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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2023

niedlich aber zu geradlinig

Where the Fireflies Dance
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Der Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch ...

Der Buddyread ging weiter und wir machten uns direkt an den zweiten Band. Große Hoffnungen hatte ich in Caleb, dessen Auftreten gänzlich anders war als das von Ben im Vorgängerteil. Er wirkt zwar optisch wie der Bad Boy, aber da hört es schon auf. Denn abgesehen davon ist er mehr wie ein verlorener Teddybär der sich als harter Biker tarnt, aber dies auf eine Weise, die sich wieder sehr echt und realitätsnah anfühlt. So gern ich Nell jedoch im ersten Band hatte, fand ich sie hier ab ungefähr der Hälfte des Buches nur noch anstrengend und nervig. Sie hörte nicht zu, bevormundete alle um sich herum und verkroch sich hinter der Schutzmauer ihrer Problemchen. Was etwas schade ist, denn ich denke Nell hätte mehr Potential gehabt als das.
Luke, ein Nebencharakter über den wir nun mehr erfahren, hat es aber geschafft sich in mein Herz zu schleichen und ich erwischte mich immer wieder, dass ich lieber über ihn und Avery als über Caleb und Nell gelesen hätte.
Die Geschichte ist leider absolut vorhersehbar und ich glaube es war bereits nach dem zweiten Abschnitt, dass wir bereits die richtigen Theorien zum Ende der Geschichte hatten, an sich Nichts Schlimmes, nur dass es sich etwas angefühlt hat als würde man in einem Zug auf festen Gleisen sitzen und es würde einfach immer nur gerade aus gehen. Was mir hingegen gefallen hat waren all die kleinen Anspielungen an den ersten Band (insbesondere eine Postkarte).
An sich ein schönes und malerisches Buch, das leider schwächer als der Vorgänger daher kommt.

Bewertung: 3.5/5

Fazit: Eine niedliche Geschichte ohne große Überraschungen.

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Veröffentlicht am 24.08.2023

leider nicht meins

Moody
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Zugegebenermaßen liest sich der Klappentext sehr Clichée. Aber ich wollte in diesem Augenblick genau ein solches Buch. Leider schaffte es „Moddy“ jedoch nicht mit vollends zu begeistern. Aber warum? Die ...

Zugegebenermaßen liest sich der Klappentext sehr Clichée. Aber ich wollte in diesem Augenblick genau ein solches Buch. Leider schaffte es „Moddy“ jedoch nicht mit vollends zu begeistern. Aber warum? Die meisten Plottwists waren so vorhersehbar wie die Verspätung der deutschen Bahn, währen all die Zufälle wohl die beste Wahrsagerin nicht hätte erahnen können, so sehr waren sie an den Haaren herbei gezogen. Alles wirkte irgendwie erzwungen, als würden die Charaktere und die Geschichte nicht zusammenpassen. Moody war mir irgendwie zu oberflächlich und alles um ihn herum zu stereotyp gestrickt, als wäre er nur ein Abziehbild dem man versucht hat eine möglichst tragische Geschichte zu geben um ihn zu ‚verkorksen‘. Es passte einfach nicht so richtig. Wren hingegen hat mir gut gefallen, die Art wie sie ihren eigenen Weg geht war toll und so manche Frau könnte sich da eine Scheibe abschneiden.
Der Spice war gut und mir haben auch zwei Nebencharaktere (Raffe und Shannon) gut gefallen, jedoch nicht Morgan. Bei diesem Charakter hatte ich wieder das Gefühl man bräuchte einen „Bösewicht“ damit sich die Geschichte besser erzählen lässt. Dadurch war mir das Ganze aber viel zu schwarz-weiß. Ich verstehe nicht warum man unbedingt aus ihr eine „Böse“ machen musste.
Abgesehen von meiner Kritik war es aber ein gutes Buch, der Schreibstil war sehr schön eingängig und der Spannungsbogen baute sich gut auf. Wer mit meinen Kritikpunkten leben kann, wird hier vermutlich viel Freude an der Geschichte haben.

Bewertung: 3/5

Fazit: Ein kurzweiliges Buch, mit zu vielen Zufällen und leider vorhersehbarer Geschichte.

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Veröffentlicht am 22.08.2023

toller Thriller

Oracle
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Über Ursula Poznanski muss man vermutlich kaum noch ein Wort verlieren. Wer einen guten (Jugend-)Thriller sucht kommt an ihr nicht vorbei. Seit Erebos ist sie nicht mehr aus den Buchhandlungen und den ...

Über Ursula Poznanski muss man vermutlich kaum noch ein Wort verlieren. Wer einen guten (Jugend-)Thriller sucht kommt an ihr nicht vorbei. Seit Erebos ist sie nicht mehr aus den Buchhandlungen und den meisten Regalen weg zu denken. Und das zu Recht. Ihr Schreibstil ist eingängig und gut verständlich, ohne große Schnörkel bahnt sie sich ihren Weg direkt in deinen Kopf und beschwört wahre Filme herauf. Man fliegt förmlich durch die Seiten ohne zu merken wie viel man eigentlich liest.
Die Geschichte selbst schafft es das man sich gemeinsam mit dem sympathischen Protagonisten immer wieder fragt „sind er Erscheinungen oder steckt mehr dahinter?“. Immer wieder werden einem neue Brotkrumen hingeworfen und man gerät tiefer in den düsteren Sog dieser Vorahnungen. Julian und auch jene die ihm auf seinem Weg begleiten sind unglaublich spannende Charaktere, wobei ich sagen muss dass es eine Person gibt, deren Handlungsweisen für mich nicht ganz schlüssig sind, also ja, sie werden erklärt, dennoch fehlt mir da etwas, was der Logik etwas helfen würde. Aber abgesehen davon finde ich keinerlei Kritikpunkte an diesem Buch und kann es jedem nur ans Herz legen.

Bewertung: 4,5/5

Fazit: Ein gelungener Thriller, für Fans wie auch Einsteiger in diesem Genre

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Veröffentlicht am 21.08.2023

wunderschön und berührend

The Things we leave unfinished
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Ich hatte das Glück „All the Things we leave unfinnished“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt zu bekommen, denn sonst hätte ich etwas verpasst. Ich hatte erst ein wenig Abstand von dem Titel ...

Ich hatte das Glück „All the Things we leave unfinnished“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt zu bekommen, denn sonst hätte ich etwas verpasst. Ich hatte erst ein wenig Abstand von dem Titel genommen, da ich befürchtete dass man, dank Fourth Wing, nun die Kuh noch ein wenig melken wollte und einfach alles was von Rebecca Yarros kommt, verkaufen wollte.
Dem ist nicht der Fall, denn dieses Buch verdient es gelesen oder in meinem Fall gehört zu werden. Speziell zum Hörbuch möchte ich noch einmal die hervorragenden Sprecher betonen. Es macht wirklich Spaß den beiden zuzuhören und sie bringen die Emotionen unglaublich gut rüber.
Zur Geschichte ansich: Bis kurz vor Ende dachte ich eine solide 4-Sternchen-Romanze in den Händen zu halten. Doch dann kam DAS (alle die das Buch kennen wissen was ich meine). Ein Plottwist wie ich ihn nicht habe kommen sehen und noch dazu etwas was mir so sehr die Tränen in die Augen getrieben hat, dass es mich noch Tage später nicht losgelassen hat.
Ich liebe die Geschichte, wenn ich auch die von Scarlett etwas mehr mag, als die von Georgia.

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Veröffentlicht am 19.08.2023

ein sehr langer Epilog

The Ravenhood - The Finish Line
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Zugegebener Maßen hatte ich keinerlei hohe Erwartungen an den 3. Band dieser Reihe, nachdem mich Band 2 so dermaßen enttäuscht hat. Der Band war besser als der Zweite, aber nicht bedeutend besser. Der ...

Zugegebener Maßen hatte ich keinerlei hohe Erwartungen an den 3. Band dieser Reihe, nachdem mich Band 2 so dermaßen enttäuscht hat. Der Band war besser als der Zweite, aber nicht bedeutend besser. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, auch wenn ich ihn in Band 3 irgendwie gehetzt empfand. Es war hackeliger und nicht so schön rund wie zuvor.
Die Geschichte an sich… es gibt einem mehr Hintergrundinfos zu Tobias, die ein wenig ihn und sein Wesen erklären sollen. Leider fand ich das meiste davon sehr an den Haaren herbei gezogen und generell fühlte sich dieses Buch an wie ein wahnsinnig langer Epilog der für die eigene Geschichte unnötig gewesen ist. Wer Tobias als Charakter mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen, wer aber wie ich ihn als wandelnde RedFlag wahrnimmt wird vermutlich keine große Freude an dem Buch haben.
Was mich des weiteren Gestört hat waren die ständige Doppelungen in den Dialogen wenn Französisch gesprochen wurde. Erst der Französische Text, dann dahinter geklatscht eine Übersetzung. Das hätte man deutlich besser lösen können (schaffen andere Autoren auch). Noch dazu war das Französisch was gesprochen wurde in meinen Augen nicht umgangssprachlich genug. Ich kenne KEINE:N Muttersprachler:in der/die so spricht.
Um genauer auf Kritikpunkte einzugehen, müsste ich Spoilern, und da ich hier weiterhin spoilerfrei bleiben will, lasse ich es. Ich denke das bisher geschriebene gibt euch trotz der Knappheit ein Bild von dem dritten und abschließenden Band dieser Reihe.


Fazit: Buch für Fans der Reihe, für andere eher nicht zu empfehlen

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