Schonungslos berichtet Marianne Labisch in ihrer Autobiografie über ihre Kindheit und Jugend. Sie ist geprägt von Gewalt, Alkoholismus und sexuellen Übergriffen von Seiten ihres Vaters. Sachlich und nüchtern ...
Schonungslos berichtet Marianne Labisch in ihrer Autobiografie über ihre Kindheit und Jugend. Sie ist geprägt von Gewalt, Alkoholismus und sexuellen Übergriffen von Seiten ihres Vaters. Sachlich und nüchtern berichtet sie von den unvorstellbaren Verhältnissen in ihrer Familie, die niemanden interessierten.
Dieses Buch ist eine schwere Kost und nicht leicht zu verdauen. Meine Hochachtung gilt der Autorin, ihre Erlebnisse in diesem Buch zu verarbeiten.
Mein Fazit:
Dieses Buch zeigt deutlich, dass keiner wegsehen darf, sondern handeln muss. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Der Roman spielt in dem kleinen Ort Schiltach, einem kleinen Ort im Schwarzwald, im Jahr 1344 und beschreibt das Leben der Kräutersammlerin Johanna. In sehr genauen Beschreibungen schildert die Verfasserin ...
Der Roman spielt in dem kleinen Ort Schiltach, einem kleinen Ort im Schwarzwald, im Jahr 1344 und beschreibt das Leben der Kräutersammlerin Johanna. In sehr genauen Beschreibungen schildert die Verfasserin die generellen Lebensumstände der damaligen Zeit. Die auftretenden Personen werden aufgrund ihrer Verhaltensweisen genau charakterisiert. Der Ablauf der Geschichte wird regelmäßig durch genaue Schilderung von Arbeitsgängen und Landschaften unterbrochen und hält so den Spannungsbogen aufrecht. Dadurch wird man zum Weiterlesen animiert und möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Dafür sorgt auch der ausgesprochen flüssige Schreibstil von Heidrun Hurst.
Ich gebe dem Buch 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.
In Atlantic City begegnen sich Cat und Sam zum ersten Mal auf einer Parkbank. Sam, ein junger englischer Anwalt, ist auf einer Reise durch die USA. Cat arbeitet in einem Bestattungsunternehmen. Sie muss ...
In Atlantic City begegnen sich Cat und Sam zum ersten Mal auf einer Parkbank. Sam, ein junger englischer Anwalt, ist auf einer Reise durch die USA. Cat arbeitet in einem Bestattungsunternehmen. Sie muss für ihre Familie aufkommen, denn ihr Vater ist spielsüchtig. Für beide ist es die Liebe auf den ersten Blick. Sie verbringen 3 traumhafte Wochen miteinander, dann läuft Sams Visum aus und er muss zurück nach England. Sie versprechen sich, in Verbindung zu bleiben und sich bald wiederzusehen. Doch Sams Briefe erreichen Cat nicht. Somit bricht der Kontakt ab, doch vergessen können sie einander nicht.
Cat bekommt die Möglichkeit nach London zu reisen und sie beginnt, Sam zu suchen. Doch es dauert viele Jahre, bis sie sich wiedersehen. Obwohl beide einander nie vergessen konnten, stellt sich jetzt die Frage, ob in ihrem jetzigen Leben überhaupt noch Platz für einander ist.
Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt, gefesselt und mir Herzklopfen verursacht. Einfühlsam hat die Autorin die beiden sympathischen Hauptcharaktere gezeichnet. Sehr gut konnte ich mich in Cat und Sam hineinversetzen und habe mit ihnen gehofft und gelitten. Die Handlung erzählt von verlorenen Hoffnungen, unglücklichen Fügungen des Schicksals und einer großen Liebe und erstreckt sich über 20 Jahre. Sie ist nachvollziehbar und authentisch. Mit einem entspannten und flüssigen Schreibstil führt Saskia Sarginson den Leser durch diesen wunderschönen Roman.
Mein Fazit:
„Als die Zukunft noch vor uns lag“ ist mit Abstand eines der berührendsten und emotionalsten Bücher, das ich je gelesen habe. Es hat mich von Anfang an ergriffen und wird noch lange in mir nachhallen. Ich kann dieses Lesehighlight unbedingt weiter empfehlen und vergebe 5 dicke Sterne.
Obwohl ich anfangs leichte Schwierigkeiten hatte, mich in diese Geschichte einzufinden, fesselte mich dieses Buch bereits nach einigen Seiten. Sie handelt von Magdalena, die als Trosskind mit ihrem Vater ...
Obwohl ich anfangs leichte Schwierigkeiten hatte, mich in diese Geschichte einzufinden, fesselte mich dieses Buch bereits nach einigen Seiten. Sie handelt von Magdalena, die als Trosskind mit ihrem Vater mitreist. Als 6jährige wird sie aus dem brennenden Magdeburg von dem 12jährigen Eric, dessen Familie bei dem Brand ums Leben kam, gerettet und nimmt ihn mit zu ihren Eltern. Er bekommt eine Stelle als Zimmermann und beide verlieren sich aus den Augen. Jahre später, Magdalena versorgt als Wundärztin die Verletzten, begegnen sie sich wieder. Sie verbringen ihre wenige freie Zeit heimlich fernab vom Tross miteinander, denn ihre Väter waren verfeindet und Magdalena ist der Umgang mit Eric streng verboten. Bei einem Angriff der Franzosen verliert Magdalena ihren Vater und Eric verschwindet spurlos. Sie ist schwanger und muss nun eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben beeinflussen wird.
Bildgewaltig. wenn auch so manches Mal etwas langatmig, lässt die Autorin den Leser in die Wirren des 30jährigen Krieges eintauchen. Die Handlung ist fesselnd und voller Spannung. Authentisch und nachvollziehbar sind die relevanten Protagonisten dargestellt. So war es mir möglich, mich in die Gefühle und Handlungen Magdalenas hineinversetzen zu können. Auch konnte ich ihre Hilflosigkeit gegenüber ihrer intriganten Cousine Elsbeth sehr gut nachvollziehen. Mit einem leichten und lockeren Schreibstil führt Heidi Rehn durch diesen Roman.
Mein Fazit:
Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, den ich gerne weiter empfehle. 4 Sterne.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von der jungen Mutter Meilin und ihrem 4-jährigen Sohn Renshu, die aus ihrer brennenden Heimatstadt Changsha vor den Japanern fliehen müssen. Ihre Reise geht quer durch ...
Dieses Buch erzählt die Geschichte von der jungen Mutter Meilin und ihrem 4-jährigen Sohn Renshu, die aus ihrer brennenden Heimatstadt Changsha vor den Japanern fliehen müssen. Ihre Reise geht quer durch China. Glauben sie in Sicherheit zu sein, müssen sie schon wieder weiter. In ihrem Gepäck befindet sich eine alte Schriftrolle voller filigraner Zeichnungen, bei deren Betrachtungen Meilin ihrem Sohn Geschichten erzählt. Als sie schließlich Taiwan erreichen, scheinen sie am Ziel angekommen zu sein. Renshu besucht die Schule und erhält in den USA ein Stipendium. Er nennt sich jetzt Henry Dao. Er gründet eine Familie, doch auf alle Fragen seiner Tochter Lily nach seiner Kindheit, schweigt er. Als eines Tages aus fortgeworfenen Pfirsichkernen kleine Bäume in seinem Garten wachsen ist es für ihn an der Zeit, sein Schweigen zu brechen und Lily von seiner Vergangenheit zu erzählen.
Mit einem fließenden und leicht zu lesenden Schreibstil schildert die Autorin die gefährliche und dramatische Flucht durch China zu einem unbekannten Ziel. Klar ist die politische Situation der 1930er Jahre dargestellt, wie der 22 Jahre andauernde Bürgerkrieg als auch die japanische Invasion. Ebenfalls ist es Melissa Fu gelungen, Henrys innere Zerrissenheit zwischen zwei Leben sehr gut zum Ausdruck zu bringen. Die Protagonisten hat sie authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Die Handlung ist voller Spannung und mitreißend, so dass die Seiten nur so flogen und ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen hatte.
Mein Fazit:
Dieser Roman geht unter die Haut. Diese ergreifende Familiengeschichte empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne.