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Veröffentlicht am 18.02.2025

viele Emotionen, wenig historische Substanz

Der große Riss
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Auch angesichts der aktuellen politischen Situation interessiert mich die Geschichte des Panama-Kanals und seines langwierigen und komplizierten Baus, der insgesamt über 28000 Todesopfer forderte. „Der ...

Auch angesichts der aktuellen politischen Situation interessiert mich die Geschichte des Panama-Kanals und seines langwierigen und komplizierten Baus, der insgesamt über 28000 Todesopfer forderte. „Der große Riss“ spielt im Jahr 1906 in der Stadt Empire nahe des Culebra Cuts und zeigt aus verschiedenen Perspektiven, welche Auswirkungen der Bau des Kanals auf die Bevölkerung und die Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern hatte und welche Hoffnungen, Ängste und Träume mit dem Kanal verbunden waren. Da ist die sechzehnjährige Ada aus Barbados, die auf der Suche nach Arbeit nach Panama kommt, um ihre Familie finanziell zu unterstützen, ebenso wie unzählige Männer, die in der Hoffnung auf guten Lohn und ein besseres Leben unter härtesten Bedingungen beim Kanalbau schuften. Da ist der Fischer Francisco, der mit Argwohn verfolgt, wie die Vereinigten Staaten die Herrschaft über die Kanalzone übernehmen und die massiven Einschnitte in die Landschaft seine Heimat verändern, während sich sein Sohn Omar als Arbeiter am Kanalbau beteiligt. Auch Valencia muss erleben, wie ihr Heimatdorf umgesiedelt werden soll, um einem Damm Platz zu machen. Der Wissenschaftler John Oswald reist mit seiner Frau Marian aus Tennessee an, um die Malaria auszurotten, die jedes Jahr hunderte Todesopfer fordert.

Das Buch hat mich dazu gebracht, mich näher mit dem Panama-Kanal zu befassen, und ich habe hierbei einiges über seine bewegte Geschichte und auch die politischen Konflikte, die diese Schifffahrtsstraße bis heute begleiten und durch Trump jüngst neu angefacht wurden, gelernt. Leider enthält „Der große Riss“ selbst keine ausführlichen historischen Informationen. Historische Fakten dienen eher als spärliche Kulisse oder Lokalkolorit für einen stark emotionsbetonten Roman mit starken Frauenfiguren, während die Männer oft zögerlich und unsicher wirken. Auch der Kampf gegen Malaria, eine der Haupttodesursachen unter den Arbeitern, wird nicht näher beleuchtet. Das ist sehr schade, da der Roman hierdurch viel Potential verschenkt. Auch die Figuren bleiben insgesamt blass. Man spürt am Schreibstil der nordamerikanischen Autorin Cristina Henriquez deutlich, dass das Buch ursprünglich für den US-Markt geschrieben wurde.

Positiv hervorzuheben ist die Karte zum Panama-Kanal am Anfang des Buches. Gewünscht hätte ich mir hingegen noch ein Nachwort mit ergänzenden Daten zur geschichtlichen Einordnung und zur Recherche der Autorin.

Fazit: Wer einen Roman mit fundierten, detaillierten historischen Fakten sucht, wird hier nicht fündig. Ich würde „Der große Riss“ eher Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich dem Thema von der emotionalen Seite nähern möchten.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

spannend und düster, mit kleinen Schwächen

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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„Maggie Blue – Das Portal zur Düsterwelt“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Maggie Blue lebt nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Tante in West Minchen, einem fiktiven ...

„Maggie Blue – Das Portal zur Düsterwelt“ ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Maggie Blue lebt nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Tante in West Minchen, einem fiktiven Ort im Norden Londons. In der Schule ist sie eine Außenseiterin, und auch sonst kümmert sich niemand wirklich um sie. Ihre Tante hat ihr eigenes Leben, und Maggie ist weitgehend auf sich allein gestellt. Ihre Mitschülerin Ida und deren zwei Freundinnen ärgern Maggie ständig, und dennoch fühlt sich Maggie zu Ida hingezogen, und möchte unbedingt mit ihr befreundet sein. Eines Tages verschwindet Ida unter mysteriösen Umständen im Everfall Wood, dem düsteren Wald neben der Schule. Maggie wird zufällig Zeugin merkwürdiger und mystischer Begebenheiten, und sie setzt alles daran, Ida zu finden und zurückzuholen. Begleitet wird sie dabei vom einäugigen Straßenkater Hoagy.

Ich habe die Geschichte gemeinsam mit meinem knapp 11 Jahre alten Sohn gelesen, und wir haben sie unterschiedlich aufgenommen. Meinem Sohn hat das Buch richtig gut gefallen, und er hat Maggies Reise durch das Portal in die Düsterwelt mit Spannung verfolgt. Ich habe das Buch mit teilweise gemischten Gefühlen gelesen, was sicher daran liegt, dass ich als Mutter und als Erwachsene einen anderen Blickwinkel einnehme. So ist es für mich unverständlich, warum Maggie ausgerechnet an dem Mädchen, das sie ständig mobbt, so viel liegt, sie diese unbedingt zur Freundin haben will und für sie ihr Leben riskiert. Seltsam fand ich, dass Maggie von ihren Eltern nach der Trennung einfach zur Tante abgeschoben wird. Der Vater hat eine neue Freundin (offenbar der Trennungsgrund) und die Mutter ist aufgrund schwerer Depressionen in der Psychiatrie. Der Vater meldet sich überhaupt nicht mehr, und mit der Mutter gibt es einmal pro Woche ein eher angespanntes und gereiztes Pflichttelefonat. Diese Konstellation stört mich etwas, da sich in den allermeisten Fällen die Eltern auch nach einer Trennung liebevoll um ihr Kind kümmern, und auch ein Elternteil, der aufgrund psychischer Probleme behandelt wird, dennoch weiterhin sein Kind liebt und Anteil an dessen Leben nehmen möchte. Hier frage ich mich, wie Kinder auf das Buch reagieren, die sich möglichweise selbst in einer schwierigen Familienphase befinden.

Auch der Aufbau der Düsterwelt mit der Sonnenstadt, dem Anführer der Insulaner, Eldrow, den Mondhexen und den rattenähnlichen Maenchen bildete für mich noch kein in sich schlüssiges Gesamtkonzept. Möglicherweise ändert sich das jedoch noch in den Folgebänden.

Es dauert zunächst etwas, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, doch in der zweiten Hälfte entwickelt sie sich zu einem temporeichen und spannenden Abenteuer. Richtig gut gefielen mir die Szenen mit dem verwegenen, teils egoistischen Straßenkater Hoagy, der immer für humorvoll-ironische Kommentare gut ist, und in dem düsteren Setting für Auflockerung sorgt.

Auch wenn sich am Ende des Buches einiges auflöst und der Kern der Geschichte abgeschlossen ist, bleiben noch viele Fragen offen. Mein Sohn ist schon sehr gespannt, wie es im Herbst mit Band 2 weitergeht, und bewertet das Buch mit 4 Sternen. Ich würde die Reihe selbst wohl eher nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Die Prägungen der Kindheit

Mickey und Arlo
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Mickeys Vater verließ seine Familie, als Mickey acht Jahre alt war, und ließ sie und ihre Mutter auf einem Berg Schulden sitzen. Er heiratete erneut und gründete eine neue Familie. Mit 33 Jahren erfährt ...

Mickeys Vater verließ seine Familie, als Mickey acht Jahre alt war, und ließ sie und ihre Mutter auf einem Berg Schulden sitzen. Er heiratete erneut und gründete eine neue Familie. Mit 33 Jahren erfährt Mickey vom Tod ihres Vaters und einer unverhofften Erbschaft. Einzige Bedingung: Sie muss in einer bestimmten Praxis sieben Stunden Psychotherapie absolvieren, erst dann wird das Geld ausbezahlt. Mickey ahnt nicht, dass es sich bei der Therapeutin um ihre Schwester Charlotte, genannt „Arlo“, aus zweiter Ehe handelt, und auch Arlo hat keine Ahnung….

Das Buch ist immer abwechselnd aus der Perspektive von Mickey und Arlo geschrieben, so dass man beim Lesen einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt und das Leben beider Personen bekommt. Während Mickey bereits von Anfang an schwer traumatisiert scheint, da sie als Kind vom Vater verlassen wurde, wirkt Arlo wie die erfolgreiche und gefestigte Vorzeigetochter, die sich aufopferungsvoll um ihren sterbenskranken Vater gekümmert hat. Beide Frauen könnten unterschiedlicher kaum sein. Im Laufe des Buches wird das Bild der beiden immer differenzierter, und man lernt beide besser kennen, mit ihren Ängsten und Nöten, ihrer Hilflosigkeit, ihrer Wut. Es wird deutlich, wie stark der Vater beide Schwestern geprägt hat, auf positive wie negative Weise, was sie trennt und was sie eint, trotz vordergründig verschiedener Kindheit. Das fand ich sehr beeindruckend zu lesen. Das Buch zeigt, wie stark sich im Umfeld von Suchtkranken eine Co-Abhängigkeit entwickeln kann und welche Macht manipulative Personen auf andere haben können.

Mit der Figurenzeichnung hatte ich an einigen Stellen so meine Probleme. Beim Lesen konnte ich mich vor allem im Mickey besonders gut einfühlen, Arlos äußerst aufopferungsvolle Rolle gegenüber ihrem Vater und ihre extremes Buhlen um seine Liebe war für mich schwerer nachvollziehbar. An einigen Stellen wirkte Arlos Rolle als Psychotherapeutin für mich etwas aufgesetzt und nicht ganz stimmig, etwa wenn es heißt: „…diese Eigenschaft hatte ihr in ihrer Therapeutinnenlaufbahn immer gute Dienste geleistet.“ Diese dürfte bei einer 25-Jährigen sehr überschaubar sein. Auch wird nicht klar, warum einen Therapeuten-Koryphäe wie ihre Chefin Punam eine so junge und unerfahrene Kollegin in ihre Praxis holt. Ebenso bleibt unklar, wie der Vater der beiden Mädchen zu diesem enormen Vermögen kam, nachdem er in jungen Jahren nur Schulden aufhäufte. Arlos Mutter wirkt auf mich auch erstaunlich kühl, auch was die Erbrechtsregelung bezüglich ihrer Tochter angeht. Am wenigsten anfangen konnte ich mit dem Anwalt Tom, der mit seiner selbstmitleidigen, weinerlichen Art und seinem ständigen Bedürfnis, alle über seine charakterlichen Mängel in Kenntnis zu setzen, sehr unglaubwürdig wirkte.

Fazit: Insgesamt ein lesenswerter, tiefgründiger und nachdenklich stimmender Roman, der zeigt, wie prägend die Kindheit für das gesamte Leben ist, welche Folgen die Suchterkrankung eines Elternteils für die Kinder haben kann, und wie schwer es ist, sich davon zu befreien.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

Ginsterburg
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Nachdem „Seemann vom Siebener“ von Arno Frank eines meiner Lieblingsbücher 2023 war, war ich nun sehr gespannt auf „Ginsterburg“.
Der Roman zeigt das Leben in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg in den ...

Nachdem „Seemann vom Siebener“ von Arno Frank eines meiner Lieblingsbücher 2023 war, war ich nun sehr gespannt auf „Ginsterburg“.
Der Roman zeigt das Leben in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg in den Jahren 1935, 1940 und 1945. Hierbei begleitet er die unterschiedlichsten Personen, etwa die Buchhändlerin Merle und deren Sohn Lothar, den Redakteur der Lokalzeitung Eugen, seine Frau Ursel und die Tochter Gesine, den Blumengroßhändler und Bürgermeister Otto, dessen Söhne Bruno und Knut, die Architektin Uta, die mit einem jüdischen Mann verheiratet ist, und einige andere. Reale Personen wie Lothar Sieber und Erich Bachem werden mit rein fiktiven Charakteren vermischt.

Über die Jahre wird deutlich, wie sich jeder auf seine Weise mit dem Regime arrangiert: Die einen suchen sich ihre private Nische, um möglichst unbehelligt durch die Kriegsjahre zu kommen, schaden niemandem aktiv, setzen sich aber auch nicht für andere ein und verschließen die Augen, wollen nichts sehen. Andere machen sich opportunistisch die neue Ordnung zunutze, bereichern sich und steigen auf. Wieder andere werden glühende Anhänger der Nazis und ihrer Ideologie, machen sich schuldig, indem sie etwa das Euthanasieprogramm mit vorantreiben. Hitlerjugend und BDM indoktrinieren die Jugend, die willig in den Krieg zieht.

Die Thematik ist angesichts der momentanen politischen Situation und des Rechtsrucks in der Gesellschaft leider sehr aktuell, und es ist wichtig, darüber zu schreiben. Dennoch konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Zu den Figuren konnte ich nur schwer einen Bezug entwickeln, teilweise wirkten sie sehr künstlich auf mich, und mit dem oft etwas weitschweifigen Schreibstil wurde ich nicht warm. Hinzu kamen kulturhistorische Beschreibungen des fiktiven Ortes Ginsterburg, die mich in ihrer Ausführlichkeit langweilten. Ich hätte stattdessen gerne noch mehr über einige Personen erfahren, die nur ab und an wie kurze Schlaglichter auftauchten, um dann nicht mehr erwähnt zu werden, etwa die Wahrsagerin Zola Vovoni. Auch hadere ich mit dem Schluss, der mir zu vieles offen lässt.

Positiv fand ich, dass Arno Frank sehr anschaulich beschreibt, wie sich jede Figur auf ihre Weise mit dem System arrangiert, und ich konnte mir schon beim Lesen lebhaft vorstellen, wie jede nach dem Krieg versuchen würde, sich nur als Mitläufer darzustellen. Man habe ja nichts gemacht, es waren doch die Umstände, und eigentlich habe man ja auch von nichts gewusst.

Etwas ärgerlich fand ich, dass der Autor in den Details immer wieder offensichtlich ungenau ist. So wird die mehrfach vorkommende römische Ziffer MDCXVII als 1497 gedeutet, obwohl sie das Jahr 1597 bezeichnet. Hitlers Berghof am Obersalzberg wird gar fälschlicherweise bei Garmisch verortet anstatt bei Berchtesgaden. Zudem lässt Arno Frank die aus Augsburg stammende Helga oberbayerisch sprechen, obwohl in Augsburg ein völlig anderer, schwäbischer Dialekt gesprochen wird (ich komme von dort). Das U-Boot U-51 wurde nicht, wie im Roman behauptet, am 23. August 1940 durch ein britisches Flugboot versenkt, sondern am 20. August 1940 durch die Torpedos eines britischen U-Bootes. Der Flugboot-Angriff einige Tage zuvor hatte das U-Boot lediglich stark beschädigt. Das sind natürlich Kleinigkeiten, die mich dennoch misstrauisch machen gegenüber der Sorgfalt des Autors insgesamt.

Da Arno Frank reale Personen wie Lothar Sieber und Erich Bachem in seine fiktive Geschichte einbettet, hätte ich mir zudem ein Nachwort gewünscht, in dem der Autor auf seine Recherchen hierzu eingeht und erläutert, welche Teile der Erzählung auf wahren Begebenheiten beruhen.

Fazit: Ich hatte nach dem „Seemann vom Siebener“ stilistisch und sprachlich etwas anderes erwartet, und konnte mich vor allem mit der Erzählweise in diesem Roman nicht recht anfreunden. Da dies Geschmackssache ist, kann ich mir allerdings sehr gut vorstellen, dass andere „Ginsterburg“ begeistern wird.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

tolle und sehr leckere Rezepte mit überschaubarem Aufwand

Kinderfeste feiern
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Bereits seit vielen Jahren ernähren wir uns als Familie zuckerreduziert und achten auf gesunde Snacks. Dieses Buch hat mich daher sofort neugierig gemacht.

Die Autorinnen zeigen, wie man mit überschaubarem ...

Bereits seit vielen Jahren ernähren wir uns als Familie zuckerreduziert und achten auf gesunde Snacks. Dieses Buch hat mich daher sofort neugierig gemacht.

Die Autorinnen zeigen, wie man mit überschaubarem Aufwand Leckeres zubereiten kann, das auch optisch bei den Kids für Begeisterung sorgen wird. So wird aus einem Blechkuchen (interessant: mit Apfelmark im Teig) durch bunte Schokolinsen und etwas Lebensmittelfarbe ein cooler Legokuchen. Diesen werde ich definitiv demnächst nachbacken. Neben Kuchen und Torten gibt es auch süße Rezepte für kleine Teilchen wie Cakepops, Muffins oder Eiskonfekt. Häufig wird Lebensmittelfarbe verwendet. Wir nutzen prinzipiell keine künstliche Farbe, aber die meisten Rezepte dürften auch mit veganer Pflanzenfarbe aus dem Biomarkt funktionieren, wenn man kleinere Abstriche in Intensität und Farbvielfalt in Kauf nimmt. Sehr lecker war die fruchtige Bowle, die mein Sohn gleich ausprobieren wollte.

Bei den herzhaften Snacks fiel mir gleich ein interessantes Rezept für Ketchup ins Auge: prima, da gekauftes Ketchup enorm viel Zucker enthält. Die ausgefallene Brottorte mit Avocado und Lachs steht auch schon auf unserer Liste, und der Gemüsezug ist eine tolle Idee! Ausprobiert haben wir die Käsekekse, die superschnell zubereitet waren, und die herzhaften Muffins, zu denen wir Salat gereicht haben. Bei den Muffins würden wir nächstes Mal etwas mehr Kräuter verwenden.

Sehr gut gefiel mir, dass die beiden Autorinnen nicht nur Zucker generell reduzieren, sondern auch Alternativen zum Industriezucker nutzen, etwa Agavendicksaft, Datteln oder Fruchtmus, teilweise auch Xylit. Besonders toll finde ich die Idee mit den natürlich gefärbten zuckerfreien Streuseln am Ende.

Ein sehr schönes, praxistaugliches Buch mit tollen Tipps nicht nur für gesunde Kinderfeste, sondern auch für leckere Naschereien und Snacks zu allen Gelegenheiten.

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