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Veröffentlicht am 25.02.2018

Unglaubliche Spannung ab der ersten Seite!

Totenherz
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Nach einer gescheiterten Beziehung hängt Julia, eine Polizistin aus Leidenschaft, ihren Job in Deutschland als Hauptkommissarin an den Nagel, um mit ihrem Sohn Fabian zu ihrem Vater nach Turku/Finnland ...

Nach einer gescheiterten Beziehung hängt Julia, eine Polizistin aus Leidenschaft, ihren Job in Deutschland als Hauptkommissarin an den Nagel, um mit ihrem Sohn Fabian zu ihrem Vater nach Turku/Finnland zu ziehen, wo sie sich als Polizistin wieder von klein auf hocharbeiten muss. Ein weiterer Beweggrund ist, dass erst vor kurzem ihre Mutter gestorben ist, die im Notfall immer auf Fabian aufpassen konnte, wenn sie länger arbeiten musste. Zudem will sie fortan beruflich etwas kürzer treten, um mehr Zeit für Fabian zu haben. Doch schon am ersten Arbeitstag in Turku bekommt sie es mit einem bestialischen Mordfall zu tun, weitere dubiose Selbstmordfälle folgen, die allesamt in Zusammenhang zu stehen scheinen. Es gilt den Schlüssel dazu zu finden, um weitere Mord- bzw. Selbstmordfälle zu verhindern, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Bald ist Julias persönliches Umfeld von den Gewalttaten betroffen, was zusätzlichen Druck auf sie ausübt!

Ein brillant geschriebener Thriller, der gut durchdacht ist und den Leser bereits ab der ersten Seite gefangen nimmt. Gut durchdacht, lässt er einen in die seelischen Abgründe des Täters schauen, der mit unglaublicher Gefühlskälte zu Werke geht und seine Opfer mit unglaublichem psychischen Druck in den Selbstmord treibt. Er schreckt auch vor Misshandlungen von Kindern nicht zurück, zusammen mit der Brutalität, mit der die Taten geschildert werden, ist das Buch sicherlich nichts für Zartbesaitete! Ansonsten ist dieses Buch unglaublich fesselnd geschrieben, sodass man es nur ungern aus der Hand legt, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Auch die eher kurz gehaltenen Kapitel laden immer dazu ein, noch ein Stückchen weiterzulesen, sodass man innerhalb kürzester Zeit am doch recht überraschenden Ende angelangt ist.

Auch das Cover ist unglaublich toll: in düsteren Farben gehalten, mit seinen verlassenen Booten, die einsam an einem Steg fixiert sind, wirkt es geheimnisvoll, geradezu mystisch! Zusätzlich ist der Einband bewusst zerschrammt und abgenützt gestaltet, sodass man das Gefühl hat, ein bereits abgegriffenes Exemplar in Händen zu halten! Alles in allem ein wirklich gelungenes Werk, das von mir die Höchstpunkteanzahl erhält!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Ein Kinderbuch mit Charme

Flätscher – Die Sache stinkt
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Flätscher, seines Zeichens coolstes Stinktier der Stadt lebt im Abfallbereich des Nobelrestaurants „Wilder Elch“, zum Leidwesen von dessen Besitzers Spitzenkoch Bode, der ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen ...

Flätscher, seines Zeichens coolstes Stinktier der Stadt lebt im Abfallbereich des Nobelrestaurants „Wilder Elch“, zum Leidwesen von dessen Besitzers Spitzenkoch Bode, der ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen versucht. Das charismatische und doch liebenswürdige Stinktier schließt jedoch Freundschaft mit Bodes Sohn Theo. Als er erkennt, dass dieser imstande ist, seine Sprache zu verstehen und sich mit ihm zu unterhaltenden, macht er ihn im Zuge dessen zu seinem Assistenten seines Detektivbüros. Ihr erster gemeinsamer Fall beinhaltet einen Zechpreller, der des Öfteren in unterschiedlicher Verkleidung das Restaurant heimsucht. Bald stellt sich heraus, dass Flätscher und Theo nicht nur gute Freunde werden, sondern dass sie sich auch blind aufeinander verlassen können.

Eine sehr schöne Geschichte rund um die ungleiche Freundschaft zwischen einem Tier und einem Kind. Flätscher, ein Stinktier, das sich betont lässig gibt, beweist, dass es trotz aller Coolness das Herz am richtigen Fleck hat, indem er den schüchternen Theo ein wenig unter seine Fittiche nimmt. In einer Art innerem Monolog kommentiert Flätscher das gesamte Geschehen, was oft nicht einer gewissen Komik entbehrt, da er sich gewisse Unzulänglichkeiten selbst nicht eingestehen kann. In seiner Gegenwart beginnt Theo aufzublühen und über sich selbst hinauszuwachsen.

Ein unheimlich nettes und auch für Erwachsene sehr amüsant geschriebenes Kinderbuch, das überaus einfallsreich geschrieben ist, und das durch liebevoll gestaltete Illustrationen des Cartoonisten Jan Birck besticht. Schon das Cover ist ein echter Hingucker! So wird das Ganze auch optisch zu einem echten Leseerlebnis für Jung und Alt.

Bleibt zu hoffen, dass es nicht bei diesem einen Fall von Fläscher und seinem Assistenten Theo bleibt, und die beiden ungleichen Freunde noch weitere gemeinsame Abenteuer bestehen werden. Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!

Veröffentlicht am 25.02.2018

LCF-Kochbuch für Einsteiger

Life changing Food
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Auf den ersten Blick ein sehr farbenfrohes Kochbuch, das durch seine großflächigen Bebilderungen schon allein optisch ein Genuss ist, es durchzublättern!

Gleich am Anfang stößt man auf einige kurze Kapitel ...

Auf den ersten Blick ein sehr farbenfrohes Kochbuch, das durch seine großflächigen Bebilderungen schon allein optisch ein Genuss ist, es durchzublättern!

Gleich am Anfang stößt man auf einige kurze Kapitel über LCF. Danach widmet sich Eva Fisher allen Arten von super food, um nach einen fiktiven Ernährungsplan zu allen möglichen Gerichten überzugehen. Manche davon muten etwas sehr seltsam und gewöhnungsbedürftig an, aber warum sich nicht von Neuem überraschen lassen?

Die verwendeten Ingredienzien der Gerichte sind durchwegs leicht im nächsten Supermarkt erhältlich, und die Speisen ohne großen Aufwand (sowohl bei der Beschaffung seiner Bestandteile wie auch bei der Zubereitung selbst) nachzukochen. Wenngleich ich auch sagen muss, dass die hier vorgestellten und Burger beim Verzehr etwas unhandlich zu sein scheinen! Trotzdem machen einige Rezepte durchaus Lust darauf, sie selbst auszuprobieren, da ihre Geschmackskombinationen sehr reizvoll klingen! Zusätzlich werden bei Gerichten Tricks und Variationsmöglichkeiten angegeben, die auch für Veganer, bzw für Menschen mit Laktose- oder Glutenunverträglichkeit geeignet sind. Ein ideales Mitbringsel für Leute, die gern Neues ausprobieren und offen neue Ideen sind!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Schöner Mix aus Detektivgeschichte und Ferien am Reiterhof

Die verflixte Wiese
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Auch im zweiten Band der „Münsterland-Detektive“- Die verflixte Wiese verbringt das Geschwisterpaar Ben und Jacky ihre Ferien auf dem Reiterhof von Leonas Eltern. Aus diesem Grund können die Münsterland-Detektive, ...

Auch im zweiten Band der „Münsterland-Detektive“- Die verflixte Wiese verbringt das Geschwisterpaar Ben und Jacky ihre Ferien auf dem Reiterhof von Leonas Eltern. Aus diesem Grund können die Münsterland-Detektive, besteht aus Ben und Jacky, Leona und Felix, wieder aktiv werden. Unterstützt werden sie dabei von der gemeinsamen Freundin Gundula, die als fünftes Mitglied in ihrem Bund aufgenommen wird. Ihr zweiter Fall ergibt sich durch das Gespräch eines seltsamen Paares, das die Kinder zufällig in einer Eisdiele belauschen, bei dem von der Beseitigung eines Opfers im Graben von „Meiers“ Wiese die Rede ist. Nun drängt die Zeit, denn im Glauben, es bei dem Paar mit potentiellen Mördern zu tun zu haben, müssen die Kinder erstmal herausfinden, wo besagte Wiese, die niemand sonst zu kennen scheint, überhaupt liegt, und um in weiterer Folge auch noch den vermeintlichen Mord zu verhindern. Eine aufregende Jagd beginnt!

Eine sehr nette Geschichte für kleine Leser ab acht Jahren: die einzelnen Charaktere sind erfrischend „normal“ dargestellt, also keine „Wunderwutzi“-Detektive à la „die drei Fragezeichen“ sondern tierliebende Durchschnitts-Kinder, mit denen sich jede/r kleine Leser/in durchaus identifizieren kann. In flüssiger und spannender Weise wird das Abenteuer der Kinder beschrieben, ohne dass dabei zu dick aufgetragen wird. Zudem kommen in dieser Geschichte auch Tiere nicht zu kurz. Darüber hinaus ist die Geschichte mit ca. 60 Seiten nicht zu lang geraten und daher auch für Erstleser besonders gut geeignet, die auf diese Weise zu einem raschen Lese-Erfolgserlebnis kommen. Zusätzlich wird die Erzählung durch etliche Illustrationen aufgelockert. Am Ende der Geschichte werden einige Fragen zum Lese-Verständnis gestellt, darüber hinaus finden sich Bastelanleitungen für Lesezeichen. Ein Muss für „echte“ Detektive sind Tipps für die Anfertigung eines eigenen Detektiv-Ausweises, zusätzlich gibt es einige Denksportaufgaben für angehende Detektive. Eine klare Lese-Empfehlung von meiner Seite!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Grandioses Kinderbuch für Groß und Klein

Bitte nicht öffnen 1: Bissig!
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Was bei diesem Buch zuallererst ins Auge sticht, ist die originelle Covergestaltung: Es sieht wie ein Paket aus, im Bucheinband ist jedoch ein Loch ausgestanzt, aus dem einem ein riesiges Auge entgegenguckt. ...

Was bei diesem Buch zuallererst ins Auge sticht, ist die originelle Covergestaltung: Es sieht wie ein Paket aus, im Bucheinband ist jedoch ein Loch ausgestanzt, aus dem einem ein riesiges Auge entgegenguckt. Schlägt man das Buch auf, erscheint ein Yeti in Plüschform – wirklich entzückend gemacht!

Im kleinen, langweiligen Städtchen Boring bekommt der Junge Nemo eines Tages ein seltsames Paket zugestellt, adressiert „An Niemand! Wo der Pfeffer wächst, am Arsch der Welt“. Der erste Gedanke, das Paket wieder bei der Post zu retournieren, wird jedoch sehr bald verworfen, als Nemo und sein bester Freund Fred darin Bewegungen registrieren. Als sie das Paket öffnen, ist die anfängliche Enttäuschung groß, als es nur einen Yeti aus Plüsch enthält. Zeitgleich kommt es im ganzen Ort plötzlich zu einem Wintereinbruch, und das mitten im Sommer! Als dann auch noch der kleine Yeti zum Leben erwacht und zu allem Überfluss auch noch ständig zu wachsen scheint, ist guter Rat teuer, denn wie versteckt man einen Yeti in der Größe eines Erwachsenen vor seiner Umgebung? Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihm und den unnatürlichen Wetterkapriolen?

Endlich einmal ein wirklich tolles Kinderbuch, bei dem alles richtig gemacht wird! Die Geschichte ist kindgerecht gemacht, ist spannend und zugleich unglaublich lustig geschrieben. Die beiden Freunde Nemo und Fred und auch ihre Freundin Oda haben das Herz am rechten Fleck, jeder von ihnen hat nebenbei auch noch mit den typischen Problemen Heranwachsender zu kämpfen, was sie sehr sympathisch macht. Auch der anfangs noch kleine aber doch recht rasch wachsende Yeti besticht durch seine entzückende und unbeholfene Art und seinen lustigen Ansagen in holprigem Deutsch. Das Ganze wird zusätzlich mit Bildern toll umgesetzt, hier zeigt der Illustrator Fréderic Bertrand sehr viel Liebe zum Detail.

Einzig das Ende des Buches fand ich persönlich ein wenig unbefriedigend, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um den ersten Band einer –hoffentlich! – ganzen Reihe von Büchern handelt, nehme ich an, dass nicht gleich im ersten Band „das ganze Pulver verschossen wird“ und die Autorin Charlotte Habersack die Spannung über dieses Buch hinaus aufrecht erhalten will, eine durchaus legitime Art, die kleinen (und nicht nur diese!) Leser auch für weitere Bände zu „ködern“…