausgegrenzt, und sie fanden diese Reaktion unmöglich. Zum Glück machte es der mutigen Fritzi nichts aus. Ich kann diesen Kritikpunkt der Kinder gut verstehen und wollte ihn hier nicht verschweigen. Insgesamt gefällt uns das Buch aber sehr gut und wir werden es noch öfter lesen. Die Ziegen sind einfach zu niedlich und das Buch bietet über die Geschichte hinaus Gesprächsanlässe.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Originell

Mord im Nacktschnecken-Milieu
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Wieder ein fantastisches Tier-Garten Sachbuch aus dem Hause Ulmer. Hier wird das Wissen über Garten und darin lebende Tiere über Kriminalfälle vorgestellt, eine sehr originelle Idee, die toll umgesetzt ...

Wieder ein fantastisches Tier-Garten Sachbuch aus dem Hause Ulmer. Hier wird das Wissen über Garten und darin lebende Tiere über Kriminalfälle vorgestellt, eine sehr originelle Idee, die toll umgesetzt wurde.
In den 20 Kriminalfällen zum Miträtseln kann man viel lernen und Spaß haben. Die 20 Fälle wurden in die drei Rubriken Einbruch und Vandalismus, Raub und Diebstahl, Mord und Totschlag unterteilt, der Tatort liegt jeweils im Garten.
Der Aufbau ist immer gleich gestaltet: Der Fall wird vorgestellt, dann folgt eine Übersicht zu Tatort, Indizien, Zeugen und auf der nächsten Doppelseite werden vier Verdächtige beschrieben.
Auf der nachfolgenden Doppelseite gibt es die "Aufklärung", der Täter wird benannt und das Motiv erklärt.

Die Autorin stellt das Alles mit einem Augenzwinkern und viel Fachwissen vor, man merkt dem Buch an, dass hier mit viel Liebe zum Detail recherchiert wurde. Die Fälle sind gut aufbereitet und die Fotos und Zeichnungen sind sehr gelungen. Es macht Spaß in dem Buch zu schmökern, ein toller Genre-Mix.

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Veröffentlicht am 29.01.2026

langweilig

Woman Down
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Die Autorin Petra Rose leidet nach einem Shitstorm unter einer Schreibblockade. Um in Ruhe an einem neuen Buch zu arbeiten, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte zurück.
Schreiben kann sie aber erst ...

Die Autorin Petra Rose leidet nach einem Shitstorm unter einer Schreibblockade. Um in Ruhe an einem neuen Buch zu arbeiten, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte zurück.
Schreiben kann sie aber erst wieder, nachdem sie sich auf einen mysteriösen Polizisten einlässt. Sie hinterfragt wenig und lässt sich blauäugig auf eine merkwürdige toxische Beziehung ein.
Die Geschichte ist ein endloser innerer Monolog, der mich in großen Teilen gelangweilt hat. Rose hat krude Gedanken, nimmt vieles einfach hin, lebt ihre Fantasie aus und nimmt alles, was kommt, so hin. Erst ganz am Ende stolpert sie über Zusammenhänge und stellt sich Fragen, die einfach viel früher hätte kommen müssen. Das eine Thrillerautorin so naiv agiert und lose Fäden nicht zusammenfassen kann, ist schlicht unglaubwürdig.
Mich konnte die Geschichte nicht überraschen, schon früh habe ich Zusammenhänge geahnt, die sich schlussendlich als richtig erwiesen.
Schade.

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