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Veröffentlicht am 06.11.2023

phänomenal

Tokioregen
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Tokioregen hatte ich länger auf dem Schirm, aber muss zugeben, dass ich es nicht sofort gekauft habe, da ich dachte dass es als Jugendbuch vermutlich zu weit weg sein wird von mir selbst. Nachdem aber ...

Tokioregen hatte ich länger auf dem Schirm, aber muss zugeben, dass ich es nicht sofort gekauft habe, da ich dachte dass es als Jugendbuch vermutlich zu weit weg sein wird von mir selbst. Nachdem aber @bookdragon_yui gefühlt jeden Tag erzählt hat wie wundervoll die Geschichte ist, fing ich das hadern an… und kaufte es dann doch.
Und „spoileralert“: Sie hat recht behalten. Ich fand das Buch großartig.
Aber nun von Anfang an. Das erste was mich abgeholt hat war der unglaublich lockere Schreibstil der mir ständig ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat. Dazu die tollen und unterschiedlichen Charaktere die jeder für sich so einzigartig und liebenswert war. Das ganze gepaart dann mit meiner liebsten Stadt. Tokio. Ich kann immer noch nicht genau benennen WIE sie es geschafft hat, aber während man las hatte man das Gefühl selbst dort zu stehen und vom Charme dieser Metropole mitgerissen zu werden. Phänomenal! Es war wie ein Kurztrip rüber auf meine Lieblingsinsel.
Die Geschichte an sich baut eher langsam den Spannungsbogen auf, um dann aber richtig zu zu schlagen. Und sie hat in mir unterschiedlichste Emotionen geweckt. Ich habe gelacht, ich habe geflucht, ich habe mitgefiebert und… ich habe geweint. Ich weine sehr selten bei Büchern aber hier hat es mich zwei Mal so eiskalt erwischt, dass ich danach meinem Mann erklären musste was denn los war.
Hut ab für dieses Debüt. Ich freue mich schon zu sehen mit welchen Geschichten du deine Leser noch verzaubern wirst.

Bewertung: 5/5

Fazit: Absolute Leseempfehlung für Fans von Animes wie „your name“ oder“5 meter per second“.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

gute Lovestory, schwaches Worldbuilding

When The King Falls
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Wie wohl jeder der sich auf Bookstagram bewegt, schlug auch mir schon lange vor dem Release die Werbung für „When the King falls“ entgegen. Und dazu passend ein Hype bei dem ich mich fragte: Wie kann ein ...

Wie wohl jeder der sich auf Bookstagram bewegt, schlug auch mir schon lange vor dem Release die Werbung für „When the King falls“ entgegen. Und dazu passend ein Hype bei dem ich mich fragte: Wie kann ein Buch gehyped werden das bisher nur wenige lesen durften (immerhin war es noch nicht auf dem Markt). Ich, die Vampire seit Anne Rice liebe, kam demnach nicht umhin diese Reihe nun auch lesen zu wollen.
Und so zog der erste Band, dank @vorablesen schnell bei mir ein. Dicht gefolgt von dem Hörbuch des @argonverlag (Danke für das Rezensionsexemplar). Und schon machte ich mich dran. Wenn mal nicht gelesen wurde, wurde es gehört und umgekehrt. Die Sprecherin fand ich unglaublich gut, sie hat Florence sehr gut Leben eingehaucht. Aber Florence war für mich ein Problem. Ich brauchte bis ungefähr zur Hälfte es Buches bis ich anfing überhaupt Sympathien für sie zu haben. Ich verstehe ihre innere Zerrissenheit, aber die Art wie sie damit umging und das gefühlte Selbstmitleid ging mir immer ein bisschen auf die Nerven. Dagegen fand ich Benedict grandios. Ein Charakter mit Tiefgang von dem ich nicht genug bekommen konnte. Auch einige der Nebencharaktere konnten mich für sich gewinnen. Da kann man dann über eine eher schleppende Bindung zur Protagonistin gut weg sehen (und ich denke dass viele andere Florence lieben werden, da ich vermute dass mein Problem mit ihr, an mir als Individuum liegt).
Die Story ist spannend und hervorragend geschrieben. Ja, natürlich sind einige Punkte vorhersehbar, aber nicht in dem Ausmaß dass es störend wäre, sondern eher dass man auf diese Punkte hinfiebert. Ich habe die Geschichte innerhalb von 3 Tagen verschlungen, das sagt schon alles. (weiter in den Kommentaren)
Jetzt aber zu meinem größten Kritikpunkt: das Worldbuilding. Das fand ich einfach etwas zu schwach. Der Weltaufbau ist irgendwie nur eine Randbemerkung, wenn ich aber zu Fantasy (und entsprechenden Subgenres) greife, erwarte ich da einfach mehr. Ebenso fand ich dass die Vergangenheit der Charaktere ein bisschen kurz kam. Aber ich denke dass das vielleicht etwas ist, was in Band 2 ausgearbeitet wird.

Bewertung: 4/5

Fazit: Solide Romantasy mit kleineren Schwachstellen. Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.11.2023

packend

Hope's End
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Hope’s End ist mein erstes Buch von Riley Sager gewesen. Und man kann sagen: Die Geschichte hat mich direkt eingesaugt. Alles passte: draußen war es dunkel, es stürmte und das alte Haus in dem ich wohne ...

Hope’s End ist mein erstes Buch von Riley Sager gewesen. Und man kann sagen: Die Geschichte hat mich direkt eingesaugt. Alles passte: draußen war es dunkel, es stürmte und das alte Haus in dem ich wohne lieferte die perfekte knarzige Geräuschkulisse. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen, was auch dem unglaublich guten und flüssigen Schreibstil zu verdanken ist. Die Protagonistin ist auf ihre eigene Weise sehr sympathisch, aber auch all die anderen Charaktere denen man begegnet. Jeder von ihnen ist so einzigartig und facettenreich ausgearbeitet, das man sich immer freut etwas Neues zu erfahren.
Und dann diese Atmosphäre. Ich musste oft an die Geisterhäuser-Filme denken in denen man immer nur Schemen und Schatten sieht, während sich dieses beklemmende gruselige Gefühl in einem ausbreitet. Unglaublich gut wie das aufgebaut wurde. Ebenso wie all die kleinen und größeren Plottwists. Manche davon waren vorhersehbar, andere ließen mich staunend zurück.
Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt, und der enthält einen kleinen Spoiler, hier also nicht weiter lesen, sollten auch schon kleinste Spoiler stören.
Das Haus droht während des ganzen Buchs einzustürzen und gefühlt stört das keinen. Ich für meinen Teil wäre da schon lange raus gewesen und hätte nicht fröhlich weiter in dem Spuk-Schlos herum gewerkelt.

Bewertung: 4/5

Fazit: Grandioser Thriller mit unvorhersehbaren Plottwists und perfekter Grusel-Haus-Atmosphäre

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Veröffentlicht am 31.10.2023

das große Finale

Gameshow – Das Versprechen von Glück
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Was ein Finale! Band 1 hatte mich bereits aus den Socken gehauen (eine meiner ersten Rezis hier auf Bookstagram) und ich wusste: das Finale wird grandios oder ein totaler Flop. Denn wenn der erste Band ...

Was ein Finale! Band 1 hatte mich bereits aus den Socken gehauen (eine meiner ersten Rezis hier auf Bookstagram) und ich wusste: das Finale wird grandios oder ein totaler Flop. Denn wenn der erste Band so gut ist, geht man mit unglaublich hohen Erwartungen an den nächsten heran.
Ob meine Erwartungen erfüllt wurden? Nunja… lest selbst.
Zum Schreibstil muss ich vermutlich nicht mehr viel sagen, außer dass ich finde dass Franzi in Band zwei noch ein bisschen besser geworden ist. Es ist mehr ein Gefühl, als etwas was ich klar benennen könnte. Das Storytelling an sich ist etwas ganz besonderes. Sie schafft es über so lange Zeit den Spannungsbogen konstant zu halten, so dass man die Geschichte nicht aus der Hand legen kann. All die Liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Band begleiten einen weiter durch die Geschichte (Enzo <3) und man erfährt mehr über ihre Hintergründe. Einzig die Liebesgeschichte rückt ein wenig mehr in den Hintergrund, etwas was ich aber nicht störend sondern für diese Geschichte genau richtig fand. Hier wurde auf unnötiges Drama verzichtet und sich lieber mit dem großen Plot beschäftigt (etwas was leider momentan gar nicht so oft vorkommt).
Ich habe geschmunzelt, ich habe gelitten und ich habe geweint. Und ein Teil von mir trauert immer noch um all die Ungerechtigkeit in dieser Welt. Und ein anderer Teil hat Angst. Die Erklärung wie es zu „Gameshow“ kam ist so glaubwürdig und realistisch, dass ich sage: ja, das könnte passieren.

Bewertung: 5/5

Fazit: Absolut lesenswerte Reihe. In meinen Augen eine der besten Jugend-Dystopien auf dem Markt.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

mal was anderes

A Dark and Hollow Star – Nichts ist gefährlicher als ein Märchen (Hollow Star Saga 1)
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Der Schreibstil ist für unsere zeit auffällig geschmückt. Man bekommt phänomenale und detaillierte Beschreibungen von gefühlt allem. Dadurch kann man sich sehr gut in die Welt einfinden, ABER es kommt ...

Der Schreibstil ist für unsere zeit auffällig geschmückt. Man bekommt phänomenale und detaillierte Beschreibungen von gefühlt allem. Dadurch kann man sich sehr gut in die Welt einfinden, ABER es kommt manchmal eine gewisse Langatmigkeit auf. Lest es also nur, wenn ihr gerade wirklich Lust auf etwas „bildgewaltiges“ habt.
Die Charaktere: Ich habe einen festen Liebling, Nausicaä. Und habe immer auf ihre Abschnitte hin gefiebert. Die anderen drei mochte ich auch, fand sie verloren sich aber etwas hinter ihr.
Die Geschichte hat einen sehr langsam ansteigenden Spannungsbogen, etwas das wie diese sehr detailreichen Beschreibungen mich mehr an Fantasy der 90er Jahre erinnert, aber dennoch ganz angenehm war. Man kommt dadurch entspannt in der Geschichte an, bis sie dann auf einmal gegen Ende sehr viel Fahrt aufnimmt und rasant wird.
Alles in Allem eine gute Geschichte mit sehr viel Repräsentation. Der Grund warum ich passend zur #buchmausi Debatte diese Rezension heute poste. Denn genau solche Bücher sollten wir mehr ins Licht rücken.

Bewertung: 3,75/5

Fazit: Erinnert an 90er Jahre Fantasy gemischt mit queeren Charakteren und unglaublich spannenden Spezies. Lesenswert.

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