niedlich aber zu geradlinig
Where the Fireflies DanceDer Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch ...
Der Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch wie der Bad Boy, aber da hört es schon auf. Denn abgesehen davon ist er mehr wie ein verlorener Teddybär der sich als harter Biker tarnt, aber dies auf eine Weise, die sich wieder sehr echt und realitätsnah anfühlt. So gern ich Nell jedoch im ersten Band hatte, fand ich sie hier ab ungefähr der Hälfte des Buches nur noch anstrengend und nervig. Sie hörte nicht zu, bevormundete alle um sich herum und verkroch sich hinter der Schutzmauer ihrer Problemchen. Was etwas schade ist, denn ich denke Nell hätte mehr Potential gehabt als das.
Luke, ein Nebencharakter über den wir nun mehr erfahren, hat es aber geschafft sich in mein Herz zu schleichen und ich erwischte mich immer wieder, dass ich lieber über ihn und Avery als über Caleb und Nell gelesen hätte.
Die Geschichte ist leider absolut vorhersehbar und ich glaube es war bereits nach dem zweiten Abschnitt, dass wir bereits die richtigen Theorien zum Ende der Geschichte hatten, an sich Nichts Schlimmes, nur dass es sich etwas angefühlt hat als würde man in einem Zug auf festen Gleisen sitzen und es würde einfach immer nur gerade aus gehen. Was mir hingegen gefallen hat waren all die kleinen Anspielungen an den ersten Band (insbesondere eine Postkarte).
An sich ein schönes und malerisches Buch, das leider schwächer als der Vorgänger daher kommt.
Bewertung: 3.5/5
Fazit: Eine niedliche Geschichte ohne große Überraschungen.